Die siebzehnjährige Julissa zieht mit einem Elternteil in ein anderes Bundesland. An ihrem alten Wohnort nannten Mitschüler sie eine Misanthropin. Das verletzte und drängte sie in eine Außenseiterposition. Gleichaltrige lagen nicht mit ihr auf einer Wellenlänge und sie nicht mit ihnen. Sie wünscht zu vergessen, ergreift die Chance für einen Neuanfang. Bei einer Erkundungstour des neuen Wohnorts entdeckt sie im Herbstwald eine alte Grabstätte, behütet von einer menschengroßen marmornen Engelsstatue, und eine verwitterte, mysteriöse Grabsteininschrift. Der Name des jung verstorbenen Mannes geht ihr nicht mehr aus dem Kopf - wie der heulende Streuner, der sich in der Nähe des Friedhofs herumtreibt. Seltsames geht da vor sich. Ein Albtraum für eine Siebzehnjährige, die sich nicht zugehörig und verloren fühlt, deren einziger Kumpel der eigene Vater ist! Geheimnisse summieren sich. Plötzlich steckt sie mitten im größten Abenteuer ihres Lebens, schließt außergewöhnliche Freundschaften und macht sich gefährliche Feinde. (Altersempfehlung: ab 14 Jahren)
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
31.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein wundervolles und spannendes Buch
In diesem Buch geht es um die 17jährige Außenseiterin Julissa die mit ihrem Vater von Bayern nach Bad Dürkheim umzieht. Hier an diesem neuen Wohnort erhofft sie sich einen Neuanfang und endlich ein normales Leben. Denn an ihren vorigen Wohnort wurde sie, Misantrophin genannt. Das sie das verletzte war klar und so wurde sie zur Außenseiterin. Sie hatte es tatsächlich nicht gerade einfach. Doch nun wechselt sie durch den Umzug auch in eine neue Schule. Wird sich auch hier wieder alles wiederholen oder kann sie endlich neu ins Leben starten? Noch dazu ist es ja das letzte Schuljahr vor dem Abitur. Hier an dieser Schule gibt es noch einen Neuzugang, nämlich: Alejandro. Wider Erwarten werden die beiden Neuen relativ schnell in die Klassengemeinschaft aufgenommen. Und so fällt es Julissa immer leichter sich zu öffnen. Sie ist bei einer Gruppe ihrer Mitschüler dabei die sich dem Wolfschutzprojekt widmen. Doch das kommt nicht bei allen Menschen gut an, weil sich die Bewohner doch durch die vorhandenen Wölfen fürchten. Doch Julissa kommt schon bald einem riesigen Geheimnis auf den Grund und so bekommt sie einen Feind der vor nichts zurückschreckt und dieser Feind begeht nicht nur kleine Verbrechen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist nicht nur sehr spannend sondern auch faszinierend. Das Buchcover ist wunderschön und passt perfekt zum Buch. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch sehr gut und lässt sich dadurch perfekt lesen. Was mir auch total gut gefallen hat war, daß ich sofort mittendrin in der Geschichte war und ich mir alles perfekt vorstellen konnte. Man merkt und spürt das die Autorin die Tiere und die Natur liebt und das ist für mich so wertvoll, weil auch ich die Tiere sehr liebe. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und ich habe dadurch auch ich alles perfekt miterlebt. Das Buch ist nicht nur sehe spannend sondern auch emotional und es gibt viele schöne verschiedene Facetten. Ich verstehe Julissa wirklich sehr gut. Wir erfahren von Freundschaft und Mut uns sehen wie sich Julissa doch sehr verändert. Ich hatte viele schöne Lesestunden durch diese tolle Autorin. Daher von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
Bewertung
5/5
25.07.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Farbenprächtiges Kopfkino
Einmal losgelesen, kam ich auch sogleich super gut in die Geschichte rein. Ich mochte den teilweise fast schon poetisch anmutenden Schreibstil der Autorin unglaublich gerne.
Beim Lesen sprang sofort das Kopfkino an. Die tollen Beschreibungen der Umgebung erzeugten wunderschöne Bilder vor dem inneren Auge. Und auch Julys Sinneseindrücke werden so geschildert, dass ich im Gefühl hatte, alles selbst mitzuerleben. Beim Lesen spürt man deutlich, dass die Autorin eine Tier- und Naturliebhaberin ist.
Die Beziehung der Hauptcharaktere ging mir ein wenig zu schnell vonstatten. Generell waren mir July und Alejandro ganz gewiss nicht unsympathisch, doch ich muss gestehen, dass es Nebencharaktere gab, die den beiden (in meinen Augen) absolut die Show stahlen und die ich doch um einiges lieber mochte.
Das Buch bietet sowohl emotionale, als auch spannende Inhalte und ist, meiner Ansicht nach, sowohl für Jugendliche, als auch längst erwachsene Personen geeigneter Lesestoff.
Da im Laufe der Geschichte alle Jahreszeiten durchgespielt werden, kann man das Buch zu jeder Zeit lesen, wenngleich es in meinem Herzen doch irgendwie ein Herbstbuch ist. Vielleicht liegt das am Cover oder doch einfach an der gewissen Coziness, die das Buch, trotz aller Spannung und Gefahren, denen die Charaktere trotzen müssen, ausstrahlt.
Ich empfehle das Buch allen, die gerne Geschichten mit einem besonderen Schreibstil, Protagonisten mit Ecken und Kanten, sowie einer guten Mischung aus Emotionen und Spannung lesen.
Bewertung
5/5
24.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Wölfe
Das Buch hat mich begeistert, spannend geschrieben, man versetzt sich gleich in eine Fantasywelt,
schöne Beschreibungen der Natur, Julissa zieht mit Ihrem Vater um, auf einem Spaziergang zu einem alten Friedhof hatte sie eine unglaubliche Erscheinung mit Wölfen, sie kann es kaum glauben was sie da sieht. Ein Jugendbuch ab 14 Jahren genau richtig, aber auch für Erwachsene die gerne Fantasybücher lesen.Topp.
Ines Zappen
aus Genthin
5/5
24.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr schöner Fantasieroman der mir eine wunderschöne Kopfreise bescherte
Die siebzehnjährige Julissa zieht mit einem Elternteil in ein anderes Bundesland. An ihrem alten Wohnort nannten Mitschüler sie eine Misanthropin. Das verletzte und drängte sie in eine Außenseiterposition. Gleichaltrige lagen nicht mit ihr auf einer Wellenlänge und sie nicht mit ihnen. Sie wünscht zu vergessen, ergreift die Chance für einen Neuanfang. Bei einer Erkundungstour des neuen Wohnorts entdeckt sie im Herbstwald eine alte Grabstätte, behütet von einer menschengroßen marmornen Engelsstatue, und eine verwitterte, mysteriöse Grabsteininschrift. Der Name des jung verstorbenen Mannes geht ihr nicht mehr aus dem Kopf - wie der heulende Streuner, der sich in der Nähe des Friedhofs herumtreibt. Seltsames geht da vor sich. Ein Albtraum für eine Siebzehnjährige, die sich nicht zugehörig und verloren fühlt, deren einziger Kumpel der eigene Vater ist! Geheimnisse summieren sich. Plötzlich steckt sie mitten im größten Abenteuer ihres Lebens, schließt außergewöhnliche Freundschaften und macht sich gefährliche Feinde.(Altersempfehlung: ab 14 Jahren)
Eine Kopfreise anzutreten, ist eine kostenlose Art, Abenteuer an echten Orten, gespickt mit Mystik und Fantasie, zu erleben. Kein Kofferpacken, keine Staus, keine Flugangst, keine Energieverschwendung. Null Stress. Lediglich abschalten und der Realität ein Weilchen entfliehen. Zu jeder Tageszeit, an jedem Platz. Protagonist und Protagonistin Leben einzuhauchen, indem man einen klitzekleinen Teil der eigenen Innenwelt vergibt, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wo Wahrheit und Erfindung ineinander übergehen, verleihen sie Flügel. Wirklichkeit erscheint irreal und Fiktion real. Zu landen und wieder abzuheben, wann es einem gefällt, das ist wahres Glück.
Samantha Faye
aus Freihung
5/5
21.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Mysterien als Portal in ein neues Leben?
Ein sehr bemerkenswertes Buch und Auftakt einer vielversprechenden Reihe, die ihre Verheißungen mehr als erfüllt! Ich bin ausnehmend angetan!
Ja, das ist unglaublich charmant, wenn man gemobbt wird. Ist das "hirnlose" Gedankenlosigkeit oder genuine Gemeinheit?
Julissa jedenfalls ergeht es so, siebzehn und als zu triezende Paria abgestempelt. Sie sei ja Misanthropin, unterstellt man ihr. Ja, die lieben Klassenkollegen - überbordend freundlich wie immer. Wenn sie vorher keine Misanthropin war ... durch solch eine "Nächstenliebe" hätte sie alle Gründe eine zu werden.
Und dann zieht man um. Nach Bad Dürkheim. Vielleicht gelingt es ja, nicht mehr lang bis zum Abitur, jenes zu schaffen und von den anderen gar nicht erst wahrgenommen zu werden.
Interessant, ja sogar faszinierend ist es in einem fremden Umfeld eine Expedition in selbige zu unternehmen.
Der Herbst dräut melancholisch und in einem von Bäumen bevölkerten Gebiet, geballt als Wald auftretend, entdeckt sie eine alte Grabstätte.
Friedhöfe und Gräber sind ohnehin großartige Plätze und Örtlichkeiten zu erkunden. Manche halten solch ein Interesse für morbid. Finde ich nicht! Auch mich zieht es dorthin, ist von großer Faszination.
An jenem Grab, das sie dort sieht, ist der Wächter ein marmornes Himmelswesen, das die beeindruckende Größe eines Homo Sapiens hat. Das Epitaph ist verwittert und geheimnisvoll.
Der in jener Erde Bestattete wurde nicht alt und sein Name gräbt sich tief in ihren Verstand.
Der in jener Erde Bestattete wurde nicht alt und sein Name gräbt sich tief in ihren Verstand.
In der Nähe des Totenackers treibt sich ein heulender "Hund" herum.
Irgendetwas unheimlich Anmutendes ereignet sich. Julissa fühlt sich in einen Nachtmahr geschleudert.
Enigmen, unglaubliche, exzeptionelle Abenteuer - neue Freundschaften und potentiell letale Feinde stellen ihr Leben topsy turvy auf den Kopf!
Teil Eins der Tetralogie läßt einen erwartungsvoll einsteigen und ich bin mehr als angetan.
Wie durch einen Wildwasserstrom glitt ich durch die Seiten.
Serpentinen mit unerwarteten Kehren geleiten einen durch dieses Gebirge eines Buches. Die Vistae sind aber niemals öde oder langweilig. Es gibt keinen Fülltext oder Längen um das Buch artifiziell aufzublasen.
Julissa ist wie ich von Neurodermitis geplagt. Sie hätte gewiß nicht antizipiert, zwei charmante Jungs in ihrer Klasse kennenzulernen, die durchaus Interesse an Juli bekunden. Alejandro hat etwas magnetisch Charismatisches an sich - mysteriös!
Ich mag Julissa und Alejandro sehr. Eine großartige Dynamik entfaltet sich im Buch zwischen und mit den äußerst vitalen, authentischen Charakteren.
Vielschichtig und tiefgründig öffnet sich eine Welt, die soghaft mich ans Buch fesselt ( e )!
Es ist ebenso eine Coming of Age - Story. Julissa ist noch dabei sich selbst zu finden. Die Genese ist überzeugend und ihr Vater sehr hilfreich, empathisch und warmherzig.
Prita A. Smith hat mit außerordentlicher Hingabe und glühender Liebe ihre Protagonisten erdacht, mit großer Kreativität, und ebenso diese Welt ausgestaltet. ( Und nebenbei Bad Dürkheim verewigt! Macht sie gefälligst zur Ehrenbürgerin! )
Sie hat einen eleganten, poetischen Schreibstil, der sich in die Erinnerung einschreibt.
Warum hat sich noch kein großer Verlag diese Autorin geschnappt? Kopfschütteln des Unverständnisses meinerseits ...
Außerdem weiß ich ihre große Affinität zu Tieren zu schätzen. Auch ihre lyrische Würdigung ihrer verstorbenen Hündin ... Das berührt mich doppelt tief, weil wir erst vor relativ kurzer Zeit unsere mitternachtsschwarze Damenmieze für immer verloren haben ...
Welch eine schöne, tiefsinnige, lyrische Eröffnung des Buches:
Der Wind trägt seit Jahrhunderten die Botschaft mit sich, dass des Schöpfers Engel getreue, rechtschaffene Seelen vor ihrer Geburt füreinander benennen.
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