Der schmale Grat

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Als Arzt und Abenteurer zwischen Leben und Tod

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

52931

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.03.2020

Beschreibung

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ePUB

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Verkaufsrang

52931

Erscheinungsdatum

09.03.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

27174 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641251277

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Pflichtlektüre für Medizinstudenten - weg vom Halbgott in Weiß!

Bewertung aus Siegburg am 15.01.2021

Bewertungsnummer: 1427789

Bewertet: eBook (ePUB)

Huber Messner hat jungen, angehenden Medizinern Einiges an Tipps mitzugeben: Aus diesem Buch spricht seine ganze medizinische Erfahrung und sein medizin. Pioniergeist, die Frühchen, also die Kleinsten und zartesten menschlichen Geschöpfe zu retten oder wenn das Kind die Kraft zum Leben so gar nicht mitbringt - ein würdiges Sterben auf dem schmalen Grat des Lebens zuzugestehen und die Eltern beim Abschiednehmen zu begleiten. Das gleiche trifft momentan durch Corona in unserer Gesellschaft auf unsere Ältesten, die Senioren, zu - Viele stehen auch medizinisch gesehen auf dem schmalen Grat zwischen Leben (u.U. auf der Intensivstation) und dem Tod (u.U. im Pflegeheim mit mophinhaltiger Palliativmedizin - auch eine Form von Triange, wenn man die Krankenhäuser freihalten möchte und die Notärzte die Alten gar nicht (mehr) mit ins Krankenhaus nehmen... In der ZDF-Sendung Lanz hat Hubertus Messner, der wie Lanz aus Südtirol stammt, gemeinsam mit seinem Bruder, dem Bergsteiger, Reinhold Messner, berichtet, wie er diese auch schon selbst gespürten Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod sieht. Hubert M. selbst hatte es bei Abenteuern häufig fast "selbst erwischt". Junge Mediziner erlebe ich - auch in der eigenen Familie - als Halbgott/-göttin in Weiß, obwohl sie noch nicht viel zur Gesellschaft beigetragen haben. Hubert Messner nimmt diesbezüglich eine gewisse "Erdung" vor und rückt die Bilder unter Medizinern untereinander bzw. zwischen Patient und Mediziner gerade. Sehr lesenswert!
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Pflichtlektüre für Medizinstudenten - weg vom Halbgott in Weiß!

Bewertung aus Siegburg am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 1427789
Bewertet: eBook (ePUB)

Huber Messner hat jungen, angehenden Medizinern Einiges an Tipps mitzugeben: Aus diesem Buch spricht seine ganze medizinische Erfahrung und sein medizin. Pioniergeist, die Frühchen, also die Kleinsten und zartesten menschlichen Geschöpfe zu retten oder wenn das Kind die Kraft zum Leben so gar nicht mitbringt - ein würdiges Sterben auf dem schmalen Grat des Lebens zuzugestehen und die Eltern beim Abschiednehmen zu begleiten. Das gleiche trifft momentan durch Corona in unserer Gesellschaft auf unsere Ältesten, die Senioren, zu - Viele stehen auch medizinisch gesehen auf dem schmalen Grat zwischen Leben (u.U. auf der Intensivstation) und dem Tod (u.U. im Pflegeheim mit mophinhaltiger Palliativmedizin - auch eine Form von Triange, wenn man die Krankenhäuser freihalten möchte und die Notärzte die Alten gar nicht (mehr) mit ins Krankenhaus nehmen... In der ZDF-Sendung Lanz hat Hubertus Messner, der wie Lanz aus Südtirol stammt, gemeinsam mit seinem Bruder, dem Bergsteiger, Reinhold Messner, berichtet, wie er diese auch schon selbst gespürten Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod sieht. Hubert M. selbst hatte es bei Abenteuern häufig fast "selbst erwischt". Junge Mediziner erlebe ich - auch in der eigenen Familie - als Halbgott/-göttin in Weiß, obwohl sie noch nicht viel zur Gesellschaft beigetragen haben. Hubert Messner nimmt diesbezüglich eine gewisse "Erdung" vor und rückt die Bilder unter Medizinern untereinander bzw. zwischen Patient und Mediziner gerade. Sehr lesenswert!

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Die Fülle eines Lebens

Bewertung aus Hahnenbach am 13.04.2020

Bewertungsnummer: 1315166

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch packte mich von der ersten Seite an - "Der schmale Grat" von Hubert Messner und Lenz Kooppelstätter. "Ein Arzt und Abenteurer zwischen Leben und Tod", ist der Untertitel. Schon die Überschrift des 1. Kapitel hat es in sich: "Sterben". Wo man den Tod doch sehr gerne aus dem Leben verdrängt, nicht darüber nachdenken will. Der erste Satz: "Und dann wird dir zum ersten Mal im Leben klar: Unter deinen Händen stirbt ein Kind." Das hat nichts von einem Herrgott in Weiß. Das sind Worte eines einfühlsamen Menschen und es klingt nach Demut. Geboren und aufgewachsen in einer großen Familie mit vielen Geschwistern in Südtirol, konnte Hubert Messner als Kind ein sehr freies Leben führen. Seiner Beschreibung dieser Zeitspanne entnehme ich eine tiefe Lebensfreude. Mit dem Vater ging es schon in ganz jungen Jahren in die Berge zum Klettern. Dabei wurde wohl der Grundstein zu seiner Abenteuerlust gelegt, die eigenen Grenzen ausprobieren. Dass sich ein Schuljunge, der es gewohnt ist, seine eigene Freiheit auszuloten und seine Grenzen zu erweitern es nicht ertragen kann, plötzlich in einem Internat dieses Freiheitsgefühls wieder beraubt zu werden, versteht sich von selbst. Schon damals ließ er sich nicht verbiegen. Erst das 3. Internat passt. Sich selbst bezeichnet er als Streber. Wahrscheinlich musste er das auch sein um all das in seinem Leben unterzubringen, was er anpacken wollte. Aus dem angestrebten Spotstudium wurde am Ende ein Medizinstudium und da die Fachrichtung Neonatologie. So wie H. M. den Leser an seinem beruflichen Werdegang teilhaben lässt, springt seine Begeisterung für seinen Beruf beim Lesen über. Viele Beispiele aus seinem ärztlichen Alltag werden aufgeführt. Doch er sagt auch: "Doch ein Mensch ist nicht Herr über alle Lebenslagen" und weiter: "Man muss auch ein Kind sterben lassen". H. M denkt weiter. (S. 98) "Wie klein ist zu klein?" Dabei hat er die Frühchen im Blick, bei denen wohl Schäden bleiben. Es gibt Statistiken darüber. Aber am Ende betrifft es einen kleinen Menschen. Muss immer alles getan werden, was die moderne Medizin möglich macht, fragt man sich selbst bei seinen Worten. Dabei verweist er auf die Ethik älterer Ärzte (S. 99): "Ist das Leben tatsächlich lebenswert?" Ein Arzt muss mehr beherrschen als die fachliche Perfektion. Es braucht auch die Fähigkeit zu erkennen, "was will das Kind" (S. 101) Wahrscheinlich ist das die Voraussetzung zu akzeptieren: "Das Sterben ist kein Versagen, es ist ein Loslassen". (S.152) Beim Lesen kam ich auf der einen Seite aus dem Staunen nicht mehr heraus und wollte mir gar nicht vorstellen wie es ist, ein Frühchen von nicht einmal 1.000 Gramm in Händen zu halten und über dessen weiteres Schicksal mitzuentscheiden. H. M. spricht auch über Not der Entscheidung eines Arztes, wenn sich mehrere Möglichkeiten bei der Behandlung auftun und man sich in kürzester Zeit für eine entscheiden muss, ohne genau zu wissen, ob sich diese später tatsächlich als die richtige heraus stellt. Es werden viele ethische Fragen aufgeworfen. Vielleicht brauchte H. M. auch das Abenteuer des Bergsteigens als Ausgleich zu der emotionalen Anspannung in seinem Beruf und dem Wissen, wenn es darauf ankommt, funktionieren zu müssen. Die Durchquerung Grönlands mit seinem Bruder Reinhold oder im Himalaja vor einem Achttausender zu stehen, bereit sein diesen Riesen zu besteigen. Um dann, als es so weit ist sich einzugestehen, dass er das jetzt nicht kann, obwohl er gut vorbereitet und gut in Form ist. Doch er hat gelernt, auf seine inner Stimme zu hören. Bei dieser ganzen Fülle des Lebens verwundert es nicht, dass H. M. müde geworden, eines Tages entscheidet, dass es jetzt genug sei. Dass er diese stete Anspannung seines Berufes und den ewigen Zeitdruck nicht mehr, dafür aber Zeit mit seiner Familie will und sich auf eine Alm zurück zieht. Dieser Schnitt, einen eingeschlagenen Weg mit all seinen Konsequenzen zu gehen, passt auch da wieder in sein Lebensmuster.
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Die Fülle eines Lebens

Bewertung aus Hahnenbach am 13.04.2020
Bewertungsnummer: 1315166
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch packte mich von der ersten Seite an - "Der schmale Grat" von Hubert Messner und Lenz Kooppelstätter. "Ein Arzt und Abenteurer zwischen Leben und Tod", ist der Untertitel. Schon die Überschrift des 1. Kapitel hat es in sich: "Sterben". Wo man den Tod doch sehr gerne aus dem Leben verdrängt, nicht darüber nachdenken will. Der erste Satz: "Und dann wird dir zum ersten Mal im Leben klar: Unter deinen Händen stirbt ein Kind." Das hat nichts von einem Herrgott in Weiß. Das sind Worte eines einfühlsamen Menschen und es klingt nach Demut. Geboren und aufgewachsen in einer großen Familie mit vielen Geschwistern in Südtirol, konnte Hubert Messner als Kind ein sehr freies Leben führen. Seiner Beschreibung dieser Zeitspanne entnehme ich eine tiefe Lebensfreude. Mit dem Vater ging es schon in ganz jungen Jahren in die Berge zum Klettern. Dabei wurde wohl der Grundstein zu seiner Abenteuerlust gelegt, die eigenen Grenzen ausprobieren. Dass sich ein Schuljunge, der es gewohnt ist, seine eigene Freiheit auszuloten und seine Grenzen zu erweitern es nicht ertragen kann, plötzlich in einem Internat dieses Freiheitsgefühls wieder beraubt zu werden, versteht sich von selbst. Schon damals ließ er sich nicht verbiegen. Erst das 3. Internat passt. Sich selbst bezeichnet er als Streber. Wahrscheinlich musste er das auch sein um all das in seinem Leben unterzubringen, was er anpacken wollte. Aus dem angestrebten Spotstudium wurde am Ende ein Medizinstudium und da die Fachrichtung Neonatologie. So wie H. M. den Leser an seinem beruflichen Werdegang teilhaben lässt, springt seine Begeisterung für seinen Beruf beim Lesen über. Viele Beispiele aus seinem ärztlichen Alltag werden aufgeführt. Doch er sagt auch: "Doch ein Mensch ist nicht Herr über alle Lebenslagen" und weiter: "Man muss auch ein Kind sterben lassen". H. M denkt weiter. (S. 98) "Wie klein ist zu klein?" Dabei hat er die Frühchen im Blick, bei denen wohl Schäden bleiben. Es gibt Statistiken darüber. Aber am Ende betrifft es einen kleinen Menschen. Muss immer alles getan werden, was die moderne Medizin möglich macht, fragt man sich selbst bei seinen Worten. Dabei verweist er auf die Ethik älterer Ärzte (S. 99): "Ist das Leben tatsächlich lebenswert?" Ein Arzt muss mehr beherrschen als die fachliche Perfektion. Es braucht auch die Fähigkeit zu erkennen, "was will das Kind" (S. 101) Wahrscheinlich ist das die Voraussetzung zu akzeptieren: "Das Sterben ist kein Versagen, es ist ein Loslassen". (S.152) Beim Lesen kam ich auf der einen Seite aus dem Staunen nicht mehr heraus und wollte mir gar nicht vorstellen wie es ist, ein Frühchen von nicht einmal 1.000 Gramm in Händen zu halten und über dessen weiteres Schicksal mitzuentscheiden. H. M. spricht auch über Not der Entscheidung eines Arztes, wenn sich mehrere Möglichkeiten bei der Behandlung auftun und man sich in kürzester Zeit für eine entscheiden muss, ohne genau zu wissen, ob sich diese später tatsächlich als die richtige heraus stellt. Es werden viele ethische Fragen aufgeworfen. Vielleicht brauchte H. M. auch das Abenteuer des Bergsteigens als Ausgleich zu der emotionalen Anspannung in seinem Beruf und dem Wissen, wenn es darauf ankommt, funktionieren zu müssen. Die Durchquerung Grönlands mit seinem Bruder Reinhold oder im Himalaja vor einem Achttausender zu stehen, bereit sein diesen Riesen zu besteigen. Um dann, als es so weit ist sich einzugestehen, dass er das jetzt nicht kann, obwohl er gut vorbereitet und gut in Form ist. Doch er hat gelernt, auf seine inner Stimme zu hören. Bei dieser ganzen Fülle des Lebens verwundert es nicht, dass H. M. müde geworden, eines Tages entscheidet, dass es jetzt genug sei. Dass er diese stete Anspannung seines Berufes und den ewigen Zeitdruck nicht mehr, dafür aber Zeit mit seiner Familie will und sich auf eine Alm zurück zieht. Dieser Schnitt, einen eingeschlagenen Weg mit all seinen Konsequenzen zu gehen, passt auch da wieder in sein Lebensmuster.

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von Hubert Messner, Lenz Koppelstätter

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