Produktbild: Der Junge, der den Wind einfing

Der Junge, der den Wind einfing Eine afrikanische Heldengeschichte

25

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

5648 KB

Originaltitel

The Boy who Harnessed the Wind

Übersetzt von

Ulrike Kretschmer

Sprache

Deutsch

EAN

9783641266448

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

5648 KB

Originaltitel

The Boy who Harnessed the Wind

Übersetzt von

Ulrike Kretschmer

Sprache

Deutsch

EAN

9783641266448

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  • Patno

    aus Bad Belzig

    5/5

    30.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bewegende Geschichte, die nachdenklich stimmt

    Wer bei Google die Begriffe „Windrad“ und „Afrika eingibt, stößt sofort auf den Namen William Kamkwamba. Er ist „Der Junge, der den Wind einfing“ und erzählt in dem gleichnamigen Buch seine wahre Geschichte. Dabei wird er von Bryan Mealer unterstützt. Schon das Buchcover macht mich neugierig. William wächst in dem ostafrikanischen Land Malawi auf. Es zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Sein Vater ist Farmer und versucht mit dem Anbau von Tabak und Mais die Familie zu versorgen. Doch wenn die Ernte aufgrund der Launen der Natur schlecht ausfällt, ist die Hungersnot groß. William kann nicht mehr in die Schule gehen, weil sein Vater das Schulgeld nicht aufbringen kann. So sitzt der vierzehnjährige Junge oft in der Bibliothek und stillt dort seinen Wissensdurst. William ist fasziniert von der Technik und den Naturwissenschaften. Eines Tages beschließt er, ein Windrad zu bauen, das Strom erzeugt. Sein Baumaterial findet er größtenteils auf dem Schrottplatz. Viele Dorfbewohner spotten und halten den Jungen für verrückt. Doch als er eine Lampe mit Windkraft zum Leuchten bringt, staunen sie. Schnell wird das ungewöhnliche Windrad über die Grenzen des Landes bekannt und alle wollen den Jungen kennenlernen, der es gebaut hat. William erzählt in der Ich-Form. Das Buch liest sich stellenweise wie ein historischer Roman aus längst vergangenen Zeiten. Dabei ist der Junge erst 1987 geboren und berichtet über Ereignisse, die sich nach 2001 zugetragen haben. Es ist kaum zu fassen, unter welchen Bedingungen die Menschen in Malawi leben. Wenn wir nach Afrika reisen, lassen wir uns gegen Malaria impfen und dort erkranken die Menschen beinahe jährlich, weil sie sich mitunter nicht einmal ein Moskitonetz leisten können. Die Aids-Rate ist hoch. Es mangelt an Information bzw. Aufklärung Am meisten schockiert mich, als William über die Hungersnot berichtet. Die Vorräte reichen nicht und es gibt oft nur eine spärliche Mahlzeit am Tag. Man sieht Menschen mit aufgeblähten Bäuchen. Viele von ihnen sterben. Unter diesem Hintergrund ist der Bau des Windrades eine Sensation. William ist ein intelligenter Bursche. Er bringt sich alles selbst bei. Davor ziehe ich den Hut. Seine afrikanische Heldengeschichte eignet sich meiner Meinung nach bestens als Unterrichtsstoff für Schüler ab der 8. Klasse. Es beinhaltet zudem viele technische Details zum Thema Elektrizität und Windkraft. Eine bewegende Geschichte, die aufrüttelt und zum Nachdenken anregt. Lesen!!!

  • Bewertung

    5/5

    15.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein anderes Land, eine andere Kultur, andere Gegebenheiten und ein Junge, der nicht aufgibt

    William stammt aus einem malawischen Dorf. Er gibt dem Leser Einblicke in seine Kultur mit ihrem Glauben und Geschichten und berichtet von seiner Kindheit, den Lebensumständen und den Widrigkeiten, denen er schon als Kind ausgesetzt war. Armut, Hunger und Krankheiten beherrschen das Land. Doch der mutige und wissbegierige William gibt nicht auf. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Leser wurde direkt mitgenommen und man konnte sich auch so manches Mal ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich habe mit William mitgefiebert und seine Geschichte hat mich direkt gepackt. Dieses Buch hat mir wieder einmal verdeutlicht, wie gut es mir im Gegensatz zu anderen Menschen geht. William und ich sind beide 1987 geboren, doch der Unterschied zwischen unserer Kindheit könnte nicht größer sein. Ich habe nie Hunger leiden müssen, habe immer Zugang zu Storm und sauberem Wasser sowie zu einer ordentlichen ärztlichen Versorgung gehabt. Beim Lesen wurde mir wieder einmal bewusst, wie klein doch manche Probleme im Gegenzug zu den Herausforderungen sind, denen William schon in so jungen Jahren gegenüberstand. Seine Geschichte hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Elmshorn

    5/5

    15.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend und inspirierende Biografie über den Jungen der aus Wind Strom macht

    Diese Geschichte des Jungen William Kamkwamba, dessen Wissbegier und Lernbereitschaft ihm die Türen für Schule, Bildung und weltweiter Anerkennung öffnete. William und sein Co-Autor Bryan Mealer schafften es mit ihrer Art der Erzählung mich in den Bann zu ziehen. Mich mit in sein Dorf in Malawia, wo Magie und Zauber noch praktiziert wird mitzunehmen und mitzuerleben. Wie er Lösungen findet gegen die Widrigkeiten. Schon als Kind erkennt William schnell Zusammenhänge, ist fasziniert von den Funktionen elektrischer Geräte. Als die große Hungersnot kommt, kann sein Vater nicht mehr das Schulgeld aufbringen. Der größte Traum an eine höhere Schule zu gehen um Wissenschaft zu lernen, scheint zerstört. William gibt nicht auf und fängt an in der Grundschulbibliothek (die z.T. auch von den USA gesponsert wird) für sich alleine zu lernen. Vor allen Dingen die Naturwissenschaft und Technik haben es dem Jungen angetan. Als er das Buch "Using Energy" entdeckt, dessen Cover ein Windrad ziert, ist es wie eine Offenbarung für ihn. Begeistert lernt er alles über Windenergie und wie man sie zu Strom umwandelt. In der Hungersnot beschließt William für seine eigene Familie ein Windrad zu bauen und beginnt dafür auf dem Schrottplatz und im Müll nach Teilen zu suchen. Seine beiden Freunde Gilbert und Geoffrey unterstützen ihn. Sein Wunsch ist, dass seine Familie und sein Dorf unabhängiger werden, durch eigenen Strom, den sich nur die wenigsten Bürger Malawias leisten können und sein größtes Ziel ist es eine Windbetriebene Wasserpumpe zu bauen, damit es nicht wieder durch Dürre zu einer Hungersnot kommt. Ich habe viel über Malawia, die politischen Zusammenhänge, die Widrigkeiten und Begebenheiten, die dort herrsch/en/ten gelernt und bewundere die Menschen, was sie tagtäglichen leisten. Es zeigt auch was Korruption und schlechte Politik für Schaden anrichten und wie wichtig Bildung und die Förderung talentierter und lernwilliger Kinder sind. Wie sagte William bei der TEDGlobal 2007 in Arusha/Tansania: "Ich versuchte es und ich schaffte es." Diese wahre Geschichte hat es in mein Herz geschafft und wird mit Sicherheit eines meiner "all time favorites" bleiben.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    15.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine außergewöhnliche Geschichte

    Die Geschichte von William Kamkwamba ist die eines erstaunlichen Lebens mit vielen Höhen und Tiefen, die den Leser in ihren Bann zieht. Es startet fast schon zu gemächlich mit einer Einführung in die Lebensumstände in einem Dorf in Malawi, doch fesselt bald mit den Erzählungen zu einer Kultur mit ihrem Glauben und ihren Geschichten, die dem westlichen Leser gänzlich fremd sind. Bald schon wendet sich die Erzählung den düsteren Zeiten zu und beim Gedanken, dass sie sich wirklich so ereignet haben – und immer wieder irgendwo auf der Welt ereignen – kann es dem Leser schon mal die Kehle zuschnüren und ihm einiges zu denken geben. Umso beeindruckender wirkt William Kamkwambas Ideenreichtum und Erfindergeist, der im Buch sehr gut eingefangen wurde. Die Botschaft ist klar: Ich habe es versucht … und gemacht. Wahrlich inspirierend. Der Junge, der den Wind einfing ist mehr als nur die Geschichte eines einzelnen Jungen. Sie entführt die Leser in eine andere Welt, erzählt von den Bräuchen, Freuden und Nöten ihrer Menschen. Und bringt einem ganz nebenbei noch die Grundlagen der Elektrotechnik bei.

  • Flyspy

    5/5

    03.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bewegendes Buch.

    In seiner Autobiografie erzählt William Kamkwamba von seinem Leben in einem armen Dorf in Malawi. Auch wenn das Leben dort nicht einfach war, erlebte er schöne Zeiten – bis zu dem Zeitpunkt, als die Hungersnot kam und sich für alle das Leben einschneidend veränderte. Der kleine William, der ein guter Schüler war, sollte diese weiter besuchen, aber das Schulgeld konnte von seinem Vater nicht aufgebracht werden. So half er auf dem Feld und brachte sich viel Wissen selbst bei, las viel in der Bücherei, lernte viel über physikalische Zusammenhänge. Ein Buch inspirierte ihn, sich selbst am Bau eines Windrades mit Teilen vom Schrottplatz zu versuchen - mit Erfolg - und erzeugte so für seine Eltern die notwendige Elektrizität. Später konnte er auch noch seinem ganzen Dorf weiterhelfen. Mir haben an dem Buch besonders die eindringlichen Schilderungen des Dorflebens gefallen und dass aus aussichtsloser Lage heraus ein junger Mensch etwas schaffen kann, trotz vieler Widerstände seine Vision umsetzt und so etwas Positives bewirkt. Die Schilderungen der Hungersnot ist eindringlich. Wir machen uns keine Vorstellungen davon, was Hungern bedeutet. Hier bekommt man beschrieben, was die Menschen versuchen, um das eigene Überleben zu sichern. Und welche Rolle Korruption spielt. Dieses Buch zieht einen in seinem Bann, egal ob Afrikakenner oder nicht. Sicher sollte man mit der Bezeichnung „Held“ vorsichtig umgehen, aber hier ist sie nachvollziehbar und angebracht. William hat viel Bedeutendes für seine Gemeinschaft bewegt und auch für sich selbst, denn nur so hat er die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm auch den weiteren Schulbesuch ermöglichte. Bryan Mealer, der das Buch mit ihm gemeinsam schrieb, hat gute Arbeit geleistet. Es gelingt ihm, in einige Passagen auch etwas Humor einfließen zu lassen. Der Schreibstil des Buches, aus der Ich-Perspektive erzählt, gefällt mir gut, es liest sich flüssig, man kann einfach nicht aufhören. So ging es zumindest mir. Mein Fazit: Unbedingte Leseempfehlung und den Film, dem diese Geschichte zugrunde liegt, werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

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