Produktbild: Die Malerin des Nordlichts (ungekürzt)
Band 10
Artikelbild von Die Malerin des Nordlichts (ungekürzt)
Lena Johannson

1. Die Malerin des Nordlichts (ungekürzt)

Die Malerin des Nordlichts (ungekürzt)

Gesprochen von
55
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christina Puciata

Spieldauer

11 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.07.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

363

Verlag

Audiobuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783958624733

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christina Puciata

Spieldauer

11 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.07.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

363

Verlag

Audiobuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783958624733

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    03.09.2019

    Hörbuch-Download

    Über das Licht am Oslofjord

    Leider wurden nur vereinzelte Bilder von Signe Munch vor den Nazis gerettet. So ging uns allen ein Kleinod in der Malerei verloren. Die Nazis vernichteten ihre Bilder, als sie die Wohnung beschlagnahmten und Signe in ein Lager kam. Signe ist die Nichte des Künstlers Edward Munch und er gab wohl auch den Ausschlag für den Titel des Buches. Nordlicht, so nannte er die Stimmung ganz im Norden, wo eins seiner Häuser stand. Genau lag es am Oslofjord und der Name des Ortes ist Åsgårdstrand. Das Haus ist heute ein gut besuchtes Museum. Das Cover des Buches Die Malerin des Nordlichts zeigt das Haus des Edvard Munk und den großen Oslofjord. Sehr gut gewählt und ein perfekter Hinweis auf die Stimmung des Buches. Der Leser erfährt in dem Buch auch einen Teil der Geschichte Oslos, welches damals noch Christiania hieß. Aber auch Kopenhagen beschreibt die Autorin, denn hier besuchte Signe eine Akademie. Leider wurde sie von den anderen Studierenden oft „nur“ als Nichte des berühmten Malers gesehen. Das ärgerte sie, aber es stachelte auch ihren Ehrgeiz an. Immerhin vertrat sie ihren ganz eigenen Stil, der nichts mit dem ihres Onkels gemein hatte. Es ist ein ruhiges aber dennoch sehr emotionales Buch. Signe war eine starke Persönlichkeit, die in schwierigen Situationen stets besonnen handelte. Die Autorin beschreibt die Furcht vor dem Erstarken der Nationalsozialisten in Deutschland. Dass die Angst begründet ist zeigt sich spätestens dann, als die Nazis Norwegen fest in ihrer Hand hielten. Es gab Menschen im Widerstand, die leider immer wieder enttarnt und verhaftet wurden. Das Leben Signes war durchzogen von Verlust und Trauer. Dennoch verstand sie es, sich an kleinen Dingen zu erfreuen und das Heute zu genießen. Mir gefiel Die Malerin des Nordlichts gut. Es ist unglaublich, wie viele Stunden Frau Johannson wohl recherchiert haben muss. Das Leben Signes ist so interessant und es gibt nur wenige Aussagen, die schriftlich festgelegt wurden. Die Autorin verstand es meiner Meinung nach perfekt, diese sensible Persönlichkeit sehr treffend zum „Leben zu erwecken“. Einzig die Umsetzung als Hörbuch gefiel mir nicht so gut. Aber das ist wohl auch Geschmackssache.

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    4/5

    15.08.2019

    Hörbuch-Download

    Signe

    Sehr interessant und aufschlussreich fand ich dieses Hörbuch, denn über die in ihrer Heimat so berühmte Malerin Signe Munch Siebke war mir noch nichts bekannt. Man erfährt viele Details aus ihrem teilweise sehr glücklichen, leider oft sehr traurigen Leben. Auch über die Malerin ist einiges Wissenswerte zu hören. Verwandt mit dem weltbekannten Maler Edvard Munch, gibt es doch zahlreiche Gemeinsamkeiten und eine tiefe innere Bindung. Über ihre beiden Ehen gibt es noch viel zu erfahren, die erste unglücklich, die zweite das ganze Gegenteil. Sehr tragisch, dass die so talentierte Künstlerin so kurz nach dem Zweiten Weltkrieg den Freitod wählte. Aber ihre Werke werden, besonders in Norwegen, ewig weiter an sie erinnern.

  • Hermione

    3/5

    27.08.2019

    Hörbuch-Download

    Eher eintöniges Hörbuch zu einer spannenden Malerin

    Signe Munch ist geschieden und orientiert sich in den 1920er Jahren neu. Von ihrem Onkel Edward Munch beeinflusst, studiert sie Kunst und möchte zunehmend als Künstlerin wahrgenommen werden. Sie möchte sich eigentlich nicht wieder an einen Mann binden, als sie Einar Sipke kennenlernt, der so ganz anders ist als ihr erster Mann und sie mit seiner Art zunehmend bezaubert. Der zweite Weltkrieg kommt und mit ihm die Deutschen nach Norwegen, was auch an Signe und Einar nicht spurlos vorbeigeht… Meine Meinung: Ich war sehr neugierig auf dieses Hörbuch und positiv voreingenommen, weil ich aus dieser Reihe über berühmte Malerinnen etc. schon sehr viele sehr gelungene Bücher gelesen habe. Das Hörbuch fing jedoch leider sehr eintönig an und legte im Laufe der Handlung auch nicht viel an Spannung zu. Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, ob es an der Sprecherin lag, die sehr unaufgeregt und sehr eintönig gelesen hat, oder aber an der Art und Weise, wie die Geschichte insgesamt erzählt wurde. Der Lebenslauf von Signe Munch ist meines Erachtens durchaus vielversprechend und man hätte eine sehr tiefgründige Person zeichnen können. Die Protagonistin blieb in der Darstellung doch viel zu blass und meiner Meinung nach hinter ihren Möglichkeiten zurück. Weder die Künstlerin noch die Frau Signe Munch konnte für mich richtig lebendig werden. Auch die anderen handelnden Personen blieben seltsam eindimensional und es gab wenig Dialoge, so dass der Spannungsbogen nicht gut zu erkennen war. Die Handlung plätscherte für mich eher dahin und sprang mal hierhin und mal dahin. Schade! Das Thema hätte für mich deutlich mehr Potential gehabt. Fazit: Leider konnte mich das Hörbuch nicht wirklich überzeugen, denn es hatte doch deutliche Längen.

  • Fredhel

    3/5

    23.08.2019

    Hörbuch-Download

    Signe Munch, die unbekannte Malerin

    In dem Buch "Die Malerin des Nordlichts" geht es um das Leben der wenig bekannten Nichte von Edvard Munch, um Signe Munch. Die Biografie setzt spät ein. Die Künstlerin geht schon auf die Vierzig zu, hat sich gerade aus den Zwängen einer lieblosen Ehe befreit und kann sich endlich ungehindert ihren künstlerischen Ambitionen widmen. Man lernt eine sehr schüchterne und introvertierte Frau kennen. Kaum zu glauben, dass sie in der damaligen Zeit Mut zur Trennung von ihrem Mann gefunden hat, da so etwas immer einen gesellschaftlichen Skandal bedeutete. Neben ihrem Malunterricht bei Pola Gauguin engagiert sie sich sehr für den Zusammenschluss junger Künstler. Doch wenn man der Erzählung Glauben schenken darf, dann fühlt sie sich nicht richtig wohl in der zumeist oberflächlichen Gesellschaft. Leider suchen auch viele Künstler nur ihre Bekanntschaft, um so in die Nähe der berühmten Edvard Munch zu kommen. Neben Signes persönlicher Geschichte erfährt man einiges über die Lebensumstände des frühen 20. Jahrhunderts, vor allem über die Stellung der Frau. Erst mit Einar Siebke kommt allmählich etwas Bewegung in die für mich etwas zu langatmige Erzählung. Signe erfährt ein spätes Liebesglück, heiratet sogar und verliert doch am Ende durch die deutschen Nationalsozialisten alles: Der Ehemann wird im Widerstand verhaftet und verliert sein Leben, ihre Werke werden als entartete Kunst zerstört. Erst gegen Ende konnte ich mich mit dieser Biografie anfreunden. Erst da geschieht etwas. Die Personen werden mehr zu eigenständigen Charakteren, vorher waren es einfach Menschen, die ihren Lebensweg kreuzen. Weil sich die Autorin aber über weite Strecken hinweg sehr mit der Gedanken- und Gefühlswelt von Signe befasst, und das leider nicht spannend vermitteln kann, bin ich leider etwas enttäuscht von diesem Buch. Vielleicht wäre auch eine lebendigere Sprecherin die bessere Wahl für dieses Hörbuch gewesen.  Christina Puciata  hat zwar eine sehr angenehme Stimmlage, aber sie liest leider etwas ausdrucksarm.

  • Bibliokate

    5/5

    01.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte der Signe Munch

    Die Malerin des Nordlichts erzählt die Geschichte von Signe Munch. Als Künstlerin ist sie immer im Schatten ihres Onkels stehend, als Frau immer mit den Folgen der Handlungen ihrer Mutter lebend, die die Familie verlassen hat um Knut Hamsun nachzustellen und in einer unglücklichen Ehe gefangen. Nach der Trennung von ihrem ersten Mann lernt sie Einar kennen, Musiklehrer und sehr feinsinnig. Die beiden werden ein Paar und heiraten schließlich. Signe beginnt einen Zyklus zu Malen der die Titel "Laster der Menschheit" trägt. Angefangen bei Wollust und Geiz, inspiriert von Begegnungen mit Menschen die sie porträtiert und so als Sinnbild für die Sünden darstellt. Alles scheint gut zu laufen, doch dann gewinnen die Nazis immer mehr an Macht. Einar schließt sich der Resistance an und begibt sich dadurch in große Gefahr. Die Nazis versuchen Signe dazu zu überreden eine Reihe der Laster zu Malen die alle schlechten Eigenschaften als Juden darstellen. Das lehnt sie natürlich ab wodurch auch sie in die Politischen Wirren gerät und als Feind betrachtet wird. Nach und nach wird die Situation immer schwieriger, Signes Freunde verlassen das Land und es ist nicht mehr zu leugnen das sich etwas schreckliches anbahnt. Signe soll als Lockvogel für die Resistance arbeiten was ihr große Sorgen bereitet. Nun arbeitet sie zum Schein auf beiden Seiten. Wird und kann das gutgehen? Dieser Roman hat mich sehr beeindruckt. Ich wusste davor gar nichts über diese Bemerkenswerte Frau, die im Lauf der Handlung eine unglaubliche Entwicklung durchmacht und ich finde Lena Johansson hat es hervorragend gemeistert sie in ihrem Roman zum Leben zu erwecken.

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Bewertungen (55)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sandra Schindelka

    Sandra Schindelka

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Bisher war mir Signe Munch kein...

    Bisher war mir Signe Munch kein Begriff, umso mehr hat mich ihre Geschichte beeindruckt. Eine starke Frau, unkonventionell, engagiert und doch fühlt sie sich künstlerisch ihrem Onkel Edvard Munch unterlegen bis sie die wahre Liebe erlebt. Danke, das ich Signe entdecken durfte!
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine packende Romanbiografie über...

    Eine packende Romanbiografie über die Nichte von Edvard Munch. Leider sind auf Grund der Kriegswirren alle Bilder vernichtet worden. Ein spannendes Stück Zeitgeschichte. Beim Lesen erfährt man auch einiges über Edvard Munch. Lesefutter mit Hindergrund.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ihre Ehe endet, da ihr Mann kein...

    Ihre Ehe endet, da ihr Mann kein Verständnis für die Malerei hat. An der Seite ihres Onkel Edvard Munch lernt sie eine neue Welt in Oslo kennen, nimmt Unterricht und verliebt sich neu. Dann beginnt der Kreig und Signe muss sich wieder umstellen. Eine faszinierende Frau !
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Unbekanntes Talent

    Edvard Munch's expressionistische Bilder ('Der Schrei', 'Mädchen auf der Brücke') kennen wir. Von seiner begabten Nichte Signe, die so manchen Schicksalsschlag erdulden musste und deren Werke als 'Malerin des Nordlichts' wusste ich eigentlich gar nichts. Umso interessanter ist Ihre beeindruckende Lebensgeschichte, die als 10. Band der Reihe 'Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe' erscheint. Signe ist eine mutige Frau, die sich den gesellschaftlichen Zwängen nicht hingeben will und ihr Glück in der Malerei sucht. Die politischen Unruhen in Norwegen sollen ihr zum Verhängnis werden. Schade, dass ihre Bilder verschollen sind. Ein netter, interessanter Roman, gut zum Wegschmökern.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Hülsermann

    Simone Hülsermann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    15.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Dass auch die Nichte des berühmten...

    Dass auch die Nichte des berühmten Edvard Munch eine begabte Malerin war, war mir vor der Lektüre nicht bekannt. Wieder ein tolles Werk aus der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe".

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Bewertungen (5)

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