KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages

Die Asche des Tages (Kultbuch der irischen Literatur. Satirischer Gesellschaftsroman voller Sprachwitz. Moderner Weltklassiker, übersetzt von Gabriele Haefs)

3

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2020

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

160

Maße (B/H)

12,5/19,5 cm

Gewicht

239 g

Auflage

1

Originaltitel

Fuioll Fuine

Übersetzt von

Haefs Gabriele

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-60301-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2020

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

160

Maße (B/H)

12,5/19,5 cm

Gewicht

239 g

Auflage

1

Originaltitel

Fuioll Fuine

Übersetzt von

Haefs Gabriele

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-60301-2

Herstelleradresse

Kröner
Lenzhalde 20
70192 Stuttgart
DE
kontakt@kroener-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Andrea-lesemaus

    aus Pattensen

    5/5

    23.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es bringt nichts, wichtige Dinge aufzuschieben. Sie müssen trotzdem erledigt werden.

    Das Telefon klingelt. Eine seiner Schwägerinnen ruft N. von zu Hause aus an." Schämst du dich denn gar nicht? Deine Frau ist gerade gestorben und du treibst dich rum ". Mit diesen Worten beginnt ein Buch, welches uns immer wieder sagen möchte, dass es nichts bringt, Dinge aufzuschieben. Egal ob unwichtig, oder wie in diesem Buch, wichtig. Eigentlich sollte N. sich um seine Tote Frau kümmern, die Beerdigung organisieren, aber egal in welcher Situation er sich an diesem Tag befindet, er schafft es einfach nicht. Mal ist das Geld zu knapp, dann verliert er den letzten Rest auch noch bei einem Pferderennen, oder die Kirche hat bereits geschlossenen. Eigentlich sollte er seine Frau aufbahren und um einen Sarg müsste er sich auch kümmern. "Vielleicht erledigen meine Schwägerinnen ja die Sache mit dem waschen" Immer wieder denkt er an diesem einen Tag daran, dass er nach Hause gehen sollte, verwirft diese Gedanken jedoch immer sofort. In "Die Asche des Tages" möchte uns der leider bereits verstorbene Autor mitteilen, dass es nichts bringt, vieles vor sich herzuschieben. Die Sache ändert sich nicht, oftmals wird sie dadurch sogar nur noch verschlimmert. Unangenehme Aufgaben, sei es einen wichtigen Anruf zu tätigen, ein lange aufgeschobenes Gespräch zu führen oder etwas wichtiges zu erledigen, wir kennen das bestimmt alle, ist oftmals gar nicht so schlimm, wie es sich unsere Gedanken zurecht legen. Dieses sehr einfühlsame Buch besteht aus lediglich einem Kapitel, so wie es in der Geschichte um nur einen einzigen Tag geht und auch der Name des Hauptprotagonisten aus lediglich einem Buchstaben, N. besteht. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, zu denken, nun geh doch endlich nach Hause, N. ! Aber diese innere Blockade schafft es doch immer wieder, jemanden im letzten Moment auszubremsen. Ein wunderschönes aber sehr trauriges Buch, welches mich zwischendurch immer wieder mal zum Nachdenken gebracht hat. Ich glaube, genau das ist es, was uns der Autor mit dieser Geschichte übermitteln wollte. Handeln statt immer nur zu denken!

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    25.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz besondere Lektüre...

    Die Asche des Tages Eine verstorbene Ehefrau und eine gestohlene Brieftasche. „Die Asche des Tages“ von Máirtín Ó Cadhain spielt in Irland und ist ein Band einer interessanten Reihe die der Kröner Verlag herausgibt. Diese Reihe umfasst Werke von international bedeutenden Schriftstellern, die leider in Vergessenheit geraten sind. Máirtín Ó Cadhain ist in Deutschland wenig bekannt, was vielleicht daran liegen mag, dass er in irischer Sprache geschrieben hat und lange nicht übersetzt wurde. Die Ehefrau von N. ist heute Morgen nach langer Krankheit verstorben. N. ist noch im Büro und er muss dringend nach Hause, um die Beerdigung vorzubereiten und die Trauerfeier und alles drumherum zu organisieren. Der Gedanke an die Kosten dafür liegt ihm schwer im Magen. Er hofft auf Vergünstigungen und Rabatte. Was bzw. wer ihm auch schwer im Magen liegt, das sind die beiden Schwestern seiner Frau, die zu Hause auf ihn warten, um gemeinsam alles zu regeln. Er und seine Schwägerinnen sind sich nicht besonders sympathisch. Sie werfen ihm vor, sich nicht genug um seine kranke Frau gekümmert zu haben und beäugen ihn argwöhnisch. Er hält seine Schwägerinnen für zwei alte gehässige Zicken und ist froh, wenn er nichts mehr mit ihnen zu tun hat. Der Protagonist wirkt irgendwie abgebrüht, kaltherzig und sarkastisch, die Handlung überspitzt und absurd. N. ist im Büro und arbeitet, obwohl seine Frau vor wenigen Stunden verstorben ist. Er eilt nicht sofort nach Hause, sondern findet noch hundert Sachen, die wichtiger sind. Er denkt nur an die Kosten und fragt sich allen Ernstes, ob die Beerdigung seiner Frau eigentlich etwas anderes ist, „als eine tote Maus unter die Erde zu bringen“. (S. 12) Er geht ins Wirtshaus und überlegt, am Nachmittag noch einen schon lange vereinbarten geschäftlichen Termin mit einem Fernsehteam wahrzunehmen. Er denkt an eine Schreibmaschine, die ihm schon lange im Kopf herumgeht und will in einem Warenhaus einen Heizstrahler kaufen. Und zu allem Überfluss wird ihm genau in diesem Warenhaus seine Brieftasche gestohlen. Wie soll er nun die anstehende Beerdigung bezahlen?!?! Dann überlegt er, ob er die Geschichte seines Lebens niederschreiben soll. Beginnend mit dem Tag, an dem seine Frau starb und er ausgeraubt worden war. ... und dann hat er aufgrund einer kurzen Begegnung eine brillante Idee: eine gewonnene Pferdewette könnte doch einen Teil seines Verlustes kompensieren. Den Einsatz von ein paar Münzen findet er in seiner Jackentasche. Übersprungshandlungen, absurde Gedankenkonstrukte und Ausflüge in fantastische Welten lenken N. von der Realität ab. Er versucht auf Teufel komm raus, die Konfrontation mit dem Hier und Jetzt hinauszuzögern. Er schiebt und schiebt und schiebt. Nur nicht nach Hause! Nur nicht den verhassten Verwandten begegnen! Nur nicht die Aufgaben in Angriff nehmen müssen! Ob er letztlich Verantwortung übernimmt und seinen Verpflichtungen nachkommt, erzähle ich natürlich nicht. Aber es lohnt sich, es herauszufinden! Ist N. tatsächlich abgebrüht, kaltherzig und sarkastisch oder ist er nur völlig durcheinander und überfordert? Er scheint den Boden unter den Füßen zu verlieren, wirkt gelähmt und wie erdrückt von seinen Geldsorgen. Ist es Verleugnung, Verdrängung oder schlicht das, was wir alle mehr oder weniger kennen und „Aufschieberitis“ nennen? Ich denke, wir haben es hier mit einem Menschen zu tun, der ein schwerwiegendes psychisches Problem namens „Prokrastination“ hat. Der Begriff meint, dass Menschen aufgrund von Versagensängsten und Angst vor Kritik anstehende Aufgaben hinauszögern und aufschieben. Daneben kann aber auch eine Rolle spielen, dass sie unrealistische Ziele verfolgen oder falsche Prioritäten setzen. Manchmal sind sie auch schlecht strukturiert und haben Schwierigkeiten mit der Zeiteinteilung. Der 1906 bei Galway in Irland geborene Máirtín Ó Cadhain hat mit „Die Asche des Tages“ eine unglaublich detaillierte, scharfsinnige und psychologisch stimmige Beschreibung eines Mannes vorgelegt, der sich m. E. mit dem ernst zu nehmenden Problem der Prokrastination herumschlägt. Der Autor hat dies zwar auf sehr zugespitzte, fast schon absurd anmutende Weise getan, aber mit diesem Stilmittel wird besonders deutlich, um welches Problem es sich handelt. Vergessen wird man N. und seine Geschichte genau wegen dieser akzentuierten Eindrücklichkeit und Absurdität ganz bestimmt nicht so schnell. Die Lektüre des schmalen Bändchens ist ein außergewöhnliches, wuchtiges und originelles Leseerlebnis, das oberflächlich grotesk und skurril anmutet, hinter den Kulissen aber tiefgründig, ernst und traurig ist UND gleichzeitig mit einem gewissen Witz aufwartet.

  • Bewertung

    4/5

    21.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholisch, humorvoll, skurril

    Wer kennt das nicht, wenn eine unangenehme Aufgabe vor einem liegt, schiebt man sie gern vor sich her. Es ist Samstagmorgen und N.s Frau ist gerade nach langer Krankheit gestorben, doch N. hat etliche Fehlstunden und geht zunächst ins Büro, obwohl er sich um eine Grabstätte, einen Sarg und die Trauerfeier kümmern müsste. Schon am missbilligenden Ton seiner Schwägerin, die ihn per Telefon antreibt, spürt man, dass N. es ihr wahrscheinlich nicht recht machen kann – egal, was er tut. Und so folgen wir Leser*innen ihm nicht nur seinen abwägenden Gedanken, sondern in die nächste Kneipe, wo ihm sein Bekannter Simón helfen soll, einen günstigen Sarg aufzutreiben. Doch allein die Kosten des Whiskeys sind N. zu hoch und er überlegt, wo er ihn günstiger bekommt. Er könnte ja noch schnell einen mit Tomás trinken, und dabei fällt ihm ein, dass der Leichnam seiner Frau auch noch aufgebahrt werden muss. Ob das nicht die Kleinen Schwestern der Armen für lau machen könnten? »Und dann fielen ihm die Kirche und der Priester ein. Es gab so viel zu tun. Es war ein einziger Spießrutenlauf, und jede ausgestreckte Hand musste mit Geld geschmiert werden.« S.11 Doch Geld hat er bald keins mehr, denn ihm wird die Brieftasche gestohlen und die letzten Pence verliert er auf der Rennbahn. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf, denn mit jeder Stunde, die vergeht, wird es schwieriger, nach Hause zurückzukehren – wenn nicht sogar unmöglich. Jetzt stellt sich die Frage: Was macht es für Lesende interessant, einem Menschen beim Prokrastinieren zuzusehen? Denn Handlung wird man in dieser Geschichte fast vergeblich suchen. Und ich habe mich ehrlich gesagt auch etwas schwergetan, brauchte mehrere Anläufe, um das Buch zu beenden. Aber Ó Cadhain hat es immer wieder geschafft, mich zurückzuziehen. Und hier lag wohl auch die Kunst – es ist eine so anschauliche, zuweilen traurige Charakterstudie auf hohem Niveau. Ganz im melancholisch humorvollen Tenor, der der irischen Literatur eigen ist, vermittelt der Autor einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt eines einfachen Mannes, den nichts anderes plagt, als auch uns in manchen Stunden. Ist es nicht allzu menschlich, sich nicht mit dem Thema Tod und Trauer beschäftigen zu wollen? Ich schwankte oft zwischen dem Wunsch, ihn zu schütteln und zu sagen: »Jetzt mach doch endlich mal« und tiefem Verständnis für seine Situation, die durch seine Mitmenschen angefacht und befeuert wird. Auch mir waren seine Ausreden, seine Gedanken nicht fremd, die ihn immer wieder die Dinge verzögern ließen. Nun ja, da wäre ja noch das Thema mit dem »freien Willen«. Ich denke, dass es kein Werk für jedermann ist, man sollte schon bereit sein, wirren, abstrusen Gedankengängen zu folgen. Aber dafür wird mit auch mit der Auflösung belohnt, ob N. seine Frau unter die Erde bekommt oder nicht.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages
  • Produktbild: Die Asche des Tages