Produktbild: Das verfallene Haus des Islam

Das verfallene Haus des Islam Die religiösen Ursachen von Unfreiheit, Stagnation und Gewalt

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22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Abbildungen

mit 16 Abbildungen und 20 Grafiken

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,5/14,9/2,4 cm

Gewicht

487 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2

Originaltitel

het vervallen huis van de islam

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-74924-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Abbildungen

mit 16 Abbildungen und 20 Grafiken

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,5/14,9/2,4 cm

Gewicht

487 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2

Originaltitel

het vervallen huis van de islam

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-74924-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Standardwerk

    Koopsmans zeigt die Lage der islamischen Welt schonungslos (Armut, Unfreiheit, Gewalt) und macht plausibel, dass die Integrationsprobleme islamischer Migranten im Westen dieselben Ursachen haben (autoritäre Strukturen, Bildungsfeindlichkeit, archaische Geschlechtsrollen) . Er vermittelt mit einer Fülle von Daten ein umfassendes Gesamtbild, setzt aber auch in vergleichenden Fallstudien die Lupe ein. So wird plausibel, dass es wirklich an der Religion liegt, dass Moslems sich weniger erfolgreich integrieren als alle anderen Migranten, und man versteht, wie die Teufelskreise funktionieren, die den Ausweg aus der Misere blockieren. Der Autor plädiert für eine Reform des Islam, für die es auch Ansätze gibt. Aber westliche Politiker machen den Fehler, mit den lautstarken, hoch subventionierten, fundamentalistischen und mit ihren Heimat-Diktaturen eng verbandelten Islamverbänden zu kooperieren, aber die liberalen, moderaten und säkularen Moslems im Regen stehen zu lassen. Für jeden, der sich mit den Themenkomplexen Islam, Migrationspolitik und Integration befasst, ist dieses Buch Pflichtlektüre. Es ist DAS Standardwerk.

  • Bewertung

    5/5

    02.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verständliche und umfangreiche Erklärung der problematischen Wege des Islam

    Der Autor erklärt sehr umfangreich, mit vielen Statistik Daten belegt, in die Probleme, die die muslimische Welt aktuell plagen. Er widerlegt den Opfermythos, dem sich viele Muslime gerne hingeben. Die Analyse ist sehr genau, wo muslimische Dogmatik mit den Anforderungen der heutigen Welt in Widerspruch steht. Etwas mehr hätte ich mir zum geschichtlichen Hintergrund erwartet: War doch die islamische Wissenschaft bis etwa 1100 n. Chr. führend und hat dann langsam gegen Europa verloren. Was ist da passiert? Ein gutes Buch, um die aktuelle Lage und auch die Probleme, die wir Europäer mit muslimischen Zuwanderern haben, zu verstehen.

  • S.A.W

    5/5

    30.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verfall kann viele Ursachen haben

    Dieses Buch habe ich mit großen Erwartungen in die Hand genommen und mit sehr zwiespältigen Empfindungen gelesen. Zunächst zum Positiven: Koopmans analysiert die fundamentalistische Entwicklung des weltweiten Islam seit 1979 und zeichnet ein äußerst finsteres Bild einer Rückentwicklung in ein mittelalterliches patriarchalisches und demokratiefeindliches religiöses System. Sein Buch hat die Chance, zur neuen Bibel der rechten Islamhasser in Deutschland zu werden, denn es bestätigt alle ihre Vorurteile, warum Mohammedaner in Europa nichts verloren haben und in westlichen Gesellschaften nicht integrierbar sind. Schuld an dieser Rückständigkeit ist laut Koopmans der Islam selbst, auf Grund seiner Bildungs- Frauen- und Demokratiefeindlichkeit. Dies belegt er mit Statistiken aus den letzten 40 Jahren, in denen die islamischen Länder gegenüber Europa und Asien immer weiter zurückgefallen sind. Soweit die aktuellen Zahlen, sie sind erschreckend und darum erscheint die harte Analyse zunächst richtig. Nun zum Negativen: Ich halte die Methodik und Analytik des Autors für falsch und daher für die Analyse des Islamproblems wenig hilfreich. Weder fragt der Autor nach den Ursachen dieser Entwicklung, noch lässt er die Hypothesen anderer Autoren gelten, noch hat er irgendwelche Lösungen anzubieten. Er bastelt sich aus Statistiken bestätigendes Material für seine Meinung zusammen und zeigt eine erschreckende Unkenntnis historischer Prozesse. Sein Verständnis geht nicht über Samuel Huntington hinaus und auch aus dessen „Kampf der Kulturen“ sucht er sich nur den aggressiven Islam heraus, als einzigen Punkt, wo Huntington recht hat. Koopmans leugnet jede Verantwortung der Kolonialmächte an der Situation im Nahen Osten, was Engländer und Amerikaner wohl sehr freuen wird, lässt dabei aber völlig außer Acht, dass der Nahe Osten jetzt noch die letzte Halb-Kolonie des amerikanisch-industriellen Komplexes ist, während Asien sich vor spätestens 60 Jahren aus der kolonialen Abhängigkeit lösen konnte. So kann er nicht erkennen, dass die fortgesetzte bis heute andauernde westliche Unterdrückung und Einmischung durch Kriege, Besetzung, Unterstützung von Diktatoren, CIA-Putsche, Drohnen und Ausbeutung der Bodenschätze die Ursache für die Radikalisierung des Islam ist. Ihm fehlt jedes Verständnis für die koloniale und neo-koloniale Ausbeutung der letzten 500 Jahre, so fällt es ihm leicht, alle dialektischen Thesen als irrelevant abzutun – er hat schlicht und einfach keine Ahnung davon. Nun zum grundlegenden Fehler seiner „vergleichenden Analyse“. Seine Vergleiche beziehen sich lediglich auf Datenmaterial der letzten 50 Jahre, diese Daten-Begrenzung ist für seine Analyse irreführend. Denn dabei kommt eine Tautologie heraus. Jeder sieht und weiß, dass der gegenwärtige Islam in einem desaströsen Zustand ist. Dies jedoch auf den religiösen Kern des Islam zurückzuführen ist so falsch wie entmutigend, denn es nimmt jede Hoffnung auf einen säkularen, westlichen Islam, den es aber längst gibt. Es blendet auch völlig aus, dass und warum der Islam 1000 Jahre lang wesentlich liberaler war als der extrem-fundamentalistische Katholizismus. Mit demselben Recht könnte man für das Christentum das Papsttum des 16. Jhdt. als Maßstab nehmen, das noch viel radikaler, gewalttätiger und destruktiver war als der Islam heute und erst durch eine 500 Jahre andauernde europäische Protestbewegung gezähmt werden konnte. Wenn die fehlende Frauenemanzipation als Wurzel der islamischen Rückständigkeit genannt wird, darf daran erinnert werden, dass bis 1914 europäische Frauen in gleichem Maße unterdrückt waren und niemand mit der kommenden Emanzipation rechnen konnte, die ebenfalls erst 50 Jahre alt ist. Es zahlt sich aus, das Buch zu lesen, weil das Datenmaterial aktuell ist und einen Weckruf darstellt, das Problem ernst zu nehmen. Der Autor hat Recht mit dem Befund, dass unsere demokratische Gesellschaft sich vor der Scharia und vor Dschihadisten schützen muss. Um Lösungen zu finden, braucht es aber bessere historisch-soziologische Theorien, denn ahistorische Datensammlungen unter Ausklammerung von systemischen und historischen Prozessen und interkulturellen Wechselwirkungen liefern nur scheinbar eine objektive Wahrheit. Rüdiger Opelt, Autor von "Die geheime Geschichte des Glaubens" https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID147626043.html

  • Bewertung

    aus Obergösgen

    5/5

    09.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unbequem

    Eine unbequeme Lektüre. Vor allem wer um die Glanzlichter islamischer Kultur und Geschichte weiss, wird vermissen, dass da noch herrliche Räume im Haus des Islams auszumachen wären. Allein: Schauen wir heute hin, und schauen wir genau hin, lädt der Autor ein. Und da ist das Bild in der tat trist. Keine Lösung, immer wieder zu betonen, dass der Islam das Problem nicht ist. So er denn schlichtweg ein Problem hat. Und da tut hinschauen Not - auch wenn man selber nicht alles gleich sieht. Gerade für Engagierte im interreligioösen Dialog eine Einladung, mal die staubigen Ecken des Hauses in Augenschein zu nehmen. Nicht schönzureden. (Wieder) mehr Ambiguitätstoleranz wäre hilfreich - eben auch ehrlich nachzuforschen, was sind Ausflüchte, was wird vorgeschützt, um die Problemanzeige nicht in ihrer ganzen Unbequemtheit wahrnehmen zu müssen...

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  • Produktbild: Das verfallene Haus des Islam
  • Vorwort

    1. Im Bann des Fundamentalismus


    Vergangener Ruhm

    Das Jahr 1979

    Was ist Fundamentalismus?

    Der real existierende Islam

    Religiöse oder andere Ursachen?

    2. Warum ist die Demokratisierung an der islamischen Welt vorbeigegangen?


    Zwei Ferienparadiese

    Freiheit und Demokratie im internationalen Vergleich

    Ein arabisches oder ein islamisches Demokratiedefizit?

    Is it the economy, stupid?

    Der Fluch des Öls

    Das Erbe der kolonialen Vergangenheit

    Die Puzzleteile zusammengefügt

    3. Die religiösen Wurzeln der Unfreiheit


    Die Erben von Britisch-Indien

    Diskriminierung religiöser Minderheiten

    Der Islam als Rechtsquelle

    Islamische Apartheid: die Position der Frauen

    Tödliche Liebe: Verfolgung von Homosexuellen

    Der Schleier der Unwissenheit

    4. Die islamischen Religionskriege


    Wie eine Miss-Wahl furchtbar außer Kontrolle geriet

    Ein Kampf der Kulturen?

    Die blutigen Grenzen und das blutende Herz des Islam

    Terror im Namen des Islam

    Leugnungsthesen

    Verschwörungstheorien

    Ursachen

    5. Die wirtschaftliche Stagnation der islamischen Welt


    Religiöse Gründe für den wirtschaftlichen Niedergang

    Wirtschaftstiger und islamische Nachzügler

    Demokratie und Wirtschaftswachstum

    Das Volk des einen Buches

    Die andere Hälfte

    6. Die schwierige Integration muslimischer Migranten


    Die Probleme der islamischen Welt im Kleinformat

    Der eine Libanese ist der andere nicht

    Schlusslichter der Integration

    Diskriminierung oder Kultur?

    Gewalt gegen Juden, Homosexuelle und Frauen

    7. Kann sich der Islam vom Fundamentalismus befreien?


    Alles-oder-Nichts-Denken

    Die religiösen Wurzeln der islamischen Krise: drei Kernprobleme

    Der irreführende Diskurs der Islamophobie

    Der israelisch-palästinensische Konflikt

    Die Entfundamentalisierung des Islam

    Für eine Reformbewegung im Islam

    Anmerkungen

    Bildnachweis

    Literatur

    Personenregister

    Sachregister