Sommer 1679. Die Pest, die in Wien bereits Tausende Opfer gefordert hat, breitet sich Richtung Bayern aus. Der Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl wird von einem offensichtlich Pestkranken aufgesucht, der kurz darauf zusammenbricht. Bevor er stirbt, flüstert er Jakob Kuisl noch ein paar rätselhafte Worte ins Ohr: Kuisl müsse Kaufbeuren retten, ein schwarzer Reiter spiele mit seiner Pfeife dort zum Tanz auf. Der Mörder habe zwei Gesichter.
Gemeinsam mit seiner Tochter Magdalena und seinem Schwiegersohn, dem Medicus Simon, die beide extra aus München zu ihm gereist sind, macht Jakob Kuisl sich auf, den geheimnisvollen Andeutungen auf den Grund zu gehen ...
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Hallo Thalia, die Historienreihe ist in meinen Augen eine gut recherchierte Arbeit.
Gefällt mir sehr gut. Ich bin auf der Suche nach neuen Büchern über die Zeit des Mittelalters.
Viele Grüße Lutz
Bewertung
aus Horgau
5/5
08.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein typischer Pötsch
Schon die ersten Seiten werfen den Leser von einer klassischen Schauergeschichte zur nächsten. Mich begeistert immer das Setting eines klassisch-historischen Romans in einer geographischen Region die mir vertraut ist. Diesmal ist es das Unterallgäu, Oberbayern und München.
Natürlich versucht der Autor mit fast brachialer Art den Leser an die Geschichte heranzuführen und ihn zu fesseln. Obwohl - eigentlich muss er das nicht, denn er hat schon wiederholt bewiesen, dass er nach gründlicher Recherche historisch genau und doch unter Vermeidung epischer Längen den Leser fesseln kann.
So bleibt mir nun nichts anderes übrig als mir dieses E-Book zu kaufen und befürchte schon, dass da manche Nachtstunde draufgehen wird, weil ich mich nicht aus der Geschichte lösen kann. Aber trotzdem will dieses Abenteuer nicht vermissen
Leser
aus Berlin
5/5
10.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Peter, Paul und die Pest
"Die Henkerstochter und der Fluch der Pest" ist bereits der achte Band dieser Reihe.
Zwanzig Jahre sind seit dem ersten Teil vergangen. Magdalena Kuisl ist inzwischen eine reifere Frau und ihre Söhne groß. Sie treten jetzt mehr in den Mittelpunkt der Handlung.
Peter möchte Arzt werden, Paul in die Fußstapfen des Großvaters treten und Henker werden.
Dadurch wird die Geschichte in drei Erzählstränge aufgeteilt, um allen gleichzeitig folgen zu können.
In diesem Buch spielt die *Pest* eine Hauptrolle, aber ist es die Krankheit die die Menschen dahinrafft oder ist es Mord?
Der Autor erzählt spannend wie immer, mit historischen Fakten, Wissenswertes über Orte und interessanten Protagonisten. Erstaunlich die Parallelen zur heutigen "Corona-Zeit".
Kunde
aus Berlin
5/5
10.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Peter, Paul und die Pest "Die…
Peter, Paul und die Pest "Die Henkerstochter und der Fluch der Pest" ist bereits der achte Band dieser Reihe. Zwanzig Jahre sind seit dem ersten Teil vergangen. Magdalena Kuisl ist inzwischen eine reifere Frau und ihre Söhne groß. Sie treten jetzt mehr in den Mittelpunkt der Handlung. Peter möchte Arzt werden, Paul in die Fußstapfen des Großvaters treten und Henker werden. Dadurch wird die Geschichte in drei Erzählstränge aufgeteilt, um allen gleichzeitig folgen zu können. In diesem Buch spielt die *Pest* eine Hauptrolle, aber ist es die Krankheit die die Menschen dahinrafft oder ist es Mord? Der Autor erzählt spannend wie immer, mit historischen Fakten, Wissenswertes über Orte und interessanten Protagonisten. Erstaunlich die Parallelen zur heutigen "Corona-Zeit".
Bewertung
aus Stuttgart
5/5
09.08.2020
Buch (Taschenbuch)
"Historische" Verbrecherjagd
Sommer 1679: 7 Jahre liegen seit den letzten Ereignissen zurück, die beiden Kuisl Enkel Peter und Paul sind beinahe erwachsen. Als in Wien und bald darauf auch in Bayern die Pest ausbricht, schickt der bayerische Thronfolger Max Emanuel seinen Vertrauten aus Kindertagen Peter mit einer streng geheimen Botschaft nach Kaufbeuren. Während dessen wird sein Peter’s Großvater Jakob Kuisl, der Henker von Schongau, von seinem pestkranken „Vetter“ Conrad Näher, Henker von Kaufbeuren, aufgesucht. Dieser überbringt Jakob eine seltsame Nachricht von einem geheimnisvollen schwarzen Reiter, der in Kaufbeuren den Tod bringe und zwei Gesichter habe. Jakob, seine Tochter Magdalena und der Schwiegersohn Simon Fronwieser brechen daraufhin auf, um einen geheimnisvollen Mörder zu finden. Sie ahnen nicht, dass es sich hierbei um ein Komplett handelt, dass seine Fäden bis in die höchsten Kreise zieht….
Ich bin schon seit einiger Zeit ein echter Fan der historischen Henkerstochter-Romanreihe von Oliver Pötzsch. Und jedes Mal erwarte ich mit Spannung und Neugierde den neuesten Roman. Dieses neueste Abenteuer, der mittlerweile älter gewordenen Kuisl-Familie, ist wieder ein echt spannender Krimi - ja man könnte fast Thriller sagen, der einen ziemlich guten aktuellen Bezug hat. Was mir wieder besonders gut gefallen hat: Die Kuisls, man mag sie oder nicht. Aber diese Familie ist einfach sympathisch. Alle Figuren sind liebevoll gezeichnet, wirken durch und durch authentisch, mit allen Ecken und Kanten. Auch in diesem Roman wirkt der inzwischen merklich gealterte Schongauer Henker Jakob Kuisl wieder als Protagonist und heimlicher Detektiv, der mit Neugierde, Spürsinn und einer gehörigen Portion gesundem Menschenverstand Fall um Fall zu lösen versteht. Dieses Mal baut der Autor drei Handlungsstränge auf, denn die beiden Kuisl-Enkel Peter und Paul sind mittlerweile erwachsen geworden und können in ihren Charakteren nicht unterschiedlicher sein. Während Peter als angehender Medizin-Student seinem Vater nacheifert und mit seinem kurfürstlichen Freund aus Kindertagen hervorragende Kontakte pflegt, schlägt sich Paul eher als Straßenjunge durch und träumt davon einmal als Henker zu arbeiten. Es bleibt abzuwarten, wie der Autor zukünftige Romane gestalten wird. Aber mit diesem Spannungsfeld zwischen den Figuren gibt es jede Menge erzählerisches Potenzial. Beide jungen Männer werden auf ihre Art und Weise in ein Komplott verstrickt, das in engem Zusammenhang mit dem Kriminalfällen in Kaufbeuren steht. Und so springt der Leser von einem spannenden Handlungsstrang in den nächsten. Auf der anderen Seite stehen die dichtgepackten, dramatischen Ereignisse in Kaufbeuren, in die Jakob, Magdalena und Simon verwickelt sind. Schritt für Schritt entspinnen sie die Hintergründe der Mordfälle und gewinnen nebenher immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wie die Pest übertragen wird. Die Handlung insgesamt ist dicht gepackt, temporeich zu lesen und mit vielen überraschenden Wendungen gespickt. Ich hatte wieder richtig Spaß auf „Verbrecherjagd“ im alten Kaufbeuren und Umgebung zu gehen. Die Auflösung am Ende war für mich überraschend und spektakulär. Wenn ich auch zugeben muss, dass der Autor für mich an einigen Stellen in punkto Glaubwürdigkeit erzählerisch etwas über die Strenge geschlagen hat. Aber das sei ihm verziehen – es gehört für mich einfach zu den erzählerischen Freiheiten. Insgesamt ist dieser Krimi wieder sehr gut recherchiert, sehr gut verpackt in eine gelungene Kriminalgeschichte mit spannenden, vielschichtigen Charakteren, die auf mich sehr authentisch und lebendig wirken. Angereichert wird das Ganze mit interessanten wissenschaftlichen Informationen zur Pest und deren Übertragungsweg (als Leser erfahre ich sehr viel über den damaligen Wissensstand). Ich war echt überrascht, welche Parallelen sich zur aktuellen Situation in unserer heutigen Zeit ziehen lassen.
Mein Fazit: Wieder eine historisch gelungene „Verbrecherjagd“, die überraschenderweise aktueller denn je ist. Temporeich, vielschichtig, mit überraschenden Wendungen und sympathischen Hauptfiguren. Genau die richtige Mischung für einen spannenden Leseabend.
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5/5
15.05.2020
eBook (ePUB 3)
Perfide Morde in Seuchenzeiten
Wieder ein ungemein spannender Fall für den Henker von Schongau und seine Tochter, der sich bis in höchste Kreise zieht. Verblüffend aktuell, obwohl vor Februar fertiggestellt, von der geplanten Absage einer Großveranstaltung bis zur Schliessung der Grenzen. Hl. Corona hilf ! Sie wird hier wirklich gegen die Pest angerufen. Diesmal verschlägt es fast die ganze Famile Kuisl nach Kaufbeuren, wo der Rat der Stadt nacheinander an der Pest verstirbt, ohne dass sich die Krankheit unter der Bevölkerung ausbreitet. Nur Zufall ? Bald zeichnet sich ein ungeheuerlicher Plan ab, der weit über das 17.Jahrhundert vorausweist.
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