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Alexander Osang

1. Die Leben der Elena Silber

Die Leben der Elena Silber

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Stefan Kaminski

Spieldauer

17 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

281

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844921441

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Stefan Kaminski

Spieldauer

17 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

281

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844921441

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Wer kennt die Wahrheit?

Bewertung aus Bad Münstereifel am 17.09.2019

Bewertungsnummer: 1246982

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Menschen änderten sich nicht. Nur die Umstände änderten sich. Alexander Osang arbeitet als Journalist und schreibt für den Spiegel aus Tel Aviv. Sein erster Roman Die Nachrichten wurde verfilmt und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Die Leben der Elena Silber ist seine eigene Familiengeschichte, die er genau recherchierte. Die Hauptperson ist Jelena und zu Beginn des Buches ist sie zweieinhalb Jahre alt. Damals lebte sie mit den Eltern und ihrem Bruder P.. in dem kleinen Ort Gorbatow. Im Februar 1905 wird dort der Vater von Aufständischen ermordet. Die Mutter Sina Krasnowa floh mit ihren beiden Kindern vor den Mördern, da sonst auch sie deren Opfer geworden wäre. Ihr Bruder Pawel nannte sie „Feuerköpfchen“, sie hatte kräftige rote Haare. Vierzehn Jahre nach der Flucht kehrt die Mutter mit ihrem neuen Mann und Jelena zurück nach Gorbatow. Mittlerweile bekam sie weitere Kinder und ihr Mann, Alexander Petrowitsch verging sich an Jelena. Dass die Mutter sie nicht schützte, konnte sie ihr nie verzeihen. Jelena verliebt sich zum ersten Mal, verliert den Jungen aber aus den Augen. Dann folgt der Wegzug von zuhause. Sie arbeitet als Sekretärin in einer Tuchfabrik. Als sie einen deutschen Textilingenieur zur Seite stehen soll, sagt sie zu und lernt so ihren späteren Ehemann kennen. Fünf Kinder hat sie und lebt mit ihrem Mann in einem großen Haus mit Bediensteten. Zum Schluss lebt sie in Berlin, wo sie dann in einem Altersheim stirbt. Neben dem Leben Jelenas, die später dann Elena wird, schreibt der Autor über ihren Enkel Konstantin. Der begibt sich auf die Suche nach Erinnerungen und fährt sogar mit einem Cousin nach Gorbatow. Er redet mit seinen Tanten und kann doch nicht alle Geheimnisse und weißen Flecken lüften. Die Leben der Elena Silber ist ein Roman, der für mich schwer zu lesen war. Ständig wechselte der Autor in den Zeiten und es bleiben einige Fragen offen. Was mich berührte, das war die Rastlosigkeit der Elena. Sie musste ihre Kinder alleine unterhalten und das in einem fremden Land. Sie wurde nie so recht anerkannt und selbst ihre Töchter konnten viele ihrer Entscheidungen nicht verstehen. Ihre Verhältnis war unterkühlt. Dass ihr Mann ein Nazi war, konnte sie nicht glauben. In der Nähe des Wohnortes war aber ein KZ für Frauen und im Giftschrank des Hauses lagerten Büchsen mit dem Aufdruck: „Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung.“ Zwei Zitate möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Die Fluchtbewegung ist das, was Europa zurzeit definiert, all die Wahlen werden dadurch entschieden. Und Nach dem Krieg gab es für viele Nazis keine Strafe. Im Gegenteil, ihnen wurden die höchsten Ämter der jungen Republik zuteil. Mir persönlich hatte das Buch zu viele Enden, die nicht erklärt und schon gar nicht aufgeklärt wurden. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen kommt aber in dem Roman gut zum Ausdruck.

Wer kennt die Wahrheit?

Bewertung aus Bad Münstereifel am 17.09.2019
Bewertungsnummer: 1246982
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Menschen änderten sich nicht. Nur die Umstände änderten sich. Alexander Osang arbeitet als Journalist und schreibt für den Spiegel aus Tel Aviv. Sein erster Roman Die Nachrichten wurde verfilmt und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Die Leben der Elena Silber ist seine eigene Familiengeschichte, die er genau recherchierte. Die Hauptperson ist Jelena und zu Beginn des Buches ist sie zweieinhalb Jahre alt. Damals lebte sie mit den Eltern und ihrem Bruder P.. in dem kleinen Ort Gorbatow. Im Februar 1905 wird dort der Vater von Aufständischen ermordet. Die Mutter Sina Krasnowa floh mit ihren beiden Kindern vor den Mördern, da sonst auch sie deren Opfer geworden wäre. Ihr Bruder Pawel nannte sie „Feuerköpfchen“, sie hatte kräftige rote Haare. Vierzehn Jahre nach der Flucht kehrt die Mutter mit ihrem neuen Mann und Jelena zurück nach Gorbatow. Mittlerweile bekam sie weitere Kinder und ihr Mann, Alexander Petrowitsch verging sich an Jelena. Dass die Mutter sie nicht schützte, konnte sie ihr nie verzeihen. Jelena verliebt sich zum ersten Mal, verliert den Jungen aber aus den Augen. Dann folgt der Wegzug von zuhause. Sie arbeitet als Sekretärin in einer Tuchfabrik. Als sie einen deutschen Textilingenieur zur Seite stehen soll, sagt sie zu und lernt so ihren späteren Ehemann kennen. Fünf Kinder hat sie und lebt mit ihrem Mann in einem großen Haus mit Bediensteten. Zum Schluss lebt sie in Berlin, wo sie dann in einem Altersheim stirbt. Neben dem Leben Jelenas, die später dann Elena wird, schreibt der Autor über ihren Enkel Konstantin. Der begibt sich auf die Suche nach Erinnerungen und fährt sogar mit einem Cousin nach Gorbatow. Er redet mit seinen Tanten und kann doch nicht alle Geheimnisse und weißen Flecken lüften. Die Leben der Elena Silber ist ein Roman, der für mich schwer zu lesen war. Ständig wechselte der Autor in den Zeiten und es bleiben einige Fragen offen. Was mich berührte, das war die Rastlosigkeit der Elena. Sie musste ihre Kinder alleine unterhalten und das in einem fremden Land. Sie wurde nie so recht anerkannt und selbst ihre Töchter konnten viele ihrer Entscheidungen nicht verstehen. Ihre Verhältnis war unterkühlt. Dass ihr Mann ein Nazi war, konnte sie nicht glauben. In der Nähe des Wohnortes war aber ein KZ für Frauen und im Giftschrank des Hauses lagerten Büchsen mit dem Aufdruck: „Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung.“ Zwei Zitate möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Die Fluchtbewegung ist das, was Europa zurzeit definiert, all die Wahlen werden dadurch entschieden. Und Nach dem Krieg gab es für viele Nazis keine Strafe. Im Gegenteil, ihnen wurden die höchsten Ämter der jungen Republik zuteil. Mir persönlich hatte das Buch zu viele Enden, die nicht erklärt und schon gar nicht aufgeklärt wurden. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen kommt aber in dem Roman gut zum Ausdruck.

Jelena - Elena - Lena…

Buchstabenfestival aus Deutschland am 25.02.2025

Bewertungsnummer: 2924767

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jelena - Elena - Lena Alexander Osang hat einen großen und weitgreifenden Familienroman geschrieben. Konstantin will herausfinden, ob die ganzen Familiengeschichten wirklich so geschehen sind. Denn die Geschichten haben es in sich. Sie prägten die ganze Familie und sorgten immer wieder für Diskussionen und Unmut. Ich habe mir das Buch von Stefan Kaminski vorlesen lassen. Durch die vielen Zeitsprünge und Perspektivenwechsel musste ich mir ein paar Notizen zu den Charakteren machen, um den Faden nicht zu verlieren. Auf den Buchinnenseiten sind sowohl ein Stammbaum als auch eine Übersicht, über die wichtigsten Charaketere abgebildet. Ich mochte die Idee der Geschichte gern, aber mich störten die vielen Wiederholungen (der Erzählungen von Elena) und die allzu häufigen Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Der Strang der Gegenwart war zudem leider etwas zäh und langatmig ausgefallen. Die Berichte aus der Vergangenheit fand ich spannend und interessant. Auch hatte ich hier das Gefühl, dass das Tempo noch etwas höher war. Die Charaktere blieben mir leider etwas fremd und fern. Sie konnten mich nicht packen und in die Geschichte ziehen. Zum Ende hin wurden die Charaktere immer blasser. Vielleicht war es so vom Autor gewollt, vielleicht ging ihm leider auch nur die Luft aus. Die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht so ganz gelungen. Schade.

Jelena - Elena - Lena…

Buchstabenfestival aus Deutschland am 25.02.2025
Bewertungsnummer: 2924767
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jelena - Elena - Lena Alexander Osang hat einen großen und weitgreifenden Familienroman geschrieben. Konstantin will herausfinden, ob die ganzen Familiengeschichten wirklich so geschehen sind. Denn die Geschichten haben es in sich. Sie prägten die ganze Familie und sorgten immer wieder für Diskussionen und Unmut. Ich habe mir das Buch von Stefan Kaminski vorlesen lassen. Durch die vielen Zeitsprünge und Perspektivenwechsel musste ich mir ein paar Notizen zu den Charakteren machen, um den Faden nicht zu verlieren. Auf den Buchinnenseiten sind sowohl ein Stammbaum als auch eine Übersicht, über die wichtigsten Charaketere abgebildet. Ich mochte die Idee der Geschichte gern, aber mich störten die vielen Wiederholungen (der Erzählungen von Elena) und die allzu häufigen Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Der Strang der Gegenwart war zudem leider etwas zäh und langatmig ausgefallen. Die Berichte aus der Vergangenheit fand ich spannend und interessant. Auch hatte ich hier das Gefühl, dass das Tempo noch etwas höher war. Die Charaktere blieben mir leider etwas fremd und fern. Sie konnten mich nicht packen und in die Geschichte ziehen. Zum Ende hin wurden die Charaktere immer blasser. Vielleicht war es so vom Autor gewollt, vielleicht ging ihm leider auch nur die Luft aus. Die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht so ganz gelungen. Schade.

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Die Leben der Elena Silber

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Annegrit Fehringer

Thalia Kassel

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5/5

Großartig!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein Roman! Was für ein Leben! Mit ungeheurer Wucht und zugleich mit sehr viel Feingefühl erzählt der Autor eine (seine) Familiengeschichte. Ein großartiges Werk!
  • Annegrit Fehringer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Großartig!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein Roman! Was für ein Leben! Mit ungeheurer Wucht und zugleich mit sehr viel Feingefühl erzählt der Autor eine (seine) Familiengeschichte. Ein großartiges Werk!

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

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4/5

Frauen - die Heldinnen des 20. Jahrhunderts

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein üppiger Familienroman, der vor starken, vielschichtigen und mit viel Empathie geschriebenen Figuren nur so strotzt. Die Frauen sind in diesem Buch die treibende Kraft, sie bringen sich und die Kinder durch die Wirren des 20. Jahrhunderts, sie halten die Familie zusammen. Man leidet, liebt und lebt gemeinsam mit Elena, ihren Töchtern und Enkeln durch 120 Jahre europäischer Geschichte. Man beweint ihre Schicksalsschläge, und hält bei ihren Fluchten vor den Schrecken der Zeit gespannt den Atem an. Die Männer stehen dazu in Kontrast; sie sterben, machen sich aus dem Staub, werden krank oder sind auf der Suche nach sich selbst. Als Beispiel sei Konstantin genannt, der verzweifelt versucht, es sowohl den Eltern als auch seinem Sohn recht zu machen und der seinem beruflichen Erfolg hinterherhechelt. Der die Geschichte seiner Familie ergründen möchte, im Gegensatz zu seinem Vater, welcher dement wird und sein Leben nach und nach vergisst. Das hat mich besonders berührt. Ein kluger und bewegender Roman: Das Erbe der Vorfahren, wie sich ihre Schicksale auf die der Nachkommen auswirken, das Vergessen, Verdrängen, Erinnern und Aufarbeiten sind die zentralen Themen des Buches, die mich sehr beeindruckt haben.
  • Alex Husnik
  • Buchhändler/-in

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4/5

Frauen - die Heldinnen des 20. Jahrhunderts

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein üppiger Familienroman, der vor starken, vielschichtigen und mit viel Empathie geschriebenen Figuren nur so strotzt. Die Frauen sind in diesem Buch die treibende Kraft, sie bringen sich und die Kinder durch die Wirren des 20. Jahrhunderts, sie halten die Familie zusammen. Man leidet, liebt und lebt gemeinsam mit Elena, ihren Töchtern und Enkeln durch 120 Jahre europäischer Geschichte. Man beweint ihre Schicksalsschläge, und hält bei ihren Fluchten vor den Schrecken der Zeit gespannt den Atem an. Die Männer stehen dazu in Kontrast; sie sterben, machen sich aus dem Staub, werden krank oder sind auf der Suche nach sich selbst. Als Beispiel sei Konstantin genannt, der verzweifelt versucht, es sowohl den Eltern als auch seinem Sohn recht zu machen und der seinem beruflichen Erfolg hinterherhechelt. Der die Geschichte seiner Familie ergründen möchte, im Gegensatz zu seinem Vater, welcher dement wird und sein Leben nach und nach vergisst. Das hat mich besonders berührt. Ein kluger und bewegender Roman: Das Erbe der Vorfahren, wie sich ihre Schicksale auf die der Nachkommen auswirken, das Vergessen, Verdrängen, Erinnern und Aufarbeiten sind die zentralen Themen des Buches, die mich sehr beeindruckt haben.

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