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Band 30646

Das Geburtstagsfest Roman

9

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47220

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2020

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,9 cm

Gewicht

301 g

Farbe

Seidengrau / Tabak

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30646-8

Beschreibung

Rezension

Nach gründlicher Recherche präsentiert die Autorin einen raffiniert aufgebauten zeitgeschichtlichen Roman mit Tiefgang. ("Freiburger Nachrichten")
Taschler hat ein grausames und schon fast vergessenes Stück Weltgeschichte zum Thema eines Romans gemacht. Allein für diesen Mut gebührt ihr Respekt. (..) Eine Geschichte mit der wuchtigen Kraft einer antiken Tragödie. ("Sächsische Zeitung")
Eine geschickt konstruierte Familiengeschichte, die zwischen Gegenwart und Vergangenheit pendelt. Empathisch, aber auch schonungslos erzählt sie vom Überlebenskampf des jungen Kim, seinem grausamen Leben als Kindersoldat unter den Roten Khmer. ("Münchner Merkur")
'Das Geburtstagsfest' von Judith W. Taschler droht dank des unerwarteten Gast zu entgleisen. Eine spannende Familiengeschichte über Ländergrenzen hinweg. ("DONNA, Juni 2019")
Taschler ist ihren Figuren nahe wie nie zuvor. Das schmerzt zuweilen, fasziniert aber immer aufs Neue. ("Buchkultur, April 2019")
Taschlers geschickt konstruierte Familiengeschichte liest sich dermaßen fesselnd, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. ("Die Glocke")

Produktdetails

Verkaufsrang

47220

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2020

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,9 cm

Gewicht

301 g

Farbe

Seidengrau / Tabak

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30646-8

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    17.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckend

    Dem Cover und Titel zur Folge hatte ich ein lockeres Buch erwartet. Das dieses Buch mich umhauen wird, ja mich um den Schlaf bringen würde, hatte ich nicht erwartet. DAS GEBURTSTAGSFEST Judith W. Taschler Alles beginnt mit einem Geburtstagsfest: Kim, gebürtiger Khmer, wird 50 Jahre alt. Obwohl sie weiß, dass Kim derartige Überraschungen und Partys zu seinem Geburtstag nicht mag, richtet seine Frau Ines hinter seinem Rücken ein großes Fest aus. Auch der Jüngste der drei Kinder möchte den Vater überraschen: Er lädt Tivi ein. Die Frau, der Kim damals geholfen hat, aus Kambodscha über Thailand nach Österreich zu fliehen. Sie haben sich damals aus den Augen verloren - denkt der jüngste Spross. Doch das hinter der einstigen Freundschaft eine ganz andere Wahrheit steckt, wissen nur Tivi und Kim. Es ist eine Geschichte über die Schreckensherrschaft der Roten Khmer, die die Elite und gebildeten Menschen töteten, um eine neue Gesellschaft zu gründen. Die Umsetzung war fürchterlich: Kindersoldaten töteten willkürlich - und man geht davon aus, dass mindestens 1,7 Millionen Menschen durch Folter und Hinrichtung, aber auch durch Hunger, Krankheit und Auszehrung starben. Kim war einer dieser Kindersoldaten im Pol Pot-Regime. Durch die geschickten Wechsel der Schauplätze in unterschiedlichen Zeitebenen sowie das Einbringen von verschiedenen Erzählerperspektiven schafft es die Autorin perfekt, uns mit in das grausame Geschehen zu ziehen. Das Buch geht unter die Haut und ist nichts für schwache Nerven. Das Ende gefiel mir gut, hätte aber 30 Seiten länger sein dürfen. Tragisch und spannend, ein Buch, was man gelesen haben muss - am besten bereits im Klassenverband in der Oberstufe. 5+/ 5

  • Buchstabenfestival

    5/5

    28.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Familiengeschichte

    Ein Buch, welches mich wirklich überrascht hat. Es war fesselnd, traurig und aufwühlend zu gleich. Die Autorin hat einen so guten Schreibstil, dass man sehr schnell in die Geschichte hineingezogen wurde. Die Zeit- und Ortssprünge wurden erleichtert durch die Überschriften, was ich gut fand. Die Geschichte spielt in Österreich im Jahr 2016 und in Kambodscha in den 70er bis 90er Jahre. Erzählt wird die Geschichte von Tevi und Kim, zwei kambodschanischen Kindern, die beide die dunkle Zeit der Roten Khmer überlebt haben. Kim Mey wird 50 und seine eigenen Kinder haben ihn zum Geburtstag ein Wiedersehen mit Tevi Gardiner geschenkt. Doch statt purer Freude über dieses Wiedersehen erleben sie Angst, Wut und Trauer. Sie erfahren Dinge von ihrem Vater, die sie überraschen und ihn in einem anderen Licht erscheinen lassen. Die Autorin lässt ihre Hauptcharaktere gedanklich wieder in ihre Kindheit zurückgehen. Dabei erleben sie noch einmal die einzelnen Stationen ihres Lebens und decken dabei so manche Lüge auf. Dieses langsame Entblättern lässt den Leser immer mehr in das Leben der beiden Charaktere eintauchen. Ab und an musste ich das Buch bei Seite legen, um die Gelesene sacken zu lassen. Am Ende des Buches wurde die Entwicklung von Kambodscha und dessen Politik im Laufe der Jahrhunderte beschrieben, was ich sehr hilfreich fand, um die Geschichte besser verstehen zu können. Die Autorin erzählt sehr detailliert von den Gräueltaten der Roten Khmer. Wer bei Gewalt- und Folterszenen getriggert wird, sollte das Buch nicht lesen, denn diese werden im Zusammenhang mit der Roten Khmer, der Flucht der Kinder und der Tötung der Familien sehr deutlich beschrieben.

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    15.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vielschichtig, spannend, großartig erzählt

    „Als ihm bewusst wurde, dass es Tevi sein musste, da sie den Kopf etwas zur Seite neigte, stand er da wie angewurzelt. Ines sah in den Augen ihres Sohnes Triumph, in den Augen ihres Mannes bestürzte Hilflosigkeit und beides rührte sie so sehr, dass auch ihr die Tränen kamen.“ (Zitat Seite 27) Inhalt Kim Mey, Architekt, will seinen fünfzigsten Geburtstag nicht besonders feiern, doch seine Frau Ines sieht das anders. Ende 1978 war Kim vierzehn Jahre alt und Tevi zwölf, als sie auf abenteuerlichen Wegen als Flüchtlinge aus Kambodscha über Thailand nach Österreich kamen, wo sie von Ines‘ Mutter aufgenommen worden waren. Seit dreiundzwanzig Jahren haben sie sich nicht mehr gesehen, doch Jonas, der zwölfjährige Sohn von Kim findet Tevi und lädt sie als besonderen Überraschungsgast zum Geburtstagsfest ein. Seine beiden älteren Geschwister helfen ihm dabei – es ist das Geburtstagsgeschenk der Kinder an ihren Vater und sie sind voll Vorfreude. Thema und Genre Kernthema ist die Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha, Schuld und der Preis des Überlebens, Flucht, Kindheitstraumata, Liebe, Familie und ein Familiengeheimnis, das alles verändert. Charaktere Kim ist ein erfolgreicher Architekt. Seine Ehe mit Ines wurde mit den Jahren mühsam, da er ihre Erwartungen nicht immer erfüllen kann. Er war zwar noch ein Mal in Kambodscha, 1993, aber er schweigt über die Vergangenheit. Tevi dagegen spricht auf Vortragsreisen über ihre Kindheit in Kambodscha und erzählt auch Kims Kindern von dieser Zeit. Sie verbringt drei bis vier Monate des Jahres dort und ist ehrenamtlich tätig. Handlung und Schreibstil Die Geschichte wird in mehreren Handlungssträngen auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Die Jetztzeit in Österreich betrifft die Tage um Kims Geburtstagsfest zwischen 17. und 19. Juni 2016 und wird durch Abschnitte unterbrochen, die in der Vergangenheit spielen, deren zeitliche Abfolge jedoch immer in sich chronologisch bleibt. Die Zeit in Kambodscha, Siebzigerjahre, Familie Mey, wird von einem Ich-Erzähler geschildert, Kambodscha Siebzigerjahre, Familie Chhang dagegen in einer personalen Erzählform, in deren Mittelpunkt Tevi steht. Dazwischen erfahren wir auch mehr über die Kindheit von Ines, die gemeinsame Zeit von Kim, Tevi und Ines und über die Ehejahre von Kim und Ines. Judith Taschler ist eine großartige Erzählerin, sicher, einfühlsam und stimmig entwickelt sie ihre Geschichte aus diesen einzelnen Erzählsträngen, bis sich langsam Vergangenheit und Gegenwart zu einem Ganzen verbinden. Doch nicht immer sind die Dinge so, wie sie scheinen. Fazit Ein sehr vielschichtiger, spannender Roman um das Schicksal Kambodschas unter der Herrschaft der Roten Khmer. Parallel dazu wird das Leben von zwei inzwischen längst erwachsenen Menschen erzählt, die damals als Kinder alles verloren haben und deren Geheimnisse und Entscheidungen ihr Leben geprägt haben. Eine sehr intensive, packende Geschichte mit überraschenden Wendungen, die lange nachklingt.

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    15.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vielschichtig, spannend,…

    Vielschichtig, spannend, großartig erzählt „Als ihm bewusst wurde, dass es Tevi sein musste, da sie den Kopf etwas zur Seite neigte, stand er da wie angewurzelt. Ines sah in den Augen ihres Sohnes Triumph, in den Augen ihres Mannes bestürzte Hilflosigkeit und beides rührte sie so sehr, dass auch ihr die Tränen kamen.“ (Zitat Seite 27) Inhalt Kim Mey, Architekt, will seinen fünfzigsten Geburtstag nicht besonders feiern, doch seine Frau Ines sieht das anders. Ende 1978 war Kim vierzehn Jahre alt und Tevi zwölf, als sie auf abenteuerlichen Wegen als Flüchtlinge aus Kambodscha über Thailand nach Österreich kamen, wo sie von Ines‘ Mutter aufgenommen worden waren. Seit dreiundzwanzig Jahren haben sie sich nicht mehr gesehen, doch Jonas, der zwölfjährige Sohn von Kim findet Tevi und lädt sie als besonderen Überraschungsgast zum Geburtstagsfest ein. Seine beiden älteren Geschwister helfen ihm dabei – es ist das Geburtstagsgeschenk der Kinder an ihren Vater und sie sind voll Vorfreude. Thema und Genre Kernthema ist die Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha, Schuld und der Preis des Überlebens, Flucht, Kindheitstraumata, Liebe, Familie und ein Familiengeheimnis, das alles verändert. Charaktere Kim ist ein erfolgreicher Architekt. Seine Ehe mit Ines wurde mit den Jahren mühsam, da er ihre Erwartungen nicht immer erfüllen kann. Er war zwar noch ein Mal in Kambodscha, 1993, aber er schweigt über die Vergangenheit. Tevi dagegen spricht auf Vortragsreisen über ihre Kindheit in Kambodscha und erzählt auch Kims Kindern von dieser Zeit. Sie verbringt drei bis vier Monate des Jahres dort und ist ehrenamtlich tätig. Handlung und Schreibstil Die Geschichte wird in mehreren Handlungssträngen auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Die Jetztzeit in Österreich betrifft die Tage um Kims Geburtstagsfest zwischen 17. und 19. Juni 2016 und wird durch Abschnitte unterbrochen, die in der Vergangenheit spielen, deren zeitliche Abfolge jedoch immer in sich chronologisch bleibt. Die Zeit in Kambodscha, Siebzigerjahre, Familie Mey, wird von einem Ich-Erzähler geschildert, Kambodscha Siebzigerjahre, Familie Chhang dagegen in einer personalen Erzählform, in deren Mittelpunkt Tevi steht. Dazwischen erfahren wir auch mehr über die Kindheit von Ines, die gemeinsame Zeit von Kim, Tevi und Ines und über die Ehejahre von Kim und Ines. Judith Taschler ist eine großartige Erzählerin, sicher, einfühlsam und stimmig entwickelt sie ihre Geschichte aus diesen einzelnen Erzählsträngen, bis sich langsam Vergangenheit und Gegenwart zu einem Ganzen verbinden. Doch nicht immer sind die Dinge so, wie sie scheinen. Fazit Ein sehr vielschichtiger, spannender Roman um das Schicksal Kambodschas unter der Herrschaft der Roten Khmer. Parallel dazu wird das Leben von zwei inzwischen längst erwachsenen Menschen erzählt, die damals als Kinder alles verloren haben und deren Geheimnisse und Entscheidungen ihr Leben geprägt haben. Eine sehr intensive, packende Geschichte mit überraschenden Wendungen, die lange nachklingt.

  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    27.08.2025

    eBook (ePUB)

    Kein leichter, aber ein bewegender Roman

    Der 50. Geburtstag vom Kim soll groß gefeiert werden. Seine Frau Ines und die drei Kinder legen sich dafür mächtig ins Zeug. Auch wenn Kim ungern im Mittelpunkt steht, lässt er seiner Familie die Freude, das Fest vorzubereiten. Seine Kinder haben als besondere Überraschung Tevi eingeladen, eine alte Freundin der Familie. Kim und Tevi sind in Kambodscha aufgewachsen und vor den Gewalttaten der Roten Khmer geflüchtet. So kamen sie als Teenager nach Österreich. Der Kontakt zwischen ihnen ist seit langem abgerissen. Jeder lebt sein Leben. Die erwartete große Wiedersehensfreude bleibt jedoch aus. Kim, Ines und Tevi, früher beste Freunde, begegnen sich mit kühler Distanz. Es ist keine leichte Lektüre. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt und wechselt zwischen den 1970er Jahren in Kambodscha, den 1980er Jahren in Österreich und der Gegenwart. Judith W. Taschler hat einen genauen Blick auf ihre Figuren. Die Beschreibung der Zeit vor den Roten Khmer und während ihrer Herrschaft führt einem vor Augen, wie unbarmherzig dieses Regime war. Die Schreibweise hierbei bleibt sachlich, dennoch kann man sich der Brutalität nicht entziehen. Nur langsam fügen sich die einzelnen Schicksale zu einem Ganzen zusammen. Der unprätentiöse Schreibstil und das genaue Hinsehen, wie sich Erlebtes auf die Figuren auswirkt – und damit meine ich nicht nur die Geschehnisse in Kambodscha – machen den Roman zu etwas Besonderem. Es ist ein Roman, der mich sehr bewegt hat.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Iduna Tiedemann

    Iduna Tiedemann

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Überraschungsgast auf dem Familienfest

    Kim wird 50 Jahre alt und möchte seinen Geburtstag eigentlich nicht groß feiern, er ist eher der zurückhaltende Typ und mag nicht im Mittelpunkt stehen. Seine Familie ist da ganz anderer Meinung und nötigt ihn zu einer größeren Feier, die ihre Schatten schon frühzeitig vorauswirft. Sie laden einen ganz speziellen Gast aus dem früheren Leben des Vaters ein und die Auswirkungen lassen den Leser vielfach innehalten und sogar vor Schock erstarren. Auch der eingeladene Gast zögert zuerst mit der Zusage und wägt die Risiken des Wiedersehens auf der Feier ab. Doch mit dem eigentlichen Knalleffekt hat niemand gerechnet, schon gar nicht seine Kinder, die Strippenzieher im Hintergrund. Von früher erzählt Kim nur ungern, seine Kindheit scheint mysteriös und anlässlich dieses Familienfestes bricht das Erlebte aus der Versenkung hervor und füllt die grauen Flecken der Vergangenheit auf grausame Art und Weise. Kim ist in den Siebzigern zusammen mit Tevi, dem Überraschungsgast, aus Kambodscha nach Österreich geflohen. Was ist ihre besondere Verbindung? Keiner weiß, wie es damals war, als die Roten Khmer aus brutalste versuchen, die Bevölkerung zu beherrschen und der Bürgerkrieg im ganzen Land tobte. Was als harmloser Plan eines fröhlichen Familienfestes gedacht war, endet in einer emotionalen Geschichte voller Gegensätze und die Autorin erzählt durch meisterhaft miteinander verwobene Erzählstränge einen packenden Familienroman. Einfühlsam und sprachlich hervorragend in Szene gesetzt, entwickelt sich ein erschreckendes Lebensdrama aus einer furchtbaren Zeit. Es ist schockierend direkt formuliert, fordernd und absolut nichts für schwache Nerven. Wie kann man mit dem Geschehen von damals heute Leben, ist nur eine Kernfrage des fulminanten Textes.
  • Zum Bewerterprofil von Maja Frings

    Maja Frings

    Thalia Trier – Trier-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Geschenk, das alte Wunden aufreißt

    Der 50. Geburtstag von Kim Mey und ein unerwarteter Geburtstagsgast bringt die Vergangenheit Kims, aber auch die der anderen Gäste ans Tageslicht. Was als harmlose und liebe Geste seiner Kinder gemeint ist, entwickelt sich zu einem Familiendrama. Die Autorin Judith Taschler verbindet dabei gekonnt die Vergangenheit und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart miteinander und gibt in ihrem Roman Einblick in die Geschichte Kambodschas mit den Grausamkeiten und der Brutalität der Roten Khmer.

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