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nofilter Mein laut gelebtes Leben, mein wach gelebter Traum

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16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2019

Abbildungen

ca. 16 Seiten farbiger Bildteil

Verlag

Fontis

Seitenzahl

208

Maße (B/H)

13/20,5 cm

Gewicht

396 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-176-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2019

Abbildungen

ca. 16 Seiten farbiger Bildteil

Verlag

Fontis

Seitenzahl

208

Maße (B/H)

13/20,5 cm

Gewicht

396 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-176-8

EU-Ansprechpartner

Fontis Media
Baukloh 1
58515 Lüdenscheid
DE
asaphl@asaph.net

Herstelleradresse

Fontis - Brunnen Basel
Steinentorstr. 23
4051 Basel
CH
info@fontis.ch

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  • Bewertung

    aus Schaffhausen

    5/5

    07.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine echte Herausforderung

    Man ahnt es bereits beim Titel: Dies ist kein gewöhnliches Buch! Und tatsächlich: "herausfordernd" ist nur der Vorname. Tabea Oppliger will bei ihren Leserinnen und Lesern Einstellungen verändern. Sie steht offen zu dieser Zielsetzung, auch wenn sie für meine Begriffe an manchen Stellen zu direkt ist. Sie ist überzeugt, dass aus sozialer Verantwortung eigentlich niemand billige Ware aus China kaufen dürfte. Bei teureren Produkten sei die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie nicht durch ausgenutzte Menschen hergestellt wurden. "Wir alle sind auf gewisse Weise für den Kauf und Verkauf von Menschen verantwortlich." Das hat mir so noch niemand gesagt. Aber insgesamt ist es ein vielfältiges Buch, das alle möglichen Themen abdeckt, nicht nur das Engagement für Sexarbeiterinnen. Es kann aber nicht sein, dass alle (oder möglichst viele) in diesem Milieu arbeiten müssen. Das ist eine Art, das Evangelium in ein den meisten unbekanntes Milieu zu tragen. Aber daneben gibt es viele andere. Wer sich für Verhungernde in der Sahelzone einsetzt oder die Bibel für die Stämme übersetzen will, die keine Ahnung von Jesus haben – sie haben genauso das Recht, ihre Arbeit als besonders wichtig herauszustellen. Ein besonders gelungenes Kapitel ist die Beschreibung der Erfahrungen Oppligers bei ihrer Immigration in Israel. So realistisch! Und so schonungslos offen ihren ganzen Frust bei den ersten Gehversuchen schildern, das ist mutig. Ich hätte wohl aufgegeben. Es ist schon ein Unterschied, ob man in Israel wohnt oder das Land vierzehn Tage in einem vollklimatisierten Bus besucht, von Hotel zu Hotel hüpft und sich weder um das Essen noch um die Sehenswürdigkeiten kümmern muss. Aber typisch Tabea Oppliger: Schwierigkeiten nötigen ihr wohl Ströme von Tränen ab, aber sie zerstören nicht ihr Ziel, für das sie mit ihrer Familie nach Israel gezogen ist. Belohnt werden sie durch die herzliche Gastfreundschaft der einheimischen Bevölkerung. Meisterhaft geschrieben. Spitze und eine echte Herausforderung (sogar für mich als Grossvater!) ist auch die Beschreibung, wie Tabea und Matthias Oppliger mit ihren drei Kindern umgehen. Nicht dressieren, sondern animieren, möglichst früh möglichst viel Verantwortung an sie delegieren, keine Angst vor Fehlern, regelmässige Zeiten mit jedem einzelnen Kind – und das mitten im stressigen Aufbau einer neuen Arbeit. Man bekommt direkt ein schlechtes Gewissen und erinnert sich an die vielen Defizite in der eigenen Erziehungsarbeit. Aber auch an ihrer Ehe arbeiten sie permanent. Die (sogar schriftliche formulierte) Liebeserklärung von Tabea an ihren Mann anlässlich ihres 20. Ehejubiläums ist für mich ein Höhepunkt dieses Buches. Schonungslos schreibt die Verfasserin auch über ihre eigenen Zweifel, ob sie dieser Aufgabe überhaupt gewachsen sei. "Einmal sagte ich verzweifelt zu Gott: 'Kannst Du nicht jemanden finden, der das hier besser kann als wir?' Seine Antwort: 'Das könnte ich. Es gibt viele, die darin besser wären als ihr, doch sie sind nicht bereit dazu.'" Hätte es noch eines Beweises bedurft, dass Tabea Oppliger eine vielfältig begabte Frau ist, so liefert sie gegen Ende des Buches eine Auswahl grossartiger Bilder, die sie selber gemalt hat. Wann und wie hat sie das bloss geschafft? Das ganze Buch sprüht nur so von Engagement für missbrauchte, scheinbar wertlose Menschen. Aber parallel dazu finden wir eine bedürftige Tabea vor, die nur deshalb so aktiv sein kann, weil sie in einer engen Beziehung zu Gott steht. Sie nimmt sich bewusst Zeiten heraus, in denen sie nicht gestört werden will, um ihrem Schöpfer zu begegnen und die Batterien wieder aufzuladen.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    4/5

    18.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Just do it!

    Dieses Buch ist so quirlig und bewegt wie die Autorin. Tabea Opplinger wächst als Missionarskind in Papua-Neuguinea auf. Danach lebt und arbeitet sie zwanzig Jahr in ihrer Heimat, der Schweiz, und seit 2014 lebt sie mit ihrer Familie in Tel Aviv, Israel. Das Unrecht auf dieser Welt, dass sie am meisten bewegt, ist die moderne Sklaverei. Seit einer Begegnung mit einer Prostituierten in der Schweiz, ist es ihr ein Herzensanliegen diesen geknechteten Frauen zu helfen. Sie macht nicht erst einen großen, detaillierten Plan, sie beginnt einfach mit der Idee und den Fähigkeiten, die sie hat. Sie bietet den müden Frau Massagen an. Dabei kommt sie mit ihnen ins Gespräch und erfährt, dass die Frauen nicht freiwillig im Rotlichtviertel arbeiten. Oft wurden sie mit falschen Versprechungen gelockt, und in vielen Fällen sehen sie keinen anderen Weg ihre Familie zu versorgen als mit dieser verhassten Arbeit. Zusammen mit ihrer Familie zieht die hübsche, sportliche Frau nach Israel. Dort baut sie gemeinsam mit anderen eine Organisation auf, die ehemaligen Prostituierten die Möglichkeit bietet mit einer würdevollen Arbeit Geld zu verdienen. Aus alten Segeln und anderen gebrauchten Materialien werden Taschen genäht. Dieses Buch ist nicht in erster Linie ein Bericht über das soziale Projekt der Autorin. Wie eine bunte Pinnwand oder ein zerfleddertes Notizbuch sind darin viele inspirierende Gedanken versammelt, die Tabea ihren Lesern weitergeben möchte. Dabei erzählt sie viel von ihrer Beziehung zu Gott, was ihr in ihrem Alltag, ihrer Familie und ihrer Ehe wichtig ist. Der Leser wird aufgefordert nicht auf einen fertigen Plan zu warten, sondern den einen Schritt zu gehen, der klar ist. Immer wieder betont sie, Gehorsam ist Gottes Liebessprache. „Es wird höchste Zeit, dass wir endlich kapieren, dass Gott nicht darauf wartet, dass wir einen Fehler machen. Er wartet darauf, dass wir Risiken eingehen, damit Er mit einsteigen kann. Gehorsam bedeutet, Gottes Liebessprache zu sprechen. Es bedeutet, unser eigenes begrenztes Denken loszulassen und mit Seinen grenzenlosen Möglichkeiten zu rechnen.“ Sehr offen erzählt sie von ihren eigenen Schwierigkeiten beim Einleben in einem fremden Land und beim Aufbau einer Wohltätigkeitsfirma. Die Beschreibung des Buchs könnte jedoch falsche Erwartungen wecken. Der Leser erfährt wenig Konkretes über die Rettungsarbeit unter den Sexarbeitern oder über ihre Geschichten. Das Gelesene reicht auch nicht, um sich ein Bild ihrer Firma „KitePride“ zu machen. Im Mittelpunkt stehen hilfreiche Impulse für ein Leben mit Gott, und die Aufforderung aktiv zu werden für Menschen, die in Not sind. Fazit: So bunt wie das Leben der Autorin, ist diese Sammlung von guten und inspirierenden Gedanken, die dem Leser Mut macht sich aktiv gegen Ungerechtigkeiten einzusetzen. Empfehlenswert für Menschen, die ihre Träume in die Tat umsetzen wollen, um Stückchen für Stückchen die Welt zu verändern.

  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    3/5

    27.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Bewunderns- und nachahmenswert

    Tabea Oppliger ist als Missionarskind in Papua-Neuguina aufgewachsen. Danach lebt sie viele Jahre in der Schweiz, wo sie auch ihren Mann, der ebenfalls als Kind von Missionaren in Papua-Neuguinea aufgewachsen ist, heiratet und drei Kinder mit ihm bekommt. Schon in der Schweiz setzt sich Tabea ehrenamtlich für den Kampf gegen den Menschenhandel ein und besucht Bordelle, um den Frauen dort mit Massagen Gutes zu tun. 2014 beschließt Tabea zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern nach Israel auszuwandern, um dort ebenfalls mit Organisationen gegen den modernen Menschenhandel zu kämpfen. Sie und ihr Mann gründen eine Firma, wo sie gebrauchte kitesurf-kites zu Taschen verarbeiten, um missbrauchten Menschen einen Arbeitsplatz zu geben. Das Buch ist modern aufgemacht, im Stil der neuen Sozialen Medien. Tabea schreibt sehr lebendig. Sie erzählt von ihrem Leben, in dem Gott und das Vertrauen zu ihm eine große Rolle spielen. Man staunt über ihre Tatkraft, ihren Mut Neues zu wagen und über das Engagement von ihr und ihrem Mann, wie sie sich für missbrauchte Menschen und gegen soziale Missstände einsetzen. Ihre ganze Persönlichkeit sprüht vor Leben – das ist mein Eindruck von ihr. Der Inhalt des Buches ist sehr interessant, doch bei manchem, besonders ihrer Arbeit in Israel hätte ich mehr Details erwartet. So musste ich mir aus Bruchstücken ein Gesamtbild machen, wo mir aber noch einige Teile fehlen. Mir fehlte auch ein wenig der rote Faden im Buch und ich habe die Zusammenhänge oder das was die Familie jetzt genau in Israel macht nicht ganz verstanden. Auf jeden Fall ist es sehr bewunderns- und nachahmungswert, was Tabea Oppliger und ihre Familie für benachteiligte Menschen und gegen Ungerechtigkeit tun.

  • peedee

    3/5

    21.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Komfortzone verlassen

    Tabea Oppliger ist als Missionarskind in Papua-Neuguinea aufgewachsen, hat dann zwanzig Jahre in der Schweiz gelebt, geheiratet und drei Kinder bekommen. Im Jahr 2014 ist sie mit der Familie nach Tel Aviv ausgewandert und arbeitet dort weiter für „GlowbalAct“, ihrer Wohltätigkeitsorganisation, die sich für die Abschaffung der modernen Sklaverei und gegen Menschenhandel einsetzt. Zudem betreibt sie das Sozialwerk „KitePride“, bei dem missbrauchte Menschen einen Arbeitsplatz erhalten, um ein neues Leben zu beginnen. Erster Eindruck: Ein freches Cover mit einem Hashtag-Titel. Auch die einzelnen Kapitel haben Hashtags. Viele Bilder bereichern den Erfahrungsbericht. Gemäss Klappenbeschreibung geht es in diesem Buch um Menschenhandel, Sklaverei, Prostitution. Das Letztere würde ich glatt unterstreichen. Im weiteren Sinne geht es bei der Prostitution um Menschenhandel und Sklaverei, insofern trifft es zu, obwohl ich dies zuerst nicht so wahrgenommen habe. #nofilter: „Meine Worte sind ungefiltert, echt und nahbar.“ Tabea Oppliger wirkt quirlig, energiegeladen, mutig. Man merkt sehr gut, wie viel der Glaube Tabea bedeutet. Sie erwähnt, dass sie jedoch von Zeit zu Zeit eine Bestätigung brauche – sie nennt es „Kuss vom Himmel“. Eine interessante Formulierung. Tabea erwähnt, dass man manchmal etwas mehr wagen muss, um zu verstehen, wo die Grenzen liegen. Oder um herauszufinden, was wir im Leben tun sollten. Ja, ich denke, das sollten wir, doch das Verlassen der Komfortzone kann ziemlich ungemütlich sein. „Du musst dich bewegen, um herauszufinden, ob die Richtung stimmt.“ Auch das stimmt wohl. Anfang dieses Jahres habe ich mir selbst gesagt, dass ich in diesem Jahr mehr aus meiner Komfortzone kommen möchte. Witzig, dass das hier nun auch am Rande ein Thema war. Wie einleitend bereits erwähnt, gefallen mir die zahlreichen Fotos. Es gibt jedoch viele Fotos von Posts im zweiten von drei Fototeilen, die nur auf Englisch abgedruckt sind. Es wäre ratsam gewesen, die Texte auf Deutsch zu übersetzen (nicht jeder, der dieses Buch liest, kann Englisch). Der letzte Beitrag ist sehr berührend. „Warte nicht, bis du bereit bist, sonst wirst du den Rest deines Lebens mit Warten verbringen.“ Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es für mich eher ein Erfahrungsbericht als ein Sachbuch war. Die Stichworte „KitePride“, „A.I.R. Ltd.“ und „Glowbalact“ habe ich natürlich gegoogelt. Ein paar der Informationen, die ich auf der Website glowbalact gefunden habe, hätte ich auch gerne im Buch gehabt. Natürlich ist einiges davon im Buch verstreut aufgeführt, aber kompakt an einem Ort zusammengefasst wäre für mich ein Plus gewesen. Von mir gibt es 3 Sterne. Ich wünsche Tabea und ihrer Familie alles Gute.

  • Bewertung

    3/5

    19.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    meine erwartungen wurden nicht erfüllt

    ich durfte das nuch in einer leserunde mitlesen. leider verspricht es nicht was der klapptext hergibt. meine erwartungen wurden daher nicht erfüllt. auch den titelnamen finde ich nicht gerade passend. was mir so rein gar nicht gefällt : die überschriften der einzelnen kapitel. da wurde aus mehreren worten ein wort gemacht. dies erinnert mich irgendwie an einen schreibanfänger wo nicht in der lage ist die wörter voneinander zu trennen. die wirklich wichtigen themen , in denen es eigentlich im buch gehen sollten, wurde nur so am rande erwähnt. da hätte ich mir wirklich mehr infos gewünscht und auch mehr geschichten der menschen mit denen menschenhandel, missbrauch usw durchgeführt wurde. dafür schildert frau oppliger eindrucksvoll wie sie und ihr mann ihre kinder erziehen. wieviele fahrräder ihnen geklaut wurden und wie sie ihre erste wohnung in israel voller bauschutt vorfanden. im gesamten buch wird sie dabei von gott begleitet , was sie auch sehr oft erwähnt. auf den ersten 60 seiten kann man es noch ertragen. bis seite 120 liest man kaum noch davon. aber dafür haut sie es dann bis zum schluss auf fast jeder seite raus. okay , das buch wurde von einen christlichen verlag verlegt. und jeder soll daran glauben woran er möchte. aber trotzdem sollte sich der inhalt eines buches doch auch wenigstens etwas an den klapptext halten. aber es gibt auch positives zu berichten. die bilder , welche im buch enthalten sind , sind toll. da sind sehr gute dabei. das lockert das ganze etwas auf. man findet sogar 4 rezepte. was jetzt auch nicht so schlecht ist. und wenn man sich richtig mühe gibt kann man das buch an einen tag auslesen. durch diese sachen kommt die drei sternebewertung zu szande. trotzdem , ich würde es niemanden empfehlen wo nicht unbedingt einen bezug zu gott hat.

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Bewertungen (5)

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