Produktbild: Venice Connection

Venice Connection

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.03.2020

Verlag

Twentysix Love

Seitenzahl

216 (Printausgabe)

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783740739539

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.03.2020

Verlag

Twentysix Love

Seitenzahl

216 (Printausgabe)

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783740739539

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  • Christiane

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    05.02.2021

    eBook (ePUB)

    Ein toller Kurzroman zu einem wichtigen Thema

    Radulf oder auch Rad führt ein einsames und seiner Meinung nach auch ein sehr langweiliges Leben. Freunde hat er nur virtuell. Irgendwann kommt er sich von seinen „Freunden“ so missachtet vor, dass er sich eine Lüge ausdenkt um sich interessanter zu machen. Als dann auch noch ein Mädchen ins Spiel kommt, beschließt er nach LA zu reisen und Sie kennen zulernen. Hier trifft Real Life auf Social Media Life und alles ist so ganz anders als er es dachte. Es ist ein Kurzroman mit knapp 180 Seiten und die Geschichte wird aus Radulfs Sicht erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, und angenehm zu lesen. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt, welche sich noch einmal in Wochentage aufgliedern. Radulf hat viel durchgemacht im leben und zieht sich deshalb sehr in sein Schneckenhaus zurück. Er kommt kaum raus außer um zu arbeiten. Sein Leben spielt sich hauptsächlich virtuell ab und er fühlt sich immer übersehen und uninteressant. Das hat es mir am Anfang etwas schwer gemacht mit Ihm warm zu werden. Die beiden anderen Charaktere, die einen größeren Anteil an der Geschichte haben, sind Lea und Alex, welche beide auf Ihre Art sehr Lebensfroh und ganz anders sind als Rad. Beide Charaktere sind genau wie Radulf sehr gut ausgearbeitet und in Teilen sehr vielschichtig. Die Autorin thematisiert in diesem Buch gekonnt ein Thema welches in den letzten Jahren durch Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram und Co. immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Nämlich die Selbstdarstellung auf diesen Plattformen, die Wahrnehmung dessen, was wir dort sehen und wie wir uns davon beeinflussen lassen. Ja es ist ein Thema welches mittlerweile vermehrt aufgegriffen wird und man könnte jetzt auch damit um die Ecke kommen, dass jemand wie Radulf, der sich eh schon sehr zurück zieht für so etwas vielleicht anfälliger ist. Aber nein darum geht es nicht. Die Autorin veranschaulicht hier wie sehr uns Social Media beeinflussen kann. Wie gerne wir über das Ziel hinausschießen bei unserer eigenen Selbstdarstellung oder wie schnell wir auch davon enttäuscht sind, wenn es nicht so läuft wie wir uns das wünschen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mich dieses Buch noch einmal zum Nachdenken gebracht hat, was meinen Umgang mit Social Media betrifft und ich finde so etwas macht ein gutes Buch aus. Denn wer hat sich im Netz nicht schon mal ein wenig interessanter dargestellt oder war enttäuscht, wenn er nicht die entsprechende Aufmerksamkeit bekommen hat. Das Buch ist Tiefgründig genug um einen wirklich zum Nachdenken anzuregen und behandelt am Rande ein paar weitere wichtige Themen. Für mich hätte es an einigen Stellen noch ein wenig Tiefgründiger sein können oder auch auf die anderen Themen etwas mehr eingehen können. Das Ende war für meinen Geschmack ein wenig abrupt. Deshalb erhält es von mir nur 4 von 5 Sternen. Alles in allem ist es aber ein Buch zu einem sehr wichtigen Thema und es bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Ich werde es bestimmt noch einmal lesen um mit Alex, Lea, Rad und den anderen Venice unsicher zu machen.

  • Bewertung

    aus Munster

    5/5

    02.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Venice Connection

    Dieses Buch ist jeden Cent werd. Leider ist hier nicht genug Platz, um all meine Gedanken nieder schreiben zu können. Aber nur soviel: Dieses Buch sollte jeder mal gelesen haben. Selbst die, die sonst nicht solche Leseratten sind. Ganz besonders unsere jüngere Generation, denn dieses Thema betrifft (fast) alle von uns auf irgend eine Weise. Zu dem steckt dieser Roman auch noch voller Humor. Eure #Büchertweety

  • P.B.

    5/5

    22.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Öfter mal offline ins reale Leben

    Wer kennt nicht das Gefühl, wenn man nach jedem neuen Post in den Sozialen Medien gespannt darauf lauert, wie die Zahl der Herzchen oder Likes steigt, und man hoffnungsvoll auf Kommentare seiner sogenannten Freunde oder Follower wartet? Und wie enttäuschend es ist, wenn eben diese ausbleiben oder weniger sind, als man sich erhofft hat? Maximal ein paar Stunden Aufmerksamkeit und schon wird man wieder von anderen Beiträgen verdrängt und verschwindet in der Bedeutungslosigkeit. Wenn überhaupt. So ergeht es auch Rad, der Hauptperson in „Venice Connection“ von Reni Kieffer. Bis der junge Mann aus lauter Frust über sein belangloses Leben und die Nichtbeachtung seiner sogenannten Freunde eine nicht ganz wahrheitsgetreue Ankündigung macht, die sein komplettes Leben auf den Kopf stellt. Auf einmal ist er interessant, bekommt die erwünschten Reaktionen und verstrickt sich immer mehr in sein Netz aus Lügen, um diesen Moment weiter auskosten zu können. Und dann ist da auch noch Lea. Lea, die im fernen Los Angeles auf Rad wartet und nicht weiß, dass alles nur ein Hirngespinst von ihm ist. Zeit, das virtuelle gegen ein reales Leben zu tauschen, oder? Für den unsicheren, etwas weltfremden Rad ist es die Herausforderung seines Lebens. Aber auch das Beste, was ihm passieren konnte. Die Autorin hat mit ihrer locker-leichten Art und einer wunderschön-bildhaften Sprache eine großartige (Liebes-)Geschichte geschaffen, die zum Nachdenken anregt und sicher so manch einem aus der Seele spricht. Man muss Rad einfach ins Herz schließen. Und auch wenn er bei seinem Abenteuer in einer Welt landet, die für die meisten von uns nicht gerade das "normale" Leben ist, hat der Roman eine klare, tolle Aussage über den Wert echter Freundschaft mit realen Menschen und den Mut, über seinen eigenen Schatten zu springen. Meine Empfehlung: Macht mal Pause von Facebook, Instagram und Co., lest dieses kleine, feine Buch und dann ab in euer ganz eigenes reales Abenteuer, welche Herausforderungen auch immer es mit sich bringen mag!

  • Tigerluna

    4/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant

    “Venice Connection“ ist ein Buch von Reni Kieffer. Rad ist todunglücklich. Sein Leben ist eine einzige trostlose Dauerschleife. Er fühlt sich allein und ungenügend. Da kommt ihm nach und nach eine Idee. Aus einer Lüge wird etwas ganz großes. Und je schneller er sich versieht sitzt er deswegen plötzlich im Flugzeug, obwohl er doch eigentlich nie weg wollte. Eine besondere Reise beginnt und nimmt den Leser mit auf eine Achterbahn der Gefühle durch Höhen und Tiefen. Das Cover ist der Stimmung entsprechend eher düster und drückend gehalten wobei die Lichter für Hoffnungsschimmer in der Geschichte stehen könnten. Der Schreibstil von Reni Kieffer gefällt mir wieder einmal gut. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Zu Beginn habe ich das eintönige Leben richtig miterlebt und die Depression gespürt. Da musste ich mich dann kurz dazu nötigen schneller zu lesen, um aus dem Trott rauszukommen. Nach dem ersten Teil des Buches ging es dann endlich richtig los und ich war gleich gefesselt. Für Spannung und Denkanstöße wurde auf jeden Fall gesorgt. Eine interessante und mal etwas andere Geschichte mit einem akzeptablen Ende. Alles in allem mal ganz nett für zwischendurch.

  • Bewertung

    aus Osnabrück

    4/5

    27.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Leben ist das, was offline passiert

    Rad ist gelangweilt von sich und seinem Leben, vor allem, wenn er im Vergleich die aufregenden Leben seiner online-Freunde sieht. Völlig allein muss er sich dem Rest der Welt stellen und merkt dabei, dass auch die Welt sich nicht wirklich für ihn und sein Leben interessiert. Um diese Tatsache zu ändern, beschließt er, mit Hilfe einer Lüge sein Leben interessanter zu gestalten: er postet, dass er nach Los Angeles ziehen wird. Von dieser Vorstellung eines spannenderen Lebens beflügelt, steigt Rad kurzerhand ins Flugzeug, reist für einen Urlaub nach LA und stellt dabei fest, dass auch hinter den schillernden online-Fassaden echte Menschen mit echten Problemen stecken. Die Schreibweise ist aus Sicht Rads und man kann sich sehr gut in seine anfangs mutlose, triste Welt hineinversetzen. In LA beginnt sich das Blatt langsam zu wenden, und der Leser bekommt nicht nur ein gutes Bild der Stadt, sondern auch seiner unterschiedlichen Einwohner. Spannend ist das Buch nicht, jedoch sehr kurzweilig. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und interessant ausgearbeitet. Den ein oder anderen von ihnen würde ich wirklich gerne treffen und mit ihm LA entdecken. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Das Thema ist sehr gelungen und es zeigt sich, wie wichtig das offline-Leben ist und wie viel es zu entdecken gibt. Für diese Thematik gebe ich noch einen Zusatzpunkt. Allerdings empfand ich vor allem Rads Leben als sehr düster - und ich empfand es damit teilweise anstrengend weiter zu lesen, da ich mich in Büchern auch gerne mit positiven Dingen beschäftige anstatt die Probleme anderer zu wälzen. Zum Glück kam dann jedoch der Umschwung und es wurde minimal leichter. Des weiteren werden noch andere Themen angesprochen, die den Leser zum Nachdenken bringen können (damit meine ich nicht, dass Homosexualität als total normal dargestellt wird, was ich gut finde), sondern auch beispielsweise Rads Ausgangssituation. Es ist sehr bedrückend, wie viele Menschen komplett alleine dastehen, aus welchem Grund auch immer. Zusammenfassend empfand ich die Geschichte als bereichernd, habe aber etwa Probleme mit der Stimmung. Es wurde viel mit Klischees gespielt, was ich gelungen fand. Allerdings kamen mir auch manche Themen etwas zu kurz. Darum vergebe ich 3,5 Sterne.

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    Petra Bunte

    Thalia Bad Pyrmont

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    5/5

    24.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Wert des realen Lebens

    Rad ist ein unsicherer, zögerlicher Außenseiter, der noch nie aus seinem Heimatort herausgekommen ist und dessen Leben sich überwiegend online abspielt. Aber es ist schwer, seine sogenannten Freunde im Netz mit seinem belanglosen Alltag zu beeindrucken. Also veröffentlicht er eine Fake-Meldung, die tatsächlich zur gewünschten Aufmerksamkeit führt - und geradewegs hinein in ein Netz aus Lügen, aus dem es fast kein Entkommen gibt. Es sei denn, er nimmt all seinen Mut zusammen und lässt dieses Lügenmärchen doch wahr werden ... Ein wunderschöner kleiner Roman über wahre Freunde und das Abenteuer, das jenseits der eigenen Komfortzone wartet. Weil auch in unserem Social-Media-Zeitalter das echte Leben viel mehr zu bieten hat als nur eine gewisse Anzahl von Likes und Followern.

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