Produktbild: Wir haben schon immer im Schloss gelebt

Wir haben schon immer im Schloss gelebt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

43073

Erscheinungsdatum

12.04.2019

Verlag

Festa

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1162 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783865527103

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

43073

Erscheinungsdatum

12.04.2019

Verlag

Festa

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1162 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783865527103

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  • Bewertung

    aus Telgte

    4/5

    22.05.2021

    eBook (ePUB)

    Shirley Jackson war wahrlich eine Meisterin!

    Ich bin ein Fan von verwirrenden Charakteren. Im Film, wie auch in Büchern liebe ich es, wenn ich das Handeln einer Person nicht sofort oder vielleicht auch nie verstehe (solange man merkt, dass sich die Autor*innen etwas dabei gedacht haben). Den Blick, den Shirley Jackson auf die menschliche Psyche hat, finde ich wirklich bemerkenswert. Wie auch "Spuk in Hill House" ist dieser Roman viel mehr Psychogramm als Horror oder Thriller. Der Grusel ist hier stets subtil und spielt sich eher zwischen den Zeilen ab, während die Charaktere einem irgendwie schräg oder irrational und gerade deswegen so logisch und durchdacht erscheinen. Wer überlegt, das Buch des Schockeffekts wegen zu kaufen, sollte sich lieber bei Stephen King bedienen, aber für alle, die sich durch Jacksons präzise beobachtenden Schreibstil in die Psyche eines 18-jährigen Mädchens hineinziehen lassen möchten und natürlich auch für die, denen "Spuk in Hill House" gefallen hat, hält dieses Buch einen kostbaren Schatz der Grusel-Literatur bereit!

  • KittyCatina

    3/5

    07.02.2024

    eBook (ePUB)

    So entstehen wohl düstere Legenden

    Wahrscheinlich hätte ich dieses Buch niemals zur Hand genommen, wäre es nicht in einem meiner bereits früher gelesenen Bücher immer wieder erwähnt worden. Trotzdem hat es mich gerade deswegen dann doch in den Fingern gejuckt und ich habe es kurzerhand als E-Book gelesen. Was ich von der Geschichte halten soll, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht so richtig. Auf jeden Fall ist dieses Buch ganz sicher nichts für jeden, denn von Anfang an fühlen sich sowohl der Schreibstil als auch die Charaktere und die Geschichte selbst, sehr merkwürdig an. Wenn man jedoch bedenkt, dass es bereits 1962 erschienen ist, erscheint zumindest der Schreibstil wieder passend, denn dieser ist eher altertümlich, aber dennoch gut. Trotzdem gibt es in diesem Buch noch immer einige Eigenheiten, die man gut finden kann oder aber auch nicht. So sind da zum Beispiel die sehr außergewöhnlichen Hauptcharaktere, wobei Constance noch die Normalste unter den drei Bewohnern des Blackwood Anwesens ist. Aber auch sie wirkt von Seite zu Seite immer komischer, nicht leicht zu fassen und doch ist sie noch immer ganz anders als ihre jüngere Schwester Merricat, welche auch die Ich-Erzählerin der Geschichte ist und deren beider Onkel Julian. Schnell fällt dabei auf, dass sowohl Onkel Julian als auch Merricat sich nicht ganz normal verhalten. Während Julian recht senil wirkt, sich immer wiederholt, Dinge und Namen vergisst, benimmt sich Merricat, obwohl sie eine Jugendliche oder bereits junge Frau zu sein scheint, so richtig wird das nie erwähnt, oftmals sehr kindisch, ist sehr verträumt und lebt in ihrer eigenen Welt. Gleichzeitig scheint Constance sehr bemüht, es allen recht zu machen. Dazu kommen noch die Bewohner der Stadt, welche ab einem gewissen Punkt im Buch sehr übertrieben und unmenschlich handeln. Insgesamt kann man, bis auf eine Figur, alle anderen nicht so richtig greifen und durchschauen. In der sehr ruhig erzählten Geschichte geht es dabei immer und immer wieder um den Tag, an dem die restlichen Blackwoods vergiftet wurden, was gerade Onkel Julian sehr zu beschäftigen scheint und was mir die ganze Zeit sehr merkwürdig vorkam. Ebenfalls fand ich, dass sehr oft giftige Pflanzen zum Thema gemacht wurden. Ansonsten hatte die Geschichte nur eher wenige Höhepunkte, wie zum Beispiel die Ankunft von Cousin Charles, welcher ebenfalls super gut zum Rest der Familie passte. Dass mit ihm irgendetwas nicht stimmt, wird ziemlich schnell klar und so nimmt das Unglück schleichend und fast unbemerkt seinen Lauf, bis es zur Katastrophe kommt. Nur hat diese im Endeffekt eine ganz andere Auswirkung auf die Charaktere, als ich es mir vorgestellt hätte und so schienen die Konsequenzen wie der Anfang für eine düstere Legende. Alles in allem lässt sich dieses Buch nicht wirklich beschreiben, man muss es lesen. Es ist sicher nicht einfach nur zur schlichten Unterhaltung geeignet, sondern eher ein Buch für solche Leser, die sich gern ihre eigenen Gedanken zur Geschichte machen und diese interpretieren möchten. Dennoch hätte sie für mich etwas zackiger und atmosphärischer sein können.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wir haben schon immer im Schloss gelebt

    Shirley Jackson – Wir haben schon immer im Schloss gelebt Eine Rezension Es gibt Romane, die ihren Schrecken aus dem entwickeln, was sie zeigen. Und es gibt jene seltenen Bücher, deren eigentliche Kraft aus dem entsteht, was sie konsequent unausgesprochen lassen. Shirley Jacksons Wir haben schon immer im Schloss gelebt gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie – und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb mich dieser Roman sogar noch stärker beeindruckt hat als ihr berühmter Klassiker Spuk in Hill House. Niemals ist völlig klar, wo die Grenze zwischen Realität und Einbildung, zwischen psychischem Ausnahmezustand und tatsächlichem Spuk verläuft. Gerade diese Ungewissheit macht den Roman so außergewöhnlich. Jackson interessiert sich nicht für den schnellen Effekt und schon gar nicht für das Klischee. Sie vertraut darauf, dass das Unheimliche dort am nachhaltigsten wirkt, wo wir als Leser gezwungen sind, unsere eigenen Deutungen zu entwickeln. Besonders beeindruckt hat mich die Bildsprache. Das Anwesen der Familie Blackwood ist weit mehr als ein bloßer Schauplatz. Es wird zu einem psychischen Raum, in dem Erinnerung, Schuld und Isolation sichtbar werden. Das langsam verfallende Haus, die überwuchernden Weinranken und die beinahe zeitlose Abgeschiedenheit hinterlassen Bilder, die sich tief einprägen. Shirley Jackson schreibt nicht spektakulär – sie schreibt präzise. Und gerade dadurch entstehen Szenen von bemerkenswerter ikonischer Kraft. Ebenso faszinierend ist die psychologische Konstruktion der Figuren. Mary Katherine „Merricat“ Blackwood und ihre Schwester Constance bilden zwei Pole einer inneren Welt: Merricat verkörpert das Unberechenbare, Magische und Chaotische, während Constance mit ihrer stillen Fürsorge den Versuch darstellt, eine zerbrochene Ordnung aufrechtzuerhalten. Zwischen ihnen bewegt sich Jonas, der Kater – ein stiller Begleiter und Beobachter, der an die symbolische Rolle der Katze in alten Märchen erinnert, ohne jemals in stereotype Hexenfolklore abzuriften. Gerade diese Zurückhaltung macht die Symbolik so wirkungsvoll. Auch der Name Blackwood wirkt auf mich kaum zufällig. Für Leser klassischer Schauerliteratur liegt die Assoziation zu Algernon Blackwood nahe – einem der prägenden Autoren des Genres. Ob bewusst gesetzte Hommage oder nicht: Sie fügt sich erstaunlich stimmig in die literarische Tradition ein, mit der Jackson hier in einen leisen Dialog tritt. Der eigentliche Spuk dieses Romans geht jedoch nicht von Geistern aus. Er entsteht aus dem, was Familien über Generationen hinweg verschweigen. Aus Verletzungen, Schuld, Traumata und Erinnerungen, die nicht verschwinden, sondern sich in Räumen, Ritualen und Beziehungen festsetzen. Liest man den Roman heute, wirkt er beinahe wie eine literarische Annäherung an Themen, die wir heute selbstverständlich psychologisch oder psychotherapeutisch beschreiben würden. Die Gespenster wohnen nicht im Haus – sie wohnen in den Menschen. Besonders gelungen empfinde ich schließlich das Ende. Gerade hier scheitern viele Romane, unabhängig vom Genre. Shirley Jackson entscheidet sich jedoch gegen den großen Showdown. Stattdessen führt sie die Geschichte zurück in eine stille, beinahe meditative Form des Grauens. Das Finale erklärt nicht alles – es vertieft das Geheimnis. Und gerade deshalb bleibt es lange im Gedächtnis. Hinzu kommt die sprachliche Eleganz des Romans. Das Buch ist vergleichsweise schmal, beinahe zwischen Novelle und Roman angesiedelt. Jackson schreibt klar, unaufdringlich und erstaunlich zugänglich. Die sprachliche Einfachheit täuscht jedoch. Die eigentliche Komplexität liegt unter der Oberfläche – in den Symbolen, den psychologischen Spannungen und den vielen Bedeutungsebenen. Für mich ist Wir haben schon immer im Schloss gelebt deshalb weit mehr als ein Schauerroman. Es ist eine literarische Studie über Erinnerung, Isolation, familiäre Traumata und die Geschichten, die wir erfinden müssen, um mit ihnen leben zu können. Gerade seine Subtilität macht ihn zu einem der bedeutendsten psychologischen Horrorromane des 20. Jahrhunderts. Ein Roman, den man gelesen haben sollte. MM

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn man gestört wird, hilft nur Magie – oder doch nicht?

    Merricat lebt mit ihrer Schwester Constance und dem gebrechlichen Onkel Julian im abgelegenen Haus der Familie Blackwood, am Rand eines Dorfes, das sie nie wirklich aufgenommen hat. Die übrigen Familienmitglieder sind tot, vergiftet. Constance wurde freigesprochen, doch das Urteil hat nichts geheilt: Das Dorf bleibt feindselig und lauernd. Faszinierend ist die Ordnung, in der diese drei Menschen leben. Keine heile Welt, aber eine funktionierende. Constance sorgt für den Alltag, Julian klammert sich an seine Erinnerungen, Merricat bewegt sich fast ausschließlich im Umkreis des Hauses. Für sie ist das kein Mangel, sondern ein Zuhause. Die Geschichte folgt Merricats innerer Logik: kindlich, magisch, manchmal naiv und zugleich sehr sensibel. Nicht, weil die Welt magisch wäre, sondern weil Merricat sich mit magischem Denken schützt. Ihre Rituale sind kein Spiel, sondern eine Strategie, um Kontrolle in einer feindlichen Umgebung zu bewahren. Ich habe diesen Roman nicht als klassischen Thriller oder Horror gelesen, sondern als psychologisches und gesellschaftskritisches Buch. Er zeigt, wie Menschen, die nicht ins Bild passen, langsam an den Rand gedrängt werden, wie Rückzug zur einzigen Möglichkeit wird und wie sehr Gemeinschaften jemanden brauchen, auf den sie ihren Groll richten können. Mit dem Auftauchen von Cousin Charles gerät diese fragile Ordnung ins Wanken. Er bringt keine Hilfe, sondern ein anderes Ordnungssystem, das sich auf Normalität, Besitz und Autorität beruft. Ohne zu fragen, nimmt er Raum ein und erklärt, wie ein Leben zu funktionieren habe. Wir haben schon immer im Schloss gelebt ist ein sehr kluges und ausgesprochen spannendes Buch. Die Spannung entsteht nicht durch äußere Dramatik, sondern aus psychologischer Enge und schleichenden Machtverschiebungen. Zurück bleibt die unbequeme Frage, wer entscheidet, welche Lebensform gültig ist – und was geschieht, wenn Menschen genau deshalb in die Enge getrieben werden Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    29.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein skurriles, erschütterndes und wahrhaft einmaliges Meisterwerk !

    "Wir haben schon immer im Schloss gelebt" ist schon ein etwas älteres Buch, es wurde jetzt allerdings neu im Festa Verlag verlegt. Ich hatte bereits ein Buch der Autorin gelesen und genau deshalb musste ich auch dieses Werk von ihr lesen. Allerdings sollte man sich bewusst sein das dieses Buch zum ersten Mal 1962 erschienen ist. Ich mag Jacksons ganz besonderen Schreibstil unglaublich gerne. Sie schaffte es mühelos mich in den Bann der Story zu ziehen. Sie schreibt einnehmend, intensiv und sehr fesselnd. Dennoch ist ihr Stil auch sehr bildhaft. Dieser Stil in Verbindung mit ihren doch außergewöhnlichen Charakteren konnte mich wieder begeistern. Allerdings kann ich mir auch vorstellen das nicht jeder mit ihren Stil klar kommt. Die Story an sich ist teilweise verwirrend, bizarr und wirr. Doch genau das macht die Autorin aus. Die Verrücktheit der Merricat hat mich beinahe umgehauen. Dieses Buch kommt ohne Blutvergießen aus, es lebt von dem unterschwelligen Horror den man mehr als deutlich spürte. Ich wusste gleich geschieht etwas, aber ich wusste nicht wann noch wie es geschehen würde. Ich bekam Gänsehaut und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere wurden hier authentisch und greifbar gezeichnet. Es fiel mir echt schwer sie genauer einzuschätzen denn hier weißt du einfach nicht, wer der böse ist und wer der gute ist. Das Anwesen der Blackwoods ist unglaublich imposant, es wirkte auf mich magisch, fast wie ein verwunschender Ort. Das ganze schilderte die Autorin bildhaft und sehr detailliert. Fast wie von selbst sprang mein Kopfkino an und es war als wäre ich ein Teil der Story. Die Atmosphäre im Buch war düster, beklemmend und faszinierend gleichermaßen. Auch mit diesem Buch gelang es Jackson mich vollkommen zu begeistern. Das Ende wiederum kam leider viel zu schnell. Ich hätte noch ewig weiter lesen können denn es war für mich wie eine Sucht. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Das Ende an sich passte einfach perfekt zum Buch was anderes kann ich nicht sagen. Das hier war ganz großes Kino. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Klare Lese und Kaufempfehlung. Fazit: Mit "Wir haben schon immer im Schloss gelebt" gelingt Shirley Jackson ein skurriles, erschütterndes und wahrhaft einmaliges Meisterwerk welches ich nicht mehr vergessen werde. Natürlich bekommt dieses Highlight von mir die volle Punktzahl!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kirsten Eden-Hitzschke

    Kirsten Eden-Hitzschke

    Thalia Leer – Emspark

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2026

    eBook (ePUB)

    Unheimlich und mysteriös

    Die Geschichte verzaubert durch ihre Skurrilität und Mysteriösität. Nur ganz allmählich erfährt man, warum die Familie sterben musste und was es mit all diesen ungewöhnlichen Begebenheiten auf sich hat. Mir hat der Roman auch sprachlich sehr gut gefallen, denn die Naivität der Hauptfigur und Ich-Erzählerin Merricat kommt sehr gut raus. Gleichzeitig spürt man trotzdem unterschwellig, dass sie nicht ganz ehrlich zu uns ist. Empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Britta Schatz

    Britta Schatz

    Thalia Mayersche Bünde

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2026

    eBook (ePUB)

    Verstörend gut

    Die Schwestern Constance und Mary Kathrine - Merricat- Blackwood leben zusammen mit ihrem Onkel Julian ein einsames Leben in ihrem elterlichen Haus. Eine Familientragödie hat sie zu Außenseitern gemacht, wurde Constance doch verdächtigt ihre Eltern, Tante und Bruder vergiftet zu haben. Obwohl sie freigesprochen wurde, werden die Schwestern auch sechs Jahre danach immer noch wie Aussätzige behandelt. Sie konnten sich aber eine eigene funktionierende, doch fragile Welt aufbauen in der sie zurecht kommen und nur in Ruhe gelassen werden möchten. Als ihr Cousin Charles auftaucht bekommt die Geschichte eine beklemmende Wendung. Können die Schwestern sich gegen ein feindliches Dorf behaupten und was ist tatsächlich in jener verhängnisvollen Nacht passiert? Auch wenn das Buch schon in den 1960er Jahren erschienen ist, hat es nichts an Aktualität eingebüßt. Ein wirklich verstörendes Buch. Absolut lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Nonnenmacher

    Sandra Nonnenmacher

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Queen of Horror

    Diese Buch hat mich eiskalt erwischt. Schnell war ich in der Geschichte, und schnell war ich gefangen von ihr. Shirley Jacksons Schreibstil hat mich stark beeindruckt. Wie es scheint, auch viele ihrer Kolleg*innen - denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sie vielen als Inspiration diente im Laufe der Jahrzehnte. Für mich eine der besten Entdeckungen meines Lesejahres.
  • Zum Bewerterprofil von J. Neumann

    J. Neumann

    Thalia Berlin – LIO

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch hier hat Shirley Jackson...

    Auch hier hat Shirley Jackson wieder abgeliefert. Die Stimmung ist düster, unangenehm und man wird das Gefühl von drohendem Unheil nicht los. So muss ein Horrorklassiker sein. Permanent einen wohligen Schauer erzeugen und dich nicht mehr los lassen. Großer Spaß beim Lesen.
  • Zum Bewerterprofil von A. Boschen

    A. Boschen

    Thalia Köln – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.06.2026

    eBook (ePUB)

    Mehr Shirley Jackson geht nicht

    Ein Gothic-Klassiker der überzeugt. Im typischen Shirley Jackson Stil verstörte, verwirrte und zog mich das Buch "Wir haben schon immer im Schloss gelebt" in seinen Bann. Die Geschichte findet in einem recht kurzen Zeitrahmen statt, in welchem aber unglaublich viel passiert, ohne das viel passiert. Das Ende ist gleichzeitig irgendwie perfekt, aber auch etwas enttäuschend. Mit Hinweisen und rausreißenden Aussagen zwischendurch punktet dieses Buch in vielerlei Hinsicht. Wer Gothic- und Horrorliteratur liebt (willkommen im Club) kommt an Shirley Jackson und vorallem an "Wir haben immer im Schloss gelebt" nicht vorbei.

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