Produktbild: Die kleine Schwester
Band 2

Die kleine Schwester

Aus der Reihe Philip Marlowe
7

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

The Little Sister

Übersetzt von

Robin Detje

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07139-9

Beschreibung

Rezension

»Auch in 100 Jahren wird man noch die Romane Raymond Chandlers lesen. Er ist der brillanteste amerikanische Autor aller Zeiten.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

The Little Sister

Übersetzt von

Robin Detje

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07139-9

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    26.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bei Philip Marlowe ruft…

    Bei Philip Marlowe ruft zunächst eine Kleinmädchenstimme in einer heiklen Angelegenheit an. Ein paar Minuten später steht die junge Orfamay Quest in seinem Büro. Ein typisches Landei, das mit seinem braunen Schneiderkostüm und der randlosen Brille wie eine barmherzige Schwester aussieht. Sie kommt aus Manhattan, Kansas, und sucht in Los Angeles nach ihrem großen Bruder Orrin. Eigentlich hat Marlowe wenig Interesse an dem Fall, denn die Geschichte, die ihm das verklemmte Kleinstadtmädchen da auftischt, kommt ihm nicht ganz stimmig vor. Außerdem bietet sie ihm nur schäbige zwanzig Dollar an. Aber wie immer ist Marlowe gerade nicht gut bei Kasse, also macht er sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Die Spur führt Marlowe nach Bay City in ein mieses Hotel, wo Orrin die letzten Monate Unterschlupf gefunden hatte. Inzwischen ist das Zimmer aber durch einen Fremden belegt. Als Marlowe ihn jedoch aufsuchen will, wird er von einer Frau niedergeschlagen und wenig später findet er den Zimmerbewohner mausetot auf seinem Bett, mit einem Eispickel im Genick. Kein schöner Tod durch Rückenmarksverletzung. Es bleibt jedoch nicht bei diesem einen Mord. Der Eispickel-Mörder schlägt noch einmal zu. Grund sind wohl kompromittierende Fotos, die ein aufstrebendes Filmsternchen in Begleitung eines berüchtigten Gangsters zeigen. Der Fall führt Philip Marlowe in die Welt der zweitklassigen Stars, der affektierten Agenten, Trinker, Neurotiker und süchtigen Reichen - alles Typen, den man lieber nicht den Rücken zukehren sollte. Ein Milieu, das aus dem Kleinstadtspießer Orrin Quest scheinbar in kürzester Zeit einen Massenmörder ge-macht hat. „Die kleine Schwester“ ist eine Geschichte von organisiertem Verbrechen und Erpressung. In dem Roman aus dem Jahre 1949 hat Raymond Chandler, der mit seiner Zeit in Hollywood nie zufrieden war, seine nicht immer positiven Erfahrungen mit der Filmmetropole und ihren Akteuren einfließen lassen. So hat er viele Kommentare zum Filmgeschäft, die nicht unmittelbar mit der Romanhandlung in Verbindung stehen, mit aufgenommen. Neben den halsbrecherischen Ermittlungen des Privatdetektivs verfügt der Krimi auch über einen Schuss Erotik. Der spannende Roman liegt jetzt in einer Neuübersetzung vor.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    03.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur der zynisch-resignierte Detektiv blickt durch...

    Orfamay Quest kommt aus der Provinz nach Los Angeles. Sie sorgt sich um ihren vermissten Bruder. Das ist die Version, die sie Privatdetektiv Philip Marlowe auftischt. Die Spur führt hinter die Kulissen von Hollywood, wo Orfamays große Schwester ein Leinwandstar ist. Marlowe gerät in eine Welt aus Gangstern und Glamour, Cops und Fedoras. Ein Meisterwerk mit wunderbarster Film-noir-Atmosphäre. Und gleichzeitig eine gnadenlose Entlarvung der Traumfabrik.  Einen Raymond Chandler wollte ich immer schon einmal lesen - wer hat denn noch nie etwas gehört von dem berühmten Philip Marlowe, dem Privatdetektiv, der die schwierigsten Fälle löst? Noch dazu wo Chandler als einer der Väter des Kriminalromans gilt und selbst heute noch von Autoren so empfunden wird? Nun ja. In der Leserunde, in der ich diese neu aufgelegte Folge der Reihe um Philip Marlowe lesen durfte (sie stammt aus dem Jahr 1949), bekam ich mit, dass ‘Die kleine Schwester’ wohl nicht der beste / einfachste Band Chandlers sein soll. Aber er war nun einmal mein erster und damit wohl auch gleichzeitig mein letzter Krimi dieses Autors. Ganz eindeutig ist, dass man diesen Krimi im Zusammenhang mit seiner zeitlichen Entstehung lesen muss. Chandler lässt seinen resignierten, zynischen Detective durch das Hollywood der 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts streifen und gewährt dabei einen gnadenlosen Blick auf die schöne Scheinwelt. Was hinter den Kulissen läuft, kann Marlowe nicht schockieren, bestärkt ihn aber in seiner Haltung, von allen stets nur das Schlechteste zu erwarten. Definitiv gilt hier von Anfang an, dass nichts ist was es zu sein scheint, einschließlich der mysteriösen Auftraggeberin, die Marlowe bittet, ihren verschollenen Bruder zu finden. Der Privatdetektiv hat zwar stets den richtigen Riecher, stochert anfangs aber ebenso im Dunkeln herum wie der Leser. Dabei blieb es für mich durchgehend verwirrend, und auch die Dialoge emfpand ich meistensteils als anstrengend, weil hier ständig etwas gesagt wird, das sich spätestens zwei Sätze später genau ins Gegenteil verkehrt. Allein Marlowe blickt am Ende durch und präsentiert seine Erkenntnisse auf die ihm übliche lakonische Art. Der Ich-Erzähler Marlowe ist der Inbegriff des Hardboiled Detectivs, er raucht, trinkt Whisky, hat bei jeder Frau ein Stein im Brett, macht sich nichts mehr vor, und erscheint als einsamer Wolf mit moralischen Prinzipien, wobei diese nicht zwangsläufig mit dem Gesetz konform gehen müssen. Als Figur interessant angelegt,  trotzdem wurde ich damit nicht warm. Abgesehen von der zentralen Figur bleiben die anderen Charaktere sehr an der Oberfläche und bedienen in vielen Fällen gewollt Klischees. Chandler schreibt oft in einfachen Sätzen, weist dabei aber einen ganz eigenen Schreibstil auf. Ungewöhnliche bis verwirrende Metaphern ziehen sich durch den gesamten Kriminalroman - so z.B.:   “…sandfarbene Haare und eine Nase wie ein vom öffentlichen Nahverkehr geschärfter Ellbogen”   Der letzte Abschnitt mit Marlowes Erläuterungen zum Fall und zu seinen Erkenntnissen haben hier gemeinsam mit dem interessanten Nachwort den dritten Stern gerettet. Über große Strecken jedoch habe ich die Lektüre einfach nur als anstrengend empfunden, wodurch ich zwischenzeitlich nahezu das Interesse am Weiterlesen verlor. Alles in allem ein interessanter Ausflug in frühere Welten, aber Philip Marlowe und ich werden wohl keine Freunde mehr. Verdienste um das Genre des Kriminalromans hin oder her…   © Parden

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    3/5

    16.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Crime noir

    Durch eine Fehllieferung erhielt ich die Neuübersetzung von Raymond Chandlers Klassiker „Die kleine Schwester“. Warum nicht die Gelegenheit ergreifen um einen Krimi zu lesen, dessen Autor als Vater des modernen Detektivs und als Mitbegründer des „Krimi noir“ gilt. (Die Straßen waren schwarz nicht vom Dunkel der Nacht allein. Chandler) Orfamay Quest kommt aus der Provinz nach Los Angeles, ihr Bruder Orrin meldet sich seit Monaten nicht mehr und sie befürchtet schlimmes. Viel Geld hat sie nicht, aber sie ist hübsch und hilflos, dem kann der hartgesottene Phil Marlowe nicht widerstehen – auch wenn er bald merkt, dass es einer der Fälle wird, bei denen er draufzahlt. Die Ermittlungen führen in die Glitzerwelt Hollywoods, wo die jungen und schönen Starlets um Ruhm und Aufmerksamkeit buhlen und dabei jedes Mittel nutzen. Gleich daneben geht in die Schäbigkeit hinter den Kulissen, in abgeranzte Hotels, zu zwielichtigen Ärzten, die ihre Praxis mit Drogen finanzieren und zu Gangstern, die Hollywood als Geldmaschine erkannten. Die Handlung ist sehr komplex und manchmal sogar verworren, man muss schon sehr konzentriert bei der Sache bleiben, um nicht einen Namen, einen Hinweis zu überlesen. Phil Marlowe ist ja inzwischen ein Synonym für einen Detektiv geworden, er agiert hier als „Harter Hund“, hat aber immer wieder seine romantischen Anwandlungen, wie er sich selbst eingesteht. Einer hilflosen Frau, einem hübschen Gesicht – da kann er eben nicht anders, auch wenn er die Folgen voraussieht. Das sind sehr interessante Einblicke in die Filmwelt der 40iger Jahre, die sich seit der Zeit wohl nur wenig veränderte. Die Sprache ist „cool“, für meine Begriffe wird das aber zu sehr strapaziert. Allerdings blitzten immer wieder Abschnitte auf, die brillant geschrieben sind. Das vermittelt mir schon, warum Chandler zu den Klassikern gehört. Aber ob jeder Klassiker die Jahrzehnte übersteht und gut altert, muss jeder für sich entscheiden. Ich hatte meine Schwierigkeiten damit. Nichts desto trotz war es an der Zeit mal einen „Philip Marlowe“-Krimi zu lesen und nicht nur die Filmbilder im Kopf zu haben. 3, 5 Sterne

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    2/5

    18.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Schwester auf der Suche nach dem Bruder

    "Was verdienen Sie so Mr. Marlow?" "Vierzig Dollar pro Tag plus Spesen. Das verlange ich. Manchmal auch fünfundzwanzig. Auch schon mal weniger." (Buchauszug) Orfamay Quest ein unschuldiges Wesen aus einer kleineren Provinz Kansas, kommt in die große Stadt, um nach ihrem Bruder Orrin zu suchen. Dieser hat sich länger nicht bei seiner Familie gemeldet, weshalb sie sich Sorgen machen. Zumindest ist es dies ihre Variante, die sie Privatdetektiv Philip Marlowe versucht weiß zu machen. Orfamays unschuldiger Blick, ihre Naivität scheinen jedoch Marlowe anzuziehen, weshalb er den Auftrag annimmt, obwohl er keine große Lust dazu hat. Doch immer mehr Ungereimtheiten stellen klar, das Orfamay ihm die ganze Wahrheit verschwiegen hat. Doch Marlowe findet irgendwann heraus, was sie vor ihm zu verbergen versucht. So entdeckt er unter anderem das Orfamays Schwester als Schauspielerin in Hollywood arbeitet und das Geheimnis um ihren Bruder. --- Meine Meinung: Zufällig bin ich an dieses Buch geraten, als ich bei einer Leserunde das falsche Buch bekam. So dachte ich mir, warum nicht, dann lese ich eben doch mit, obwohl mich der Klappentext nicht überzeugt. Man sollte vielleicht doch auf sein Bauchgefühl hören, den mit diesem Buch habe ich mir keinen Gefallen getan. Mir sagte zwar der Name Philip Marlowe etwas, jedoch das Chandler der Vorreiter der späteren Kriminalromane war, das wusste ich bis dahin nicht. Der Sprache ist trotz neuer Übersetzung zwar ok gewesen, doch die Ausdrucksformen sind meiner Ansicht nach eher grenzwertig. Einiger seiner Dialoge sind recht witzig und manche durchaus gut gemacht. Doch Chandler zeigt hier leider ein wirklich unschönes, bedenkliches Frauenbild auf, bei dem es keine Ausnahmen gibt. Zudem hat es ihm die Filmindustrie Hollywoods angetan, mit der er hier in diesem Buch anscheinend versucht abzurechnen. Fast alle Frauen werfen sich Marlowe an der Hals, als wenn er der größte Gigolo ist, derweil empfinde ich ihn eher als eine Art Colombo-Magnum Verschnitt zum Einschlafen. Marlowe glaubt sogar, dass die Frauen einen Mann regelrecht schwach machen, sodass dieser gar nichts anders kann, als zuzugreifen. Gerade im Zeitalter der heutigen MeToo-Bewegung empfinde ich dieses Frauenbild einfach nicht mehr zeitgemäß. Natürlich muss man vorstellen, dass dieses Buch kurz nach dem Krieg entstanden ist und da vieles sicher anders war. Doch möchte ich so was unbedingt heute noch in einem Krimi lesen. Außerdem hab ich den Eindruck, das Chandler die Problematik Hollywoods, das sich Frauen damals für eine gute Rolle eben hochgeschlafen musste, aufzeigen wollte. Auch Marlowes Einstellung zu Arbeit empfand ich gewöhnungsbedürftig, ich hatte nicht den Eindruck, dass ihm sein Job wirklich Spaß macht. Selbst seine Ermittlungen können mich nicht voll überzeugen. So weiß ich bis heute nicht, wie Marlowe an manche Informationen gekommen ist. Das Buch wurde für mich von Seite zu Seite immer verworrener und ich konnte irgendwann gar nicht mehr richtig folgen. Ebenso hält sich die Spannung in Grenzen, sodass die Geschichte immer ermüdender für mich wurde. Selbst wenn Chandler der Vater der Kriminalgeschichten sein soll, war dies sicher mein einziges Buch, das ich von ihm gelesen habe. Deshalb kann ich hier nur 2 von 5 Sternen geben.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    02.11.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    sprachlich ausgezeichnet

    Der Krimi ist, wie alle Chandler-Krimis, grossartig geschrieben. Dieser Schreibstil, in welchem fast hinter jedem Satz ein kleines Parfüm Ironie, Witz und Humor ausgesprüht wird, ist eine wahre Lesefreude. Anspielungen und Querverweise, meistens in einer Weise präsentiert, die zu den Personen passen, erhöhen den Lesegenuss. Die Personen, begonnen mit Philippe Marlowe, gefolgt von allen anderen Stars und opaken Kerle aus der Unterwelt - sie haben allesamt faszinierende Charaktere. Die Geschichte ist, wie fast immer bei Chandler, hyper kompliziert, mehrstufig, querbezogen und was auch immer, so dass erst ganz am Schluss die finale Auflösung des Falles einleuchtend präsentiert wird. Einziger Wermutstropfen: Solch komplizierte Geschichten überfordern meine Lesekompetenz: Wenn man nicht auf die Technik der Zwischen-Zusammenfassungen oder der handschriftlich geschriebenen Erinnerungen zurückgreifen will, verliert man sehr schnell den Faden.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

3

3

2

2

1

1

0

Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    27.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wahrer Klassiker!

    Philip Marlowe kommt bei seinen Ermittlungen in arge Bedrängnis mit dem Gesetz. Doch irgendwann gibt es einen Toten zu viel und die Polizei wird auf Ihn aufmerksam. Die Story ist angesiedelt im L.A. des Jahres 1949. Herrlich zynisch und sarkastisch führt uns Chandler durch ein Hollywood vergangener Zeiten!

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die kleine Schwester