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November

7

9,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2019

Verlag

Gröls Verlag

Seitenzahl

92

Maße (L/B/H)

22/17/0,7 cm

Gewicht

176 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96637-162-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2019

Verlag

Gröls Verlag

Seitenzahl

92

Maße (L/B/H)

22/17/0,7 cm

Gewicht

176 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96637-162-9

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Email: info@bod.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    04.09.2022

    Hörbuch (CD)

    Flauberts Hauptwerk Madame…

    Flauberts Hauptwerk Madame Bovary (1857) gehört heute zur Weltliteratur. Erzählt wird die Geschichte der Ehebrecherin Emma Bovary. Die junge und schwärmerische Tochter eines reichen Bauern besucht ein katholisches Internat für ‚höhere Töchter‘. In jungen Jahren heiratet sie den verwitweten und biederen Landarzt Charles Bovary; doch bald empfindet sie die Ehe und das Landleben bedrückend und lähmend. Um ihre Mädchenträume dennoch zu verwirklichen, hintergeht die gelangweilte Arztgattin ihren zusehends verhassten Mann und stürzt sich in amouröse Abenteuer. Nach einer romantischen Tändelei mit dem jungen Jurastudent Léon Dupuis hat sie eine Affäre mit einem Gutsbesitzer aus der Nachbarschaft, der sich aber wieder rücksichtslos von ihr trennt. Emma ist verzweifelt und verfällt in Depressionen. Während einer Theateraufführung in Rouen begegnet sie wieder Léon und sie treffen sich nun regelmäßig in einem Hotelzimmer. Doch Emma gerät in einen geradezu zwanghaften Kaufrausch und nimmt deshalb viele Kredite für Möbel und Kleidung auf. Die Kosten kann sie bald nicht mehr bestreiten. Immer tiefer rutscht sie in die Schuldenfalle. Und als sie sich nicht mehr zu helfen weiß, bringt sie sich um. Die vorliegende Hörspielversion des Klassikers ist eine Produktion des Hessischen Rund-funks aus dem Jahre 2005 – Laufzeit ca. 4 Std., Bearbeitung (Valerie Stiegele) und Regie (Christiane Ohaus). Die Rolle der Emma Bovary hat die österreichische Schauspielerin Chris Pichler übernommen. Andere Sprecher sind Bernhard Schütz, Dietmar Mues, Samuel Weiss, Thomas Sarbacher und Friedhelm Ptok (Erzähler). Im 16seitigen Booklet findet man Informationen zu Flaubert, seinem Werk und zu der Hörspielproduktion.

  • Bewertung

    aus Tirschenreuth

    5/5

    21.06.2021

    eBook (PDF)

    ein großes Werk der Literatur

    Frauen durften damals nicht frei sein. Damit teile Madame Bovary ihr Schicksal mit den zwei anderen "großen" gefallenen Frauen der Weltliteratur: Effi Briest und Anna Karenina. Sie nehmen sich heraus, was nur Männer dürfen (und oftmals nicht einmal die), die Wahl ihres Herzens zu befolgen.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    5/5

    16.09.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Madame Bovary'' handelt vom…

    „Madame Bovary'' handelt vom Schicksal der jungen, schönen Emma, die aus Liebe den Landarzt Charles Bovary heiratet, wie sie glaubt. Doch schnell stellt sie fest, dass sie Liebe völlig missverstanden hat, plötzlich ist sie zwischen Mitleid, Sympathie und Abscheu für ihren gutmütigen, einfachen Gatten hin- und hergerissen. Bald ödet sie das Landleben an und die kleine Tochter Berthe ändert an dieser Langweile auch nichts. Verzweifelt flüchtet sie sich zunächst in romantische Tagträume, dann in reale Affären und merkt bereits zu spät, dass sie sich und ihre kleine Familie zum Ruin führt. Enttäuscht und verzweifelt fasst sie einen folgenschweren Entschluss. Ich habe diesen Klassiker nun schon zum vierten Mal gelesen und jedes Mal hinterließ er mir andere Gefühle. Gustav Flaubert gelingt es, dem Leser einen ungewöhnlich tiefen Einblick in das Seelenleben Emmas zu geben, das so unglaublich wirr und eigenartig ist. Mit 20 Jahren konnte ich Emma gar nicht verstehen, wie kann man nur so undankbar und egozentrisch sein? Mit 30 dachte ich: irren ist menschlich, deshalb fegt man Fehler zur Seite und beschreitet einen neuen Weg. Charles Bovary löste bei mir nur Mitleid aus, so „uncool“ und einfältig, eine wahrlich armselige Gestalt. Doch nun mit vierzig, verstand ich erst wie Flaubert seinen Helden sieht: er beginnt nämlich die Geschichte ausgerechnet mit der Beschreibung von Charles Bovary, dem stillos gekleideten, langweiligen Teeny mit der lachhaften Mütze. Nun glaubt der Leser diesen Charakter zu kennen, doch weit gefehlt, denn er ist der zweite Held dieser grandiosen Geschichte. So unscheinbar, langweilig, maulfaul und provinziell, wie ihn seine Frau einschätzt, wird er auch von uns als Leser empfunden, jedoch nach und nach entpuppt er sich als der selbstloseste Liebende dieser Geschichte. Charles fordert nichts. Er will seine Angebetete nur glücklich sehen. Er tut alles nur für sie, und das ohne Forderung oder Hintergedanke. Er verliert nicht viele Worte, er verzeiht alles. Und genau so selbstlos empfinde ich Liebe heute! Auch sprachlich überzeugt dieser Roman, makellos, anschaulich, weitaus eleganter und leichter geschrieben als vergleichbare Bücher dieser Zeit. Die Anzahl der Mitwirkenden bleibt überschaubar, sind exzellent modelliert und deren Aussagekraft ist variabel, je nach Alter des Lesers. Für mich war und bleibt dieses Buch ein Muss.

  • Johannes Fidanza

    aus München

    5/5

    09.10.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Geht so! Flaubertsche vulgäre…

    Geht so! Flaubertsche vulgäre Beschreibung einer Orientreise die nichts von der Sprache in seinen Romanen hat. Als authentische Reisebeschreibung interessant aber keine hohe Literatur. CT

  • Ceodaz

    4/5

    14.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Sehnsucht und…

    Zwischen Sehnsucht und Selbstzerstörung – ein zeitloses Drama Emma Rouault, eine junge Frau voller romantischer Vorstellungen und Sehnsüchte, heiratet den gutmütigen Landarzt Charles Bovary in der Hoffnung auf ein erfülltes, liebevolles Leben. Doch bald schon erdrücken sie der graue Alltag, die Monotonie des Landlebens und die emotionale Distanz, die sie in ihrer Ehe empfindet. Ihre hochgesteckten Erwartungen an das Leben, geprägt von schwärmerischen Romanen, prallen auf eine Realität, die sie als langweilig, stumpf und erdrückend empfindet. Auf der Suche nach Leidenschaft und Sinn stürzt sie sich in Affären und gerät immer weiter aus der Bahn. Emma Bovary ist eine komplexe, tragische Figur, die in ihren Widersprüchen erschütternd realistisch gezeichnet ist. Sie ist eine zutiefst depressive Frau, die sich nach Schönheit, Liebe und Erfüllung sehnt, aber immer wieder an der Realität zerbricht. Ihre Fluchten in romantische Träumereien, ihre Gleichgültigkeit gegenüber ihrer Tochter und die wachsende Ablehnung gegenüber ihrem Ehemann wirken oft kalt und sind doch Ausdruck einer tiefen inneren Verlorenheit. Flaubert gelingt es meisterhaft, Emmas Sehnsüchte, ihre Gedankenspiralen und ihre zunehmende Verzweiflung spürbar zu machen. Dem gegenüber steht Charles Bovary, der vermeintlich langweilige, einfältige Ehemann . Und doch offenbart sich im Verlauf des Romans, wie viel Herz und Güte in ihm steckt. Er liebt Emma aufrichtig, vielleicht zu sehr. Seine Naivität, seine Weltfremdheit und seine ständige Nachsicht machen ihn zu einer tragischen Figur, deren grenzenlose Liebe das Geschehen noch schmerzhafter erscheinen lässt. Er ist der stille Leidende, dessen Schicksal mindestens ebenso berührt wie das von Emma. Was Flaubert hier geschaffen hat, ist nicht nur eine Gesellschaftskritik oder ein Ehedrama, sondern ein zeitloses Psychogramm über gescheiterte Träume, Rollenbilder und das Ringen um Sinn. Dass eine Frau in einem Roman des 19. Jahrhunderts so bewusst aus gesellschaftlichen Normen ausbricht und Ehebruch begeht, wirkt sehr modern und ist in seiner Tragik erschütternd aktuell. Trotz des Alters von über 150 Jahren wirkt Madame Bovary erstaunlich frisch. Die sprachliche Dichte, die lebendigen Beschreibungen von Landschaften, Orten und Stimmungen, aber auch die feine Beobachtungsgabe, mit der Flaubert das Innenleben seiner Figuren zeichnet, haben mich sehr beeindruckt. Besonders die Ambivalenz von Emma, zwischen ihrer Sehnsucht und Selbstzerstörung, ist so feinfühlig und detailliert dargestellt, so dass ich absolut gespannt war, wie die Geschichte enden wird. Fazit: Madame Bovary ist ein literarischer Klassiker, das seiner Zeit weit voraus war. Eine intensive, sprachlich großartige Auseinandersetzung mit (verlorenen) Idealen, gesellschaftlichem Druck und der Suche nach einem Leben jenseits des Mittelmaßes. Ein Buch, das auch heute noch bewegt und zum Nachdenken anregt.

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