Produktbild: Gute Nacht, Punpun 13
Band 13

Gute Nacht, Punpun 13

Aus der Reihe Gute Nacht, Punpun
0

4,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

62255

Erscheinungsdatum

28.04.2016

Verlag

Tokyopop Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

64637 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783842031173

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

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Family Sharing

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

62255

Erscheinungsdatum

28.04.2016

Verlag

Tokyopop Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

64637 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783842031173

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Laura Marquardt

Thalia Mayersche Gütersloh

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4/5

Licht aus!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Social-Media-Feeds sind voll von Punpun, was für den hoffnungslos verkommenen Protagonisten dieser eher deprimierenden als unterhaltsamen Reihe eine Ehre wäre – beinahe der Lebenssinn, den er niemals zu finden geglaubt hätte. Ich freue mich richtig darüber, wenn Manga, die gar nicht mal so neu sind und früher als nischig bezeichnet wurden, von feurigem Rampenlicht verbrannt und sowohl geliebt als auch verrissen werden. Meine eigene Meinung zu dem umstrittenen Werk ist so ambivalent wie seine Charaktere, aber ich liebe es, wie wild man es zerpflücken und in alle Richtungen durchinterpretieren, wie man es leidenschaftlich hassen und zutiefst davon beeindruckt sein kann. Mir gefällt der Gedanke, dass Punpun als Cartoon-Vogel dargestellt wurde, um der traurigen Ironie Raum zu schenken, dass einem Kind – unschuldig und, als Vogel, intrinsisch nach Freiheit strebend (ausgedrückt unter anderem in dem Wunsch, den Weltraum zu erforschen) – nie vergönnt wird, sein schier unendliches Potential auszuschöpfen. Seine natürlichen Vorbilder, deren Existenzen weit von einer Selbstverwirklichung entfernt sind, flugunfähig und in vielerlei Hinsicht gescheitert, zeigen eine triste Zukunftsvision seiner Selbst auf. Die Anonymisierung des Jungen sorgt zugleich für ein faszinierendes Zusammenspiel von Identifikation, Nähe und Distanz, Fremdheit und Mitgefühl. Für mich ging es besonders um die Frage der Identität und darum, einen höheren Sinn zu finden, sei es in seiner sozialen, beruflichen oder familiären Rolle oder als Teil einer fürchterlich langweilig zu lesenden Sekten-Nebenstory. Hinzukommend natürlich eine ganze Parade an gesellschaftskritischen Motiven, die Asano faszinierend und gelegentlich anwidernd an den Augen des Lesers vorbeitanzen lässt, bis alles einem Nihilismus zum Opfer fällt, der so schmucklos weiß leuchtet wie das Cover des letzten Bandes.
  • Laura Marquardt
  • Buchhändler/-in

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4/5

Licht aus!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Social-Media-Feeds sind voll von Punpun, was für den hoffnungslos verkommenen Protagonisten dieser eher deprimierenden als unterhaltsamen Reihe eine Ehre wäre – beinahe der Lebenssinn, den er niemals zu finden geglaubt hätte. Ich freue mich richtig darüber, wenn Manga, die gar nicht mal so neu sind und früher als nischig bezeichnet wurden, von feurigem Rampenlicht verbrannt und sowohl geliebt als auch verrissen werden. Meine eigene Meinung zu dem umstrittenen Werk ist so ambivalent wie seine Charaktere, aber ich liebe es, wie wild man es zerpflücken und in alle Richtungen durchinterpretieren, wie man es leidenschaftlich hassen und zutiefst davon beeindruckt sein kann. Mir gefällt der Gedanke, dass Punpun als Cartoon-Vogel dargestellt wurde, um der traurigen Ironie Raum zu schenken, dass einem Kind – unschuldig und, als Vogel, intrinsisch nach Freiheit strebend (ausgedrückt unter anderem in dem Wunsch, den Weltraum zu erforschen) – nie vergönnt wird, sein schier unendliches Potential auszuschöpfen. Seine natürlichen Vorbilder, deren Existenzen weit von einer Selbstverwirklichung entfernt sind, flugunfähig und in vielerlei Hinsicht gescheitert, zeigen eine triste Zukunftsvision seiner Selbst auf. Die Anonymisierung des Jungen sorgt zugleich für ein faszinierendes Zusammenspiel von Identifikation, Nähe und Distanz, Fremdheit und Mitgefühl. Für mich ging es besonders um die Frage der Identität und darum, einen höheren Sinn zu finden, sei es in seiner sozialen, beruflichen oder familiären Rolle oder als Teil einer fürchterlich langweilig zu lesenden Sekten-Nebenstory. Hinzukommend natürlich eine ganze Parade an gesellschaftskritischen Motiven, die Asano faszinierend und gelegentlich anwidernd an den Augen des Lesers vorbeitanzen lässt, bis alles einem Nihilismus zum Opfer fällt, der so schmucklos weiß leuchtet wie das Cover des letzten Bandes.

Meinung aus der Buchhandlung

Gute Nacht, Punpun 13

von Inio Asano

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