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Der schmale Grat Als Arzt und Abenteurer zwischen Leben und Tod

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

61511

Erscheinungsdatum

09.03.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

27197 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641251277

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

61511

Erscheinungsdatum

09.03.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

27197 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641251277

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  • Bewertung

    aus Siegburg

    5/5

    15.01.2021

    eBook (ePUB)

    Pflichtlektüre für Medizinstudenten - weg vom Halbgott in Weiß!

    Huber Messner hat jungen, angehenden Medizinern Einiges an Tipps mitzugeben: Aus diesem Buch spricht seine ganze medizinische Erfahrung und sein medizin. Pioniergeist, die Frühchen, also die Kleinsten und zartesten menschlichen Geschöpfe zu retten oder wenn das Kind die Kraft zum Leben so gar nicht mitbringt - ein würdiges Sterben auf dem schmalen Grat des Lebens zuzugestehen und die Eltern beim Abschiednehmen zu begleiten. Das gleiche trifft momentan durch Corona in unserer Gesellschaft auf unsere Ältesten, die Senioren, zu - Viele stehen auch medizinisch gesehen auf dem schmalen Grat zwischen Leben (u.U. auf der Intensivstation) und dem Tod (u.U. im Pflegeheim mit mophinhaltiger Palliativmedizin - auch eine Form von Triange, wenn man die Krankenhäuser freihalten möchte und die Notärzte die Alten gar nicht (mehr) mit ins Krankenhaus nehmen... In der ZDF-Sendung Lanz hat Hubertus Messner, der wie Lanz aus Südtirol stammt, gemeinsam mit seinem Bruder, dem Bergsteiger, Reinhold Messner, berichtet, wie er diese auch schon selbst gespürten Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod sieht. Hubert M. selbst hatte es bei Abenteuern häufig fast "selbst erwischt". Junge Mediziner erlebe ich - auch in der eigenen Familie - als Halbgott/-göttin in Weiß, obwohl sie noch nicht viel zur Gesellschaft beigetragen haben. Hubert Messner nimmt diesbezüglich eine gewisse "Erdung" vor und rückt die Bilder unter Medizinern untereinander bzw. zwischen Patient und Mediziner gerade. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Hahnenbach

    5/5

    13.04.2020

    eBook (ePUB)

    Die Fülle eines Lebens

    Dieses Buch packte mich von der ersten Seite an - "Der schmale Grat" von Hubert Messner und Lenz Kooppelstätter. "Ein Arzt und Abenteurer zwischen Leben und Tod", ist der Untertitel. Schon die Überschrift des 1. Kapitel hat es in sich: "Sterben". Wo man den Tod doch sehr gerne aus dem Leben verdrängt, nicht darüber nachdenken will. Der erste Satz: "Und dann wird dir zum ersten Mal im Leben klar: Unter deinen Händen stirbt ein Kind." Das hat nichts von einem Herrgott in Weiß. Das sind Worte eines einfühlsamen Menschen und es klingt nach Demut. Geboren und aufgewachsen in einer großen Familie mit vielen Geschwistern in Südtirol, konnte Hubert Messner als Kind ein sehr freies Leben führen. Seiner Beschreibung dieser Zeitspanne entnehme ich eine tiefe Lebensfreude. Mit dem Vater ging es schon in ganz jungen Jahren in die Berge zum Klettern. Dabei wurde wohl der Grundstein zu seiner Abenteuerlust gelegt, die eigenen Grenzen ausprobieren. Dass sich ein Schuljunge, der es gewohnt ist, seine eigene Freiheit auszuloten und seine Grenzen zu erweitern es nicht ertragen kann, plötzlich in einem Internat dieses Freiheitsgefühls wieder beraubt zu werden, versteht sich von selbst. Schon damals ließ er sich nicht verbiegen. Erst das 3. Internat passt. Sich selbst bezeichnet er als Streber. Wahrscheinlich musste er das auch sein um all das in seinem Leben unterzubringen, was er anpacken wollte. Aus dem angestrebten Spotstudium wurde am Ende ein Medizinstudium und da die Fachrichtung Neonatologie. So wie H. M. den Leser an seinem beruflichen Werdegang teilhaben lässt, springt seine Begeisterung für seinen Beruf beim Lesen über. Viele Beispiele aus seinem ärztlichen Alltag werden aufgeführt. Doch er sagt auch: "Doch ein Mensch ist nicht Herr über alle Lebenslagen" und weiter: "Man muss auch ein Kind sterben lassen". H. M denkt weiter. (S. 98) "Wie klein ist zu klein?" Dabei hat er die Frühchen im Blick, bei denen wohl Schäden bleiben. Es gibt Statistiken darüber. Aber am Ende betrifft es einen kleinen Menschen. Muss immer alles getan werden, was die moderne Medizin möglich macht, fragt man sich selbst bei seinen Worten. Dabei verweist er auf die Ethik älterer Ärzte (S. 99): "Ist das Leben tatsächlich lebenswert?" Ein Arzt muss mehr beherrschen als die fachliche Perfektion. Es braucht auch die Fähigkeit zu erkennen, "was will das Kind" (S. 101) Wahrscheinlich ist das die Voraussetzung zu akzeptieren: "Das Sterben ist kein Versagen, es ist ein Loslassen". (S.152) Beim Lesen kam ich auf der einen Seite aus dem Staunen nicht mehr heraus und wollte mir gar nicht vorstellen wie es ist, ein Frühchen von nicht einmal 1.000 Gramm in Händen zu halten und über dessen weiteres Schicksal mitzuentscheiden. H. M. spricht auch über Not der Entscheidung eines Arztes, wenn sich mehrere Möglichkeiten bei der Behandlung auftun und man sich in kürzester Zeit für eine entscheiden muss, ohne genau zu wissen, ob sich diese später tatsächlich als die richtige heraus stellt. Es werden viele ethische Fragen aufgeworfen. Vielleicht brauchte H. M. auch das Abenteuer des Bergsteigens als Ausgleich zu der emotionalen Anspannung in seinem Beruf und dem Wissen, wenn es darauf ankommt, funktionieren zu müssen. Die Durchquerung Grönlands mit seinem Bruder Reinhold oder im Himalaja vor einem Achttausender zu stehen, bereit sein diesen Riesen zu besteigen. Um dann, als es so weit ist sich einzugestehen, dass er das jetzt nicht kann, obwohl er gut vorbereitet und gut in Form ist. Doch er hat gelernt, auf seine inner Stimme zu hören. Bei dieser ganzen Fülle des Lebens verwundert es nicht, dass H. M. müde geworden, eines Tages entscheidet, dass es jetzt genug sei. Dass er diese stete Anspannung seines Berufes und den ewigen Zeitdruck nicht mehr, dafür aber Zeit mit seiner Familie will und sich auf eine Alm zurück zieht. Dieser Schnitt, einen eingeschlagenen Weg mit all seinen Konsequenzen zu gehen, passt auch da wieder in sein Lebensmuster.

  • Bewertung

    aus Oldenburg

    5/5

    12.04.2020

    eBook (ePUB)

    Beeindruckende Biografie

    Von Hubert Messner hatte ich ehrlich gesagt vorher noch gar nichts gehört; ich fand aber die Kurzbeschreibung des Buches schon sehr spannend, und das hat sich während des Lesens von "Der schmale Grat" 100 prozentig bestätigt. Biografien lese ich unglaublich gerne, besonders weil man fast immer Einblicke in Leben gewinnt, die sehr unterschiedlich zum eigenen Weg sind. Hier gab es zumindest einige familiäre Parallelen in Bezug auf Großfamilie in ländlicher Umgebung, (politische) Diskussionen inkl. Infragestellen des Status Quo in vielen Bereichen und ganz allgemein Neugier und Empathie. Die Schilderungen von den Veränderungen auf der Neugeborenen-Intensivstation haben mich genauso fasziniert, wie die Erzählungen über Messners Schul- und Studentenzeit (die z.T. auch schockierend waren), Sport (inkl. Bergsteigen) und auch die Einschübe seines Freundes. Man spürt die Liebe und Leidenschaft zur und den Respekt vor der Natur auf jeder Seite, und ich war so von seinen Erzählungen gefesselt, dass das Buch schneller ausgelesen war, als es mir lieb war (werde es aber ganz sicher noch öfter lesen). Für mich die perfekte Lektüre für Quarantänezeiten (mit einigen Parallelen) und auch darüber hinaus absolut lesenswert!

  • Bewertung

    aus Dalberg

    5/5

    07.04.2020

    eBook (ePUB)

    Eine fesselnde und berührende autobiografische Erzählung

    „Der schmale Grat – Als Arzt und Abenteurer zwischen Leben und Tod“ von Hubert Messner und Lenz Koppelstätter ist 2020 im Ludwig Buchverlag erschienen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 224 Seiten. Das Buch ist ein autobiografisches Gemeinschaftsprojekt von Hubert Messner, dem international angesehenen Neonatologen und Bruder von Reinhold Messner und Lenz Koppelstätter, der im Buch aus der Sicht des Vaters seines frühgeborenen Sohnes Ilay erzählt. Hubert Messner erzählt von seinen Erfahrungen als Neugeborenenmediziner und setzt sich mit den Fragen auseinander, wie weit hier die Medizin gehen darf und wie ist es um die jeweilige Lebensqualität bestellt. Darf/Muss Leben unter allen Umständen gerettet werden? Eine schwirige Gratwanderung. Diese Thematik stellte ihn immer wieder vor große Herausforderungen, ebenso wie seine vielen Abenteuer und Grenzerfahrungen in den Bergen, Grönland, usw., die er auch mit seinem Bruder Reinhold erlebte, und von denen er ebenso in seinem Buch erzählt. Messner schreibt in seinem Buch authentisch, schonungslos und ohne Schnörkel. Er bringt die Dinge auf den Punkt und nimmt den Leser so mit in seine Welt der Neugeborenenmedizin, aber eben auch mit auf die Abenteuer in den Bergen. Und Lenz Koppelstätter berichtet in Zwischenkapiteln aus der Sicht eines Vaters eines Frühgeborenen, von seinen Ängsten und Sorgen, seiner Hoffnung, seinem Ausgeliefertsein und gleichzeitig auch seinem Vertrauen zu den Ärzten und hier vor allem zu Hubert Messner. Fazit: Ein unglaublich schönes und lesenswertes Buch, das nicht nur an der Oberfläche bleibt, sondern sich tiefgründig und ehrlich mit Gratwanderungen im Leben auseinandersetzt. Hubert Messner plädiert dafür, intensiv zu leben und sich den Herausforderungen im Leben zu stellen. Es war für mich ein Genuss, dieses Buch zu lesen.

  • Bewertung

    aus Korschenbroich

    5/5

    27.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein starkes Buch

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr emotional und beschreibt Grenzsituationen. Ist manchmal auch wirklich traurig, aber so ist das Leben. Hubert Messner hat sehr gut beschrieben, wie er aufgewachsen ist und wie das Leben in dieser Großfamilie war. Das Buch ist absolut lesenswert. Die Situationen die er erlebte mit den Frühchen ist oft schwer auszuhalten. Aber es sind Realitäten, an denen er nicht vorbeiging.

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