Produktbild: Ich war eine Ärztin in Auschwitz

Ich war eine Ärztin in Auschwitz

1

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23005

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.08.2020

Herausgeber

Andrea Rudorff

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,7/12,3/2,3 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Anthrazit / Weiß

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Klaudia Ruschkowski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1154-7

Beschreibung

Rezension

»Meine liebe Dr. Perl, dies ist ein außerordentlich interessantes und schreckliches Manuskript, und ich denke, es sollte nicht nur veröffentlicht, sondern auch von so vielen Menschen wie möglich gelesen werden. Mit den besten Grüßen, ihre Eleanor Roosevelt« # »Der Engel von Auschwitz« The Jerusalem Post

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Die Einführung allein lässt dem Leser schon das Blut in den Adern gefrieren. Gisella Perls Erinnerungen lassen Aufhorchen, Staunen (im negativen Sinne), sind erschütternd ...

----------

In den episodenartigen Kapiteln erinnert sich Gisella Pearl an einzelne Patientinnen und gibt ihnen somit nicht nur einen Namen, sondern auch ihre Individualität zurück.

Produktdetails

Verkaufsrang

23005

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.08.2020

Herausgeber

Andrea Rudorff

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,7/12,3/2,3 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Anthrazit / Weiß

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Klaudia Ruschkowski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1154-7

Herstelleradresse

Marix Verlag
Römerweg 10
65187 Wiesbaden
DE

Email: info@marixverlag.de

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Erschütternd und fesselnd

Bewertung am 01.03.2026

Bewertungsnummer: 3062696

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen - es wird nichts beschönigt, die erschreckende Realität wird destilliert beschrieben. Für mich eines der besten und informativsten Bücher zu diesem so erschütternden Thema.

Erschütternd und fesselnd

Bewertung am 01.03.2026
Bewertungsnummer: 3062696
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen - es wird nichts beschönigt, die erschreckende Realität wird destilliert beschrieben. Für mich eines der besten und informativsten Bücher zu diesem so erschütternden Thema.

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Ich war eine Ärztin in Auschwitz

von Gisella Perl

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Meinung aus der Buchhandlung

HeHa

Thalia Universitätsbuchhandlung

Zum Portrait

5/5

Unerträglich. Unverzichtbar.

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Gisella Perl, eine ungarisch-jüdische Gynäkologin, berichtet aus Auschwitz-Birkenau. Als Häftlingsärztin operiert sie ohne Instrumente, ohne Betäubung, unter Bedingungen radikaler Entmenschlichung. Sie hilft Frauen, heimlich Schwangerschaften zu beenden – denn jede entdeckte Schwangerschaft bedeutete in der Regel den sofortigen Tod für Mutter und Kind. Diese Entscheidungen trifft Perl wiederholt, ohne sie zu rechtfertigen. Sie legt sie offen, mit aller moralischen Unauflösbarkeit. Es gibt hier keine Helden, keine tröstliche Erzählkurve – sondern die Frage, was Handeln bedeutet, wenn jede Option falsch ist. Dieses Buch ist kein literarischer Roman. Wer glatte Sätze, eine durchkomponierte Chronologie oder stilistisch ausgearbeitete Übergänge erwartet, wird hier nicht fündig. Gisella Perl schrieb ihre Erinnerungen 1948, nur drei Jahre nach der Befreiung – und diese zeitliche Nähe prägt jeden Satz. Die Sprache ist roh, oft sprunghaft, die Chronologie nicht durchgehend geschlossen. Diese Unmittelbarkeit ist kein Mangel, sondern Teil ihrer Aussagekraft. Gerade die nüchterne, beinahe klinische Sprache verstärkt die Wirkung. Perl klagt nicht an, sie beschreibt. Und dieses Beschreiben wirkt härter als jede Anklage. Ein sprunghaftes, unvollkommenes Buch – und zugleich eines der eindringlichsten Zeugnisse über medizinisches Handeln im Zentrum der Vernichtung.
  • HeHa
  • Buchhändler/-in

5/5

Unerträglich. Unverzichtbar.

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Gisella Perl, eine ungarisch-jüdische Gynäkologin, berichtet aus Auschwitz-Birkenau. Als Häftlingsärztin operiert sie ohne Instrumente, ohne Betäubung, unter Bedingungen radikaler Entmenschlichung. Sie hilft Frauen, heimlich Schwangerschaften zu beenden – denn jede entdeckte Schwangerschaft bedeutete in der Regel den sofortigen Tod für Mutter und Kind. Diese Entscheidungen trifft Perl wiederholt, ohne sie zu rechtfertigen. Sie legt sie offen, mit aller moralischen Unauflösbarkeit. Es gibt hier keine Helden, keine tröstliche Erzählkurve – sondern die Frage, was Handeln bedeutet, wenn jede Option falsch ist. Dieses Buch ist kein literarischer Roman. Wer glatte Sätze, eine durchkomponierte Chronologie oder stilistisch ausgearbeitete Übergänge erwartet, wird hier nicht fündig. Gisella Perl schrieb ihre Erinnerungen 1948, nur drei Jahre nach der Befreiung – und diese zeitliche Nähe prägt jeden Satz. Die Sprache ist roh, oft sprunghaft, die Chronologie nicht durchgehend geschlossen. Diese Unmittelbarkeit ist kein Mangel, sondern Teil ihrer Aussagekraft. Gerade die nüchterne, beinahe klinische Sprache verstärkt die Wirkung. Perl klagt nicht an, sie beschreibt. Und dieses Beschreiben wirkt härter als jede Anklage. Ein sprunghaftes, unvollkommenes Buch – und zugleich eines der eindringlichsten Zeugnisse über medizinisches Handeln im Zentrum der Vernichtung.

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  • Produktbild: Ich war eine Ärztin in Auschwitz
  • Inhalt
    Einführung in die deutsche Ausgabe
    Vorwort
    Dr. Capesius
    »Ich will mit ihnen gehen …«
    Ankunft in Auschwitz
    Auschwitz – und ein Tag innerhalb seiner Grenzen Essen in Auschwitz
    Der »Schönheitssalon«
    Schatzkammer Auschwitz – Julika Farkas
    Charlotte Junger
    Der Preis für ein Stück Schnur …
    Irma Grese
    »Konzert« in Auschwitz
    Margarine
    Block VII – Die Latrine
    Entbindung in Lager C
    Das Hospitalpersonal
    Der verhängnisvolle Stofffetzen
    Der Tod einer Frau
    Ein Beutel voll Diamanten
    Der lebensrettende Embryo
    Die Geschichte von Jeanette
    Die Auflösung des Lagers C
    Abschied von Auschwitz
    Fahrt nach Hamburg
    Hamburg – Drägerwerke
    Bergen-Belsen
    General Glyn Hughes
    Abbé Brand