Teresa will Schriftstellerin werden. Doch ihr Vater drängt die junge Studentin mit aller Macht zur Aufgabe ihres Traumes. Ausgerechnet zu dieser Zeit stößt Teresa bei Recherchearbeiten im Rotlichtmilieu auf ein Phantom, das seit den 1970ern sein Unwesen in Deutschland treibt:
Den Sozius.
Teresa spürt sofort: Die Geschichte könnte ihr Durchbruch werden. Und so stürzt sie sich in die Arbeit - bis sie sich eines Tages plötzlich beobachtet fühlt. Wird sie etwa verfolgt? Alles nur Einbildung, mutmaßt Teresas Freund Schneider. Doch Teresa ist sich da nicht so sicher ...
Eine Geschichte über Mut, Verzweiflung, Vertrauen und die Kraft, an sich selbst zu glauben.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Von der Autorin kenne ich schon einige Kurzgeschichten. Als ich nun diesen Roman von ihr entdeckt habe, musste ich ihn mir kaufen. Und auch direkt lesen. Genauso wie bei den Kurzgeschichten liest sich das Buch wahnsinnig gut. Der Schreibstil gefällt mir sehr. Auch wenn ich manchmal zurück blättern musste um mich zu vergewissern ob ich das auch den richtigen Personen zuordnen was ich gelesen habe, ist das hier keinen Punktabzug wert. Teresa eine angehende Journalistin ist dem "Sozius" - einem Phantom auf der Spur. Zwei nebeneinander laufende Geschichten, die aber zusammen passen und kommen. Über diesen möchte isie ein Buch schreiben. Aber lest selbst, es lohnt sich. Das Buch ist im November 2019 bei BoD erschienen, es umfasst Prolog, 9 Kapitel und einen Epilog auf 216 Seiten. Von mir bekommt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Die Rezension hat meine Frau K. Schmale erstellt.
Bewertung
aus Mannheim
5/5
03.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Eine kurze, aber feine Geschichte
Die junge Teresa hat einen großen Traum. Sie will Schriftstellerin werden. Aber dabei geht es ihr nicht um erfundene Geschichten. Teresa will eine Geschichte schreiben, die Hand und Fuß hat und was reales in sich trägt. Doch Teresa hat es nicht einfach. Ihr Vater sieht es nicht ein, dass er die Träumereien seiner Tochter weiter unterstützt und stellt Teresa vor eine sehr schwierige Wahl. Doch zum Glück gibt es da noch Schneider, Teresas besten Freund, auf den sie sich immer verlassen kann. Immer näher rückt sie der Geschichte des Sozius näher. Der Sozius, ein Mann, der in den 70er Jahren sein Unwesen trieb. Und zwar meist in Hamburg auf dem Kiez. Die Geschichte fasziniert Teresa immer mehr. Doch sie fühlt sich bedroht und verfolgt. Ist der Sozius ihr auf die Schliche gekommen oder gehen einfach die Nerven mit der jungen Frau durch?
Natürlich möchte ich es mir nicht nehmen lassen ein paar eigene Worte zu diesem Kurzroman zu schreiben. Ich erwähne hier bewusst, dass es ein Kurzroman ist, denn als solcher möchte das Werk verstanden und gelesen werden. Wer auf ausführliche Beschreibungen der Personen und Ort aus ist, wird hier nicht fündig werden. Wer eine Geschichte sucht, die in gut 200 Seiten alles bieten kann, was der Leser sich so wünscht, ist hier genau richtig. Die Zeitsprünge sind perfekt. Auch die Situationen sind glaubhaft und authentisch beschrieben. Als Leser kann man sich so richtig gut vorstellen, wie es früher auf dem Kiez zur Sache gegangen ist. Auch hat die Geschichte die eine oder andere Überraschung parat, mit der der Leser nicht rechnen kann. Ich kann hier ohne Bedenken 5 Sterne vergeben!
Bewertung
aus Hamburg
5/5
19.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Überzeugender Kurzkrimi
Die Studentin Teresa schreibt ein Buch, das im Rotlichtmilieu spielt. Ihr Freund Schneider hält die Geschichte zunächst für frei erfunden. Doch Teresa kann ihm glaubhaft versichern, dass der "Sozius" eine reale Person ist. Schneider unterstützt Teresa nun bei ihren Recherchen und schon bald fühlen sich beide beobachtet. Die Handlung nimmt Fahrt auf, es gibt immer neue, nicht vorhersehbare Wendungen. Das Ende war für mich überraschend und stimmig.
Sprachlicher Ausdruck und Schreibstil des Authors haben mir außerordentlich gut gefallen. Das Buch hat alles, was ein guter Krimi meiner Meinung nach braucht. Es liest sich flüssig, die Geschichte ist spannend bis zum Schluss. Alle Handlungsstränge werden gekonnt zusammengeführt und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Es gelingt dem Autor, die handelnden Personen lebendig und überzeugend darzustellen. Mir hat es sehr viel Freude bereitet, diesen Kurzkrimi zu lesen und ich bedanke mich ganz herzlich bei Lyl Boyd für das Rezensionsexemplar.
Isis55
aus Hamburg
5/5
19.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Die Studentin Teresa schreibt…
Die Studentin Teresa schreibt ein Buch, das im Rotlichtmilieu spielt. Ihr Freund Schneider hält die Geschichte zunächst für frei erfunden. Doch Teresa kann ihm glaubhaft versichern, dass der "Sozius" eine reale Person ist. Schneider unterstützt Teresa nun bei ihren Recherchen und schon bald fühlen sich beide beobachtet. Die Handlung nimmt Fahrt auf, es gibt immer neue, nicht vorhersehbare Wendungen. Das Ende war für mich überraschend und stimmig. Sprachlicher Ausdruck und Schreibstil des Authors haben mir außerordentlich gut gefallen. Das Buch hat alles, was ein guter Krimi meiner Meinung nach braucht. Es liest sich flüssig, die Geschichte ist spannend bis zum Schluss. Alle Handlungsstränge werden gekonnt zusammengeführt und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Es gelingt dem Autor, die handelnden Personen lebendig und überzeugend darzustellen. Mir hat es sehr viel Freude bereitet, diesen Kurzkrimi zu lesen.
Bewertung
5/5
13.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Voller Spannung regt der Krimi zum Nachdenken an
Klappentext:
Eine Geschichte über Mut, Verzweiflung, Vertrauen und die Kraft, an sich selbst zu glauben
Teresa will Schriftstellerin werden. Doch ihr Vater drängt die junge Studentin mit aller Macht zur Aufgabe ihres Traumes. Ausgerechnet zu dieser Zeit stößt Teresa bei Recherchearbeiten im Rotlichtmilieu auf ein Phantom, das seit den 1970ern sein Unwesen in Deutschland treibt: den Sozius.
Teresa spürt sofort: Die Geschichte könnte ihr Durchbruch werden. Und so stürzt sie sich in die Arbeit. Bis sie sich eines Tages plötzlich beobachtet fühlt. Wird sie etwa verfolgt? Alles nur Einbildung, mutmaßt Teresas Freund Schneider. Doch Teresa ist sich da nicht so sicher …
Fazit:
Ich bin begeisterte Leserin der Kurzgeschichten von Lyl Boyd. Was mich in dem ersten Buch von Lyl erwartet, wusste ich natürlich nicht, so war meine Neugier ziemlich groß. Ob mich der Schreibstil, wie gewohnt überzeugen kann? Wird auch diese Geschichte mit einer überraschenden Wendung auf den Punkt gebracht? Kann ein Autor von Kurzgeschichten, auf mehr Seiten, den Spannungsbogen so hochhalten oder gibt es Längen? Nach der Lektüre waren meine Fragen beantwortet und ich empfehle, das Buch zu lesen, da es sich lohnt.
Die Geschichte wird in zwei Strängen erzählt und beginnt sofort mit einer Momentaufnahme aus dem Leben des Sozius. Danach lernte ich Teresa und ihren besten Freund kennen.
Sowohl durch die Recherchen Teresas als auch durch die Rückblenden in das Leben des Sozius konnte ich tief in die Abgründe des Hamburger Kiezes abtauchen.
Der Sozius, der nie einen richtigen Namen bekommt, arbeitet sich hoch vom Kleinkriminellen bis hin zum wichtigen Strippenzieher und ist dabei irgendwie immer noch sympathisch. Er hat Anstand und bleibt trotz der Verbrechen immer höflich. Diese Mischung hat mir richtig gut gefallen. Am Ende des Buches erweist er sich sogar als Gentlemen, auch wenn er sonst ein Planer ist, der mit allen Wassern gewaschen scheint.
Teresa scheint eine selbstbewusste junge Frau zu sein, die genau weiß, was sie will. Allerdings hat sie Probleme mit ihrer Familie, die ihr ihren Berufswunsch mit aller Macht ausreden will. Dennoch recherchiert sie weiter in dem Fall des Sozius. Als sie immer mehr Informationen hat, fühlt sie sich von Tag zu Tag unsicherer, da sie das Gefühl hat, verfolgt zu werden. Wurde der Sozius auf sie aufmerksam? Das müsst ihr bitte selbst lesen, da ich nicht zu viel verraten will.
Schneider war mir anfangs recht sympathisch, da er Teresa unterstützt und ihr den Rücken stärkt. Er trat dann relativ rasch in den Hintergrund, um am Ende mit einer überraschenden Tatsache konfrontiert zu werden. Auch ich wurde davon überrascht und fand dies toll gemacht.
Mir hat es sehr gut gefallen, das hier fiktive Elemente mit wahren Begebenheiten geschickt verknüpft wurden. So gab es verschiedene erwähnte Banden der Hamburger Unterwelt tatsächlich und dies floss locker und lässig in diese Geschichte ein. Ich konnte sogar etwas darüber erfahren, wie Whisky destilliert wird und was irische Butter von unserer unterscheidet. Dies wird locker in die Handlung eingeflochten und es passte einfach perfekt.
Das Zusammentreffen der beiden Handlungsstränge sorgt für so manche Überraschung und hat mich in seinen Bann gezogen.
Alles in Allem kann ich einfach feststellen, dass mir dieser unblutige Krimi zeigte, dass von Lyl Boyd noch so manche positive Überraschung zu erwarten ist. Ich habe den Krimi von der ersten bis zur letzten Seite regelrecht verschlungen. Es war für mich eine ungewöhnliche Lektüre, die mich durch ihren einzigartigen Schreibstil begeisterte. Durch verschiedene aussagen wurde ich zum Innehalten und Nachdenken angeregt, was für einen Krimi recht ungewöhnlich ist. Ich freue mich auf weitere Werke vom Autor.
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