Produktbild: Die stumme Magd

Die stumme Magd

11

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12409

Erscheinungsdatum

28.01.2020

Verlag

Verlag der Francke-Buchhandlung

Seitenzahl

317 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783963629327

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

12409

Erscheinungsdatum

28.01.2020

Verlag

Verlag der Francke-Buchhandlung

Seitenzahl

317 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783963629327

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  • Bewertung

    aus St.Margarethen a.d.Sierning

    5/5

    06.03.2020

    eBook (ePUB)

    Eintauchen und Ablesen

    Daniel gelingt es, eine Stelle als Stallmeister in einem renommierten Gestüt zu erhalten. Der Hof liegt etwas abseits und so bilden die Angestellten eine kleine Gemeinschaft. Im Laufe der Zeit lernt er die einzelnen Bewohner besser kennen. Besonders interessiert ihn die stumme Magd Bella, die sehr schäbig von den anderen behandelt wird. Er unterstützt das Mädchen. Daniel erkennt, dass hier einige Geheimnisse verborgen sind und sich alles so ist, wie es scheint. Annette Spratte gelang hier ein sehr gut recherchierter Roman über die Mittelschicht Englands im 18. Jahrhundert. Die Charaktere sind klar strukturiert und sehr einnehmend. Dem Leser gelingt das Eintauchen in die Geschichte hervorragend. Man ist sofort gefangen vom Schicksal Bellas und fiebert mit Daniel, ob er auch wirklich auch alle Rätsel lösen kann und sich nicht selbst in Gefahr bringt. Wirklich gut gelungen!

  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    28.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die stumme Magd

    Yorkshire, 1710. Der 23-jährige Daniel Huntington wird von Baronet Brigham als Stallmeister auf seinem Gestüt angestellt. Daniel lebt sich schnell ein, die neuen Aufgaben gehen ihm leicht von der Hand. Nur eine Sache macht ihm Sorgen: das gehässige Verhalten des Baronets und der Dienerschaft gegenüber einer stummen Magd. Die junge Frau hat keinen Namen und wird von allen grob behandelt und gedemütigt. Einzige Ausnahme bildet der ehemalige Stallmeister Ole Pete. Daniels Neugierde und vor allem sein mitfühlendes Herz veranlassen ihn, den Dingen auf den Grund zu gehen… Annette Spratte erzählt diese Geschichte sehr anschaulich. Dank der detailreichen Beschreibungen und der lebendigen Schilderungen habe ich mich direkt auf das englische Landgut katapultiert gefühlt und war schon nach wenigen Seiten von Daniels Erlebnissen und den seltsamen Vorgängen auf dem Gestüt gefesselt. Anders als ich erwartet hatte, hat die Geschichte einen recht düsteren Touch. Von einem Fluch ist die Rede, in der nahegelegenen Ruine einer Kapelle soll es spuken, dazu eine Schimmelstute, die außer der stummen Magd niemanden an sich heranlässt sowie die rätselhafte Verhaltensweise des Baronet und der anderen Mitglieder des Haushalts. Über dem gesamten Anwesen schwebt eine unheimliche Atmosphäre – das sorgt für diese besondere Spannung, wie man sie auch in Schauerromanen findet. Nach ungefähr einem Drittel des Romans erfolgt dann ein Twist, mit dem ich ganz und gar nicht gerechnet habe – die Autorin präsentiert viel früher als ich gedacht hätte, die Auflösung der rätselhaften Ereignisse. Nach dieser Wendung ändert sich dann auch die ganze Atmosphäre auf dem Gutshof. Die schaurige Stimmung weicht und die Handlung nimmt einen Verlauf an, wie man ihn in einer romantischen Geschichte erwartet. Sehr gut gefallen haben mir die am Ende eines jeden Kapitels eingefügten Briefe von Daniel an seine Mutter. Hierin werden nicht nur die vorangegangenen Ereignisse noch einmal zusammengefasst, man bekommt auch Daniels Gedanken zu den Vorfällen sowie seine Ängste und Sorgen mitgeteilt. Die Briefe werden damit zu einer wunderbaren Ergänzung der eigentlichen Handlung. Sie geben der Figur und damit der ganzen Geschichte noch mehr Tiefe. „Die stumme Magd“ hat mir sehr gut gefallen. Eine gelungene Mischung aus Spannung, Romantik und Historie, die mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.

  • tigerbaer/heinz60

    aus Karlsruhe

    5/5

    15.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die stumme Magd

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die stumme Magd“ von Annette Spratte lesen. Es war mein erstes Buch der Autorin und der Inhalt des historischen Romans hat mich sofort angesprochen. Daniel Huntington kann sein Glück kaum fassen, als ihm vom Baronet Brigham eine Stelle als Stallmeister auf seinem Gestüt angeboten wird. Völlig überwältigt willigt er ein und schnell hat er sich auf dem Anwesen gut eingelebt. Die Arbeit macht ihm Spaß und der Baronet scheint ihn zu schätzen, fördert ihn sogar und behandelt ihn fast wie einen Gleichgestellten. Gleichzeitig fallen Daniel seltsame Dinge auf: Unter der Dienerschaft gibt es eine Magd, die von vielen der anderen Bediensteten gemein behandelt wird und nie ein Wort spricht. Zu einer weißen Stute, die sich von niemandem anfassen lässt, hat die stumme Magd ein besonderes Verhältnis und auch der Baronet lässt die Dienerin nie aus den Augen. Daniel erscheint dies alles reichlich merkwürdig und dann macht er eine folgenreiche Bekanntschaft… Mehr will zum Inhalt nicht verraten, denn niemandem soll die Spannung und des Rätsels Lösung vorweg genommen werden. Mir hat der historische Roman, der neben einem spannenden und grausigen Rätsel auch mit einer leichten Liebesgeschichte aufwarten kann, ausgesprochen gut gefallen. Daniel ist als Protagonist ein sehr sympathischer und aufrechter junger Mann, der sein Leben überzeugt im christlichen Glauben lebt. Als er bei seiner neuen Anstellung auf dunkle Geheimnisse und Rätsel stößt, lässt ihn dass zwischendurch auch an sich selbst zweifeln. Die Autorin beschreibt das ländliche Leben auf dem Gestüt, den Alltag von Daniel als Stallmeister und der restlichen Dienerschaft, interessant und abwechslungsreich. Ich muss ja gestehen, dass mich die Atmosphäre der Geschichte immer wieder ein wenig an die Serie „Downtown Abbey“ erinnert hat und die Autorin hat für mich das Setting und Flair der historischen Zeit, in der die Handlung spielt, gut eingefangen. Das Thema christlicher Glaube wird für mein Empfinden gut und glaubwürdig in die Geschichte bzw. in ihre Protagonisten eingebunden. Die Geschichte wird zum größten Teil aus Daniels Sicht erzählt und dieser Blickwinkel hat mir gut gefallen. Mit dem erzählerischen Kniff, dass Daniel seiner Mutter immer wieder Briefe schreibt, die ich als Leserin auch lesen kann, bekommt die Handlung Tiefe und man erfährt viel über Daniels Gedanken und Gefühle. Als Protagonist macht Daniel auch eine tolle Entwicklung durch und ich habe sein „Hineinwachsen“ in seine neuen Aufgaben, die er im Lauf der Geschichte übernehmen muss, als sehr authentisch empfunden. Das Ende der Geschichte hat mein romantisches Herz höher schlagen lassen und ich habe mich gefreut, dass alles am Ende zu einem Happy End kommt. Von mir bekommt dieser fein- und zugleich tiefsinnige historische Roman 5 Bewertungssterne!

  • smillas_bookworld

    aus Rheinland Pfalz

    5/5

    12.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Geheimnisvoll, fesselnd, mit einer Prise Downton Abbey

    „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“, flüsterte er […]. Es war der einzige Weg, frei zu werden von dem unvorstellbaren Leid, das ihr widerfahren war. Erfrischend anders und mit einem fesselnden Schreibstil konnte mich Annette Spratte an diesen historischen Roman fesseln. Inzwischen habe ich ja einiges gelesen im historischen Genre und so war ich neugierig. Eine neue, vor allem deutsche Autorin im christlichen Bereich? Das hat Seltenheitswert und ich muss sagen: eine talentierte Autorin! Das spürte ich von den ersten Seiten an. Daniel Huntington ist Protagonist dieses Romans. Gerade hat er eine neue Stelle auf Brigham Hall als Stallmeister angetreten. Nach einer Weile wird er auf eine Magd aufmerksam, die nicht spricht und sowohl vom Baronet als auch den anderen Dienern sehr schlecht behandelt wird. Ihr Schicksal rührt ihn an. Eines Tages kommt er ihrem Geheimnis auf die Spur … … und das geschieht nicht am Ende des Romans, wie man anfangs vermutet. Oftmals fiebert man auf die Auflösung in Romanen bis zum Ende hin, hier aber traut sich die Autorin, schon recht früh den Hintergrund um die Magd zu lüften. Was zunächst überrascht, aber langweilig wird es danach absolut nicht! Im Gegenteil! Daniel sieht sich mit einer neuen Situation konfrontiert und ich konnte mich so gut in ihn hineinfühlen. Das Gefühl, den vielen neuen Herausforderungen und Situationen nicht gewachsen sein zu können, es nicht zu schaffen. Doch dann erinnert er sich an König David aus der Bibel. Das gibt ihm neue Kraft, ebenso wie die Briefe, die er an seine Mutter schreibt und die man als Leser ebenfalls zu lesen bekommt. In ihnen erzählt er von den neuesten Entwicklungen, was auch den Leser auf den neuesten Stand bringt. So vergehen ca. 1,5 Jahre wie im Flug und lesen sich wie aus einem Guss. Daniel wird einem schnell sympathisch. Er ist ehrlich, authentisch, einfühlsam. Die Magd bleibt sehr lange geheimnisvoll und gibt immer wieder Rätsel auf. Dank Daniel kommt auch eine Prise Downton Abbey mit ins Spiel, da man in die Welt „Downstairs“ zu Beginn des 18. Jahrhunderts eintaucht. Sehr interessant – und man merkt hier, dass die Autorin selbst Pferde hat – ist die Arbeit auf einem Gestüt beschrieben. Mühelos flicht sie hier und da pferdespezifisches Fachwissen mit ein. Last but not least zeigt die Autorin, was Glaube und Vergebung bewirken können. O.g. Zitat stammt aus einer Szene, die mir richtig Gänsehaut bereitet hat. Das Ende lässt keine Wünsche offen – außer dem Wunsch, möglichst bald ein weiteres Buch der Autorin zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Setting, interessante Charaktere

    Bei „ Die stumme Magd“ von Annette Spratte handelt es sich um einen Roman. Yorkshire, 1710: Auf dem renommierten Gestüt des Baronets Brigham, wird dem jungen Daniel Huntington eine Stelle als Stallmeister angeboten. Überwältigt von dieser einmaligen Chance willigt er ein und hat sich bald auf dem Anwesen eingelebt. Eines lässt ihm keine Ruhe: Eine Magd, die niemals spricht und von allen gemieden wird, befindet sich unter der Dienerschaft. Fasziniert von ihrer Freundschaft zu einer Schimmelstute, die sonst niemanden an sich heranlässt, versucht Daniel herauszufinden, was es mit der jungen Frau auf sich hat. Auf ein grausiges Geheimnis deuten die letzten Worte des alten Stallmeisters hin. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Durch ihre bildhaften Beschreibungen der Handlungsplätze konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und in eine andere Zeit abtauchen. Hier handelt es sich nicht um eine reine Liebesgeschichte, sondern es wird auch richtig spannend. Für Liebhaber von Liebesgeschichten, sowie für Liebhaber von Krimis- für Beide ist dieser Roman lesenswert. Die Geschichte ist stellenweise sehr tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Die Protagonisten werden sehr ausführlich und tief beschreiben. Ihre Gedanken, ihr handeln usw. entspricht der damaligen Zeit. Für Daniel ist der christliche Glauben sehr wichtig. Dies hat die Autorin sehr gut in seinen geschriebenen Briefen verdeutlicht. Der Plot ist sehr interessant, abwechslungsreich und überraschend. Ich empfehle dieses Buch weiter.

Kundinnen und Kunden meinen

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