Produktbild: Wörter an den Wänden

Wörter an den Wänden Roman

13

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Herausgeber

Violeta Topalova

Verlag

Arctis ein Imprint der Atrium Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,9 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Tabak / Karamell

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Words on Bathroom Walls

Übersetzt von

Violeta Topalova

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03880-039-2

Beschreibung

Rezension

»Schizophrenie ist kein einfaches Thema, wenn man junge Erwachsene ansprechen will. Doch genau das gelingt Julia Walton mit der Erfindung der Figur des Adam. (…) Adam schreibt an seinen Therapeuten, weil er ein Gespräch mit ihm nicht führen kann, und genau dieser tagebuchartige Bericht schafft intensive Nähe. Die Stimme von Jonas Minthe bildet die krankheitstypischen Stimmungsschwankungen ideal ab, sie lächelt und strahlt, ist verzweifelt, gehetzt, unsicher oder ironisch, und schlüpft glaubhaft in reale wie imaginierte Figuren: anrührendes Kopfkino, das bis zuletzt die Spannung hält. Absolut hörenswert.« Ausgezeichnet 2021
»Man muss schon ab und zu mal schlucken. Dann hat dieser Adam aber wieder so einen guten Humor und auch so ein großes Herz, dass es auch total schön und rührend ist, diese Geschichte zu verfolgen und zu lesen. (…) Er bemüht sich einfach so sehr, ein normales Leben zu führen und gegen seine inneren Dämonen anzukämpfen, da fiebert man einfach so richtig mit.« Simone Sohn, 1 Live
»Julia Walton lässt ihren Erzähler in Form eines sehr persönlichen Tagebuchs berichten: Mit ironischem Humor, aber schonungslos offen und mit einem genauen Blick auf die Reaktionen seines Umfeldes, die von Mitgefühl bis zu panischen Angstreaktionen reichen. Aufklärend, authentisch, dabei leicht lesbar und fesselnd; sehr empfohlen.« Ekz-Bibliotheksdienste
»Die Autorin erzählt auf ihre besondere Weise von einem Leben am Rand der Gesellschaft und gleichzeitig schreibt sie ein einfühlsames Buch über das Erwachsenwerden.« Buchpalast München (online)
»Minutiös, oft sarkastisch und selbstironisch, schildert Adam seine Gefühle, seine unsichtbaren Begleiter, seinen Kampf dagegen und die Hilflosigkeit, kaum noch zwischen Realität und Halluzination unterscheiden zu können. Der Leser wird dabei mit einer unheimlichen Krankheit vertraut gemacht.« Buchprofile/medienprofile
»Dennoch hatte ich – frei von jeder persönlichen Erfahrung – durchweg das Gefühl einer absoluten Authentizität. (…) Spannend. Bewegend. Großartig! Wer ein Jugendbuch sucht, in dem sowohl für Jungen als auch für Mädchen ab 15 Jahre Schizophrenie eindrücklich und gut nachvollziehbar thematisiert wird, der ist hier an der richtigen Adresse. Auch für alle anderen ein wichtiges Buch!« Der evangelische Buchberater
»Walton hat einen Charakter mit unvergleichlicher Sympathie geschaffen, einen Jungen, dessen liebenswerte, geistvolle Introspektive es dem Leser erlaubt, in den Kopf eines Menschen mit einer lähmenden psychischen Krankheit zu blicken. Unbedingt zu empfehlen.« SLJ
»Adams geistreiche Stimme hallt nach. Walton schafft es meisterhaft, einer Gruppe eine Stimme zu verleihen, die sonst meist ungehört bleibt.« Booklist
»Ein willkommener Roman, der Schizophrenie nicht als unvermeidlichen Schicksalsschlag behandelt und Freundschaft und Liebe das gleiche Gewicht zuspricht wie der psychischen Erkrankung.« Kirkus Reviews

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Herausgeber

Violeta Topalova

Verlag

Arctis ein Imprint der Atrium Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,9 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Tabak / Karamell

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Words on Bathroom Walls

Übersetzt von

Violeta Topalova

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03880-039-2

Herstelleradresse

Arctis
Franklinstr. 23
8050 Zürich
Schweiz
Email: arctis@w1-media.de

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  • Kerstin Irouschek

    5/5

    17.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Hauptcharakter dieses Romans...

    Der Hauptcharakter dieses Romans ist wirklich einzigartig und man kann ihn einfach nur lieben: Die Kombination aus Selbstironie, Sarkasmus und Humor ist einfach genial! Auch sehr empfehlenswert ist die ab sofort streambare Netflix-Serie zum Buch :)

  • Susi Aly

    5/5

    19.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos ehrlich, intensiv und eindringlich

    “Wörter an den Wänden” ist ein sehr ernstes und emotionales Werk, das mich bereits durch den Klappentext sehr angesprochen hat. Ein Buch über einen Jungen, der aufgrund seiner Krankheit immer ein Einzelgänger war und sich mit seinen Dämonen Tag für Tag auseinandersetzt. Die Atmosphäre in diesem Buch hat mich sofort gefangengenommen, denn sie ist drückend, schwer und auch etwas hoffnungslos. Was sich wirklich sehr gut auf die Thematik niederschlägt. Denn was man hier liest, hat mit Positivität nicht all zu viel zutun. Und doch hat es mich keinen Moment losgelassen. Denn mit jedem Schritt brechen Einsamkeit und Ängste durch, die Adams Leben bestimmen. Eine Einsamkeit, die in der Seele weh tut und auch darüber nachdenken lässt. Adam ist für mich ein außergewöhnlicher Charakter, der mich wirklich begeistert hat. Sein Sarkasmus an manchen Stellen so belebend, so anders. So Adam. Adam ist nicht schwach. Er ist stark. Stärker als ihm selbst bewusst ist. Er ist mutig, klug und weiß auf seine Art mit dem Leben umzugehen. Julia Walton zeigt uns auf sehr einfühlsame, aber auch sehr eindringliche Art und Weise, wie Adam ist und wie er sich mit allem auseinandersetzt. Besonders die Hintergründe haben mir sehr gut gefallen, weil sie gezeigt haben, wie sein Umfeld damit umgeht. Das nicht immer alles so einfach ist, wie man es gern hätte. Schizophrenie ist nicht nur eine sehr ernste Thematik, sondern auch sehr beängstigend und wichtig. Dabei konnte ich mich wirklich sehr gut in Adam hineinversetzen. Es ist beängstigend wie leicht, fast mühelos die Grenzen von Halluzinationen und Realität ineinander verschwimmen. Es ist beängstigend und ich hatte das Gefühl, mich selbst mit aller Hilflosigkeit darin zu verlieren. Es ist intensiv, bewegend und einfach schonungslos ehrlich, womit man hier konfrontiert wird. Es gibt einem eine andere Sicht auf Dinge, die man nicht versteht. Nicht verstehen kann. Man erlebt hier ,wie sich Adam mit dem neuen Medikament fühlt, welche Wirkung es hat und auch wie er mit allem umgeht. Dabei mochte ich vor allem seinen starken Willen und seinen Humor sehr gern. Maya hat ihn verändert. Doch reicht das, um aus diesem Kreislauf auszubrechen? Und ist er genug für Maya? Doch wer entscheidet, was eigentlich genug bedeutet? Liegt es nicht immer im Auge des Betrachters? Wiegt Glück nicht unheimlich viel und trägt zu Linderung und Seelenheil bei? Ohne Frage macht Adam hier eine erstaunliche Entwicklung durch, was aber nicht allein am Medikament liegt. Dabei war besonders interessant, wie dieses Buch verfasst wurde. Man erfährt dabei nicht nur seine Perspektive. Es sind Tagebucheinträge, die er für seinen Therapeuten verfasst hat. Und alleine wie Adam fühlt und schreibt, alleine daran erkennt man schon, was für ein Mensch er ist. Aufgrund der Thematik ist es kein besonders rasantes Buch. Es ist vor allem ein Buch darüber, womit sich Adam Tag für Tag auseinandersetzt. Ganz zart wird eine Liebesgeschichte eingewoben, die dem Ganzen eine neue Richtung gibt und diese Geschichte nachhaltig verändert. Julia Walton hat mich hier auf eine Reise mitgenommen, die mich sehr mitgerissen und völlig für sich eingenommen hat. Es gab keine schockierenden oder besonders überraschende Wendungen. Viel wichtiger ist hier auch, was dir Adam mit auf den Weg gibt. Und das ist einfach so viel mehr. Die Charaktere sind einfach großartig ausgearbeitet. Allen voran Adam. Allesamt authentisch und absolut greifbar. Lebendig in ihrem Sein und mit jeder Zeile verliert man sich mehr in Ihnen. Jeder ist wichtig. Eindrucksvoll, bewegend und einfach anders. Besonders gut haben mir dabei Maya und Ian gefallen. Denn egal wie man es dreht und wendet. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und das schlägt sich auch auf das Umfeld nieder. Eine außergewöhnliche Geschichte, die gerade durch die schonungslos ehrliche Art bewegt und immer wieder für Spannung sorgt. Fazit: “Wörter an den Wänden” von Julia Walton ist ein Werk, das durch eine ernste Thematik hervorsticht, die absolut bewegt und immer wieder für Auftrieb in dieser gnadenlosen Welt sorgt. Schonungslos ehrlich, intensiv und eindringlich. Adam ist für mich ein außergewöhnlicher Charakter, der mich wirklich begeistert hat. Sein Sarkasmus an manchen Stellen so belebend, so anders. So Adam. Julia Walton nimmt uns auf eine Reise mit, die weh tut und sämtliche Dämme brechen lässt. Ein außergewöhnliches Buch, über einen außergewöhnlichen Jungen, das zum nachdenken anregt. Es sollte viel mehr dieser Art geben.

  • Sonja Hellmann

    5/5

    14.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wörter an den wänden

    Wörter an den Wänden ist ein unglaubliches Buch. Der Klappentext verrät schon, dass Adam besonders ist. Er ist dabei so humorvoll und toll, dass man ihn einfach direkt in sein Herz schließen muss. Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Das Buch ist komplett in Tagebuchform geschrieben und so bekommen wir natürlich Adam’s intimste Gedanken präsentiert. Er schreibt seinem Therapeuten, weil er mit ihm nicht reden mag. Dabei ist er schonungslos ehrlich und geht auch sehr ins Detail. So entstehen ofmtals sehr humorvolle Szenen und ich war direkt von Anfang an von Adam’s Art Dinge zu berichten begeistert. Man hat das Gefühl, dass man in Adam’s Kopf sitzt und alles miterlebt, was er erlebt. Und das ist wirklich so einiges. Er verliebt sich in Maya und die beiden sind so toll zusammen. Ich mochte Maya’s kühle, aber gleichzeitig liebevolle Art echt gern und besonders zum Ende hin merkt man, was für ein toller Mensch sie ist. Bisher bin ich noch nie mit dem Thema Schizophrenie in Berührung gekommen und ich habe immer gedacht, dass solche Menschen eine gespaltene Persönlichkeit haben. Das ist aber völlig falsch. Adam zum Beispiel sieht viele verschiedene Personen, die aber gar nicht real sind. Durch die aktuelle Medikation weiß er, dass es nur Halluzinationen sind. Aber ohne diese kann er nicht mehr unterscheiden, was real ist und was nicht. Mit viel Gefühl und einem wirklich fantastischen Schreibstil hat Julia Watson hier ein Buch geschrieben, das einem unter die Haut geht. Adam ist witzig und einfach toll! Absolute Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch!

  • Stef von BookieDreams

    5/5

    01.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungenes Jugendbuch mit sehr guter Botschaft!

    “Das Wichtigste am Verrücktsein ist, zu wissen, dass man verrückt ist. Dieses Wissen macht einen nämlich weniger verrückt.” *** Meinung *** Auf Wörter an den Wänden bin ich bei der Bloggerpreview vom Arctis Verlag auf der Frankfurter Buchmesse aufmerksam geworden. Es klang so interessant, dass ich es nicht vergessen konnte. Um es kurz und knapp zu sagen: es geht um Schizophrenie. Adam ist 16 Jahre alt und leidet unter dieser Krankheit. Er nimmt an einer klinischen Studie teil, wo er ein Medikament testet, das ihm helfen soll. Anfangs geht es Adam wirklich besser und er lernt neue Freunde kennen, aber mit der Zeit wirkt es nicht mehr und die Krankheit bemächtigt sich seiner wieder. Diese Entwicklung wird in Form von Tagebucheinträgen niedergeschrieben, die Adam aber nicht für sich schreibt, sondern für seinen Arzt. Dazu steht auch immer die Dosierung und wie sich Adam verhält. Ich fand das wahnsinnig spannend, diese Entwicklung zu verfolgen. Adam ist in seinen Einträgen sehr direkt. Ja, der Junge nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund, sondern erzählt frei heraus, wie er mit der Krankheit umgeht, wie er seinen Arzt findet und was er über die Menschen in seinem Umfeld denkt. Er beschönigt nichts, im Gegenteil, er macht das Beste daraus, und er versucht, so gut wie es geht, seine Krankheit zu bekämpfen. Die verschiedenen Dinge und Menschen, die er sieht, haben mich verblüfft, hatten aber in so manchen Szenen auch einen bitteren Beigeschmack. Es ist schon heftig, mit was er es zu tun hat und wie der damit umgehen muss. Angst und Hoffnung sind dabei nie fern und gerade als er Maya kennenlernt, wünscht man ihm, dass er es schafft. Das Thema sollte man wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen und trotz der Ernsthaftigkeit schwang Adams Humor und Selbstironie zwischen den Zeilen mit, was mir doch das ein oder andere Lächeln entlockt hat, um mich dann in der nächsten Szene wieder in die Realität zu werfen und schlucken zu lassen. Nicht nur die Krankheit spielt in dem Buch eine Rolle. Auch Schule, Kirche, Freundschaft, Familie und das erste Mal waren Themen, die mit eingeflossen sind. Julia Walton hat diese großartig miteinander verbunden und dadurch fühlte sich die Geschichte unglaublich real an, als ob Adam nicht nur mit dem Arzt spricht, sondern auch mit den Lesern. Durch den lockeren, jugendlichen Schreibstil fiel es mir unglaublich leicht, der Geschichte zu folgen und auch wenn es keine riesigen Wendepunkte gab, war es trotzdem spannend und hielt mich gefangen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht und was soll ich sagen? Das Ende ist perfekt. Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen, weil es einfach zeigt, dass anders nicht schlimm sein muss und dass man vor allem keine Angst vor Krankheiten haben und nicht vor ihnen zurückweichen sollte, sondern man sich damit befassen könnte, um damit umzugehen und festzustellen, dass es eben nicht schlimm ist, anders zu sein. Niemand ist dadurch schlechter. Diese Botschaft macht das Buch so besonders und die Umsetzung des Themas ist in meinen Augen einfach gelungen. *** Fazit *** Ein Buch über eine Krankheit, die ernst ist und nicht unterschätzt werden sollte, aber trotzdem einfach und ehrlich von einem Jugendlichen erklärt wird. Er berichtet, wie er damit umgeht und vermittelt dabei eine ganz besondere Botschaft. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    28.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jesus loves you

    Adam kommt auf eine neue Schule, in der keiner von seiner Krankheit weiß: er ist schizophren. Als sein „Schulpartner“ ihn stehen lässt, lernt er Maya kennen. Schon bald verlieben sich die beiden ineinander, und auch seine Krankheit lässt ihn, dank eines Medikamenten-Testprogramms, das Leben etwas „normaler“ genießen. Als sein Körper jedoch immun gegen das Medikament wird, kommen seine Halluzinationen zurück, und zwar stärker denn je. Doch eines ist sicher: Maya darf nie etwas darüber herausfinden… Eine sehr informative Geschichte über die Krankheit Schizophrenie, geschrieben in Journal-/Tagebuchform. Sehr lesenswert!!

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