Produktbild: Alles Gute vom Onkel Franz

Alles Gute vom Onkel Franz oder der Innviertler im Jahreskreis

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22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

160

Maße (B/H)

13,5/21,5 cm

Gewicht

320 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-0975-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

160

Maße (B/H)

13,5/21,5 cm

Gewicht

320 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-0975-0

Herstelleradresse

Verlag Anton Pustet e.U.
Bergstraße 12|5020|Salzburg|AT
michaela.schachner@pustet.at

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  • Sikal

    5/5

    01.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Spiegel unseres Selbst

    Klaus Ranzenberger hat wieder gesammelt – Anekdoten und Geschichten aus dem Innviertel. Nur aus dem Innviertel? Bereits in den ersten Geschichten wird deutlich, dass nicht nur das Innviertel seine Eigenheiten hat – vieles von dem Erzählten lässt sich auch anderswo wiederfinden. Der Autor beobachtet seine Umgebung immer sehr genau – und diese Beobachtungen sind es dann auch, welche uns immer wieder in seinen Büchern erheitern. Mit einem Augenzwinkern erleben wir die Marotten der Österreicher. Wer sich dabei nicht auch ein wenig selbst erkennt, hat sich selbst entweder noch nicht hinterfragt oder wird in ein bis zwei Jahrhunderten heiliggesprochen. So treibt in diesem Buch der Onkel Franz durchs Jahr – von Feierlichkeit zu Feierlichkeit. Und gibt es einmal nichts zu feiern, so sucht er sich eben etwas und sei es das Münchner Oktoberfest. Ironisch, manches Mal ein wenig bösartig, aber immer wieder mit einem Schuss Humor, dürfen wir teilhaben an einem Leben, das eigentlich auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten hat. Bei genauer Betrachtung ist es dann aber genau diese Normalität, diese Unaufgeregtheit, die das Außergewöhnliche zu Tage fördert. Wer den Onkel Franz noch nicht kennt, wird sich schnell einfinden in sein Leben. Wer bereits mit ihm zu tun hatte, wird die Geschichten rund um das Jahr des Onkel Franz entspannt angehen. Und jeder – ob Kenner oder Neuling des Onkel Franz – wird am Ende feststellen, wie außergewöhnlich das Gewöhnliche doch sein kann. Und wie außergewöhnlich doch jeder Bewohner der Alpenrepublik ist. 5 Sterne

  • Peter Krackowizer

    aus Neumarkt am Wallersee

    4/5

    26.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fast wieder „der alte Onkel Franz“, jedenfalls unterhaltsam mit kleinen Abstrichen

    Der Onkel Franz findet in diesem Buch wieder zu seiner Innviertler Verbundenheit zurück, nachdem er sich im letzten Buch nach Wien verirrt hatte. In diesem Buch schildert Ranzenberger Geschichten im Jahreslauf, beginnend mit einem nervenden Besuchsnachmittag am Neujahrstag bis hin zu einer eigenartig verlaufenden Silvesterparty. Aber nicht alle Geschichten hat der Onkel Franz „selbst erlebt“, etliche schildert der Autor in seinem eigenen Namen. Wobei sich dieser stets bemüht einen Überleitungs- oder Schlusssatz zu finden, damit auch „seine“ Kapitel doch etwas mit dem Onkel zu tun hätten. 23 Geschichten sind es, bei einigen musste ich schmunzeln, andere wiederum sind zwar unterhaltsam, kommen nicht an die Geschichten des ersten Buches „Der Onkel Franz“ heran. Durchaus gelungen ist der Exkurs über die Feinheiten des Sprachgebrauchs [im Innviertel], dass Ostereier eine politische Wahl beeinflussen und wie mehrere Flaschen Prosecco bzw. mehrere Halbe Bier eine Ehekrise retten können, zählen zu den guten lustigen „alten Onkel Franz“-Geschichten. Weniger unterhaltsam, aber das Buch füllend fand ich die Beiträge „Von null auf hundert“ (sechs Seiten), eine Aufzählung aller „runden Geburtstage“, die weder Innviertel- noch Onkel-Franz-spezifisch sind und „Alle heiligen Zeiten“ (drei Seiten) über verschiedene Feiertage, wie sie ablaufen und alle im Wirtshaus enden. Das „Neujahrsessen, Drama in einem Akt“ passt so gar nicht zur Art und zum Inhalt dieses Bandes finde ich. An und für sich zum Lachen gedacht wäre der Beitrag [sic!], in dem ein Stammtischmitglied über einen Motorradausflug berichtet oder dabei viele, sehr viele, zu viele Fremdwörter falsch verwendet. Anfangs noch [r]echt lustig wird es dann aber bei acht Seiten fast zu viel des Guten. Aber jedenfalls kreativ, was Ranzenberger da gedichtet hat. In manchen Geschichten hält uns Ranzenberger, manchmal auch der Onkel Franz, einen Spiegel vors Gesicht. Bei „all inclusive“ erfährt der Leser wie „toll“ so ein all-inclusive-Urlaub ist, bei dem sogar der Prosecco zum Frühstück „gratis“ (!) ist. Der „Erlkönig“ ist wieder etwas typisch Innviertlerisches, der „Hausball“ im „Partykeller“ weckt Erinnerungen an die 1970er-Jahre und „Sauber spät dran“ oder „der Stammtischausflug“ sind typische Onkel-Franz-Geschichten. Um mich nach neuerlicher Unterweisung im Buch über die Innviertler Sprache abschließend auszudrücken: Angeblich erlebte der Onkel alle Geschichten im Buch tatsächlich. Leicht möglich, dass sie aber der Autor alle erfunden hat. Höchstwahrscheinlich beruhen sie auf tatsächliche Begebenheiten. Jedenfalls bin ich mir nach dem Lesen des Buches zu 90 Prozent ziemlich sicher, dass es praktisch offenbar eigentlich ein gutes Buch ist. Genau genommen hat mir das Buch irgendwie gefallen.

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