• Produktbild: Der scharlachrote Buchstabe (Großdruck)
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Der scharlachrote Buchstabe (Großdruck) Roman

3

14,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2019

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

29,7/21/1,7 cm

Gewicht

698 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Franz Blei

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8478-3499-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2019

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

29,7/21/1,7 cm

Gewicht

698 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Franz Blei

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8478-3499-1

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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Gruselig

Bewertung aus Ühlingen-Birkendorf am 12.03.2021

Bewertungsnummer: 813948

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich bin froh, nicht in der Zeit gelebt zu haben... obwohl es ja nur wirklich für Frauen gefährlich war. Einmal nur falsche guckt, schon als Hexe verbrannt

Gruselig

Bewertung aus Ühlingen-Birkendorf am 12.03.2021
Bewertungsnummer: 813948
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich bin froh, nicht in der Zeit gelebt zu haben... obwohl es ja nur wirklich für Frauen gefährlich war. Einmal nur falsche guckt, schon als Hexe verbrannt

schwer verdauliche Hochliteratur von vorgestern

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.04.2026

Bewertungsnummer: 3115639

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Protagonistin im Amerika des 17. Jahrhunderts hat offensichtlich Ehebruch begangen und wird in der Öffentlichkeit dazu verurteilt, lebenslang ein Gewand mit einem scharlachroten Buchstaben zu tragen, der in der damaligen Zeit für Ehebruch stand. Diese brutalen puritanischen Moralvorstellungen wirken aus heutiger Sicht verstörend und schaffen so Abstand vom Leser zur Geschichte. Die auktoriale Perspektive erlaubt es dem Autor, alle Figuren aus einem größeren Blickwinkel zu betrachten, so dass die Handlung transparent ist. Entschleunigende Lange Schachtelsätze von Anfang an, durchsetzt mit subtiler Philosophie machen es dem Leser schwer die Lektüre fortzusetzen. Aber, zum Ende hin, als sich herauskristallisiert, wer der Ehebrecher gewesen sein könnte, steigt dann doch die Spannung und man wird mit einem nicht zu erwartenden, pathetischen Höhepunkt belohnt. Insgesamt gesehen, war das Buch nichts für mich, vielleicht weil ich für derartige Hochliteratur zu einfach gestrickt bin.

schwer verdauliche Hochliteratur von vorgestern

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.04.2026
Bewertungsnummer: 3115639
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Protagonistin im Amerika des 17. Jahrhunderts hat offensichtlich Ehebruch begangen und wird in der Öffentlichkeit dazu verurteilt, lebenslang ein Gewand mit einem scharlachroten Buchstaben zu tragen, der in der damaligen Zeit für Ehebruch stand. Diese brutalen puritanischen Moralvorstellungen wirken aus heutiger Sicht verstörend und schaffen so Abstand vom Leser zur Geschichte. Die auktoriale Perspektive erlaubt es dem Autor, alle Figuren aus einem größeren Blickwinkel zu betrachten, so dass die Handlung transparent ist. Entschleunigende Lange Schachtelsätze von Anfang an, durchsetzt mit subtiler Philosophie machen es dem Leser schwer die Lektüre fortzusetzen. Aber, zum Ende hin, als sich herauskristallisiert, wer der Ehebrecher gewesen sein könnte, steigt dann doch die Spannung und man wird mit einem nicht zu erwartenden, pathetischen Höhepunkt belohnt. Insgesamt gesehen, war das Buch nichts für mich, vielleicht weil ich für derartige Hochliteratur zu einfach gestrickt bin.

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Der scharlachrote Buchstabe

von Nathaniel Hawthorne

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Meinung aus der Buchhandlung

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Ingbert Edenhofer

Thalia Mayersche Bottrop

Zum Portrait

3/5

Nicht auf Melvilles Niveau

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Moby-Dick" von Herman Melville ist einer meiner Lieblingsromane. Es ist so ein weises Buch und ist bevölkert von begeisternden Figuren. Melville ist einer der zwei Romanautoren, die als Spitze der amerikanischen Romantik gelten. Der andere ist Nathaniel Hawthorne, und "Der scharlachrote Buchstabe" ist wohl sein bekanntestes Werk. Tja, vermutlich macht es mehr Sinn, "Der scharlachrote Buchstabe" mit einem Melville-Text wie "Benito Cereno" zu vergleichen, der inzwischen auch als Meisterwerk gilt, aber nicht die Größe von "Moby-Dick" hat. "Der scharlachrote Buchstabe" bietet eine ikonische Figur, Hester Prynne, aber ich bin nicht nicht so sicher, wie Hawthorne sie gelesen sehen will. Sie ist eine verheiratete Frau, die mit einem anderen Mann ein Kind bekommt, und trotzdem ist sie eine Heldin. Und während die Gesellschaft sie zunächst ächtet, wird sie zum Herzstück dieser Gesellschaft. Trotzdem würden ihr ein paar mehr Eigenschaften gut tun, denn dann hätte sie leicht für Jahrhunderte ein sehr vorwärtsgewandtes Vorbild für Frauen sein können. Die Männer um sie herum sind noch weniger ausgearbeitet. Sie scheinen Captain Ahabs Monomanie zu haben, allerdings ohne sein Charisma. Für kulturelles Verständnis ist es sinnvoll, "Der scharlachrote Buchstabe" zu lesen, aber wer "Moby-Dick" zu lang findet: Melville schrieb auch beeindruckende kürzere Werke, etwa "Billy Budd" oder "Bartleby the Scrivener" - er ist vorzuziehen.
  • Ingbert Edenhofer
  • Buchhändler/-in

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3/5

Nicht auf Melvilles Niveau

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Moby-Dick" von Herman Melville ist einer meiner Lieblingsromane. Es ist so ein weises Buch und ist bevölkert von begeisternden Figuren. Melville ist einer der zwei Romanautoren, die als Spitze der amerikanischen Romantik gelten. Der andere ist Nathaniel Hawthorne, und "Der scharlachrote Buchstabe" ist wohl sein bekanntestes Werk. Tja, vermutlich macht es mehr Sinn, "Der scharlachrote Buchstabe" mit einem Melville-Text wie "Benito Cereno" zu vergleichen, der inzwischen auch als Meisterwerk gilt, aber nicht die Größe von "Moby-Dick" hat. "Der scharlachrote Buchstabe" bietet eine ikonische Figur, Hester Prynne, aber ich bin nicht nicht so sicher, wie Hawthorne sie gelesen sehen will. Sie ist eine verheiratete Frau, die mit einem anderen Mann ein Kind bekommt, und trotzdem ist sie eine Heldin. Und während die Gesellschaft sie zunächst ächtet, wird sie zum Herzstück dieser Gesellschaft. Trotzdem würden ihr ein paar mehr Eigenschaften gut tun, denn dann hätte sie leicht für Jahrhunderte ein sehr vorwärtsgewandtes Vorbild für Frauen sein können. Die Männer um sie herum sind noch weniger ausgearbeitet. Sie scheinen Captain Ahabs Monomanie zu haben, allerdings ohne sein Charisma. Für kulturelles Verständnis ist es sinnvoll, "Der scharlachrote Buchstabe" zu lesen, aber wer "Moby-Dick" zu lang findet: Melville schrieb auch beeindruckende kürzere Werke, etwa "Billy Budd" oder "Bartleby the Scrivener" - er ist vorzuziehen.

Meinung aus der Buchhandlung

Hawthorne, N: Der scharlachrote Buchstabe

von Nathaniel Hawthorne

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