Der Sündenbock, die Gerechtigkeit und das Recht in Friedrich Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.05.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
60 (Printausgabe)
Dateigröße
726 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668943216
Die Arbeit hat das Forschungsziel, Friedrich Dürrenmatts Drama Der Besuch der alten Dame (1955) anhand von Rene Girards und Walter Burkerts Theorien zu analysieren. Der französische Religionsphilosoph und Kulturanthropologe Rene Girard (1923-2015) ist bekannt für seine Arbeit über das Heilige, die Ursachen der Gewalt in der Gesellschaft und deren Erscheinungsformen in der Gesellschaft. Der deutsch-schweizerische Altphilologe Walter Burkert (1931-2015) ist bekannt für seine Arbeit über den Zusammenhang zwischen religiösen Ritualen und Mythen in der griechischen Antike und dessen Spuren in der modernen europäischen Gesellschaft und die Untersuchung der Gewalt in der Gesellschaft.
Girard und Burkert sind Zeitgenossen und ihre Theorien ergänzen einander. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich vorwiegend auf Girads Theorien des Mimesis, des Opfers und des Sündenbockverhaltens bzw. Sündenbockmechanismus und sie bezieht sich auch auf Burkerts Theorie der Jagd und Beute wo nötig. Ferner wird untersucht, wie diese Theorien helfen, Dürrenmatts Drama zu analysieren. Inwiefern verköpert der Protagonist Alfred Ill ein klassischer Fall des Sündenbocks?
Das zweite Forschungsziel umfasst die Fragen der Gerechtigkeit und Schuld. Ist die Idee der Gerechtigkeit rechtlich oder moralisch oder beides? Welche Rolle spielt das Geld in der Gerechtigkeit? Das zentrale Thema dieses Drama ist, dass das Geld immer mächtig ist. Weiterhin wird die Rolle der Presse in der Gerechtigkeitsfrage untersucht. Ferner werden die Erzählstrategien wie das Absurde, das Groteske und Humor untersucht. Ein weiteres Forschungsziel der Arbeit ist zu untersuchen, inwiefern das Drama eine Komödie und / oder eine Tragödie darstellt.
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