Homeland Elegien

Homeland Elegien

Roman

eBook

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Homeland Elegien

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 24,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 12,00 €
eBook

eBook

ab 10,99 €

Beschreibung

"Genau der Schriftsteller, den wir brauchen." Daniel Kehlmann
"Leidenschaftlich, verstörend, fesselnd." Salman Rushdie
Ayad Akthars "Homeland Elegien" ist ein intelligenter Roman über den zerrütteten Zustand des heutigen Amerikas. Über ein Amerika, in dem die Ideale der amerikanischen Demokratie den Göttern der Finanzindustrie geopfert wurden und eine TV-Persönlichkeit Präsident werden konnte.
Es ist ein persönliches Memoir über die Erfahrungen von im Westen lebenden Muslimen, insbesondere nach 9/11, und eine Reflexion über die Möglichkeit einer westlichen muslimischen Identität.
Es ist eine manchmal komische, manchmal bewegende, manchmal konfliktreiche Einwandererfamiliengeschichte und die intellektuelle Biografie eines künstlerischen Ausnahmetalents.
Und nicht zuletzt erzählt der Roman mit großem Esprit und aus ungewohnter Perspektive globale Zeitgeschichte, vom Konflikt zwischen Pakistan und Indien über den ersten Afghanistan Krieg bis hin zu Osama bin Laden und dem islamistischen Terror der jüngsten Gegenwart.

Details

Verkaufsrang

32634

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Verlag

Ullstein Verlag

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

32634

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Verlag

Ullstein Verlag

Seitenzahl

410 (Printausgabe)

Dateigröße

3009 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

9783843723930

Das meinen unsere Kund*innen

3.5

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(1)

1 Sterne

(0)

Funktioniert nicht als Roman

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 26.12.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch habe ich gekauft weil es von der Kritik hochgelobt wird und mich die Thematik sehr angesprochen hatte. Der Autor hat einen Text geschrieben, der weitgehend autobiographisch sein dürfte und beschäftigt sich mit der schwierigen Situation muslimischer Amerikaner. Die Eltern des Erzählers sind von Pakistan in die USA eingewandert und scheinen sich gut integriert zu haben. Der Vater ist Arzt, sogar zeitweise von Trump und kann seiner Familie ein gutes Leben bieten aber irgendwie kommt er nie wirklich an, bleibt immer in einem inneren Konflikt zwischen seiner muslimischen Herkunft und dem amerikanischen way of live. Dazu kommt das Misstrauen des weißen Amerika gegen Muslime, was nach 9/11 teils paranoide Züge annimmt. Zunächst hat mir das Buch gefallen aber ab dem zweiten Drittel bekam ich zunehmend Probleme mit dem Werk, was vor allem daran liegt, dass es keinen Handlungsfaden gibt. Es werden viele Geschichten und essayistische Betrachtungen aneinander gereiht aber ein komplexes Erzählwerk wird es nicht und erfüllt nicht die Kriterien des Romanes. Nach gut der Hälfte habe ich es zugemacht, als mir die ausführlichen Bettgeschichten des Erzählers auf die Nerven gingen. So Intimes geht nur in Romanform! Das Buch ist irgendwie weder Fleisch noch Fisch, kein Roman und kein Sachbuch. Von mir leider keine Empfehlung.

Funktioniert nicht als Roman

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 26.12.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch habe ich gekauft weil es von der Kritik hochgelobt wird und mich die Thematik sehr angesprochen hatte. Der Autor hat einen Text geschrieben, der weitgehend autobiographisch sein dürfte und beschäftigt sich mit der schwierigen Situation muslimischer Amerikaner. Die Eltern des Erzählers sind von Pakistan in die USA eingewandert und scheinen sich gut integriert zu haben. Der Vater ist Arzt, sogar zeitweise von Trump und kann seiner Familie ein gutes Leben bieten aber irgendwie kommt er nie wirklich an, bleibt immer in einem inneren Konflikt zwischen seiner muslimischen Herkunft und dem amerikanischen way of live. Dazu kommt das Misstrauen des weißen Amerika gegen Muslime, was nach 9/11 teils paranoide Züge annimmt. Zunächst hat mir das Buch gefallen aber ab dem zweiten Drittel bekam ich zunehmend Probleme mit dem Werk, was vor allem daran liegt, dass es keinen Handlungsfaden gibt. Es werden viele Geschichten und essayistische Betrachtungen aneinander gereiht aber ein komplexes Erzählwerk wird es nicht und erfüllt nicht die Kriterien des Romanes. Nach gut der Hälfte habe ich es zugemacht, als mir die ausführlichen Bettgeschichten des Erzählers auf die Nerven gingen. So Intimes geht nur in Romanform! Das Buch ist irgendwie weder Fleisch noch Fisch, kein Roman und kein Sachbuch. Von mir leider keine Empfehlung.

Ayad Akhtar - Homeland Elegien

Miss.mesmerized am 26.10.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elegie, die – ein sehnsuchtsvolles Klagelied, das ist es, was Ayad Akhtar auf sein Heimatland USA schreibt. Als Kind pakistanischer Eltern in Amerika geboren und aufgewachsen, sieht er sich zunehmend damit konfrontiert, als Ausländer wahrgenommen zu werden und als ungläubiger Muslim für radikale Islamisten sprechen zu sollen. Die gesellschaftliche Spaltung erlebt er auch in seiner Familie, das einst mit offenen Armen empfangende Einwandererland grenzt immer mehr aus und selbst diejenigen, die schon Jahrzehnte im Land sind und sich eine Existenz aufgebaut haben, beginnen zu zweifeln. Das Land ist tief gespalten, wie auch die Familie des Erzählers, deren Geschichte er erzählt, wobei sich offenbar Fakt und Fiktion locker vermischen, eine eindeutige Antwort auf diese Frage, was wahr und was erdacht ist, bleibt der Autor nämlich schuldig. Ayad Akhtar ist kein Unbekannter, 2013 erhielt er den Pulitzer Preis für sein Bühnenstück „Disgraced“, in welchem er ebenfalls einen innerlich zerrissenen Charakter in den Mittelpunkt stellt. Sein aktuelles Buch, irgendwo zwischen Memoiren und Roman anzusiedeln, greift die Thematik wieder auf und gibt einen Einblick in die Gedanken- und Erlebniswelt der zweiten Generation von Einwanderern, deren Welt durch die globalen Ereignisse in nachhaltiger Weise erschüttert wird. Vielfach verläuft der Riss, den der Autor im Land wahrnimmt, auch zwischen ihm selbst und seinem Vater. Jener erfolgreiche Arzt, der den amerikanischen Traum verwirklicht hat und dessen Sohn sich den schönen, aber brotlosen Künsten verschrieben hat. Der Vater 2016 als glühender Anhänger Donald Trumps, seinem einstigen Patienten, der Sohn, der sich derweil um die väterliche mentale Gesundheit sorgt. Aber auch die Entwicklungen mit Mittleren Osten bleiben nicht unbemerkt: die Radikalisierung der Verwandten, deren Abwendung von den USA, die sie nach ihrem Empfinden im Stich gelassen und das Land im Chaos zurückgelassen haben, fordert den Familienfrieden heraus und führen schließlich zur Erkenntnis: „Wir Muslime lebten in einem christlichen Land, so sahen wir es, jedenfalls in den Familien, die ich kannte. Wir lebten in einem christlichen Land, aber wir verstanden das Christentum nicht. Wir verstanden und respektierten es nicht.“ Viele Jahre des Zusammenlebens haben zu immer mehr Entfremdung geführt, zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen, aber auch in den Betroffenen selbst. Der ansteigende Rassismus und offene Ablehnung tragen ihren Teil bei. Ganz unterschiedliche Aspekte greift Akhtar auf, mal persönlicher, mal essayistischer. Sein Denken ist uramerikanisch, leicht kann er sich mit den großen Denkern identifizieren, gehört damit aber immer mehr einer intellektuellen Minderheit an. Seit 9/11 allerdings ist für ihn der Traum ein Stück weit ausgeträumt, er wird nie ankommen in seinem Heimatland, das sich von ihm entfremdet und dessen großer Verheißung er nachtrauert. Kurz vor den Wahlen eine schmerzhafte Analyse des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten, was jedoch immer auch die Möglichkeit des grandiosen Scheiterns eingeschlossen hat.

Ayad Akhtar - Homeland Elegien

Miss.mesmerized am 26.10.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elegie, die – ein sehnsuchtsvolles Klagelied, das ist es, was Ayad Akhtar auf sein Heimatland USA schreibt. Als Kind pakistanischer Eltern in Amerika geboren und aufgewachsen, sieht er sich zunehmend damit konfrontiert, als Ausländer wahrgenommen zu werden und als ungläubiger Muslim für radikale Islamisten sprechen zu sollen. Die gesellschaftliche Spaltung erlebt er auch in seiner Familie, das einst mit offenen Armen empfangende Einwandererland grenzt immer mehr aus und selbst diejenigen, die schon Jahrzehnte im Land sind und sich eine Existenz aufgebaut haben, beginnen zu zweifeln. Das Land ist tief gespalten, wie auch die Familie des Erzählers, deren Geschichte er erzählt, wobei sich offenbar Fakt und Fiktion locker vermischen, eine eindeutige Antwort auf diese Frage, was wahr und was erdacht ist, bleibt der Autor nämlich schuldig. Ayad Akhtar ist kein Unbekannter, 2013 erhielt er den Pulitzer Preis für sein Bühnenstück „Disgraced“, in welchem er ebenfalls einen innerlich zerrissenen Charakter in den Mittelpunkt stellt. Sein aktuelles Buch, irgendwo zwischen Memoiren und Roman anzusiedeln, greift die Thematik wieder auf und gibt einen Einblick in die Gedanken- und Erlebniswelt der zweiten Generation von Einwanderern, deren Welt durch die globalen Ereignisse in nachhaltiger Weise erschüttert wird. Vielfach verläuft der Riss, den der Autor im Land wahrnimmt, auch zwischen ihm selbst und seinem Vater. Jener erfolgreiche Arzt, der den amerikanischen Traum verwirklicht hat und dessen Sohn sich den schönen, aber brotlosen Künsten verschrieben hat. Der Vater 2016 als glühender Anhänger Donald Trumps, seinem einstigen Patienten, der Sohn, der sich derweil um die väterliche mentale Gesundheit sorgt. Aber auch die Entwicklungen mit Mittleren Osten bleiben nicht unbemerkt: die Radikalisierung der Verwandten, deren Abwendung von den USA, die sie nach ihrem Empfinden im Stich gelassen und das Land im Chaos zurückgelassen haben, fordert den Familienfrieden heraus und führen schließlich zur Erkenntnis: „Wir Muslime lebten in einem christlichen Land, so sahen wir es, jedenfalls in den Familien, die ich kannte. Wir lebten in einem christlichen Land, aber wir verstanden das Christentum nicht. Wir verstanden und respektierten es nicht.“ Viele Jahre des Zusammenlebens haben zu immer mehr Entfremdung geführt, zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen, aber auch in den Betroffenen selbst. Der ansteigende Rassismus und offene Ablehnung tragen ihren Teil bei. Ganz unterschiedliche Aspekte greift Akhtar auf, mal persönlicher, mal essayistischer. Sein Denken ist uramerikanisch, leicht kann er sich mit den großen Denkern identifizieren, gehört damit aber immer mehr einer intellektuellen Minderheit an. Seit 9/11 allerdings ist für ihn der Traum ein Stück weit ausgeträumt, er wird nie ankommen in seinem Heimatland, das sich von ihm entfremdet und dessen großer Verheißung er nachtrauert. Kurz vor den Wahlen eine schmerzhafte Analyse des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten, was jedoch immer auch die Möglichkeit des grandiosen Scheiterns eingeschlossen hat.

Unsere Kund*innen meinen

Homeland Elegien

von Ayad Akhtar

3.5

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Kristina Urban

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Kristina Urban

Thalia Berlin - Gesundbrunnen Center

Zum Portrait

5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor gibt tiefe Einblicke in sein Leben, sein Denken, seine Familie und vor allem zeigt er auf sehr sachliche Weise auf, wie schwer es ist, sich in Amerika zurechtzufinden, sich selbst zu finden und dabei seine Wurzeln nicht zu verlieren. Ein sehr wichtiges Buch!
5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor gibt tiefe Einblicke in sein Leben, sein Denken, seine Familie und vor allem zeigt er auf sehr sachliche Weise auf, wie schwer es ist, sich in Amerika zurechtzufinden, sich selbst zu finden und dabei seine Wurzeln nicht zu verlieren. Ein sehr wichtiges Buch!

Kristina Urban
  • Kristina Urban
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Homeland Elegien

von Ayad Akhtar

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Homeland Elegien