Produktbild: Der Flügel der Zeit

Der Flügel der Zeit Ein Capriccio über die Lübeck-Reise des jungen Johann Sebastian Bach

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.11.2019

Verlag

Bedey Media GmbH

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

1303 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783948218089

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

05.11.2019

Verlag

Bedey Media GmbH

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(Printausgabe)

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1303 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783948218089

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  • Michaela Weber

    aus Weimar

    5/5

    29.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Zeitreise der Besonderen

    Der Erbe eines alten Hauses in Lübeck erzählt in der Ich Form die Geschichtes eines alten Flügels,welcher sich in dem geerbten Hauses befindet.Mit diesem Flügel kann man in die Vergangenheit reisen-was dem Ich erzähler der mystische Instrumentenbauer Silbermann erzählt.Allerdings muß muß der Reisende einiges beachten,damit er wieder zurück kehren kann.Der Ich Erzähler begibt sich in die Zeit von Johann Sebastian Bach,als dieser seinem Bruder in Lübeck ein Capriccio schreibt.Der Ich Rrzähler gibt sich als englischer Gärtner Alexander Pope aus.An dessen Seite geht man als Leser durch das alte Lübeck 1705.Er lernt die Töchter von Buxtehude kennen,wobei ihm Anna am meistens faszienierte.Man erfährt einiges über das Bälgetrehten,das Lübecker Marzipan.Über die Menschen aus dieser Zeit wie Kupferstecher,Angestellte der Druckerei und der Apotheke-und man begegnet Bach. Der Autor Dieter Bühring nimmt mich als Leser ,seine Erzählung macht es mir leicht in diese Zeit zu folgen.Ich bin an der Seite des Ich Erzählers durch das alte Lübeck und auch durch Hambugr gegangen.Das Buch war super recherchiert und man merkte die Liebe zur Musik des Autors.Es war ein Erlebnis-das Buch zu lesen-ich befand mich in einer anderen Zeit,ich gebe dem Buch 5 Sterne .

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    19.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckende Begegnung mit Bach und Buxtehude

    „...Man kann Musik mit einem Festkleid vergleichen. Es braucht ein ordentliches Tuch, das ist die Harmonie, die dem Ganzen ein solides Gerüst gibt. Die Melodie ist so etwas wie die Fasson des Kleides. […] Doch dann gibt es noch die Stickereien und Applikationen. Wohl dosiert strahlen sie Eleganz aus...“ Der Ich – Erzähler hat in Lübeck ein altes Haus geerbt. Dort findet er eine Flügel. Der Erbauer des Flügels, der sich Silbermann nennt, verrät ihm, dass er so lange in die Vergangenheit reisen kann, wie er auf dem Flügel ein Musikstück spielt. Er möchte das ausprobieren und plant akribisch seine Reise. Die Musik von Bach schickt ihn ins Jahr 1705. Damals war der 20jährige Johann Sebastian Bach zu Besuch beim Kirchenmusiker Buxtehude. Der Autor hat einen beeindruckenden historischen Roman geschrieben. Der gehobene Schriftstil macht das Buch zu etwas Besonderen. Davon zeugt schon das Eingangszitat. Neben all den historischen Betrachtungen ziehen sich zwei Schwerpunkte wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das ist zum einen die Musik, zum anderen das Thema Zeit. Der Ich-Erzähler verrät uns seinen Namen nicht. Für seinen Abstecher ins historische Lübeck wählt er sich den Namen eines englischen Gartenbauers. Sehr detailliert wird Lübeck beschrieben. An der Seite des Protagonisten besuche ich einen Kupferstecher, die Ratsapotheke und die Schule. Dabei lerne ich nicht nur die Örtlichkeiten kennen, sondern erfahre eine Menge über das Handwerk oder damalige Schulgesetze. Beeindruckend sind die bildhaften Beschreibungen der Musik. Das folgende Zitat zeigt das: „...Dann setzte eine kraftvolle Fuge ein, ein Vierergespräch unter Freunden, die anscheinend über das Wesen der Zeit philosophierten...“ Mit Anna Buxtehude hat der Autor eine junge Frau kreiert, die sich bisher nach ihren Möglichkeiten entfalten konnte. Sie verfügt über ein reichhaltiges Wissen. Jetzt aber ist sie an einem Wendepunkt ihres Lebens angekommen. Ihr Vater will sie verheiraten. Zu den stilistischen Höhepunkten gehören die fein ausgearbeiteten Gespräche. Wenn sich der Ich-Erzähler mit Bach und Schiefferdecker habe Musik austauscht, kommen die unterschiedlichen Standpunkte und Ansichten zum Tragen. Bei Bach klingt das so: „...Nun, die Musik ist die ausdrucksvollste Form, Gottes Zeit zu erleben. Sie ist die hohe Kunst des Augenblicks, denn in jeder Sekunde unseres Erdendaseins überflutet uns ein Strom an Empfindungen und Gedanken...“ Gekonnt hat der Autor weitere Geschichten in seine Geschichte integriert. Das sind zum einen zwei Sagen, zum anderen kleine Erzählungen, die Anna geschrieben hat und die ein Schlaglicht auf das Innenleben und die Gedankenwelt der jungen Frau werfen. Das Buch lebt von einer inneren Spannung, die sich unter anderen daraus ergibt, dass der Ich – Erzähler sich jedes Wort gut überlegen muss. Hinzu kommen die historischen Gegebenheiten. Der Krieg, der sich der Stadt nähert, sorgt bald dafür, dass Fremde argwöhnisch betrachtet werden. Außerdem hat Silbermann dem Ich – Erzähler deutlich gemacht, wann eine Rückkehr für ihn unmöglich wird. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es verknüpft historische Ereignisse mit den Blick auf verschiedene Musikstile der Zeit.

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    11.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Alexander Pope

    Klappentext Der Icherzähler hat ein Lübecker Altstadthaus geerbt. Es ist mit Denkmalschutz belastet, klebt am Rest der alten Stadtmauer. Ein seltsamer Konzertflügel scheint im Haus vergessen zu sein. Es erscheint der mystisch anmutende Instrumentenbauer Silbermann und erzählt dem neuen Besitzer, er nennt sich Mister Pope, was es mit dem Instrument auf sich hat. »Ich habe das Instrument so eingerichtet, dass man mittels Musik in die Zeit reisen kann, in der sie komponiert wurde. Sie reisen Jahrzehnte oder Jahrhunderte in die Vergangenheit, bis Sie selbst den Deckel schließen und unversehrt ins Heute zurückkehren.« Doch jedes Wunder hat Gefahren: »Schließt ein anderer den Deckel, bleiben Sie in der Vergangenheit gefangen – und ebenso, wenn Sie dieses Geheimnis mit anderen teilen oder versuchen jemanden ins Jetzt mitzunehmen.« Was für verlockende Möglichkeiten! Mr. Pope spielt sich mit Johann Sebastian Bachs »Capriccio über die Abreise des sehr beliebten Bruders« in das Jahr 1705, als der junge Komponist nach Lübeck wanderte, um den Kirchenmusiker Dieterich Buxtehude zu behorchen. Lübeck ist zu dieser Zeit keine friedliche Idylle. Der Nordische Krieg und der Spanische Erbfolgekrieg hat die neutrale Reichsstadt zum Zentrum fremder Spione und Hasardeure gemacht. Doch Mr. Pope findet Zugang zur bürgerlichen Gesellschaft, zu den Komponisten – und zu Buxtehudes ältester Tochter Anna. Inhalt & Meinung Die Handlung ist aus Perspektive eines Icherzählers geschrieben, der sich im weiteren Verlauf als Mr. Pope vorstellt. Durch diese Erzählperspektive empfand ich mich als Leserin sehr nah am Geschehen. Durch den wundersamen Flügel und Bachs „Capriccio über die Abreise der sehr beliebten Bruders“ befinden wir uns mit Mr. Pope plötzlich nicht mehr in unserer Zeit, sondern in Lübeck 1705. Dieter Bührig schafft es die Stadt und die Menschen, sehr anschaulich und realistisch zu beschreiben. Bei einer kleinen Stadtführung lernen wir Kupferstecher, Druckerei, Rektor oder die Apotheke kennen. Alles ist mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben und auch für mich als Leserin eine kleine Zeitreise gewesen. Ich konnte mir bildhaft vorstellen mit in der Apotheke zu stehen und dem Kupferstecher über die Schulter zu blicken. Geschickt wurde auch ganz nebenbei das berühmte Lübecker Marzipan in der Handlung angeführt. Neben Cathrin der Bälgetreterin, lernen wir Anna, eine Tochter von Buxtehude kennen. Als Stilmittel verwendet der Autor hier unter anderem eine Geschichte in der Geschichte, diese wird von Anna erzählt und passt sehr gut in die Handlung und auch zu ihrer Situation. Es folgt nach kurzer Zeit auch die Begegnung mit Bach, welche mir gut gefallen hat, ebenso auch die unterschiedlichen Charaktere Buxtehude und Schiefferdecker. Das gesamte Buch ist eine Hommage an die Musik dieser Zeit. Mr. Pope ist ein gebildeter, Weltgewandeter Charakter, der dadurch in guten Kontakt zu Buxtehude, seinen Töchtern und Bach kommt. Eine gemeinsame Reise nach Hamburg, zeigt wie anders das Reisen zu jener Zeit war und wie komfortabel wir heute reisen können. Auch die Oper hätte ich mir keinesfalls so vorgestellt. Durch die herrschenden Kriege, werden an verschiedenen Orten Spione vermutet und Mr. Pope muss aufpassen, dass niemand dahinter kommt, dass er eigentlich nicht in diese Zeit gehört. Ob er es schaffen wird? Um dieses Geheimnis zu lüften müsst ihr das Buch lesen. Dieter Bührig hat ein wundervolles Werk geschaffen, welches die Liebe und Leidenschaft für klassische Musik, sowie die Stadt Lübeck, aber auch die See in einzigartiger Weise wiederspiegelt.

  • Bewertung

    aus Leiben

    3/5

    19.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr viel Lübeck, noch mehr Musik und ein wenig Zeitreise

    Ein namenloser Ich-Erzähler erbt in Lübeck ein altes Haus. Darin findet er einen Konzertflügel. Der mysteriöse Silbermann erzählt ihm, dass er damit in die Vergangenheit reisen kann. Allerdings muss er einiges beachten, damit er auch wieder zurückkehren kann. Da er ein Musikliebhaber ist, begibt er sich in die Zeit von Johann Sebastian Bach, als dieser sein Capriccio für seinen Bruder schrieb und Lübeck besuchte. Dort gibt er sich als englischer Gärtner Alexander Pope aus. Das Cover des Buches ist absolut passend und auch hervorragend gemacht, Der Schreibstil des Autors ist sehr lyrisch und auch von der Musik sehr geprägt. Die Orte werden fantastisch vorgestellt, ebenso die Charaktere. So stört es auch nicht, dass Mr. Pope eigentlich namenlos bleibt. Der Plot an sich ist gut durchdacht, allerdings fiel mir natürlich sofort auf, dass sich niemand wundert, dass ein Engländer scheinbar perfekt deutsch kann. Später wird auch noch ein Gedicht von Alexander Pope vorgetragen - ebenfalls auf deutsch. Zudem fehlte mir in dem Buch die Spannung. Die Gefahr, dass Pope nicht mehr zurückreisen konnte, war sehr gering und wurde immer nur nebenbei erwähnt, wenn er sich (was sehr eingebaut wirkte) wieder mal verplapperte. Dafür erfährt man sehr viel über Musik, wenn man allerdings nicht wirklich ein absoluter Klassik-Fan ist, klassischer Musiker ist oder dies studiert hat, wird es teilweise schwer dem ganzen zu folgen, denn über die Musik wird fast das ganze Buch über geredet und mit vielen Ausdrücken konnte ich einfach nichts anfangen. Das Buch wirkt aber perfekt recherchiert und man merkt in jeder einzelnen Zeile die Liebe des Autors zur klassischen Musik. Schade also um die Umsetzung. Wenn man der Zeitreise mehr Raum gegeben hätte und die Musik nicht so in den Vordergrund wäre es wahrscheinlich ein tolles Buch geworden. Fazit: Sehr viel Lübeck, noch mehr Musik und ein wenig Zeitreise. 3,5 von 5 Sternen

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