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Produktbild: Reingewaschen

Reingewaschen Roman

6

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

2,2/12/20 cm

Gewicht

288 g

Auflage

2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2647-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2020

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

2,2/12/20 cm

Gewicht

288 g

Auflage

2020

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2647-6

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    28.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Geschichte

    Interessante Story aus einer vergangenen Zeit. Das Buch lässt sich super lesen und der Schreibstil ist für mich perfekt. Ich mag Geschichten, die sich am Ende doch noch drehen.

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    14.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Untaten der Vorfahren...

    Eine Geschichte über drei Männer. 1984 entdeckt der neugierige Gymnasiast Sebastian in einem verschlossenen Fach des Schreibtisches seines verstorbenen Großvaters zehn Briefe, die ein sog. Herr Müller während der Nazizeit aus dem Gefängnis an seine Frau Gertrude geschrieben hat. Auf zwei Zeitebenen wird nun die Geschichte dreier Männer erzählt. Im 1984-er Strang lesen wir, was der Ich-Erzähler Sebastian zu erzählen hat. Wir erfahren, dass die Briefe ihre Empfängerin nie erreicht haben und dass Sebastians Vater sie eigentlich deren Nachfahren hätte aushändigen sollen. Wir erfahren auch, dass Sebastians Vater gar nicht begeistert davon ist, dass sich sein Sohn so intensiv mit seinem Großvater auseinandersetzt. Ich halte seine Reaktion für durchaus nachvollziehbar, weil es sicherlich nicht einfach und auch schambesetzt war und ist, sich mit der Nazivergangenheit des eigenen Vaters auseinanderzusetzen. Weil sein Vater ihm keine Hilfe ist, machen sich Sebastian und sein Freund allein ans Werk. Sie recherchieren und finden Unterstützung bei einem freundlichen Bibliothekar und bei Professor Grün. Daneben gibt es den 1941-er Strang, in dem ein allwissender Erzähler von den damaligen Geschehnissen berichtet. Hier geht es überwiegend um den Gefangenen Herrn Müller, der von Sebastians Großvater verhört wird. Claus Wechselmann hat gründlich recherchiert, weshalb eine authentische Atmosphäre entsteht. Er vermittelt Zeitgeschichte glaubhaft, wählt prägnante Formulierungen und schreibt scharfsinnig und analytisch. Die Sprache ist anspruchsvoll und es ist nicht immer ganz leicht, zwischen den Ebenen hin und her zu wechseln. Man muss aufmerksam lesen, aber das mache ich ohnehin. „Reingewaschen“ ist ein außergewöhnliches und besonderes Werk, das sich leicht und flüssig lesen lässt, aber niemals seicht oder trivial daherkommt. Es ein interessanter, spannender, brisanter und kurzweiliger Kriminalroman, durch dessen 288 Seiten man regelrecht fliegt und dessen Ende überrascht. Ich habe noch nie einen Roman darüber gelesen der davon handelt, wie die Nachfahren mit den Untaten ihrer nationalsozialistisch gesinnten Eltern oder Großeltern umgehen. Schon deshalb interessierte und gefiel mir „Reingewaschen“. Ich empfehle den absolut lesenswerten Debutroman von Claus Wechselmann sehr gerne weiter.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    4/5

    24.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Reingewaschen?

    Meine Meinung: Diesmal hat mich die Kurzbeschreibung sehr neugierig gemacht. Ich wollte herausfinden, wie ein Jugendlicher heutzutage die Vergangenheit seines Großvaters verarbeitet. Bis ich dies in Erfahrung bringen konnte, habe ich erst einmal viel über einige Handlungen des Großvaters und Vaters erfahren. Gleichzeitig hat mir Sebastian etwas aus seinem Leben erzählt. Dies alles fand Kapitelweise im Wechsel statt. Allerdings kam es mir sehr langatmig vor und ich konnte auch schwer den Wechsel vollziehen. Konzentration war angesagt, was nicht bedeutet, dass ich andere Bücher unkonzentriert lese. Aber dieser Schreibstil hemmte sehr meinen Lesefluß. Trotzdem habe ich durchgehalten und das Buch bis zum Ende gelesen. Die Geschichte um diese drei Männer: Sebastian, seinem Vater und Großvater war durchaus interessant und gab vieles von dem Zeitgeschehen wieder, vor allem von den Einstellungen zu Familienleben, Erziehung und Berufsalltag. Das Ende hat mich dann auch sehr überrascht. hätte ich damit rechnen können? Fazit: Wenn ich betrachte, dass ich vieles über Zeitgeschehen erfahren konnte, fand ich das Buch gut. Aber mit dem Schreibstil konnte ich mich gar nicht anfreunden und hat es mir schwer gemacht.

  • Lieselotte

    aus Berlin

    1/5

    14.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Story ist eine (wahre)…

    Die Story ist eine (wahre) von vielen. Bücher über die Auseinandersetzung mit Vorfahren, die ins SS/NSDAP Regime verstrickt waren, gibt es vielfach. Hier soll es zudem eine Geschichte der Macht sein. Auch wenn der Autor sich gut ausdrückt, fesselnd ist es nicht, weder inhaltlich noch vom Aufbau. Wer den Autor kennt, weiß, dass die Verwaltung sein Steckenpferd ist. Und dass auch er ein Machtmensch ist, der im Hintergrund Strippen zieht und auf den richtigen Zeitpunkt warten kann, um unliebsame Kollegen weg zu räumen. Deshalb überzeugt der Autor nicht, wenn er versucht, sich mit mit seiner Geschichte und den Persönlichkeiten des Vaters/Grossvaters auseinanderzusetzen. Die sexistische Note macht es besonders unangenehm und sagt mehr über den Autor, als ihm lieb sein kann.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    10.04.2020

    eBook (ePUB)

    Briefe aus der Vergangenheit

    „Reingewaschen“ ist das Erstlingswerk von Claus Wechselmann. Es ist 1984, Sebastian findet Briefe, die mit seinem Großvater zu tun hatten. Eigentlich sollte sein Vater, die Briefe nach dem Tod des Großvaters, an Nachkommen des Schreibers schicken. Aber der wollte davon nichts wissen. Der schämt sich für seinen Vater, der ein Funktionär in des dritten Reiches war. Die Briefe stammen von 1943/44. Sebastian und sein Freund lesen die Briefe, die ein Herr Müller aus dem Gefängnis an seine Frau geschrieben hat. Die Jungen rätseln, wie sie mit den Briefen weitermachen sollen. Zwischendurch erfährt man einiges von dem Großvater. Das Thema des Romans dreht sich um Schuld und Verdrängung. Der Autor schreibt stilistisch gut, die Geschichte ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte.

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