Joe Hill: Ein Korb voller Köpfe

Bd. 1

Joe Hill, Leomacs, Riccardo La Belle, Dave Stewart

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Beschreibung

KÖPFE WERDEN ROLLEN!
Brody Island, 1983: Die junge June Branch besucht ihren Freund Liam, der auf der beschaulichen Insel im US-Bundesstaat Maine einen Sommer lang für den Sheriff arbeitet. Beide verleben eine glückliche, romantische Zeit bis vier verurteilte Straftäter bei einem Gefangenentransport entkommen. Zwei von ihnen dringen ins Haus des Sheriffs ein, in dem June und Liam den Abend verbringen. Liam verschwindet spurlos, und der verzweifelten June bleibt nichts anderes übrig, als sich mit einer alten Wikinger-Axt gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen. Und ab da rollen Köpfe!

Der grandiose neue Horror-Comic von Eisner Award-Gewinner und Bestsellerautor Joe Hill (Locke & Key), gezeichnet von Leomacs (LUCIFER), komplett in einem Band!

ENTHÄLT: BASKETFUL OF HEADS 1–7

JOE HILL heißt eigentlich Joseph Hillström King und ist einer der Söhne von Stephen King. Als Joe Hill machte er zunächst mit Prosa-Kurzgeschichten auf sich aufmerksam, seither schrieb er mehrere gefeierte düster-fantastische Romane: Blind, The Fireman, das als TV-Serie verwirklichte Christmasland sowie das verfilmte Teufelszeug. An der Comic-Front ist Locke & Key das Prunkstück in Hills Bibliografie: Die 2008 gestartete Panel-Serie bescherte ihm den Eisner Award und den British Fantasy Award, nachdem ihm seine Kurzgeschichten und Romane bereits den Bram Stoker Award, den World Fantasy Award, den Thriller Writers Award und den International Horror Guild Award einbrachten. 2020 wurde Locke & Key von Netflix als Streaming-Serie adaptiert, während Hill und Zeichner Gabriel Rodriguez ein Sequel und sogar ein Crossover mit Neil Gaimans SANDMAN-Universum inszenierten. Darüber hinaus steht Joe Hills Name auf Comics wie Das Cape, dem Prequel Wraith: Todesfahrt ins Christmasland, Thumbprint, Tales from the Darkside – Geschichten aus der Schattenwelt und selbst einem Spider-Man-Heft. Mit seinem berühmten Vater arbeitete der 1972 geborene Hill an den mittlerweile multimedial präsentierten Geschichten Vollgas alias Road Rage und Im hohen Gras zusammen..
LEOMACS ist das Pseudonym von Massimiliano Leonardo, der 1972 in Rom geboren wurde. Seit den 1990ern veröffentlicht er Comics in seiner italienischen Heimat, inzwischen jedoch auch bei Verlagen in Frankreich und den Vereinigten Staaten. Während er in Italien bereits Beiträge zu Comic-Klassikern wie Tex und Dylan Dog leistete und einen unabhängigen Verlag mitbegründete, bebilderte er für den US-Markt neben JOE HILL: EIN KORB VOLLER KÖPFE noch einige Kapitel der neuen LUCIFER-Serie aus dem SANDMAN-Universum. Abseits der Comic-Szene ist der Römer als Storyboard-Künstler für die Animationsserie Horrid Henry nach den Kinderbüchern von Francesca Simon und Tony Ross tätig.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Altersempfehlung 16 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.10.2020
Verlag Panini
Seitenzahl 184
Maße (L/B/H) 25,9/17,2/1,5 cm
Gewicht 568 g
Auflage 1
Originaltitel Basketful of Heads #1-#7
Übersetzer Gerlinde Althoff
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7416-2012-6

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Zurück in die Vergangenheit!!!

Angel1607 aus Peisching am 15.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir befinden uns auf Brody Island im Jahre 1983. Ein Gewitter zieht auf gleichzeitig muss sich die junge June alleine gegen böse Männer zur Wehr setzen. Als Waffe wählt sie ausgerechnet eine alte Wikinger-Axt und das Chaos ist komplett. Das Setting ist echt toll, weil man so richtig den 80er Jahre Stil erlebt. Es gibt noch Kassetten, Handys existieren noch nicht und somit wird alles viel schwieriger. Oftmals wird doch schon allein in neumodischen Geschichten durch Smartphones vieles vereinfacht, welches wir in unserer Jugend noch nicht hatten. Die Geschichten ansich ist klassisch verrückt und unrealistisch, aber echt toll und spannend. Sie hat überraschende und spannende Momente und man weiß nie so recht, was als nächstes passieren wird. Ich mochte sie wirklich gern. Ich mag auch z.b. die Scream-Filme, weil die Atmosphäre so einzigartig ist und noch ganz anders als bei heutigen Slashern, die für mich zuviel auf Blut und Grausamkeit aufbauen. Alte Geschichten haben noch einen ganz anderen „Weg“ und waren für uns damals ganz groß. Manchmal kommt halt eben das 80/90er Jahre Kind in mir durch. Joe Hill ist talentiert wie sein Vater. Vorallem „Locke & Key“ hat ihn für mich interessant gemacht, aber man muss sowas halt mögen. Es ist nicht jedermanns Sache. Auch der Zeichenstil ist eigen, aber passend zur Zeit und Geschichte. Die Details sind toll und die Utopie und Atmosphäre wird prima transportiert. Ich kann nichts bemängeln. Vollste Empfehlung meinerseits.

Zurück in die Vergangenheit!!!

Angel1607 aus Peisching am 15.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir befinden uns auf Brody Island im Jahre 1983. Ein Gewitter zieht auf gleichzeitig muss sich die junge June alleine gegen böse Männer zur Wehr setzen. Als Waffe wählt sie ausgerechnet eine alte Wikinger-Axt und das Chaos ist komplett. Das Setting ist echt toll, weil man so richtig den 80er Jahre Stil erlebt. Es gibt noch Kassetten, Handys existieren noch nicht und somit wird alles viel schwieriger. Oftmals wird doch schon allein in neumodischen Geschichten durch Smartphones vieles vereinfacht, welches wir in unserer Jugend noch nicht hatten. Die Geschichten ansich ist klassisch verrückt und unrealistisch, aber echt toll und spannend. Sie hat überraschende und spannende Momente und man weiß nie so recht, was als nächstes passieren wird. Ich mochte sie wirklich gern. Ich mag auch z.b. die Scream-Filme, weil die Atmosphäre so einzigartig ist und noch ganz anders als bei heutigen Slashern, die für mich zuviel auf Blut und Grausamkeit aufbauen. Alte Geschichten haben noch einen ganz anderen „Weg“ und waren für uns damals ganz groß. Manchmal kommt halt eben das 80/90er Jahre Kind in mir durch. Joe Hill ist talentiert wie sein Vater. Vorallem „Locke & Key“ hat ihn für mich interessant gemacht, aber man muss sowas halt mögen. Es ist nicht jedermanns Sache. Auch der Zeichenstil ist eigen, aber passend zur Zeit und Geschichte. Die Details sind toll und die Utopie und Atmosphäre wird prima transportiert. Ich kann nichts bemängeln. Vollste Empfehlung meinerseits.

Coole Idee, aber mit mehr Tiefgang wärs noch besser gewesen

Anja L. am 15.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dem Wort „Horror“ kriegt man wirklich immer, denn ich liebe das Genre einfach zu sehr. Genau deswegen freute ich mich auch auf meinen Ausflug in „Ein Korb voller Köpfe“, welches mich mit seiner Kurzbeschreibung einfach nur neugierig gemacht hatte. Dass das Cover mich nicht nur ein wenig an „ES“ erinnerte, machte die ganze Sache noch spannender. Also ab ins Abenteuer! Dieses begann schon mit dem Aufklappen des Bandes, denn hier wurde erstmal der wahre Horror, mithilfe von viel Blut, offenbart. Meine Spannung befand sich hier bereits auf dem Höhepunkt, denn es sah alles einfach zu gut aus. Schließlich ging es mit der Story los und auch die wusste mich anfangs sehr zu überzeugen. Immerhin rollten hier im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe. Doch spätestens, als die Wikingeraxt aus der Kurzbeschreibung mit ins Spiel kam, war für mich irgendwie die Puste raus. Ab hier verlor der Band einfach seinen Horror-Flair und wurde zu einer Mystery-Komödie, die mir dann auch noch Antworten schuldig blieb. Ich mag es nun einmal, wenn der Horror auf kreative Art und Weise erklärt wird und man nicht wie hier einfach das Wichtigste ausließ. Was ich mit das Wichtigste meine? Na die Axt, denn die ist plötzlich da und hat Kräfte. Für mich wäre es daher viel interessanter gewesen die Geschichte der Axt zu erfahren, als nun jemanden damit zu sehen, der sie einfach nutzt. Doch nun genug mit dem Geschimpfe, denn etwas Gute hatte der Band natürlich auch. Und dies war neben den Nebengeschichten, eben die Optik. Der Stil der 80er passte wirklich perfekt und wurde nur noch von den vielen Variant-Covern übertrumpft, welches ein neues Kapitel einleiteten. Diese ähnelten übrigens dem des Covers und waren somit komplett anders, als der eigentliche Zeichenstil. Aber das war mir egal, denn was zählte war, dass es beide Stile schafften Gefühle zu zeigen, ohne auch nur ein Wort verlieren zu müssen. Sowas schätze ich stets, zumal es hier auch wirklich nötig war. Denn egal ob Wut, Liebe oder Angst, der Band enthielt alles und zeigte, das manchmal eben nicht böse Monster vonnöten sind um Horror zu erzeugen, sondern das Leben selbst. Denn genau das vermittelt dieser Teil, in dem er im Hintergrund eine Geschichte erzählt, vor denen sich viele fürchten. Die Hill House-Comics haben es mir wirklich angetan, denn sie bieten mir Horror mit Sinn. Doch diesmal wollte das mit dem eigentlichen Horror nicht so gut klappen, da die Haupthandlung irgendwie ihren Weg ins Unterhaltsame fand. Doch zum Glück gab es eine Hintergrundstory, welche das Ruder nochmal herumreißen konnte und mich mit einer Geschichte über den Horror des Lebens berührte.

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Anja L. am 15.05.2021
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Mit dem Wort „Horror“ kriegt man wirklich immer, denn ich liebe das Genre einfach zu sehr. Genau deswegen freute ich mich auch auf meinen Ausflug in „Ein Korb voller Köpfe“, welches mich mit seiner Kurzbeschreibung einfach nur neugierig gemacht hatte. Dass das Cover mich nicht nur ein wenig an „ES“ erinnerte, machte die ganze Sache noch spannender. Also ab ins Abenteuer! Dieses begann schon mit dem Aufklappen des Bandes, denn hier wurde erstmal der wahre Horror, mithilfe von viel Blut, offenbart. Meine Spannung befand sich hier bereits auf dem Höhepunkt, denn es sah alles einfach zu gut aus. Schließlich ging es mit der Story los und auch die wusste mich anfangs sehr zu überzeugen. Immerhin rollten hier im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe. Doch spätestens, als die Wikingeraxt aus der Kurzbeschreibung mit ins Spiel kam, war für mich irgendwie die Puste raus. Ab hier verlor der Band einfach seinen Horror-Flair und wurde zu einer Mystery-Komödie, die mir dann auch noch Antworten schuldig blieb. Ich mag es nun einmal, wenn der Horror auf kreative Art und Weise erklärt wird und man nicht wie hier einfach das Wichtigste ausließ. Was ich mit das Wichtigste meine? Na die Axt, denn die ist plötzlich da und hat Kräfte. Für mich wäre es daher viel interessanter gewesen die Geschichte der Axt zu erfahren, als nun jemanden damit zu sehen, der sie einfach nutzt. Doch nun genug mit dem Geschimpfe, denn etwas Gute hatte der Band natürlich auch. Und dies war neben den Nebengeschichten, eben die Optik. Der Stil der 80er passte wirklich perfekt und wurde nur noch von den vielen Variant-Covern übertrumpft, welches ein neues Kapitel einleiteten. Diese ähnelten übrigens dem des Covers und waren somit komplett anders, als der eigentliche Zeichenstil. Aber das war mir egal, denn was zählte war, dass es beide Stile schafften Gefühle zu zeigen, ohne auch nur ein Wort verlieren zu müssen. Sowas schätze ich stets, zumal es hier auch wirklich nötig war. Denn egal ob Wut, Liebe oder Angst, der Band enthielt alles und zeigte, das manchmal eben nicht böse Monster vonnöten sind um Horror zu erzeugen, sondern das Leben selbst. Denn genau das vermittelt dieser Teil, in dem er im Hintergrund eine Geschichte erzählt, vor denen sich viele fürchten. Die Hill House-Comics haben es mir wirklich angetan, denn sie bieten mir Horror mit Sinn. Doch diesmal wollte das mit dem eigentlichen Horror nicht so gut klappen, da die Haupthandlung irgendwie ihren Weg ins Unterhaltsame fand. Doch zum Glück gab es eine Hintergrundstory, welche das Ruder nochmal herumreißen konnte und mich mit einer Geschichte über den Horror des Lebens berührte.

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