Produktbild: Die anorektische Logik

Die anorektische Logik Psychodynamik, Genese und Behandlung der Magersucht

42,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,9/14,6/2,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3015-3

Beschreibung

Rezension

»Im vorliegenden Band wird rekonstruiert, wie es zu Anorexie (anorexia nervosa) kommt, um dann die- sen Mechanismen präventiv und therapeutisch etwas entgegensetzen zu können. Die Annahme, auf der alles basiert – und die auch gängige Lehrmeinung ist –, lässt sich so zusammenfassen, dass Ano- rexie als das Ringen eines gekränkten Menschen um Selbstbestimmung zu verstehen sei. Wer seine völlige Unabhängigkeit von allem Äußerlichen demonstriert, bis hin zum zur Schau gestellten Hungern und Verhungern, ist von der Zuwendung unabhängig, an der es einmal fehlte.«
Martin A. Hainz, RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse #96 2022
»Dass Anorexie komplexer ist als ausgehungert auf dem Laufsteg zu balancieren, macht der Frankfurter Psychologe und Analytiker Thomas Ettl in seinem Buch über die anorektische Logik deutlich. Klug und kritisch betrachtet der Autor therapeutische Behandlungen, die nur darauf abzielen, die Magersüchtigen mit Essen zu versorgen und dessen Aufnahme zu kontrollieren. Damit, so der Autor, begeben sich die Behandelnden in das bizarre Gefüge der Erkrankten, die meist von Angst vor Kontrollverlust besessen sind.«
Verena Liebers, Eppendorfer. Zeitung für Psychiatrie & Soziales, 6/2021
»Wer je mit esskranken Menschen beruflich in Kontakt war, wird das Buch mit Gewinn lesen. Und zwar unabhängig davon, ob er eine psychoanalytische Ausbildung hat oder nicht. Die Erläuterung des Behandlungsprozesses ist beeindruckend in seiner Differenziertheit und geprägt durch wohltuende Demut angesichts der oft eingeschränkten Möglichkeiten des Helfens.«
September 2021

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,9/14,6/2,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3015-3

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Vorwort1 Dünn – Dünner – LollipopgirlSchreckenskörper im InternetEinführungBilder von Körpern – KörperbilderKnochenlandschaftenSchreckensbilder als WerbungDie Betrachter*inMutter Ana, Freundin Ana und die pathologische DyadeDer Schatten der Mutter2 Die anorektische Logik (I)3 Gesplittert, gefasert, geknacktDie Folgen einer VergewaltigungPrologDer Abschied vom KörperFlucht in die ZukunftDie no entry parents und die Suche nach besseren ElternEin Bordell als SanatoriumAna, Mia und die MagersüchtigeHilfreiche ObjekteEine »Glücksübung« 4 Die anorektische Logik (II)5 Das Mädchen, das nicht zunehmen wollte. Die Geschichte einer Magersüchtigen till the end (I)Tatort KörperSpurensucheDie Kindimago der ElternDie depressive MutterDas pathologische Überich und der enttäuschende VaterFluchtversuch aus der DyadeDie Kindimago als HindernisDas Trauma »Julie«Der MuttermordPubertät und Adoleszenz6 Die anorektische Logik (III)Die Anorexie als Angst vor der Verdauung7 Das Mädchen, das nicht zunehmen wollte. Die Geschichte einer Magersüchtigen till the end (II)Die MännerMadame de Villedieu, PsychotherapeutinIntrusive AttackenTill the endVom Mausoleum der Mutter bis in die Gruft mit der MutterEpilogNoch einmal: Die PlakateDie Macht der Signifikanten8 Die anorektische Logik (IV)EinleitungDie »Symptome« der KindheitDie Dyade und die VaterdeprivationEine verhängnisvolle VaterdeprivationDie multifaktoriell bedingte SymptomwahlDie Muttermorphophobie9 Anmerkungen zur BehandlungSymptomfokussierende VerfahrenTriebkonflikt oder Konflikt mit der UmweltAnalytisch orientierte VerfahrenTäter*innen und Opfer in Übertragung und GegenübertragungDie Intrusionsfalle»Schweigen, wenn ich eigentlich um Hilfe rufen müsste«Kontrollzwang als Grund für WiderstandDie Doppellinse Gegenwart und VergangenheitLebensgeschichte und ErinnerungDie Bedeutung spontaner GestenTherapeutinnen oder Therapeuten?(Des-)Analyse des partikularen Überich- bzw. Ichideal-SystemsDie direkte BeziehungsebeneParameterRessourcenforschungEpilogLiteratur