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Die Außerstandsetzung

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3,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2019

Verlag

Twentysix

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783740795719

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.08.2019

Verlag

Twentysix

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783740795719

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  • Bewertung

    5/5

    28.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend und interessant

    Bei " Die Außerstandsetzung" von Björn Buxbaum-Conradi handelt es sich um einen Roman. Aufgrund einer computerkriminellen Gelegnheitstat verliert der studierte, 33 jährige Andreas seine Anstellung. Mit einfacher Arbeit am Frankfurter Flughafen muss er sich fortan über Wasser halten. Einem technikkritischen Manifest widmet er seine freie Zeit. Er setzt alles daran, mit manischem Streben nach Aufmerksamkeit für seine Schrift, einen alternden Schriftsteller auf seine Seite zu ziehen. Der Beginn der Radikalisierung. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen,da ich sehr neugierig auf den Verlauf der Geschichte war. Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt. Dies macht die Geschichte realistischer und fesselnder. Der Autor verbindet die Frage des Informationszeitalters mit dem Schicksal eines enttäuschten Idealisten. Sehr tolle Plot Idee, die mich vollständig überzeugt hat, da sie sehr gut umgesetzt wurde. Ich konnte mich sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen. Seine Gedanken, Einstellungen stimmten sehr oft mit meinen überein. Sehr interessant fand ich seine Sicht auf Ereignisse, Einstellungen usw. Der Verlauf der Geschichte hat mich überzeugt, sodass ich dieses Buch weiter empfehle.

  • Bewertung

    aus Grafenwörth

    5/5

    17.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Zeichnung einer Radikalisierung

    Der Roman „Die Außerstandsetzung“ ist der erste Roman von Björn Bauxbaum-Conradi. Er handelt von einem 33-jährigen Studenten, der, nachdem er sensible Daten seines Arbeitgebers entwendet und ins Netz gestellt hat, gekündigt wird. Nachdem er Sozialstunden abgeleistet hat, weiß er nichts rechtes mit seiner Zeit anzufangen. Er beginnt eine Arbeit als Gepäckverlader am Frankfurter Flughafen. Zu dieser Zeit beginnt seine Radikalisierung: Er stößt in nächtelangen Internet-Recherchen auf den Terroristen Ted Kaczynski und ist fasziniert von seiner Abstieg als Hochschuldozent zum Attentäter. Schließlich beginnt er selbst an einem „Manifest“ zu schreiben, ein Werk, in dem er die Automatisierung der Arbeiten und die dadurch entstandene Überflüssigkeit des Menschen anprangert. Sich immer tiefer in die Arbeit hineinsteigernd, treibt er seine Abwärtsspirale immer weiter voran … Zu Beginn konnte ich mir unter dem Roman nur sehr wenig vorstellen. Schlussendlich war ich aber begeistert davon: Der Autor schafft es, philosophische Themen über Arbeit und Automatisierung in Romanform zu gießen, gleitet dabei aber nie in trockene Materie ab. Dadurch, dass die Personen ihre philosophischen Gedankengänge entweder in Gedanken oder in Gesprächen abwickeln, entsteht bald ein Sog, dem sich der Leser nur schwer entziehen kann. Der Protagonist wird in seinem Alltag gezeigt, wodurch ersichtlich wird, dass „das Böse“ sich nicht immer in solchen fanatischen Gestalten wie Hitler manifestieren muss. Nein, auch der nette Nachbar von nebenan, wäre zu solchen Taten fähig. Und wie werden wir Menschen reagieren, wenn schließlich die Maschinenkraft unsere Arbeitskraft ersetzen wird? Wird es womöglich zu sozialen Unruhen kommen? Diese und ähnliche Fragen drängen sich während dem Leseprozess auf und animieren den Rezipienten so, die Ideen des Autors weiterzudenken. Ich war jedenfalls begeistert von dem Buch und freue mich auf neue Werke des Schriftstellers.

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