Produktbild: Nicht ohne meine Kippa!

Nicht ohne meine Kippa! Mein Alltag in Deutschland zwischen Klischees und Antisemitismus

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.04.2021

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

4150 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608120097

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.04.2021

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

4150 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608120097

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  • Bewertung

    5/5

    16.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    traurige Einblicke

    Ich bin dankbar, dieses Buch gelesen zu haben. Es führt einen ein in die jüdische Welt und auch in den Antisemitismus. Als Nichtjude kann man sich dieses nicht zu tolerierende Verhalten von Menschen aus jeder Gesellschaftsschicht schlecht vorstellen. Wie Leute so sein können, das ist mir ein Rätsel. Herr Ufferfilge schildert die steigende Anzahl der Anfeindungen in den letzten Jahren. Dabei ist der Schreibstil durch seinen Humor und die Schlagfertigkeit im Rahmen des Themas sehr unterhaltsam und anschaulich. Dadurch, dass er die Vorfälle immer gleich in ein Notizbuch geschrieben hat, sind diese präsent und dokumentierten, wie deutlich die antisemitischen Anfeindungen in den letzten Jahren zugenommen haben. Gerade diese alltäglichen Schilderungen sind erschreckend und augenöffnend. Es macht mich traurig, dass in Deutschland die Kippa nicht selbstverstänlich getragen werden kann. Stattdessen ist es in manchen Gegenden eine Mutprobe geworden und eine Frage der Zeit, bis zur nächsten verbalen Hassattacke. Daher Hut ab für den Mut und die Stärke, die er jeden Tag aufs neue aufbringt. Wir alle sind Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Wann kommt das bei allen an?

  • Christina B.

    5/5

    02.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch zum Nachdenken

    Sichtbar sein! Sichtbar, das ist der Autor mit seiner Kippa definitiv! Levi Israel Ufferfilge beschreibt in diesem Buch sein Leben. Sein Leben als Jude, indem er durch das tragen seiner Kippa dies sichtbar für alle macht. Er erzählt, welche Anfeindungen er hierdurch immer wieder erfahren muss. Er macht deutlich, dass der Antisemitismus leider immer noch allgegenwärtig ist und keine Ausnahme darstellt. Es ist erschreckend, welche Anfeindungen Juden immer noch erleben müssen und das im 21. Jahrhundert! Das selbst die Polizei nichts dagegen tut, sondern Herrn Ufferfilge dazu rät doch lieber das Taxi zu nehmen, anstatt die Straßenbahn oder vielleicht die Kippa einfach nicht aufzusetzen. „Manche Freiheiten muss man jeden Tag wieder verteidigen“, dies sagt der Autor und nach diesem Buch kann ich dem leider nur zustimmen. Der Autor kämpft hierfür, er lässt sich nicht unterkriegen und hat trotz der „Ratschläge“ seine Kippa nicht abgesetzt. Natürlich gab es Situationen in denen er einen Hut darüber aufgesetzt hat, aber er hat nicht darauf verzichtet. Er steht für seinen Glauben ein und lehrt an Schulen bzw. hält Vorträge. Dies ist ein Buch, was einen sehr zum Nachdenken anregt und was einem leider deutlich macht, dass manche Menschen auch im 21. Jahrhundert noch eine sehr bescheidene Denkweise haben. Auch wenn es nur sehr wenige Seiten hat, so konnte ich es nicht zwischendurch lesen, sondern habe mir Zeit damit gelassen, auch damit ich über die verschiedenen Situationen nachdenken konnte.

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das es in der heutigen Zeit immer...

    Das es in der heutigen Zeit immer noch nicht möglich ist, gefahrlos, eine Kippa zu tragen, ist unglaublich und erschreckend. Als Nichtjüdin konnte ich mir viele Sachen gar nicht vorstellen. Das Buch gibt einen guten Einblick und stimmte mich nachdenklich....

  • Jennifer

    5/5

    04.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fast schon zu viel Hass und Unverständnis

    Man dürfte meinen, dass im aufgeklärten 21. Jh. Antisemitismus keine Rolle mehr spielen sollte. Falsch gedacht. Der Mindener Autor und jüdische Religionslehrer Levis Israel Ufferfilge erlebt täglich das komplette Gegenteil. Ob in der Straßenbahn, im Supermarkt oder in der Universität, überall wird er offen wegen seiner Kippa angefeindet und das nicht nur verbal. Mit seiner bewussten Entscheidung für den jüdische Glauben lebt er in Deutschland gefährlich, lässt sich aber gerade deshalb nicht unterkriegen und bietet seinen Kritikern eloquent die Stirn. Ich bin immer noch geschockt, dass in unserem "liberalen" Land derart respektlos und inhuman mit Anhängern des jüdischen Glaubens umgegangen wird. Auch wenn dieses Buch nur ein paar der unschönen Erlebnisse des Autors aufgreift, reicht dies dennoch aus, um zu zeigen, wie groß der Hass, der meist auf Unkenntnis und kruden Stereotypen basiert, gegenüber Juden noch immer ist. Zugleich bewundere ich Ufferfilge für seine Haltung. Er setzt das Symbol seines Glaubens - seine Kippa - nicht ab (vgl. Titel), obschon er dann ruhiger leben könnte. FAZIT Ein starkes und oft schwer verdauliches Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte, um sich selbst ein Bild vom Antisemitismus in Deutschland machen zu können.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    22.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißend

    Mitreißend Ich interessiere mich - auch wenn ich selbst keinem Glauben angehöre - schon immer für die verschiedenen Glaubensrichtungen und deren Sichtweisen. Daher fand ich auch diese Buch hier sehr ansprechend. Keine allgemeines Sachbuch, sondern die direkten Erfahrungen eines Mannes jüdischem Glaubens, der diesen auch öffentlich ausleben (will) Ich habe es mit großem Interesse gelesen und finde Levi Ufferfilge einen sehr sympathischen Mann, mit dem ich mich auch gern mal richtig unterhalten würde. Es mag naiv sein, doch kann und werde ich wohl nie verstehen warum der Glaube, wenn er nicht radikal ausgelebt wird, so ein rotes Tuch für Menschen ist. Wie gesagt, ich selbst glaube an keinen Gott, finde es dennoch jedem selbst überlassen ob und an was er glaubt. Daher finde ich dieses Buch unglaublich wichtig zu lesen um zu verstehen.

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Bewertungen (8)

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  • Zum Bewerterprofil von Sophie Weigand

    Sophie Weigand

    Thalia Lübeck – Citti Park

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    5/5

    11.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Über Antisemitismus und jüdisches Leben in Deutschland

    Viele glauben, dass Antisemitismus kein größeres Thema mehr in Deutschland wäre. Dass er Antisemistismus ausschließlich im rechtsextremen Spektrum beheimatet wäre. Dass er vor allem ein Problem der Vergangenheit wäre. Wie falsch diese Annahmen sind, schildert Levi Israel Ufferfilge in bedrückender, beschämender Weise. Wo auch immer er öffentlich mit seiner Kippa als jüdisch erkennbar ist, läuft er Gefahr, von Menschen übergriffig angegangen oder antisemitisch beleidigt zu werden. Für viele Mitmenschen verliert er angesichts des Jüdischseins seine Individualität und Persönlichkeit, vielmehr steht er stellvertretend für ein Feindbild, das gesellschaftlich zunehmend mehr an Boden gewinnt. Nicht nur schildert er ausschnittweise, was ihm im Alltag widerfährt, er erzählt auch vom innigen Verhältnis zu seinen Großeltern, seiner Arbeit als Religionslehrer und dem jüdischen Leben in Deutschland, das so viel diverser und vielfältiger ist, als viele Menschen denken. Eine sehr lohnenswerte Lektüre!

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