Rezension
»Als Leser spürt man geradezu körperlich die Bedrohung, die der Autor dieses Buches aushalten musste. Angst und Furcht vor dem, was da war, und vor dem, was im Verborgenen lauerte, haben die Hand des Autors geführt.« Klaus Sindern
»Das erzählte Ereignis aus der Geschichte Europas, das ich testlesen durfte, spiegelt authentisch die damalige Situation, in der wir uns befanden. Ähnlich Empfindungen gegenüber, schrecklichen Bildern von Tod, Verwundungen, einhergehend mit Hilflosigkeit gegenüber der Situation lassen mich noch heute, 20 Jahre danach, erschaudern. Sie erinnern mich aber auch daran, dass wir damals Glück hatten und noch heut e haben, denn wir sind gesund an Leib und Leben heimgekehrt und genießen unser Dasein in Frieden und Freiheit.« Thomas Bartsch, Angehöriger 1. Kontingent KFOR
»Auch wenn ich selbst kein Soldat war, so war ich mir dennoch der Gefahr bewusst, der sich mein Mann während der Auslandsaufenthalte aussetzte. ich selbst kann mir nur ansatzweise vorstellen, welche Belastungen ein Soldat ertragen muss. Als Leser bin ich froh und auch dankbar, dass Werner Pfeil als Sohn, Bruder, Vater und auch Opa seiner Familie gesund zurückgegeben wurde. Wenn auch nur äußerlich, denn die psychischen Wunden können wir, die den Krieg nie hautnah miterlebt haben, nur ansatzweise erahnen. Ich hoffe und wünsche, dass das Buch ein Erfolg wird und auch vondenjenigen gelesen wird, die den Krieg noch immer als Instanz für Frieden und Gerechtigkeit befürworten und damit zum Nachdenken angeregt wird.« Katja Roß, Frau eines ehemaligen Zeitsoldaten
»Ich habe das Manuskript des Autors Werner Pfeil zum Einmarsch in den Kosovo testgelesen. Ich war selbst beim Einmarsch als Soldat dabei. In vielen Erlebnissen schildert er das, was auch ich empfunden habe und teilweise noch heute empfinde, jedoch ohne von der Vergangenheit eingeholt zu werden. Erlebnisse, über die ich mit niemanden sprechen konnte, da der Zusammenhang und das Verständnis fehlen. In diesem Buch finde ich mich wieder und verstanden. Wie der Autor teile ich die Auffassung, wie sehr wir uns heute glücklich schätzen dürfen, in unserem Land frei und doch unbeschwert leben zu können.« Gunnar Klein, Angehöriger 1. Kontingent KFOR