Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie

Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie

Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie

Buch (Gebundene Ausgabe)

25,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung


»Verax« – unter diesem Namen kontaktierte ein geheimnisvoller Informant Barton Gellman. Der Journalist konnte nicht ahnen, dass sich dahinter Edward Snowden verbarg – und der größte Überwachungsskandal aller Zeiten.

Jetzt legt der dreifache Pulitzer-Preisträger die definitive Gesamtdarstellung der globalen Überwachung vor. »Der dunkle Spiegel« ist alles zusammen: Spionage-Thriller, Insider-Bericht, investigative Reportage – und ein einzigartiges Zeugnis der unersetzlichen Rolle des Journalismus. Wie in einem Krimi erzählt Gellman von Snowdens Leak bis zum heutigen Überwachungskapitalismus des Silicon Valley die ganze Geschichte. Gegen den Widerstand von Geheimdiensten der ganzen Welt gelingt es ihm, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Als sein Rechner vor seinen eigenen Augen gehackt wird, ist ihm klar: Hier sind Mächte am Werk, die kaum zu kontrollieren sind. Doch wer spioniert uns aus und warum? Sein Buch ist die Antwort auf diese Fragen.

Gellmans Insiderbericht ist schonungslos. ("Handelsblatt")
Gellman zeigt den ganzen Wahnsinn. Sachbuch und Thriller: Dafür gab`s den Pulitzer-Preis. ("Frankfurter Neuen Presse")

Einundzwanzig Jahre hat Barton Gellman für die »Washington Post« geschrieben und für diese Zeitung Snowdens Leak publizistisch begleitet. Außerdem unterrichtete er in Princeton journalistisches Schreiben und Recherchieren. Für seine Arbeiten hat er drei Pulitzer-Preise gewonnen, zweimal den Georg Pol Award, zweimal den Overseas Press Club Award sowie den Goldsmith Preis für investigativen Journalismus, den die Harvard University verleiht. Seit 2013 ist er Senior Fellow bei der Century Foundation. Er lebt mit seiner Familie in New York City..
Martina Wiese studierte Anglistik und Linguistik an der Universität Düsseldorf und ist seit 1984 als freie Übersetzerin und Lektorin tätig. Sie hat u.a. Steven Pinker, Richard E. Nisbett sowie die Nobelpreisträger Peter Doherty und Eric Kandel ins Deutsche übersetzt.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2020

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,8/15,2/4,8 cm

Gewicht

720 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2020

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,8/15,2/4,8 cm

Gewicht

720 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Dark Mirror: Edward Snowden and the Surveillance State

Übersetzer

Martina Wiese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397046-3

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Nur teilweise spannend...

S.A.W aus Salzburg am 15.10.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur teilweise spannend… Dieses Buch hat das Zeug zum Bestseller, was das Thema betrifft, wird aber keiner werden, weil der Journalist sich selbst zu wichtig nimmt und es damit unnötig auf 400 Seiten aufbläht, wodurch es eben nicht spannend zu lesen ist. Zum spannenden Teil: Wenn Gellman über Snowden und die NSA erzählt kommt einem das Gruseln, man will manches gar nicht glauben: Als Insider konnte Snowden alle Vorgänge in der NSA hacken und speichern und veröffentlichte Unglaubliches: Die NSA spionierte alle Amerikaner im Inland aus, obwohl sein Auftrag nur für das Ausland galt. Es speicherte alle Telefon-Metadaten aller US-Bürger und erstellte über jeden einzelnen Persönlichkeits- und Gefahrenprofile. Es lagerte die gesamten Internet-Vorgänge der ganzen Welt und konnte bei Bedarf im Nachhinein alle Daten für einen bestimmten Bürger zu einem bestimmten Zeitpunkt ausforschen. Es setzte sich dabei über geltende Gesetze und dezidiert ausgesprochene Verbote hinweg. Snowdens Aufzeichnungen belegen, dass die NSA einen Überwachungsstaat aufgebaut hat, der alle demokratischen Rechte der US-Bürger mit Füßen tritt. Gleichzeitig wurde eben dies geleugnet, sodass sich niemand rechtlich dagegen wehren kann. In diesen Infos und auch in den Gesprächsaufzeichnungen mit Snowden ist das Buch revolutionär. Zur gähnenden Langeweile: Mindestens die Hälfte des Buches sind als Gellmans Heldenstory angelegt und strotzen nur so vor Selbstbeweihräucherung und langatmigen Überlegungen, mit wem er was besprechen sollte und warum. Dabei kommen so viele Personen vor, die für die Story irrelevant sind und bei denen sich nur Aufdeckungs-Journalisten auskennen, genau gesagt nur amerikanische Aufdecker, die die Insider-Details kennen. Diese Geschichtchen habe ich überflogen, sonst wäre ich nie mit dem Buch fertig geworden oder dabei selig entschlummert. Hätte sich der Autor auf den ersten Teil beschränkt und den stringenter erklärt, wäre es ein tolles Buch geworden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Diktatur des Geldes. Die Lügen des Finanzkapitalismus"

Nur teilweise spannend...

S.A.W aus Salzburg am 15.10.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur teilweise spannend… Dieses Buch hat das Zeug zum Bestseller, was das Thema betrifft, wird aber keiner werden, weil der Journalist sich selbst zu wichtig nimmt und es damit unnötig auf 400 Seiten aufbläht, wodurch es eben nicht spannend zu lesen ist. Zum spannenden Teil: Wenn Gellman über Snowden und die NSA erzählt kommt einem das Gruseln, man will manches gar nicht glauben: Als Insider konnte Snowden alle Vorgänge in der NSA hacken und speichern und veröffentlichte Unglaubliches: Die NSA spionierte alle Amerikaner im Inland aus, obwohl sein Auftrag nur für das Ausland galt. Es speicherte alle Telefon-Metadaten aller US-Bürger und erstellte über jeden einzelnen Persönlichkeits- und Gefahrenprofile. Es lagerte die gesamten Internet-Vorgänge der ganzen Welt und konnte bei Bedarf im Nachhinein alle Daten für einen bestimmten Bürger zu einem bestimmten Zeitpunkt ausforschen. Es setzte sich dabei über geltende Gesetze und dezidiert ausgesprochene Verbote hinweg. Snowdens Aufzeichnungen belegen, dass die NSA einen Überwachungsstaat aufgebaut hat, der alle demokratischen Rechte der US-Bürger mit Füßen tritt. Gleichzeitig wurde eben dies geleugnet, sodass sich niemand rechtlich dagegen wehren kann. In diesen Infos und auch in den Gesprächsaufzeichnungen mit Snowden ist das Buch revolutionär. Zur gähnenden Langeweile: Mindestens die Hälfte des Buches sind als Gellmans Heldenstory angelegt und strotzen nur so vor Selbstbeweihräucherung und langatmigen Überlegungen, mit wem er was besprechen sollte und warum. Dabei kommen so viele Personen vor, die für die Story irrelevant sind und bei denen sich nur Aufdeckungs-Journalisten auskennen, genau gesagt nur amerikanische Aufdecker, die die Insider-Details kennen. Diese Geschichtchen habe ich überflogen, sonst wäre ich nie mit dem Buch fertig geworden oder dabei selig entschlummert. Hätte sich der Autor auf den ersten Teil beschränkt und den stringenter erklärt, wäre es ein tolles Buch geworden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Diktatur des Geldes. Die Lügen des Finanzkapitalismus"

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von Barton Gellman

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