Mein Bruder heißt Jessica

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Fischer Kjb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,5 cm

Beschreibung

Rezension

Anschaulich, mitfühlend und verständnisvoll lässt sich so durch die kindlichen Augen die anfängliche Irritation, die Wut und schließlich die Akzeptanz nachfühlen. ("Eselsohr")
Ein temporeicher Roman, der mit (klug übersetztem) britischen Humor Fragen nach Identitätsfindung und Geschlechterrollen verhandelt. ("Seitenweise Kinderliteratur")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Fischer Kjb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,5 cm

Gewicht

361 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

My Brother's Name is Jessica

Übersetzer

Adelheid Zöfel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7373-4219-3

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Ich empfand das Buch stark

Nicole aus Nürnberg am 27.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung zum Jugendbuch: Mein Bruder Jessica Inhalt in meinen Worten: Sams großer Bruder Jason macht eine Entwicklung der besonderen Art mit, und nicht jeder will diese Entscheidung mittragen, denn das würde heißen, das alles auf dem Kopf gestellt wird, als dann auch noch der Zopf darunter leiden muss und Jason abhaut, ist klar, so kann es nicht weiter gehen, währenddessen machen sich die Eltern einerseits Gedanken wie können sie ihrem Sohn diesen Blödsinn ausreden und doch was ist, wenn das alles gar kein Blödsinn ist? Die große Sinnfrage beginnt und der größte Verrat, den sich Sam niemals vorstellen hätte können. Wird die Familie darunter zerbrechen, oder wie wird das enden? Lesen - Staunen - anfangen umzudenken. Wie ich das Gelesene empfinde: Ich schätze diese Werke vom Autor, sie treffen bei mir immer auf einen ganz besonderen Nerv. Denn so tagesaktuell wie er schreibt und was er zu sagen hat, findet sich nicht überall so unverblümt. Er möchte aufrütteln und wach schütteln, er will das die Menschen die seine Geschichten lesen, hinsehen, hinterfragen, einen ganz anderen Blickwinkel einnehmen und dabei erkennen das nicht auf alles eine perfekte Antwort kommen kann, sondern das manchmal die leisen Stimmen, die die man nicht ernst nimmt etwas zu sagen haben. Deswegen ja diese Geschichte schafft es auch wieder. Wäre ich noch wie vor fünf Jahren, dann hätte ich dieses Buch in die Ecke gepfeffert und mit Gott gekontert, doch das kann ich heute nicht mehr. Denn viel zu vieles ist einfach anders als es das Schablonenleben gerne manchmal aufzeichnen möchte. Es gibt mehr zwischen Himmel und Hölle, als ich kleiner Mensch verstehen kann, ja es sogar verstehen will. Ich möchte den Menschen der mir begegnet nehmen wie er ist, natürlich gibt es immer noch einige Tabuthemen für mich, doch nicht jedes Tabuthema darf nur als Tabu behandelt werden, sondern auch ich muss umdenken lernen, meinen Horizont erweitern und mich dabei immer wieder eines fragen, wie will ich das man mit mir umgehen würde, wenn ich anders wäre. Und das schafft der Autor hier sehr liebevoll und doch voller Ernst mit manchen kurzen Schmunzelmomenten. Die Geschichte und ihre Charakter: Ich weiß nicht wie ich als Mutter handeln würde, wenn mein Kind das ein Sohn ist, sagen würde, du ich bin kein Sohn ich bin eine Tochter. Würde ich so wie im Buch vorgehen oder locker flockig? Ich weiß es nicht. Doch ich weiß das der Werdegang der Familie sehr wohl realistisch und authentisch ist und ich es gut nachvollziehen kann, wie jeder einzelne in dieser Geschichte seine Geschichte lebt. Die Tante die dann im Buch eine sehr wichtige Rollenfigur einnimmt hat mir sehr imponiert. Sie nimmt den Menschen wie er ist, selbst wenn alles ganz anders zu sein scheint wie es eben ist. Die Mutter im Buch tat mir auf der einen Seite leid, andererseits frage ich mich, darf die Karriere solch einen großen Raum einnehmen das Kinder vergessen und Leben gemieden wird? Wen ich allerdings gar nicht leiden mag und die mir doch irgendwie ziemlich ähnlich ist, ist das Mädchen das in der Geschichte einen kleinen Rahmen bekommt, denn aus Unwissenheit kann so schnell schlimmes passieren. Somit ist jeder Charakter sehr authentisch und lebendig dargestellt. Spannung: Ich fragte mich immer wieder wo mich der Autor hinführen möchte und muss gestehen, das ein oder andere sah ich voraus und doch gab es so viele Momente wo mir der Mund offen stand, wo ich staunte, wie es verläuft und das macht das Buch auch unglaublich spannend und intensiv. Empfehlung: Ein Buch das gut in den Deutschunterricht passen könnte und dabei eine ultra wichtige Botschaft vermittelt. Am Ende ist das Statement vom Autor für mich sehr tiefgehend, nämlich das er schwul sei, das erwartete ich absolut nicht seinerseits und umso mehr war es für mich eine fette Überraschung. Zum anderen bringt er ein Tabuthema so lebendig und authentisch herüber, das ich es ihm abnehme was er mir zu sagen hat und dabei hinterfrage ich mich selbst, was ich akzeptieren kann und möchte. Einfach gut umgesetzt und ich bin schon sehr auf sein nächstes Werk gespannt. Denn er ist ein Autor der an meine Nervenfasern geht und dabei Blitze in mich aussendet so das es mir nicht gleichgültig ist, was er hier schreibt. Danke für diese Art und Weise. Bewertung: Fünf Sterne für eine Geschichte die nicht näher am Puls der Zeit sein kann, wie es hier der Fall ist. Gut geschrieben, toll dargestellt.

Ich empfand das Buch stark

Nicole aus Nürnberg am 27.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung zum Jugendbuch: Mein Bruder Jessica Inhalt in meinen Worten: Sams großer Bruder Jason macht eine Entwicklung der besonderen Art mit, und nicht jeder will diese Entscheidung mittragen, denn das würde heißen, das alles auf dem Kopf gestellt wird, als dann auch noch der Zopf darunter leiden muss und Jason abhaut, ist klar, so kann es nicht weiter gehen, währenddessen machen sich die Eltern einerseits Gedanken wie können sie ihrem Sohn diesen Blödsinn ausreden und doch was ist, wenn das alles gar kein Blödsinn ist? Die große Sinnfrage beginnt und der größte Verrat, den sich Sam niemals vorstellen hätte können. Wird die Familie darunter zerbrechen, oder wie wird das enden? Lesen - Staunen - anfangen umzudenken. Wie ich das Gelesene empfinde: Ich schätze diese Werke vom Autor, sie treffen bei mir immer auf einen ganz besonderen Nerv. Denn so tagesaktuell wie er schreibt und was er zu sagen hat, findet sich nicht überall so unverblümt. Er möchte aufrütteln und wach schütteln, er will das die Menschen die seine Geschichten lesen, hinsehen, hinterfragen, einen ganz anderen Blickwinkel einnehmen und dabei erkennen das nicht auf alles eine perfekte Antwort kommen kann, sondern das manchmal die leisen Stimmen, die die man nicht ernst nimmt etwas zu sagen haben. Deswegen ja diese Geschichte schafft es auch wieder. Wäre ich noch wie vor fünf Jahren, dann hätte ich dieses Buch in die Ecke gepfeffert und mit Gott gekontert, doch das kann ich heute nicht mehr. Denn viel zu vieles ist einfach anders als es das Schablonenleben gerne manchmal aufzeichnen möchte. Es gibt mehr zwischen Himmel und Hölle, als ich kleiner Mensch verstehen kann, ja es sogar verstehen will. Ich möchte den Menschen der mir begegnet nehmen wie er ist, natürlich gibt es immer noch einige Tabuthemen für mich, doch nicht jedes Tabuthema darf nur als Tabu behandelt werden, sondern auch ich muss umdenken lernen, meinen Horizont erweitern und mich dabei immer wieder eines fragen, wie will ich das man mit mir umgehen würde, wenn ich anders wäre. Und das schafft der Autor hier sehr liebevoll und doch voller Ernst mit manchen kurzen Schmunzelmomenten. Die Geschichte und ihre Charakter: Ich weiß nicht wie ich als Mutter handeln würde, wenn mein Kind das ein Sohn ist, sagen würde, du ich bin kein Sohn ich bin eine Tochter. Würde ich so wie im Buch vorgehen oder locker flockig? Ich weiß es nicht. Doch ich weiß das der Werdegang der Familie sehr wohl realistisch und authentisch ist und ich es gut nachvollziehen kann, wie jeder einzelne in dieser Geschichte seine Geschichte lebt. Die Tante die dann im Buch eine sehr wichtige Rollenfigur einnimmt hat mir sehr imponiert. Sie nimmt den Menschen wie er ist, selbst wenn alles ganz anders zu sein scheint wie es eben ist. Die Mutter im Buch tat mir auf der einen Seite leid, andererseits frage ich mich, darf die Karriere solch einen großen Raum einnehmen das Kinder vergessen und Leben gemieden wird? Wen ich allerdings gar nicht leiden mag und die mir doch irgendwie ziemlich ähnlich ist, ist das Mädchen das in der Geschichte einen kleinen Rahmen bekommt, denn aus Unwissenheit kann so schnell schlimmes passieren. Somit ist jeder Charakter sehr authentisch und lebendig dargestellt. Spannung: Ich fragte mich immer wieder wo mich der Autor hinführen möchte und muss gestehen, das ein oder andere sah ich voraus und doch gab es so viele Momente wo mir der Mund offen stand, wo ich staunte, wie es verläuft und das macht das Buch auch unglaublich spannend und intensiv. Empfehlung: Ein Buch das gut in den Deutschunterricht passen könnte und dabei eine ultra wichtige Botschaft vermittelt. Am Ende ist das Statement vom Autor für mich sehr tiefgehend, nämlich das er schwul sei, das erwartete ich absolut nicht seinerseits und umso mehr war es für mich eine fette Überraschung. Zum anderen bringt er ein Tabuthema so lebendig und authentisch herüber, das ich es ihm abnehme was er mir zu sagen hat und dabei hinterfrage ich mich selbst, was ich akzeptieren kann und möchte. Einfach gut umgesetzt und ich bin schon sehr auf sein nächstes Werk gespannt. Denn er ist ein Autor der an meine Nervenfasern geht und dabei Blitze in mich aussendet so das es mir nicht gleichgültig ist, was er hier schreibt. Danke für diese Art und Weise. Bewertung: Fünf Sterne für eine Geschichte die nicht näher am Puls der Zeit sein kann, wie es hier der Fall ist. Gut geschrieben, toll dargestellt.

Bewertung am 22.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon das erste Buch von John Boyne (der Junge im gestreiften Pyjama) hat mich tief bewegt. Obwohl es bei "Mein Bruder heisst Jessica" um ein ganz anderes Thema geht , hat mir auch hier gefallen, dass dem Leser Mut gemacht wird, seinen eigenen Weg zu gehen.

Bewertung am 22.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon das erste Buch von John Boyne (der Junge im gestreiften Pyjama) hat mich tief bewegt. Obwohl es bei "Mein Bruder heisst Jessica" um ein ganz anderes Thema geht , hat mir auch hier gefallen, dass dem Leser Mut gemacht wird, seinen eigenen Weg zu gehen.

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Nele Zimmermann

Thalia Bad Oeynhausen

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2/5

John Boyne greift wieder ein wichtiges Thema der Gesellschaft auf, allerdings etwas zu kurz.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich liebe die Bücher von John Boyne, allerdings muss ich zugeben hat mir dieses nicht so gut gefallen. John Boyne schreibt Bücher, mit speziellen Themen immer sehr ausführlich und tiefgründig das kam in diesem Buch allerdings etwas zu kurz. Das Thema wurde wirklich schön aufgenommen und beschrieben allerdings war es mir zu oberflächlich im Gegensatz zu seinen anderen Romanen. Um erste Kontakte mit diesem Thema zu knüpfen ist dieses Buch aber eine schöne Lektüre.
2/5

John Boyne greift wieder ein wichtiges Thema der Gesellschaft auf, allerdings etwas zu kurz.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich liebe die Bücher von John Boyne, allerdings muss ich zugeben hat mir dieses nicht so gut gefallen. John Boyne schreibt Bücher, mit speziellen Themen immer sehr ausführlich und tiefgründig das kam in diesem Buch allerdings etwas zu kurz. Das Thema wurde wirklich schön aufgenommen und beschrieben allerdings war es mir zu oberflächlich im Gegensatz zu seinen anderen Romanen. Um erste Kontakte mit diesem Thema zu knüpfen ist dieses Buch aber eine schöne Lektüre.

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4/5

Authentisches, bewegendes Buch zu einem wichtigen Thema

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch zum Thema Transsexualität wird bereits aufgrund des Titels kontrovers diskutiert. Da es aber nicht die Geschichte einer Trans-Person erzählt, sondern die des kleinen Bruders, ist es gerade deshalb authentisch, weil es nicht immer korrekt ist. Auf bewegende, einfühlsame Weise wird erzählt, wie Sam nach einer Phase von Angst und Überforderung schließlich Verständnis und Akzeptanz für Jessica entwickelt. Ein Buch, das sehr gut als Aufhänger für familiäre Gespräche über das Thema Transsexualität dienen kann.
4/5

Authentisches, bewegendes Buch zu einem wichtigen Thema

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch zum Thema Transsexualität wird bereits aufgrund des Titels kontrovers diskutiert. Da es aber nicht die Geschichte einer Trans-Person erzählt, sondern die des kleinen Bruders, ist es gerade deshalb authentisch, weil es nicht immer korrekt ist. Auf bewegende, einfühlsame Weise wird erzählt, wie Sam nach einer Phase von Angst und Überforderung schließlich Verständnis und Akzeptanz für Jessica entwickelt. Ein Buch, das sehr gut als Aufhänger für familiäre Gespräche über das Thema Transsexualität dienen kann.

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