Produktbild: Nennt mich Esteban

Nennt mich Esteban

2

17,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.03.2020

Verlag

Eta Verlag

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

20,1/14,5/1,6 cm

Gewicht

252 g

Auflage

1

Originaltitel

Zovite me Esteban

Übersetzt von

Marie-Luise Alpermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9819998-5-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.03.2020

Verlag

Eta Verlag

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

20,1/14,5/1,6 cm

Gewicht

252 g

Auflage

1

Originaltitel

Zovite me Esteban

Übersetzt von

Marie-Luise Alpermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9819998-5-3

Herstelleradresse

eta Verlag
Schönhauser Allee 26
10435 Berlin
DE

Email: kontakt@eta-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(2)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Suche nach der Identität in der Vergangenheit und Gegenwart

Bewertung am 23.04.2023

Bewertungsnummer: 1927678

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihren Geschichten verwebt die Autorin Themen wie Trauer, Kindheit und Familie im Krieg und im belagerte Sarajevo sowie die Suche nach der eigenen (queeren) Identität. Die einzelnen Erzählungen sind dabei eng miteinander verbunden, ohne zu offensichtlich eine bestimmte Lesart vorzugeben. So lernen wir die Protagonistin immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens kennen. Der Schmerz über den frühen Verlust der Mutter und die daraus resultierenden Konsequenzen für das Aufwachsen und das Leben der Protagonistin stehen dabei mal im Zentrum und mal im Hintergrund, sind aber immer unterschwellig zu spüren. Besonders beeindruckend ist auch die Sprache des Erzählbandes, die immer wieder neue Formen findet, die vielen verhandelten Themen und Emotionen zu fassen, aber dabei auch in der deutschen Übersetzung nie die Leichtigkeit und das Poetische verliert. Dadurch schafft es „Nennt mich Esteban“, ein bewegendes Bild einer zerrütteten Vergangenheit und einer bisweilen absurden Gegenwart zu zeichnen, ohne dabei die Hoffnung zu verlieren.

Suche nach der Identität in der Vergangenheit und Gegenwart

Bewertung am 23.04.2023
Bewertungsnummer: 1927678
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihren Geschichten verwebt die Autorin Themen wie Trauer, Kindheit und Familie im Krieg und im belagerte Sarajevo sowie die Suche nach der eigenen (queeren) Identität. Die einzelnen Erzählungen sind dabei eng miteinander verbunden, ohne zu offensichtlich eine bestimmte Lesart vorzugeben. So lernen wir die Protagonistin immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens kennen. Der Schmerz über den frühen Verlust der Mutter und die daraus resultierenden Konsequenzen für das Aufwachsen und das Leben der Protagonistin stehen dabei mal im Zentrum und mal im Hintergrund, sind aber immer unterschwellig zu spüren. Besonders beeindruckend ist auch die Sprache des Erzählbandes, die immer wieder neue Formen findet, die vielen verhandelten Themen und Emotionen zu fassen, aber dabei auch in der deutschen Übersetzung nie die Leichtigkeit und das Poetische verliert. Dadurch schafft es „Nennt mich Esteban“, ein bewegendes Bild einer zerrütteten Vergangenheit und einer bisweilen absurden Gegenwart zu zeichnen, ohne dabei die Hoffnung zu verlieren.

Poetisches Sahnestückchen

Lesendes Federvieh aus München am 07.03.2021

Bewertungsnummer: 1454152

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nennt mich Esteban" ist ein ganz besonderes Buch und zwar in jeder Hinsicht. Angelegt als fragmentarischer Roman fügen sich die einzelnen Geschichten wie einzelne Perlen zu einer wunderschönen Perlenkette zusammen und ergeben so ein stimmiges Ganzes. Die Erzählung ist vielschichtig, die Autorin verarbeitet traumatische Erlebnisse, wie den Verlust der Mutter in frühester Kindheit, die daraus resultierende innere Zerrissenheit und Depression sowie die Schrecken des Bosnien-Krieges. Leise und zart erzählt sie zudem vom Coming-Out. All das schildert sie in einer eleganten, federleichten und poetischen Sprache. Es war mir eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen, aber vor allem auch deswegen, weil es in jedem Kapitel erzählerisch immer wieder etwas Neues zu entdecken gilt. Mal gibt es ein Kapitel mit Kafka, dann wiederum arbeitet Leijla Kalamujić mit Metaphern, so steht etwa im ersten Kapitel die Schreibmaschine für ihre Mutter und auch für ihr eigenes Schreiben. Gleichzeitig spürt man ihre Liebe zur Literatur und auch einen guten Humor mit dem sie die Absurditäten des Lebens etwa im Kapitel "Von-Lokomotive-zu-Lokomotive" pointiert zum Ausdruck bringt. Großartig geschriebener Erzählband, der nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern den Leser mit einem Gefühl zurücklässt, ein poetisches Sahnestückchen in Händen gehalten zu haben.

Poetisches Sahnestückchen

Lesendes Federvieh aus München am 07.03.2021
Bewertungsnummer: 1454152
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nennt mich Esteban" ist ein ganz besonderes Buch und zwar in jeder Hinsicht. Angelegt als fragmentarischer Roman fügen sich die einzelnen Geschichten wie einzelne Perlen zu einer wunderschönen Perlenkette zusammen und ergeben so ein stimmiges Ganzes. Die Erzählung ist vielschichtig, die Autorin verarbeitet traumatische Erlebnisse, wie den Verlust der Mutter in frühester Kindheit, die daraus resultierende innere Zerrissenheit und Depression sowie die Schrecken des Bosnien-Krieges. Leise und zart erzählt sie zudem vom Coming-Out. All das schildert sie in einer eleganten, federleichten und poetischen Sprache. Es war mir eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen, aber vor allem auch deswegen, weil es in jedem Kapitel erzählerisch immer wieder etwas Neues zu entdecken gilt. Mal gibt es ein Kapitel mit Kafka, dann wiederum arbeitet Leijla Kalamujić mit Metaphern, so steht etwa im ersten Kapitel die Schreibmaschine für ihre Mutter und auch für ihr eigenes Schreiben. Gleichzeitig spürt man ihre Liebe zur Literatur und auch einen guten Humor mit dem sie die Absurditäten des Lebens etwa im Kapitel "Von-Lokomotive-zu-Lokomotive" pointiert zum Ausdruck bringt. Großartig geschriebener Erzählband, der nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern den Leser mit einem Gefühl zurücklässt, ein poetisches Sahnestückchen in Händen gehalten zu haben.

Kundinnen und Kunden meinen

Nennt mich Esteban

von Lejla Kalamujic

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Nennt mich Esteban