Irgendwann wird es gut
detebe Band 24522

Irgendwann wird es gut

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Ein Mann wartet mit zwei Drinks auf seine Angebetete. Sie kommt pünktlich – im Fernsehen. Ein Mädchen will nicht zu schnell erwachsen werden. Und ein Messie schöpft Mut dank einer Frau, die noch trauriger ist als er selbst. Ganz normale Menschen, deren Leben nicht das ist, was sie sich erträumt haben, und die dennoch um ihr Stück vom Glück kämpfen.

Joey Goebel, 1980 in Henderson, Kentucky, geboren, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Musiker – ein weltweit gefeiertes Multitalent. Seine Romane ›Vincent‹, ›Freaks‹ und ›Heartland‹ wurden in 14 Sprachen übersetzt. Joey Goebel hat einen Sohn und lebt in Henderson, wo er englische Literatur unterrichtet.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.12.2020

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18/11,2/2,2 cm

Gewicht

268 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.12.2020

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18/11,2/2,2 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

I Know It's Going To Happen For You Some Day

Übersetzer

Hans M. Herzog

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24522-6

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Vielfältige Erzählungen über unzufriedene Bewohner Moberlys

Lia48 am 23.02.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anthony Dent, der „seine Frau“ nur vom Fernsehen kennt und ihr in Selbstgesprächen sein Herz ausschüttet. Carly, die von ihren Mitschülern blöd angemacht wird, weil sie so leise spricht. Luke, der Lampenfieber vor dem Konzert hat und gleichzeitig viele Selbstzweifel mit sich trägt. Oder, Mutter und Sohn, die depressiv und isoliert daheim sitzen und sich nicht voneinander lösen können. In zehn Kurzgeschichten erzählt Joey Goebel aus den 90ern von Einwohnern aus Moberly, in Kentucky. All seine Figuren sind unzufrieden mit ihrem Leben, würden gerne etwas daran ändern, tun sich aber schwer damit. Sie wollen weg von hier, wollen nicht an diesem Ort sein, an dem sie ihre Träume nicht verwirklichen können, sie vermissen etwas, fühlen sich einsam und hoffen, dass eines Tages dennoch endlich alles gut wird. Manche Figuren kennen einander, sodass es immer wieder kleinere Berührungspunkte in den Geschichten gibt. Dies hat mir gut gefallen, da man so das Gefühl bekommt, dass die Kurzgeschichten nicht nur wild aneinandergereiht wurden. Stattdessen gibt es Verbindungen, die die Porträts harmonisch zu einem Buch zusammenfügen. Dadurch lässt sich das Buch am Stück lesen, man kann sich aber auch immer wieder eine Geschichte vornehmen, sie eignen sich wunderbar für zwischendurch. Die Geschichten kommen auf leisen Sohlen daher. Joey Goebel erzählt u. a. von Menschen voller Selbstzweifel, von Außenseitern und sozialer Isolation, von unerwiderter Liebe und Sehnsucht, von Missverständnissen, und von Leuten, die versuchen, dem Alltag auf ihre Weise zu entfliehen. Manche Geschichten sind tragisch, andere berührend und wieder andere etwas kurios. Insgesamt empfand ich das Buch aber eher als melancholisch und trist. Die Vielfalt der Figuren hat mir an sich gut gefallen. Manche sind sehr schräg oder speziell, mit anderen konnte ich großes Mitgefühl entwickeln und hätte sie gerne in die richtige Richtung geschubst und gerufen: „Nein, mach das nicht!“ Ich muss aber auch zugeben, dass ich von einigen Personen, deren Gedanken und dem, was sie taten und sagten, ziemlich genervt war. Manche Erzählungen waren mir zu pubertär und die in fast jeder Kurzgeschichte vertretenen vulgären und obszönen Stellen, hätte ich mir gerne weggewünscht. Dadurch muss ich leider sagen, dass ich nicht ganz die richtige Person für dieses Buch war. Wer da aber weniger empfindlich ist, dem könnten die Geschichten durchaus zusagen. Denn ansonsten hat mir der Erzählstil gefallen und ich konnte mir die Schauplätze und das Geschehen gut vor Augen führen. FAZIT: Dies war leider kein Buch für mich persönlich, da ich obszöne und vulgäre Stellen nicht mag. Ohne diese hätten die vielfältigen Kurzgeschichten meiner Meinung nach, großes Potenzial gehabt. Aber ich kann mir vorstellen, dass das Buch vielen Lesern, die da weniger empfindlich sind, gut gefallen könnte.

Vielfältige Erzählungen über unzufriedene Bewohner Moberlys

Lia48 am 23.02.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anthony Dent, der „seine Frau“ nur vom Fernsehen kennt und ihr in Selbstgesprächen sein Herz ausschüttet. Carly, die von ihren Mitschülern blöd angemacht wird, weil sie so leise spricht. Luke, der Lampenfieber vor dem Konzert hat und gleichzeitig viele Selbstzweifel mit sich trägt. Oder, Mutter und Sohn, die depressiv und isoliert daheim sitzen und sich nicht voneinander lösen können. In zehn Kurzgeschichten erzählt Joey Goebel aus den 90ern von Einwohnern aus Moberly, in Kentucky. All seine Figuren sind unzufrieden mit ihrem Leben, würden gerne etwas daran ändern, tun sich aber schwer damit. Sie wollen weg von hier, wollen nicht an diesem Ort sein, an dem sie ihre Träume nicht verwirklichen können, sie vermissen etwas, fühlen sich einsam und hoffen, dass eines Tages dennoch endlich alles gut wird. Manche Figuren kennen einander, sodass es immer wieder kleinere Berührungspunkte in den Geschichten gibt. Dies hat mir gut gefallen, da man so das Gefühl bekommt, dass die Kurzgeschichten nicht nur wild aneinandergereiht wurden. Stattdessen gibt es Verbindungen, die die Porträts harmonisch zu einem Buch zusammenfügen. Dadurch lässt sich das Buch am Stück lesen, man kann sich aber auch immer wieder eine Geschichte vornehmen, sie eignen sich wunderbar für zwischendurch. Die Geschichten kommen auf leisen Sohlen daher. Joey Goebel erzählt u. a. von Menschen voller Selbstzweifel, von Außenseitern und sozialer Isolation, von unerwiderter Liebe und Sehnsucht, von Missverständnissen, und von Leuten, die versuchen, dem Alltag auf ihre Weise zu entfliehen. Manche Geschichten sind tragisch, andere berührend und wieder andere etwas kurios. Insgesamt empfand ich das Buch aber eher als melancholisch und trist. Die Vielfalt der Figuren hat mir an sich gut gefallen. Manche sind sehr schräg oder speziell, mit anderen konnte ich großes Mitgefühl entwickeln und hätte sie gerne in die richtige Richtung geschubst und gerufen: „Nein, mach das nicht!“ Ich muss aber auch zugeben, dass ich von einigen Personen, deren Gedanken und dem, was sie taten und sagten, ziemlich genervt war. Manche Erzählungen waren mir zu pubertär und die in fast jeder Kurzgeschichte vertretenen vulgären und obszönen Stellen, hätte ich mir gerne weggewünscht. Dadurch muss ich leider sagen, dass ich nicht ganz die richtige Person für dieses Buch war. Wer da aber weniger empfindlich ist, dem könnten die Geschichten durchaus zusagen. Denn ansonsten hat mir der Erzählstil gefallen und ich konnte mir die Schauplätze und das Geschehen gut vor Augen führen. FAZIT: Dies war leider kein Buch für mich persönlich, da ich obszöne und vulgäre Stellen nicht mag. Ohne diese hätten die vielfältigen Kurzgeschichten meiner Meinung nach, großes Potenzial gehabt. Aber ich kann mir vorstellen, dass das Buch vielen Lesern, die da weniger empfindlich sind, gut gefallen könnte.

Enttäuschung pur

Bewertung aus Luckaitztal am 29.12.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe lange nicht mehr so ein langweiliges Buch gelesen. Es ist unspannend und emotionslos und konnte mich in keiner Weise berühren. Der Schreibstil ähnelt einem Schulaufsatz, in dem es darum geht, Ereignisse aneinanderzureihen. Zeit- und Geldverschwendung. Keine Leseempfehlung.

Enttäuschung pur

Bewertung aus Luckaitztal am 29.12.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe lange nicht mehr so ein langweiliges Buch gelesen. Es ist unspannend und emotionslos und konnte mich in keiner Weise berühren. Der Schreibstil ähnelt einem Schulaufsatz, in dem es darum geht, Ereignisse aneinanderzureihen. Zeit- und Geldverschwendung. Keine Leseempfehlung.

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einer fast schon nüchternen, beschreibenden Sprache widmet sich Goebel dem Alltag der Bewohner aus Moberly. Von der junge Lehrerin in einer Ehekriese, einem sympathischer Stalker, einer Teenie-Rockband bis hin zu einem bizaren Muttersöhnchen - Goebels Geschichten sind atmosphärisch dicht und sehr konzentriert. Eine Erinnerung, dass der Schein zwar auch trügen, aber auch genau so wahr sein kann. Wunderschön und stark berührend - klare Leseempfehlung!
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Der erste Erzählband des Autors nach vier grossartigen Romanen. Goebels Figuren sind einsam, heldenhaft und selbstironisch. Es liegt eine Traurigkeit über dem kleinen amerikanischen Ort, von der er aber voller Zärtlichkeit und Witz erzählt!
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