Produktbild: Ich rede von der Cholera

Ich rede von der Cholera Ein Bericht aus Paris von 1832

6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.06.2020

Herausgeber

Tim Jung

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

19/12,3/1 cm

Gewicht

110 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01042-8

Beschreibung

Rezension

»Pflichtlektüre für Verschwörungsanfällige.« ("Berliner Zeitung Online")
»Als Psychogramm einer Gesellschaft im Ausnahmezustand sind Heines Berichte [...] heute so lesenswert wie zur Zeit ihres Entstehens.« ("SR")
»Ein beißender, bissiger Text [...], gesellschaftlich scharf beobachtet, sehr geistreich und daher unbedingt lesenswert.« ("SWR 2 Lesenswert Magazin")
»Einer der packendsten Texte, die jemals über eine Pandemie geschrieben wurden [...].« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
»Heinrich Heines Bericht über die Cholera-Epidemie in Paris enthält manche Parallele zur gegenwärtigen Coronakrise.« ("Abendzeitung München")
»[...] Heine befähigt uns heute noch, die richtigen Fragen zu stellen, die uns zuvor vielleicht nicht in den Sinn gekommen wären.« ("Rheinische Post")
»Heinrich Heines Bericht über die Cholera in Paris 1832 hat verblüffende Ähnlichkeit zum Jahr 2020.« ("Der Tagesspiegel")
»Es gab erstaunliche Parallelen zur Coronapandemie. Gelernt haben die Menschen daraus nicht.« ("Hörzu")
»Ohne Pathos, dafür mit viel Empathie und journalistischem Ethos: Davon, wie Heinrich Heine vor bald 200 Jahren über eine Pandemie berichtete, können sich noch heutige Reporter ein Stück abschneiden.« ("Sonntagsblick")
»[...] ein Klassiker-Tipp, der so manche aktuellen Ereignisse in einem anderen Licht erscheinen lässt.« ("Kleine Zeitung Online")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.06.2020

Herausgeber

Tim Jung

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

19/12,3/1 cm

Gewicht

110 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01042-8

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

6 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Heinrich Heine war ab 1831…

sleepwalker am 27.08.2020

Bewertungsnummer: 2993937

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heinrich Heine war ab 1831 als Journalist in Paris tätig und daher vor Ort, als dort 1832 die Cholera ausbrach. Als Journalist befasste er sich mit der Epidemie, denn er blieb auch noch in Paris, als alle, die es sich leisten konnten, die Stadt verlassen hatten. Allerdings nicht, weil er besonders mutig war, sondern, wie er sagte: „ehrlich gesagt, ich war zu faul“. So bekam er einen direkten Einblick in die Krankheit und das Sterben, das er auf wenigen Seiten schildert. Er schildert die Geschehnisse journalistisch-nüchtern und weitgehend deskriptiv, nicht wertend. Er schreibt über Fake News (damals noch als Mundpropaganda), Panik und die Suche nach Schuldigen – mutet seltsam bekannt an. „[…]da vernahm man plötzlich das Gerücht: die vielen Menschen, die so rasch zur Erde bestattet würden, stürben nicht durch eine Krankheit, sondern durch Gift. Gift, hieß es, habe man in alle Lebensmittel zu streuen gewusst, auf den Gemüsemärkten, bei den Bäckern, bei den Fleischern, bei den Weinhändlern. Je wunderlicher die Erzählungen lauteten, desto begieriger wurden sie vom Volke aufgegriffen“. So vieles scheint sich zu wiederholen, so vieles kommt einem bei der Lektüre bekannt vor. In Paris war die Seuche nicht ernst genommen worden, als in London, Russland und dem Baltikum schon viele Menschen daran gestorben waren. 100%ig kann man die damalige Situation zwar nicht auf die heutigen Zustände mit Corona übertragen, da hat die Medizin inzwischen zu große Fortschritte gemacht, aber dennoch zeigt das Buch einige verstörende Parallelen, vor allem bezüglich des Umgangs der Bevölkerung mit der Krankheit. Das Büchlein (das ursprünglich ein Zeitungsartikel mit dem Titel „Französische Zustände“ war) hat es trotz der Kürze in sich, vor allem wegen der Aktualität in der momentanen Situation, auf die sich Herausgeber Tim Jung in seinem Vorwort bezieht. Es kann aufklären und aufrütteln, traurig, wütend und betroffen machen. Auf jeden Fall sollte man es dringend lesen und eventuell daraus lernen. Allerdings schreibt Heine „Angst ist bei Gefahren das Gefährlichste.“ – über vorsichtig sein und Respekt vor der Krankheit schreibt er leider nichts, dabei wäre das vermutlich – damals wie heute – der Königsweg. Von mir 5 Sterne.

Heinrich Heine war ab 1831…

sleepwalker am 27.08.2020
Bewertungsnummer: 2993937
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heinrich Heine war ab 1831 als Journalist in Paris tätig und daher vor Ort, als dort 1832 die Cholera ausbrach. Als Journalist befasste er sich mit der Epidemie, denn er blieb auch noch in Paris, als alle, die es sich leisten konnten, die Stadt verlassen hatten. Allerdings nicht, weil er besonders mutig war, sondern, wie er sagte: „ehrlich gesagt, ich war zu faul“. So bekam er einen direkten Einblick in die Krankheit und das Sterben, das er auf wenigen Seiten schildert. Er schildert die Geschehnisse journalistisch-nüchtern und weitgehend deskriptiv, nicht wertend. Er schreibt über Fake News (damals noch als Mundpropaganda), Panik und die Suche nach Schuldigen – mutet seltsam bekannt an. „[…]da vernahm man plötzlich das Gerücht: die vielen Menschen, die so rasch zur Erde bestattet würden, stürben nicht durch eine Krankheit, sondern durch Gift. Gift, hieß es, habe man in alle Lebensmittel zu streuen gewusst, auf den Gemüsemärkten, bei den Bäckern, bei den Fleischern, bei den Weinhändlern. Je wunderlicher die Erzählungen lauteten, desto begieriger wurden sie vom Volke aufgegriffen“. So vieles scheint sich zu wiederholen, so vieles kommt einem bei der Lektüre bekannt vor. In Paris war die Seuche nicht ernst genommen worden, als in London, Russland und dem Baltikum schon viele Menschen daran gestorben waren. 100%ig kann man die damalige Situation zwar nicht auf die heutigen Zustände mit Corona übertragen, da hat die Medizin inzwischen zu große Fortschritte gemacht, aber dennoch zeigt das Buch einige verstörende Parallelen, vor allem bezüglich des Umgangs der Bevölkerung mit der Krankheit. Das Büchlein (das ursprünglich ein Zeitungsartikel mit dem Titel „Französische Zustände“ war) hat es trotz der Kürze in sich, vor allem wegen der Aktualität in der momentanen Situation, auf die sich Herausgeber Tim Jung in seinem Vorwort bezieht. Es kann aufklären und aufrütteln, traurig, wütend und betroffen machen. Auf jeden Fall sollte man es dringend lesen und eventuell daraus lernen. Allerdings schreibt Heine „Angst ist bei Gefahren das Gefährlichste.“ – über vorsichtig sein und Respekt vor der Krankheit schreibt er leider nichts, dabei wäre das vermutlich – damals wie heute – der Königsweg. Von mir 5 Sterne.

Passt in unsere Zeit

Bewertung am 14.08.2020

Bewertungsnummer: 1363834

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller und Journalist Heine berichtet aus Frankreich, wie die Cholera sich von London aus auch in Paris ausbreitet und verheerende Folgen nach sich zieht. Die Menschen glaubten sich in Sicherheit, feierten weiter und gingen ihren Geschäften nach. Hygienemaßnahmen der Stadt führten mancherorts zu Protesten die in einzelnen Fällen sogar zu Morden führten, ausgeführt vom wütenden Mopp, welcher sich durch Fake News hat aufwiegeln lassen. Heinrich Heine beschreibt dass Sterben und Siechen welches er hautnah miterlebt, so eindringlich, dass es einen beim Lesen Angst und Bang wird. Vor allem,wenn man bedenkt dass die Tendenz in Bezug auf die aktuelle Seuche in eine ähnliche Richtung geht. So kann dieses Buch aufklärerisch wirken. Wenige Seiten, die es in sich haben.

Passt in unsere Zeit

Bewertung am 14.08.2020
Bewertungsnummer: 1363834
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller und Journalist Heine berichtet aus Frankreich, wie die Cholera sich von London aus auch in Paris ausbreitet und verheerende Folgen nach sich zieht. Die Menschen glaubten sich in Sicherheit, feierten weiter und gingen ihren Geschäften nach. Hygienemaßnahmen der Stadt führten mancherorts zu Protesten die in einzelnen Fällen sogar zu Morden führten, ausgeführt vom wütenden Mopp, welcher sich durch Fake News hat aufwiegeln lassen. Heinrich Heine beschreibt dass Sterben und Siechen welches er hautnah miterlebt, so eindringlich, dass es einen beim Lesen Angst und Bang wird. Vor allem,wenn man bedenkt dass die Tendenz in Bezug auf die aktuelle Seuche in eine ähnliche Richtung geht. So kann dieses Buch aufklärerisch wirken. Wenige Seiten, die es in sich haben.

Kundinnen und Kunden meinen

Ich rede von der Cholera

von Heinrich Heine

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Daniel Thiele

Thalia Erkrath

Zum Portrait

4/5

Heine berichtet aus erster Hand...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heine berichtet aus erster Hand davon, wie die Cholera Paris im Griff hat, zunächst als ausländisches Phänomen abgetan und mitunter antisemitistisch abgeleitet wird. Spannend und hochaktuell!
  • Daniel Thiele
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

4/5

Heine berichtet aus erster Hand...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heine berichtet aus erster Hand davon, wie die Cholera Paris im Griff hat, zunächst als ausländisches Phänomen abgetan und mitunter antisemitistisch abgeleitet wird. Spannend und hochaktuell!

Meinung aus der Buchhandlung

Ich rede von der Cholera

von Heinrich Heine

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Ich rede von der Cholera
  • Cover
    Titelseite
    Vorwort
    Ich rede von der Cholera
    Paris, 19. April 1832
    Faksimile von Heinrich Heines Artikel in der Allgemeinen Zeitung 29. April bis 2. Mai 1832
    Anmerkungen
    Über Heinrich Heine
    Impressum