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Der Geschmack von Aprikoseneis Le parfum d`Irak

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.09.2023

Abbildungen

durchgehend illustriert

Illustriert von

Léonard Cohen

Verlag

Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

24,2/15,1/1,5 cm

Gewicht

427 g

Auflage

1

Übersetzt von

Annette der Weppen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7920-0375-6

Beschreibung

Rezension

»Ungeheuer spannend.«



Christiane Raabe, Deutschlandfunk, DIE BESTEN 7






»Erinnerungen an den Irak – gegossen in 240-Zeichen-Miniatur-Madeleines.«



Buchkultur von Barbara Kadletz






»Der Journalist erweist sich dabei als Magier: Seine Berichte und Erinnerungen an Verlorengegangenes lassen den Leser das zerrissene, kriegsgebeutelte Land erleben.«



Leselotse, Börsenblatt






»Bei aller Gewalt entsteht ein komplexes Bild, das, jenseits aller Romantisierung, zu-tiefst geprägt ist von Wertschätzung für die Vielfalt der Menschen, Erfahrungen und Lebensweisen auch unter schwierigsten Bedingungen.«



Manuela Kalbermatten, Buch & Maus






»Sprachlich, konzeptuell, gestalterisch, inhaltlich und in der Gesamtheit ist »Der Geschmack von Aprikoseneis« ein spannendes, berührendes und dringliches Werk, dem ich viele Leser:innen wünsche. Ein besonderes und gelungenes Buch.«



kata__lovic, Instagram






Produktdetails

Einband

Paperback

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.09.2023

Abbildungen

durchgehend illustriert

Illustriert von

Léonard Cohen

Verlag

Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

24,2/15,1/1,5 cm

Gewicht

427 g

Auflage

1

Übersetzt von

Annette der Weppen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7920-0375-6

Herstelleradresse

Rauch, Karl Verlag
Grafenberger Allee 82
40237 Düsseldorf
DE

Email: info@karl-rauch-verlag.de

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  • Kata_____Lović

    aus Bremen

    5/5

    14.09.2023

    Buch (Paperback)

    Stringent und ausgefallen in…

    Stringent und ausgefallen in der Form folgt »Der Geschmack von Aprikoseneis« einem klaren Konzept. 1000 Dreizeiler wie Tweets, Telegramme oder SMS, reiht der Autor aneinander. Im Stil sind sie nüchtern gehalten, erzeugen so Spannung im Kontrast zum emotional geladenen Inhalt, blumigen Worten und kindgerechter Gestaltung. Sie erinnern an Haiku, Suren oder Notizen und greifen Schlaglichter der Erinnerung heraus. Auf Seitenzahlen wird verzichtet, es gibt nur die Nummerierung und stüzende, die Stimmung aufnehmende Illustrationen, die auch die Zahl drei aufgreifen. In drei Farbfamilien gehalten und im Graphic Novel Stil rahmen sie emotionale Passagen von Krieg und Spannung. Gut dosiert fügt der Autor dem Text kurze kontextualisierende Fakten, Jahreszahlen und Erklärungen hinzu. Chronologisch und emotional wird die Geschichte entgegen der formalen Strenge vorangetrieben, Coming of Age und Autofiktion in einer ganz anderen und aufregenden Form. Alani ermöglicht damit gemeinsam mit der im Exil aufgewachsenen Figur Alani eine emotionale Aufklärung und ein Hereinwachsen in die gesellschaftliche und politische Entwicklung des Iraks von 1989 bis 2011. Das erste Mal lernt er mit neun Jahren den Irak kennen. Die Heimat seiner Eltern zeigt sich duftend, modern, gesellig, voll und reich mit kleinen für das Kind subtilen Grenzen. "Saddam" darf niemand sagen, fällt das Wort doch, geraten alle in Spannung und sein Vater bleibt in Paris, zu groß ist das Risiko einer erneuten Inhaftierung. 1990 sieht Alani dann "Feuerwerk" am Irakischen Himmel durch das französische Fernsehen. Seine Pariser Freunde finden es lustig, während seine Familie Angst hat und weint. Ein die Bevölkerung zermürbendes Embargo wird folgen. 1992 reist Alani in ein verändertes Land und wächst weiter herein in eine Reibung zwischen der Pariser Sicherheit und der auf seinen heranwachsenden Schultern lastenden Nähe zu dem sich stets verändernden Irak. 2003 treibt es den noch nicht fertig ausgebildeten Journalisten zurück in den nun vom amerikanischen Militärs besetzten Irak. Es entstehen erste Reportagen und immer mutigere journalistische Arbeiten, die in die Dreizeiler fließen, ebenso wie seine Liebe und Trauer um den sich stets in Unruhe und Kriegen verändernden Irak. Sprachlich, konzeptuell, gestalterisch, inhaltlich und in der Gesamtheit ist »Der Geschmack von Aprikoseneis« ein spannendes, berührendes und dringliches Werk, dem ich viele Leser:innen wünsche. Ein besonderes und gelungenes Buch.

  • Bewertung

    5/5

    14.09.2023

    Buch (Paperback)

    Ein besonderes Buch

    Stringent und ausgefallen in der Form folgt »Der Geschmack von Aprikoseneis« einem klaren Konzept. 1000 Dreizeiler wie Tweets, Telegramme oder SMS, reiht der Autor aneinander. Im Stil sind sie nüchtern gehalten, erzeugen so Spannung im Kontrast zum emotional geladenen Inhalt, blumigen Worten und kindgerechter Gestaltung. Sie erinnern an Haiku, Suren oder Notizen und greifen Schlaglichter der Erinnerung heraus. Auf Seitenzahlen wird verzichtet, es gibt nur die Nummerierung und stüzende, die Stimmung aufnehmende Illustrationen, die auch die Zahl drei aufgreifen. In drei Farbfamilien gehalten und im Graphic Novel Stil rahmen sie emotionale Passagen von Krieg und Spannung. Gut dosiert fügt der Autor dem Text kurze kontextualisierende Fakten, Jahreszahlen und Erklärungen hinzu. Chronologisch und emotional wird die Geschichte entgegen der formalen Strenge vorangetrieben, Coming of Age und Autofiktion in einer ganz anderen und aufregenden Form. Alani ermöglicht damit gemeinsam mit der im Exil aufgewachsenen Figur Alani eine emotionale Aufklärung und ein Hereinwachsen in die gesellschaftliche und politische Entwicklung des Iraks von 1989 bis 2011. Das erste Mal lernt er mit neun Jahren den Irak kennen. Die Heimat seiner Eltern zeigt sich duftend, modern, gesellig, voll und reich mit kleinen für das Kind subtilen Grenzen. "Saddam" darf niemand sagen, fällt das Wort doch, geraten alle in Spannung und sein Vater bleibt in Paris, zu groß ist das Risiko einer erneuten Inhaftierung. 1990 sieht Alani dann "Feuerwerk" am Irakischen Himmel durch das französische Fernsehen. Seine Pariser Freunde finden es lustig, während seine Familie Angst hat und weint. Ein die Bevölkerung zermürbendes Embargo wird folgen. 1992 reist Alani in ein verändertes Land und wächst weiter herein in eine Reibung zwischen der Pariser Sicherheit und der auf seinen heranwachsenden Schultern lastenden Nähe zu dem sich stets verändernden Irak. 2003 treibt es den noch nicht fertig ausgebildeten Journalisten zurück in den nun vom amerikanischen Militärs besetzten Irak. Es entstehen erste Reportagen und immer mutigere journalistische Arbeiten, die in die Dreizeiler fließen, ebenso wie seine Liebe und Trauer um den sich stets in Unruhe und Kriegen verändernden Irak. . Sprachlich, konzeptuell, gestalterisch, inhaltlich und in der Gesamtheit ist »Der Geschmack von Aprikoseneis« ein spannendes, berührendes und dringliches Werk, dem ich viele Leser:innen wünsche. Ein besonderes und gelungenes Buch.

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