Produktbild: Die tägliche Katastrophe

Die tägliche Katastrophe

12,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41185

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2020

Abbildungen

0

Verlag

Langen-Müller

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/11,3/2 cm

Gewicht

196 g

Farbe

Rosé

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7844-3543-5

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Produktdetails

Verkaufsrang

41185

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2020

Abbildungen

0

Verlag

Langen-Müller

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/11,3/2 cm

Gewicht

196 g

Farbe

Rosé

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7844-3543-5

Herstelleradresse

LangenMueller Verlag
Pfizerstraße 5-7
70184 Stuttgart
DE

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    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    "Wie, so will man wissen, schreibt man eine lustige Geschichte?" Genauer gefragt: "Warum?"

    "Weil man einen Vertrag hat. Der humoristische Schriftsteller bezieht von einem der sogenannten Massenmedien - Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen - ein bestimmtes Gehalt und muss nun dafür wöchentlich einen erstklassigen humoristischen Beitrag liefern, spätestens Donnerstag um 9.30 Uhr. So weit ist alles klar, oder?" Die Überschrift, und das dazu gehörende obige Text-Zitat, sind die Einleitung für eine der mehr als gelungenen Satiren und Grotesken dieses kleinen feinen Buchs. (Die Geschichte endet übrigens, nach acht wirklich komischen Seiten, so: "In jedem Fall, so entsteht eine lustige Geschichte. Allerdings genügt es, um dahin zu kommen, nicht, neurotisch zu sein. Eine Spur Senilität gehört auch noch dazu. Es tut mir leid, Sie enttäuscht zu haben...") Ephraim Kishon, Überlebender des Vernichtungslager Sobibor, war einer der schriftstellerischen Super-Stars in Deutschland seit den 60er Jahren. Er war als Autor sehr erfolgreich, er war immer, im besten Sinne des Wortes, komisch, und er war nie verletzend. Seine Satiren trafen absolut den wunden Punkt, aber schwarzer Humor war nicht seine Sache. Wohl aber die menschlichen Schwächen, die familiären Unzulänglichkeiten (sein "die beste Ehefrau von allen" ist in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen...) oder die gesamtpolitische Weltlage unter besonderer Berücksichtigung des Staates Israel und seiner Bewohner. Die dreißig hier versammelten Erzählungen stammen meist aus dem Spätwerk des Autors, sie sind nicht nur einfach sprachlich gewandt, sondern scharf (aber, wie gesagt, nicht verletzend!) und geschliffen formuliert, sie befassen sich mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens, als da wären: Männlicher Haarausfall, die monetäre Politik der Welt, das Handwerkerwesen oder neue Haushaltsgeräte. Ich verspreche Ihnen nicht zuviel, wenn ich sage: Auch bei Ihnen werden die Lachtränen nur so kullern! "28. Juli. Das Unvermeidliche ist geschehen. Jossi ist nicht mehr. Er verfing sich im Innenleder meines Hutes und wurde mit der Haarwurzel ausgerissen. Mir fiel das tragische Ende der Isadora Duncan ein. Selbstmord? Die beste Ehefrau von allen wird sich damit abfinden müssen, dass ich eine gewisse Neigung zur Kalhköpfigkeit habe..." (Aus "Tagebuch eines Haarspalters")

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