Produktbild: Der Junge, der den Wind einfing

Der Junge, der den Wind einfing Eine afrikanische Heldengeschichte

25

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Abbildungen

mit zahlreichen Fotos und Abbildungen

Verlag

Diederichs

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20/12,6/3,2 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Originaltitel

The Boy who Harnessed the Wind

Übersetzt von

Ulrike Kretschmer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-424-35111-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Abbildungen

mit zahlreichen Fotos und Abbildungen

Verlag

Diederichs

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20/12,6/3,2 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Originaltitel

The Boy who Harnessed the Wind

Übersetzt von

Ulrike Kretschmer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-424-35111-8

Herstelleradresse

Diederichs Eugen
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Eine bewegende Geschichte, die nachdenklich stimmt

Patno aus Bad Belzig am 30.04.2021

Bewertungsnummer: 1484712

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer bei Google die Begriffe „Windrad“ und „Afrika eingibt, stößt sofort auf den Namen William Kamkwamba. Er ist „Der Junge, der den Wind einfing“ und erzählt in dem gleichnamigen Buch seine wahre Geschichte. Dabei wird er von Bryan Mealer unterstützt. Schon das Buchcover macht mich neugierig. William wächst in dem ostafrikanischen Land Malawi auf. Es zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Sein Vater ist Farmer und versucht mit dem Anbau von Tabak und Mais die Familie zu versorgen. Doch wenn die Ernte aufgrund der Launen der Natur schlecht ausfällt, ist die Hungersnot groß. William kann nicht mehr in die Schule gehen, weil sein Vater das Schulgeld nicht aufbringen kann. So sitzt der vierzehnjährige Junge oft in der Bibliothek und stillt dort seinen Wissensdurst. William ist fasziniert von der Technik und den Naturwissenschaften. Eines Tages beschließt er, ein Windrad zu bauen, das Strom erzeugt. Sein Baumaterial findet er größtenteils auf dem Schrottplatz. Viele Dorfbewohner spotten und halten den Jungen für verrückt. Doch als er eine Lampe mit Windkraft zum Leuchten bringt, staunen sie. Schnell wird das ungewöhnliche Windrad über die Grenzen des Landes bekannt und alle wollen den Jungen kennenlernen, der es gebaut hat. William erzählt in der Ich-Form. Das Buch liest sich stellenweise wie ein historischer Roman aus längst vergangenen Zeiten. Dabei ist der Junge erst 1987 geboren und berichtet über Ereignisse, die sich nach 2001 zugetragen haben. Es ist kaum zu fassen, unter welchen Bedingungen die Menschen in Malawi leben. Wenn wir nach Afrika reisen, lassen wir uns gegen Malaria impfen und dort erkranken die Menschen beinahe jährlich, weil sie sich mitunter nicht einmal ein Moskitonetz leisten können. Die Aids-Rate ist hoch. Es mangelt an Information bzw. Aufklärung Am meisten schockiert mich, als William über die Hungersnot berichtet. Die Vorräte reichen nicht und es gibt oft nur eine spärliche Mahlzeit am Tag. Man sieht Menschen mit aufgeblähten Bäuchen. Viele von ihnen sterben. Unter diesem Hintergrund ist der Bau des Windrades eine Sensation. William ist ein intelligenter Bursche. Er bringt sich alles selbst bei. Davor ziehe ich den Hut. Seine afrikanische Heldengeschichte eignet sich meiner Meinung nach bestens als Unterrichtsstoff für Schüler ab der 8. Klasse. Es beinhaltet zudem viele technische Details zum Thema Elektrizität und Windkraft. Eine bewegende Geschichte, die aufrüttelt und zum Nachdenken anregt. Lesen!!!

Eine bewegende Geschichte, die nachdenklich stimmt

Patno aus Bad Belzig am 30.04.2021
Bewertungsnummer: 1484712
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer bei Google die Begriffe „Windrad“ und „Afrika eingibt, stößt sofort auf den Namen William Kamkwamba. Er ist „Der Junge, der den Wind einfing“ und erzählt in dem gleichnamigen Buch seine wahre Geschichte. Dabei wird er von Bryan Mealer unterstützt. Schon das Buchcover macht mich neugierig. William wächst in dem ostafrikanischen Land Malawi auf. Es zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Sein Vater ist Farmer und versucht mit dem Anbau von Tabak und Mais die Familie zu versorgen. Doch wenn die Ernte aufgrund der Launen der Natur schlecht ausfällt, ist die Hungersnot groß. William kann nicht mehr in die Schule gehen, weil sein Vater das Schulgeld nicht aufbringen kann. So sitzt der vierzehnjährige Junge oft in der Bibliothek und stillt dort seinen Wissensdurst. William ist fasziniert von der Technik und den Naturwissenschaften. Eines Tages beschließt er, ein Windrad zu bauen, das Strom erzeugt. Sein Baumaterial findet er größtenteils auf dem Schrottplatz. Viele Dorfbewohner spotten und halten den Jungen für verrückt. Doch als er eine Lampe mit Windkraft zum Leuchten bringt, staunen sie. Schnell wird das ungewöhnliche Windrad über die Grenzen des Landes bekannt und alle wollen den Jungen kennenlernen, der es gebaut hat. William erzählt in der Ich-Form. Das Buch liest sich stellenweise wie ein historischer Roman aus längst vergangenen Zeiten. Dabei ist der Junge erst 1987 geboren und berichtet über Ereignisse, die sich nach 2001 zugetragen haben. Es ist kaum zu fassen, unter welchen Bedingungen die Menschen in Malawi leben. Wenn wir nach Afrika reisen, lassen wir uns gegen Malaria impfen und dort erkranken die Menschen beinahe jährlich, weil sie sich mitunter nicht einmal ein Moskitonetz leisten können. Die Aids-Rate ist hoch. Es mangelt an Information bzw. Aufklärung Am meisten schockiert mich, als William über die Hungersnot berichtet. Die Vorräte reichen nicht und es gibt oft nur eine spärliche Mahlzeit am Tag. Man sieht Menschen mit aufgeblähten Bäuchen. Viele von ihnen sterben. Unter diesem Hintergrund ist der Bau des Windrades eine Sensation. William ist ein intelligenter Bursche. Er bringt sich alles selbst bei. Davor ziehe ich den Hut. Seine afrikanische Heldengeschichte eignet sich meiner Meinung nach bestens als Unterrichtsstoff für Schüler ab der 8. Klasse. Es beinhaltet zudem viele technische Details zum Thema Elektrizität und Windkraft. Eine bewegende Geschichte, die aufrüttelt und zum Nachdenken anregt. Lesen!!!

Ein anderes Land, eine andere Kultur, andere Gegebenheiten und ein Junge, der nicht aufgibt

Bewertung am 15.04.2021

Bewertungsnummer: 1482536

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

William stammt aus einem malawischen Dorf. Er gibt dem Leser Einblicke in seine Kultur mit ihrem Glauben und Geschichten und berichtet von seiner Kindheit, den Lebensumständen und den Widrigkeiten, denen er schon als Kind ausgesetzt war. Armut, Hunger und Krankheiten beherrschen das Land. Doch der mutige und wissbegierige William gibt nicht auf. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Leser wurde direkt mitgenommen und man konnte sich auch so manches Mal ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich habe mit William mitgefiebert und seine Geschichte hat mich direkt gepackt. Dieses Buch hat mir wieder einmal verdeutlicht, wie gut es mir im Gegensatz zu anderen Menschen geht. William und ich sind beide 1987 geboren, doch der Unterschied zwischen unserer Kindheit könnte nicht größer sein. Ich habe nie Hunger leiden müssen, habe immer Zugang zu Storm und sauberem Wasser sowie zu einer ordentlichen ärztlichen Versorgung gehabt. Beim Lesen wurde mir wieder einmal bewusst, wie klein doch manche Probleme im Gegenzug zu den Herausforderungen sind, denen William schon in so jungen Jahren gegenüberstand. Seine Geschichte hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Absolute Leseempfehlung.

Ein anderes Land, eine andere Kultur, andere Gegebenheiten und ein Junge, der nicht aufgibt

Bewertung am 15.04.2021
Bewertungsnummer: 1482536
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

William stammt aus einem malawischen Dorf. Er gibt dem Leser Einblicke in seine Kultur mit ihrem Glauben und Geschichten und berichtet von seiner Kindheit, den Lebensumständen und den Widrigkeiten, denen er schon als Kind ausgesetzt war. Armut, Hunger und Krankheiten beherrschen das Land. Doch der mutige und wissbegierige William gibt nicht auf. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Leser wurde direkt mitgenommen und man konnte sich auch so manches Mal ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich habe mit William mitgefiebert und seine Geschichte hat mich direkt gepackt. Dieses Buch hat mir wieder einmal verdeutlicht, wie gut es mir im Gegensatz zu anderen Menschen geht. William und ich sind beide 1987 geboren, doch der Unterschied zwischen unserer Kindheit könnte nicht größer sein. Ich habe nie Hunger leiden müssen, habe immer Zugang zu Storm und sauberem Wasser sowie zu einer ordentlichen ärztlichen Versorgung gehabt. Beim Lesen wurde mir wieder einmal bewusst, wie klein doch manche Probleme im Gegenzug zu den Herausforderungen sind, denen William schon in so jungen Jahren gegenüberstand. Seine Geschichte hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Absolute Leseempfehlung.

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Der Junge, der den Wind einfing

von William Kamkwamba, Bryan Mealer

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