Reflexionen zu "Pierre Menard, Autor des Quijote" von Jorge Luis Borges. Zwischen Close Reading und Textanalyse
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.11.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
2670 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346065698
Die eigentliche Geschichte ist mit einem Ausdruck der Überlegungen und Gedanken- und Emotionen Mitteilungen des Erzählers umrahmt. Im ersten Absatz bringt er bereits neben zahlreiche wichtigen direkte sowie subtile Informationen auch einen Ausdruck der eigenen emotionalen Einstellung zum Thema. Mit solchen wird auch der Text beendet.
Die frequentierte Anwesenheit von Miguel de Cervantes und seinem Don Quijote im OEuvre von Borges in Form von Aufsätzen, Überlegungen, Reflexionen oder intertextuellen Verweisen, ist unaufhörlich und unübersehbar. Auch die metafiktionale Kurzgeschichte "Pierre Menard, Autor des Quijote" zieht Don Quijote von Cervantes in ein typisch borgeanisches Spiel mit ein. Mit der Figur von Pierre Menard erschafft Borges eine Art neuen Don Quijote - einen Alonso Quijano der neuen Zeiten - in einem anderen Metier: Menard ist ein Ritter der Literatur des 20. Jahrhunderts, der um seine visionäre Art unverstanden geblieben ist.
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