Kardiovaskuläre Indikatoren für psychische Belastung und Beanspruchung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.12.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
1066 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656075080
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit vielmehr als "[...] einen Zustand des
vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von
Krankheit und Gebrechen." Zu einer ähnlichen Aussage kam 1997 auch das Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, indem diese Institution fest hält: "Gesundheit
wird als mehrdimensionales Phänomen verstanden und reicht über den Zustand der Abwesenheit
von Krankheit hinaus."
Daraus lässt sich ableiten, dass sich Gesundheit aus körperlichen, seelisch-geistigen und materiellen
Faktoren zusammensetzt. Diese Form des Wohlergehens kann also nicht nur durch Krankheiten
gefährdet werden, sondern auch durch psychische Belastungen. Diese Art der Beanspruchung kann
sowohl durch das private, als auch das berufliche Umfeld und die jeweilige Situation hervorgerufen
werden. Um die Beanspruchung so gering wie möglich zu halten, muss sie an erster Stelle detektiert
beziehungsweise diagnostiziert werden. Ein Indikator kann dabei das Kardiovaskuläre-System
darstellen. Der Wortstamm Kardiovaskulär setzt sich aus der lateinischen Bezeichnung vasculum, für
ein kleines Gefäß und dem griechischen Wort Kardia, für das Herz, zusammen und bedeutet somit
Herz-Kreislauf.
Psychische Beanspruchungen sind demnach an Veränderungen im Herzkreislauf-System erkennbar.
Nicht umsonst ist allgemein bekannt, dass permanenter Stress das Risiko für einen Herzinfarkt
begünstigt. Der Stress beziehungsweise die Belastung entsteht durch einen dargebotenen Stimulus
(Reiz). Allerdings soll vorab noch erwähnt werden, dass eine objektiv konstante Belastung in einer
Situation, zu unterschiedlicher Beanspruchungen bei verschiedenen Menschen führen kann. So fühlt
sich beispielsweise ein erfahrener Ingenieur bei einer Baubesprechung weniger stark beansprucht als
ein Berufsanfänger bei gleichen Rahmenbedingungen.
Die Beurteilung psychischer Belastung am Arbeitsplatz führt dazu, dass schädigende und
beeinträchtigende Folgen für den Menschen und die betriebliche Organisation erkannt und somit
abgestellt werden können. Damit werden bei komplexen Systemen, wie z.B. der Bedienung eines
Kernreaktors auch die Systemsicherheit verbessert und damit über das Unternehmen
hinausreichende Konsequenzen verhindert. Weiterhin fordert der Gesetzgeber eine Beurteilung der
Belastung, ....
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