Ihr ganzes Leben schon ist Tilda auf der Suche - nach ihrer verschollenen Mutter, der Anerkennung ihres Vaters und zumindest ein bisschen Liebe. Zu Beginn des neuen Semesters trifft die Einzelgängerin auf den attraktiven Elias, der nicht nur endlich das Studium, sondern auch mit seinem alten Leben abschließen möchte. Elias will alles hinter sich lassen: den Schutthaufen seiner Vergangenheit und die unzähligen flachgelegten Frauen. Dafür braucht er ausgerechnet die Hilfe von Tildas Vater, dem verschrobenen Literaturprofessor. Was er nicht braucht, sind Gefühle für dessen Tochter, deren melancholischer Anziehungskraft er sich nicht entziehen kann. Zwischen Kafka und Kaffee kämpfen beide mit alten Dämonen, neuen Gefühlen und schließlich gegen die tickende Uhr ihrer gemeinsamen Zeit...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Eine wundervolle Geschichte, die man einfach lieben muss!
Tilda und Elias, zwei verschiedene Menschen, welche mit ihren eigenen Problemen versuchen einen Weg zu finden. Tilda, eine Studentin, die ohne Mutter bei ihrem Vater, dem Professor, aufwächst und schon als kleines Kind lernt leise zu sein und wichtige Fragen nicht zu stellen. Elias, der bei seiner Leidenschaft, dem Basketball, sein Knie zerstört und sein Herz an die falsche Frau verschenkt. Trotz ihrer eigenen Probleme, finden Tilda und Elias zusammen. Doch die Vergangenheit von Elias holt die beiden ein und stellt ihre Beziehung auf die Probe.
"Verdammt hell hier mit Dir" ist ein wunderbares Buch, um für ein paar Stunden den Alltag zu vergessen. Ich habe es sehr genossen, die leicht verständliche und flüssige Geschichte zu lesen. Das Buch der lieben Kathrin Waiz sprüht nicht von Action oder mit vielen unerwarteten Wendungen. Aber ich muss ehrlich sagen, dies stört überhaupt nicht, im Gegenteil, es macht die Geschichte noch einzigartiger. "Verdammt hell hier mit Dir" ist nichts für Adrenalinjunkies, sondern für Personen, welche gerne eine schöne Geschichte, vielleicht auch vor dem Schlafen gehen, lesen möchten.
Bewertung
aus Solingen
5/5
28.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Eine berührende Geschichte
Ich habe eine Weile überlegt, wie ich diese Rezension anfangen soll. Wie soll ich beschreiben, was das Buch mit mir angestellt hat? Wie so viele Gefühle in so ein relativ dünnes Buch passen ?Auf keine Fall kann ich es auf dieses wundervolle Art umschreiben wie die Autorin es könnte, aber ich will es mal versuchen.
Sprachlich ist das Buch der absolute Hammer. Die Autorin nutzt eine sehr bildhafte Sprache, Methapern und Vergleiche, um die Gefühl der Protagonisten auszudrücken. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich direkt neben Tilda stehe und ihr Schmerz, Ihre Sehnsucht zu meiner wird. Am liebsten hätte ich Tilda in den Arm genommen. Tilda ist ein sehr nachdenkliches und in sich gekehrtes Mädchen. Ihr Leben ist voller Sehnsucht nach der Liebe von Ihrer Mutter und Ihrem Vater, die ihr verwehrt bleibt. Sie flüchtet sich in vermeintliche Erinnerung an ihre Mutter. Fast schon grausam fand ich, dass Tildas Vater, Jakob, an Weihnachten endlich ein paar Fragen über ihrer Mutter beantwortet und ihr gleichzeitig erklärt, dass es das erste und letzte Mail sein wird. Das ganze Verhältnis zwischen den beiden ist von Distanz und Einsamkeit geprägt. Vielleicht hat Jakob selbst Angst irgendwann auch von Tilda verlassen zu werden, wenn sie flügge wird, denn es gibt immer wieder Szenen, die durchaus zeigen, dass ihm seine Tochter nicht egal ist. Elias will seinem alten Leben entfliehen und lässt eigentlich kaum jemanden wirklich an sich heran. Und obwohl er eine ihn liebende Familie hat, scheint er dennoch in dem Schmerz seiner Vergangenheit gefangen zu sein. Für mich waren Tilda und Elias, wie jeweils eine Herzhälfte, die zusammen die Chance haben zu heilen. Ich habe mit beiden mitgelitten und mitgefiebert. Das Buch hat mir das Herz gebrochen. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf Band 2 und wünsche mir von ganzem Herzen ein Happy End für Tilda und Elias.
Katie
aus Köln
5/5
25.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Highlight
Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext.
Gleich zu Beginn wurde ich in die Handlung förmlich hineingezogen und nicht mehr losgelassen. Dies erklärt sich ganz sicher durch den fesselnden, leicht poetischen und humorvollen Schreibstil der Autorin. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Tilda und Elias, ich hatte so die Möglichkeit ihre Gedankengänge und Handlungen verstehen und vor allem nachvollziehen zu können, da ich wirklich selten, so tief in die Gefühlswelt von Protagonisten hineinsehen konnte, wie Kathrin Waiz dem Leser hier die Möglichkeit einräumt. „Hauptsache Liebe, das war es doch, darum drehte sich alles. Immer nur die Liebe. Liebe, die brennt, vergeht, verletzt, die Flügel verleiht, Kriege entfacht, Herzen bricht. Immer nur Liebe“. (S.121). Orte und Situationen wurden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben, sodass ich mehrfach das Gefühl hatte, selbst dabei zu sein. Tilda konnte mich gleich zu Beginn mit ihrer fürsorglichen, nachdenklichen, aber auch mit ihrer sorgenvollen Art überzeugen, da es für mich einfach spürbar war, wie sehr sie gegen Ängste und erlebte Enttäuschungen ankämpft. Aber auch die Geschichte um Elias empfand ich als so gut durchdacht, dass mich wirklich nicht der kleinste Punkt gestört hat. Aber besonders hervorheben möchte ich das Zusammenspiel zwischen Tilda und Elias, keine künstlich herbeigeführten und unglaubwürdigen Zusammentreffen, keine lächerlichen Dialoge, sondern einfach nur Tilda und Elias. Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Interessante Charaktere durch und durch, ob es der Kafka-liebende Professor ist, die etwas zerstreute Tatjana oder die Familie von Elias. Ich wollte die gesamten Charaktere der Geschichte zum Ende hin einfach nicht gehen lassen. Das Cover gefällt mir sehr, Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander. Mein Fazit: Ich freue mich unglaublich auf den weiteren Band und ich möchte diese Geschichte einfach jedem ans Herz legen. 5/5 Sterne.
Nicole Aufderheide
5/5
24.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Verdammt hell hier mit dir
"Verdammt hell hier mit dir" ist der Debütroman von Kathrin Waiz und damit natürlich auch das erste Buch welches ich von Ihr gelesen habe. Ich muss ehrlich sagen, es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Als ich kurz vor Ende des Buches war, konnte ich nicht glauben, das es so Enden sollte. Ich habe mir das Buch noch einmal genau angesehen und auf dem Buchrücken eine 1 gefunden. Ihr glaubt gar nicht, wie erleichtert ich war das es sogar noch zwei weitere Teile geben sollte. Nachtlicht ist der Trilogie Auftakt und ich bin einfach nur begeistert.
Tilda, Professorentochter, ist ihr ganzen Leben auf der Suche nach Ihrer Mutter. Von ihrem Vater bekommt sie leider keine Antworten, also schreibt sie ihrer Mutter Briefe, die sie aber nicht abschicken kann, da sie nicht weiß wo sie ist. Immer wieder kommt sie in Situationen, wo sie nicht genau weiß ob und was sie mit ihrer Mutter erlebt hat, oder ob alle Erinnerungen nur ihrer Fantasie entsprechen. Als sie an ihrem ersten Unitag Elias kennen lernt, kann sie mit ihm nichts anfangen, da sie gar keine Nähe zulassen kann, doch dann lernt sie ihn näher kennen. Elias hat selber genug Baustellen.
Der Schreibstil von Kathrin Waiz ist fesselnd und sehr tiefgründig. Es ist wirklich kein 08/15 Buch: Frau lernt Mann kennen, haben zwar Probleme aber Friede, Freude, Eierkuchen. Dieses Buch ist soviel mehr. Es werden einige Probleme angesprochen die gerade Jugendliche haben können, wie z.B. Verlustängste, Liebeskummer und noch einiges mehr. Ich wurde von dem Buch so gefangen, das ich es kaum aus der Hand legen konnte. Hoffentlich muss ich nicht allzulange warten, bis Teil 2 herauskommt, ich kann es nämlich kaum erwarten, das es weiter geht.
Dankeschön das ich es lesen durfte.
Beccis Escape from Reality
3/5
26.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Rezension: "Nachtlicht" von Kathrin Waiz
Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise von der Autorin zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Buchtitel und Coverdesign
Das Cover von „Verdammt hell hier mit dir – Nachtlicht“ ist in schwarz gehalten. Auf diesem Hintergrund sieht man allerdings viele kleinere und größere Lichtflecken, die wie Glühwürmchen wirken und diese Dunkelheit stark erhellen. Es könnten allerdings auch kleine Kerzenflammen sein oder Lichter einer Stadt, wenn man sie von oben betrachtet. Es ist dezent und hat eine romantische Wirkung auf mich. Auch finde ich, dass der Titel die Romantik sogar unterstreicht, denn „Verdammt hell hier mit dir“ und sie erhellenden Lichter auf dem schwarzen Untergrund passend sehr gut zueinander. Ein bisschen neuartig fand ich das Wort „Verdammt“ im Titel, denn sowas ist mir lustigerweise noch nie untergekommen – Kraftausdrücke in Titeln. Auch ist die Kontroverse des Titels zu beachten, denn „Nachtlicht“, der Untertitel sozusagen und der übergreifende Titel mit dem Wort „hell“ passen ja normalerweise nicht so sehr zusammen. Aber auf jeden Fall kreativ – hat mir gefallen.
Charaktere
Die Protagonistin der Geschichte, Tilda, startet gerade frisch mit ihrem Studium an der Uni, an der auch ihr Vater Professor ist. Sie lebt mit ihm alleine, denn ihre Mutter ist vor langer Zeit abgehauen, was keinen der beiden kalt lässt. Während ihr Vater den Verlust mit Kälte, Wut und Ignoranz zu verarbeiten versucht, macht Tilda das Gegenteil, denn sie will wissen, was passiert ist, wo ihre Mutter ist und ganz dringend will sie ihre schönen Erinnerungen an diese Frau, die sie geboren hat, nicht verlieren. Sie scheint ein bisschen in ihrer eigenen kleinen perfekten Traumwelt zu leben, mit den perfekten Eltern, die sie im echten Leben leider nicht an ihrer Seite hat. Dadurch bedingt ist sie auch ein eher introvertierter Mensch, hat nur wenige Freunde und lebt eigentlich so zurückgezogen, dass sie von anderen Menschen schnell genervt ist.
Elias ist ebenfalls Student und macht aktuell seinen Master bei Tildas Vater. Früher hat er Basketball gespielt – seine große Leidenschaft, bis er dies leider verletzungsbedingt aufgeben musste. Um sich sein Leben ein bisschen zu finanzieren und zu sparen, arbeitet er abends/nachts als Türsteher im ‚Circle‘, einem exklusiven Club. Er scheint sehr unzufrieden mit dem Verlauf seines Lebens zu sein. Ständig plant er seine Heimat zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen. Er wirkt sehr frustriert und enttäuscht und sein Fluchtreflex hat ihn vollkommen in der Hand.
Man merkt schnell, dass beide Figuren sich sehr an ihre Vergangenheit klammern und sie eher ‚zelebrieren‘ statt zu verarbeiten. Außerdem scheinen sie einiges gemeinsam zu haben. Abgesehen von ihrer Liebe zur Literatur haben sie auch von Grund auf beide eine sehr pessimistische Einstellung und meistens schlechte Laune.
Schreibstil und Handlung
Die einzelnen Abschnitte sind jeweils aus Tildas und Elias‘ Sicht geschrieben, allerdings gibt es keine richtige Kapiteleinteilung. Der Schreibstil selbst ist sehr poetisch – das hat mir sehr gut gefallen und war im Vergleich zu vielen anderen Büchern im New Adult Bereich wirklich mal etwas Besonderes.
Was mir ein bisschen gefehlt hat waren Unterhaltungen unter den einzelnen agierenden Personen, denn ein Großteil der Geschichte wird als Handlung erzählt, spielt in der Vergangenheit und sind Fantasien, die sich nur in den Köpfen der Hauptcharaktere abspielen. Dadurch gab es leider für mich etwas zu wenig wirkliche Interaktion in Form von Gesprächen untereinander.
Trotzdem ließ sich das Buch auf jeden Fall sehr flüssig lesen und auch die Inhalte waren einfach zu verstehen.
Die Grundstimmung und Handlung von „Verdamm hell hier mit dir“ war in meinen Augen sehr düster und traurig und ich hatte nicht das Gefühl, dass sich das im Verlauf in eine positivere Richtung entwickeln würde. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, als würden die Protagonisten selbst sich ständig mutwillig wehtun wollen, auf psychischer Ebene, anstatt einfach mal etwas Positives in ihrem Leben zu akzeptieren. Dadurch bedingt hatte ich auch nicht das Gefühl, dass die beiden irgendwas aus ihrem bisherigen Leben gelernt haben. Und ich frage mich ehrlich gesagt auch, wie es in Band 2 weitergehen soll, denn für mich war die Geschichte mit dem Abschluss des ersten Bandes zu Ende, vor allem auch weil ich das Ende schon sehr früh vorausahnen konnte. Spannung hatte sich in dem Fall bei mir nicht aufgebaut – nur eine große Hoffnung, dass es vielleicht doch noch einen großen Überraschungsmoment geben könnte – der jedoch leider ausblieb.
Fazit
Nachdem ich mit meinen Notizen zu diesem Buch fertig war, habe ich mir einige Rezensionen anderer Leser angesehen und festgestellt, dass ich die Geschichte ziemlich anders aufgefasst habe als alle anderen. Für mich stand in „Verdammt hell hier mir dir“ nicht die Liebesgeschichte der Protagonisten und deren Entwicklung im Vordergrund, sondern für mich ging es vielmehr um eine Art „Trauerbewältigung“, denn beide haben in ihrem Leben etwas für sie sehr Wichtiges verloren und wissen nicht recht, wie sie damit umgehen sollen. Trauern kann man bezüglich der verschiedensten Dinge und mir z.B. hat dieses Werk gezeigt, dass ich im Bezug auf meine eigenen Probleme schon viel weiter bin als Tilda und Elias. Vielleicht lag es auch daran, dass ich leider nicht so die Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte und mir auch nicht riesig die Gefühle vermittelt wurden.
Ich habe zunächst überlegt, ob ich überhaupt eine Sternebewertung für den ersten Band der Reihe von Kathrin Waiz abgebe, habe mich aber letztendlich dazu entschieden es zu tun. Ich möchte betonen, dass ich das Buch weder gut noch schlecht fand, sondern der Geschichte irgendwie sehr neutral gegenüberstehe und aus diesem Grund zu meinem Bewertungsentschluss gekommen bin.
Müsste ich es anhand meiner einzelnen Rezensionsabschnitte begründen, dann gab es für Cover, Titel, Idee und von mir verstandener Message und dem Schreibstil Pluspunkte, für die inhaltliche Story und die Charaktere ein paar Abzüge, sodass ich auch in diesem Fall auf dieselbe Bewertung gekommen wäre.
Bewertung: 3 von 5 Sternen
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