* Fantasy-Märchen/Kurzroman, Altersempfehlung von 12 - 99 Jahre*
König Otmar hat allerhand Probleme. Seine älteste Tochter, die Thronfolgerin, will nur die große Liebe heiraten und Kriegsflüchtlinge aus fernen Ländern mischen sein Königreich auf. Der ständig frierende Drache Delfur liebt es, unerlaubt Sachen anzuzünden. Zeitgleich treibt der finstere Zauberer Nofran sein Unwesen und versucht durch eine hinterlistige Intrige einen Krieg mit dem benachbarten Knoblauchkönig auszulösen.
Eines Tages haben Otmars Töchter seltsame Stimmungsschwankungen und als mitten im Sommer eine Eiszeit ausbricht, ist sich Otmar sicher, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Womöglich steckt ein böser Fluch dahinter?
An einem eisig kalten Tag stürzt ein kleiner Junge mitsamt eines Fahrrades vom Himmel. Er erzählt von wundersamen Mondwesen und warmen Socken und bald nimmt die Geschichte ihren ganz eigenen Verlauf.
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Zwei Königreiche, ein ständig frierender
Drache, ein kleiner Teufel mit magischen
Fahrrad und ein böser Zauberer, der die
Macht an sich reißen will - das Alles und
noch viel mehr steckt in dem
Fantasymärchen "Die Socken vom Mond"
von N.E. Kolmhofer.
Während König Otmar sich um seine älteste
von drei Töchtern sorgt, macht sich der König
im Nachbarland mehr Gedanken um die
Sicherheit seiner Knoblauchernte.
Währenddessen kommen Kriegflüchtlinge
ins Land und sorgen für Unruhe, ebenso
der Drachr Delfur, der immer friert. So
nutzt der böse Zauberer die Umstände für
seine ganz eigenen Pläne. Als ein Fluch die
Königreiche bedroht und eine Eiszeit ausbricht,
überstürzen sich die Ereignisse mit einem
kleinen Jungen, der mit seinem
Fahrrad doch tatsächlich vom Himmel stürzt.
Der Kurzroman lässt sich locker und fließend
lesen. N.E. Kolmhofer hat ihre ganz eigene
Art mit den Worten eine faszinierende
Geschichte zu erzählen, die voller
kleiner Botschaften steckt.
Der Spannungsaufbau ist auf seine Weise
auf den ersten Blick zwar sachte, aber trotzdem
kann man sich der Magie des Buches nicht
entziehen.
Jeder Charakter, egal ob Hauptprotagonisten
oder Nebenrollen hat man einfach bildlich
vor Augen. Kopfkino pur!
Auch die Landschaft und die Orte sind gut
beschrieben und geben doch viel Raum
für die eigene Fantasie.
Illustrationen gibt es zwar keine, das braucht die
Geschichte aber dank seiner Entwicklung
und Wortwahl auch nicht. Zumal das
wunderschöne Cover mit dem Mond, dem
Schloss und dem Drachen zum Träumen
einlädt. Einzig der Klappentext lässt sich nicht
ganz so fließend lesen, da hier durch die
gewählte Schriftart Komma und Punkt nicht
gut voneinander zu unterscheiden sind.
"Die Socken von Mond" ist ein Einzelband,
der kleine Kapitel beinhaltet. Besonders
gut dargestellt sind auch die Zaubersprüche.
Da macht das Lesen gleich doppelt Spaß!
Wie der Titel schon vermuten lässt, findet
man im Buch auch immer wieder kleine,
humorvolle Stellen, aber auch Szenen
die berühren und tiefer gehen oder zum
Nachdenken anregen.
Was das Ganze nun mit den Socken vom Mond
zu tun hat, wird hier nicht verraten.
Wer bereit ist, diese besondere Welten zu
entdecken, von der Eine unserer doch ähnelt,
der wird mit dem kleinen Buch mit dem großen
Herzen, der tiefen Weisheit und dem
spannenden Abenteuer sicherlich eine
tolle Lesezeit genießen können.
_taubesnuesschen_
4/5
28.10.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
süße Geschichte, aber kleiner Haken ( persönl. Eindruck)
Klappentext:
König Otmar hat allerhand Probleme. Seine älteste Tochter, die Thronfolgerin, will nur die große Liebe heiraten und Kriegsflüchtlinge aus fernen Ländern mischen sein Königreich auf. Der ständig frierende Drache Delfur liebt es, unerlaubt Sachen anzuzünden. Zeitgleich treibt der finstere Zauberer Nofran sein Unwesen und versucht durch eine hinterlistige Intrige einen Krieg mit dem benachbarten Knoblauchkönig auszulösen.
Eines Tages haben Otmars Töchter seltsame Stimmungsschwankungen und als mitten im Sommer eine Eiszeit ausbricht, ist sich Otmar sicher, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Womöglich steckt ein böser Fluch dahinter?
An einem eisig kalten Tag stürzt ein kleiner Junge mitsamt eines Fahrrades vom Himmel. Er erzählt von wundersamen Mondwesen und warmen Socken und bald nimmt die Geschichte ihren ganz eigenen Verlauf.
mein Fazit:
Es handelt sich um einen Kurzroman, aus dem Bereich Fantasy-Märchen, mit der Leseempfehlung 12-99 J. Mit einer Länge von 155 Seiten super für Zwischendurch.
Also zu Beginn ist es wirklich spannend und liest sich super leicht.
Man erfährt von König Otmar und seiner Familie - er hat eine Frau und 3 Töchter.
Diese sind total unterschiedlich im Charakter, aber jede für sich wird von allen sehr geschätzt.
Sie leben in einem schönen Schloss, zusammen mit Schloss-Kater Moritz und dem, ständig frierenden, Drachen Delfur. Diesen hatte Otmar im Wald gefunden und sich mit ihm angefreundet.
Außerdem gibt es noch eine Ratte im Schloss, dazu später mehr.
Nach einem Erlass des Urururgroßvater, von Otmar, gilt Gleichberechtigung unter Männern und Frauen, so dass die Thronfolge auch an die erstgeborene Tochter gehen kann.
Da sie aber dennoch nur aus Liebe heiraten will, lässt der König alle Prinzen aus der Umgebung kommen, damit sie sich verlieben kann.
Unter den Bewerbern scheint kein geeigneter Kandidat zu sein, so dass des Königs Probleme nicht größer sein könnten.
An dieser Stelle nimmt die Geschichte eine Wendung, die sich mir leider nicht so richtig erschließt.
Es wird von Neuen Besuchern im Land berichtet, welche durch Krieg, oder ähnlichem, im eigenen Land vertrieben werden und Zuflucht in den Nachbarländern suchen. Das kann ich gut verstehen, das gab es immer. Was ich aber nicht stimmig finde ist z.B. die Ausführung, was die Neuen Besucher für Ansichten mitbringen, welche Unterschiede es in der Lebensart zu den Bewohnern am und rund ums Schloss gibt.
Zu einer Zeit wo von Pferdekutschen, Hexen und Zauberern geschrieben wird - also offensichtlich lange her und eher in der fiktiven Welt spielend, sind mit diese Ausführungen nicht passend.
Auch sollte man hier die Leseempfehlung ab 12 Jahre bedenken, wo an dieser Stelle das Interesse oder das Lesevergnügen gestört werden könnte.
Eine Mischung aus Realität und fiktivem ist vollkommen in Ordnung, nur hier ist es mir zu abwegig.
Aber lest selbst, die Meinungen können sich hier trennen.
Ich habe dieses Kapitel, welches aber nicht sehr lang ist, trotzdem munter gelesen und was sehr froh, dass danach " alles wieder gut war ".
Denn dann ging die Geschichte wieder spannend und toll weiter.
Im Nachbarreich Ellandrus, lebt der Knoblauchkönig, welcher dem Namen alle Ehre macht. Er liebt seinen Knoblauch über alles und als es genau mit diesem Probleme gibt, fällt er eine schwere Entscheidung.
Er läßt sich auf einen Pakt mit Nofran, dem Teufel ein. Dieser will
sich die Weltherrschaft unter den Nagel reißen und jedes Mittel ist ihm dazu Recht. Ob das gelingt, wird hier nicht verraten.
Auch lernen wir die Mondwesen, mit ihrem Zauberfahrrad und den magischen Socken, kennen, welche ein großes Geheimnis in der Geschichte darstellen. Dieses wird erst recht spät gelüftet, was ich schön finde, da es so bis zum Schluss spannend ist.
Des Teufels Sohn, Nephal, bringt ziemliche Unruhe auf ihren Planeten, was ihm am Ende eine ungewöhnliche Wendung bringt.
An dieser Stelle komme ich zum Ende, auch wenn man noch ewig erzählen könnte.
Auch mit dieser kleinen Macke, für meinen persönlichen Eindruck, kann ich diesen Kurzroman dennoch empfehlen.
Nicht böse sein N.E.
Bewertung
aus Stuttgart
4/5
19.07.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zauberhaftes modernes Märchen
König Otmar hat allerhand Probleme: Seine älteste Tochter, die Thronfolgerin, will nur die große Liebe heiraten. Kriegsflüchtlinge aus fernen Ländern mischen sein Königreich auf. Der ständig frierende Drache Delfur liebt es, unerlaubt Sachen anzuzünden. Zeitgleich treibt der finstere Zauberer Nofran sein Unwesen und versucht durch eine hinterlistige Intrige einen Krieg mit dem benachbarten Knoblauchkönig auszulösen.
Eines Tages haben Otmars Töchter seltsame Stimmungsschwankungen und als mitten im Sommer eine Eiszeit ausbricht, ist sich Otmar sicher, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Womöglich steckt ein böser Fluch dahinter?
An einem eisig kalten Tag stürzt ein kleiner Junge mit einem Fahrrad vom Himmel. Er erzählt von wundersamen Mondwesen und warmen Socken und bald nimmt die Geschichte ihren ganz eigenen Verlauf.
Viele verschiedene Handlungsstränge hat die Autorin N.E. Kolmhofer zu einem kleinen Strauß zusammengebunden und auf manchmal skurrile, manchmal ernsthafte Weise miteinander verknüpft. So entsteht ein modernes Märchen, das eine verblüffende Auflösung aufzeigt für alle Probleme dieser Geschichte. Trotz der vielen Handlungsstränge ist die Erzählung ziemlich gerafft, man könnte dieses Märchen durchaus zu einer größeren Geschichte ausbauen und dadurch ihren ganz besonderen Reiz verstärken. Aber vielleicht würde da der realistische Kern der Erzählung etwas untergehen, denn dieser ist durchaus berechtigt. Und so liest man die Geschichte, lächelt oder lacht lauthals über einige der Geschehnisse, um dann nochmal ernsthaft darüber nachzudenken.
Für die spannenden Lesestunden mit diesem Buch vergebe ich sehr gerne 4 von 5 Sternen und empfehle es gerne weiter.
Jacky
aus Calbe
4/5
09.07.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gelungenes Buch
Der Schreibstil ist flüssig und liest sich sehr angenehm. Die Seiten flogen nur so dahin. Das Buch ist im Stil eines Märchens geschrieben, hat aber einen Wahrheitskern. Hier wird Realität mit Fiktion witzig verpackt. Ich konnte des öfteren schmunzeln und auch lachen. Die Protagonisten haben mich nicht ganz so erreichen können. So richtig sympathisch war mir nur der Drache Delfur. Die anderen waren irgendwie etwas blass, was der Geschichte selbst aber keinen Abbruch bringt. Sie hat mich sehr gut unterhalten und am Ende kann man auch über einiges nachdenken.
Ninja_Turtles
aus Köln
4/5
01.07.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wunder passieren immer wieder!
N.E. Kolmhofer - Selfpublisher
präsentiert uns hier ihr Fantasy Märchen
"Die Socken vom Mond."
Geeignet ab 12 Jahren.
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"Wenn uns der Herrgott Töchter schenkt und keine Söhne,
dann soll es so sein, dass auch Frauen die Welt regieren!"
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Inhalt:
König Ottmar ist ein gutherziger Mensch, der dass Königreich Ballorien regiert. Er hat drei Töchter und eine Frau. Sie lebten natürlich im Schloss und zu einem Schloss gehören auch ein Kater und eine Ratte. Seine älteste Tochter sollte bald heiraten, damit sie die Thronfolge antreten kann. Doch erst mal den passenden Mann finden ... ist keine leichte Aufgabe ... denn die älteste Tochter will die Männer alle nicht, die ihr Vater einlädt.
König Ottmars erstes Problem!
Der Drache Delfur machte immer mehr Probleme mit seinen mutwilligen Brandstiftungen. Er kam vom Planeten Topur und landete irgendwann auf der Erde. König Ottmar hat ihn vor 20 Jahren im Wald gefunden.
Delfur fror ständig auf der Erde und deshalb hat er einen Wollpullover an. Er war schnell gekränkt wenn die Leute sich über ihn lustig gemacht hatten und deshalb steckte der Häuser in Brand.
König Ottmars zweites Problem!
Es gibt auch noch den Knoblauchkönig, einen Teufel, die Silbri Lunas, der dunkle Zauberer Nofran. Die Ratte spielt hier auch eine entscheidende Rolle.
Weiter gehe ich nichts ins Detail, denn keiner möchte gespoilert werden!
Cover:
Es ist wunderschön gestaltet. Das Schloss, der Mond, der Drache und die Socke spiegeln die Geschichte wider. Doch leider fehlt hier das Fahrrad.
Fazit:
Dieses Fantasy Märchen lässt sich leicht und flüssig lesen.
Die Seiten fliegen einfach so davon.
Im aktuellen Anlass, in Bezug auf Flüchtlinge, ist es gesellschaftskritisch!
Es spielt in einer Welt, wo sich die Menschen mit Kutschen fortbewegen und Fahrräder oder sonstiges nicht kennen.
Es ist ein sehr schönes Märchen, dass von einem Erzähler erzählt wird.
Ich konnte leider keine Beziehungen zu den Protagonisten aufbauen, weil das Erlebte vom Erzähler übernommen wurden ist.
Für mich ist es ein Märchen, dass man sich gut am Lagerfeuer oder beim Zelten erzählen kann.
Die Idee mit der Socke fand ich sehr gut, denn es ist mal etwas anderes um einen bösen Zauber von jemanden verschwinden zu lassen. =)
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