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Die Tsantsa-Memoiren Roman

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2020

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

22,1/15,6/5,1 cm

Gewicht

758 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-177-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Der Begriff Multiperspektivität ist in aller Munde. Man bemüht sich. Noch nie aber hat man durch die Augen eines Schrumpfkopfs auf zwei Jahrhunderte geblickt. ("Berliner Zeitung")
Koneffke erzählt mit einer schier unerschöpflichen Erfindungsgabe und einer opulenten Ausmalung bizarrer Details. Man gerät immer wieder in den Sog der Sprachbegeisterung und der streckenweise ins Hochkomische tendierenden Schrumpfkopfbesessenheit des Autors. ("Badische Zeitung")
Ein bildgewaltiger Universalroman, dessen Sogwirkung man sich kaum entziehen kann. ("ORF ZIB")
Ein Schrumpfkopf als Erzähler und Protagonist! Ich bin total begeistert! Von der Phantasie, den Details, der Opulenz, der Komik und der Sprache! Von allem. Ganz ganz großartig! Wer keine Angst hat vor 550 Seiten, sollte keinen Moment warten und schnell zuschlagen. ("Flux FM")
Jan Koneffke schickt mit feiner Komik ein koloniales Objekt auf die Reise um die Welt. Das ist groß! ("Der Freitag")
Eine wunderbar fabulierte Erkundung europäischer (Kolonial-)Geschichte aus der Perspektive eines fantastischen Protagonisten. ("Die Presse Spectrum")
Ein Buch für mehr Empathie in der Welt. ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
Koneffke erzählt mit einer schier unerschöpflichen Erfindungsgabe und einer opulenten Ausmalung bizarrer Details, man gerät streckenweise immer wieder in den Sog der Sprachbegeisterung und der streckenweise ins Hochkomische tendierenden Schrumpfkopfbesessenheit des Autors. ("DLF Kultur Lesart")
Jan Koneffke zieht ein großes geschichtliches Panorama aus einzelnen, schlaglichtartigen Bildern auf. (...) Man sollte diesem Erzähler vertrauen und sich diese Reise nicht entgehen lassen. ("FAS")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2020

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

22,1/15,6/5,1 cm

Gewicht

758 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-177-5

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Eine geschichtliche Reise mit einem Schrumpfkopf

Petra aus Grasbrunn am 21.09.2020

Bewertungsnummer: 1379824

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Idee, das Bewusstsein eines Schrumpfkopfs erwachen zu lassen und mit ihm und durch seine Augen die geschichtliche Entwicklung der Welt mitzuerleben, wirkt anfangs etwas skurril, sieht einen dann aber in einen Bann. Ein Schrumpfkopf erwacht um das Jahr 1780 in Caracas zu Leben. Langsam nimmt er seine Umgebung war, lernt die Sprache von einem Ara und fängt schließlich sogar zu reden an, was bei seinem Besitzer direkt zu Tode erschrickt. Mehrere Besitzerwechsel führen den Tsantsa unter anderem nach Rom, Paris, London und Wien. Seine Memoiren erzählen sowohl die historischen Begebenheiten als auch die Lebensweisen der jeweiligen Epochen. Der Schrumpfkopf ist so ein sympathischer Geselle und berichtet mit soviel Charme von seinem Leben, seiner Bewusstseinsfindung und seinen Besitzern, dass man gar nicht mehr aufhören kann weiterzulesen – auch wenn er leider oft schlimme Dinge erleben muss. Und am Ende ist einem der Tsantsa so ans Herz gewachsen, dass man ihn am liebsten in die eigene Familie aufnehmen möchte. Für mich ist dieses Buch eindeutig ein Lese-Highlight des Jahres.

Eine geschichtliche Reise mit einem Schrumpfkopf

Petra aus Grasbrunn am 21.09.2020
Bewertungsnummer: 1379824
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Idee, das Bewusstsein eines Schrumpfkopfs erwachen zu lassen und mit ihm und durch seine Augen die geschichtliche Entwicklung der Welt mitzuerleben, wirkt anfangs etwas skurril, sieht einen dann aber in einen Bann. Ein Schrumpfkopf erwacht um das Jahr 1780 in Caracas zu Leben. Langsam nimmt er seine Umgebung war, lernt die Sprache von einem Ara und fängt schließlich sogar zu reden an, was bei seinem Besitzer direkt zu Tode erschrickt. Mehrere Besitzerwechsel führen den Tsantsa unter anderem nach Rom, Paris, London und Wien. Seine Memoiren erzählen sowohl die historischen Begebenheiten als auch die Lebensweisen der jeweiligen Epochen. Der Schrumpfkopf ist so ein sympathischer Geselle und berichtet mit soviel Charme von seinem Leben, seiner Bewusstseinsfindung und seinen Besitzern, dass man gar nicht mehr aufhören kann weiterzulesen – auch wenn er leider oft schlimme Dinge erleben muss. Und am Ende ist einem der Tsantsa so ans Herz gewachsen, dass man ihn am liebsten in die eigene Familie aufnehmen möchte. Für mich ist dieses Buch eindeutig ein Lese-Highlight des Jahres.

Ein Tsantsa reist durch die Geschichte

Kaffeeelse am 29.05.2021

Bewertungsnummer: 1497184

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Serie reißt nicht ab, denn auch dieses Buch gefällt mir nicht vollkommen. "Die Tsantsa-Memoiren" ist ein etwas langatmiger, aber auch interessanter Trip durch die Geschichte mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur. Dennoch wirkt diese Hauptfigur, trotz ihrer Exklusivität und Monströsität, recht langweilig. Eigentlich ist diese Geschichte eine gute Idee, deren Außergewöhnlichkeit aber in meinen Augen verspielt wurde. Denn irgendwie frage ich mich: Warum wird mir diese Geschichte erzählt? Ein sprechender und denkender Tsantsa, ja, und ...??? Wenn dies ein Locken sein soll, so hat das ja bei mir funktioniert, aber mit welchem Versprechen? Ein Versprechen einer packenden Handlung? Nicht wirklich. Der Tsantsa ermöglicht eine weitreichende Darstellung geschichtlicher Fakten, ja, aber das hätte anders auch geschafft werden können und dann vielleicht auch stimmiger. Dann, wenn ein Tsantsa schon zu Worte kommt, sollte auch seine Herkunft stimmig und richtig erläutert werden. Venezuela und Ekuador liegen doch recht weit auseinander, denn der Begriff Tsantsa verortet die Herkunft dieses Kopfes ja. Das ist etwas, was mich sehr gestört hat. Vielleicht, weil ich mir hier gerade mehr Inhalt zu dieser Thematik gewünscht habe. Stoff für einen weiteren Teil? Bitte nicht! Einen Fokus zu setzen auf ein etwas enger gewähltes Areal hätte diesem Buch sicher besser getan, es etwas zentriert. Dennoch sind die geschichtlichen Fakten interessant und ein buntes Kaleidoskop und auch gut zu lesen. Aber für 4 Punkte reicht die Gesamtgestaltung in meinen Augen hier leider nicht. Was wirklich schade ist, denn die Idee finde ich wirklich grandios!

Ein Tsantsa reist durch die Geschichte

Kaffeeelse am 29.05.2021
Bewertungsnummer: 1497184
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Serie reißt nicht ab, denn auch dieses Buch gefällt mir nicht vollkommen. "Die Tsantsa-Memoiren" ist ein etwas langatmiger, aber auch interessanter Trip durch die Geschichte mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur. Dennoch wirkt diese Hauptfigur, trotz ihrer Exklusivität und Monströsität, recht langweilig. Eigentlich ist diese Geschichte eine gute Idee, deren Außergewöhnlichkeit aber in meinen Augen verspielt wurde. Denn irgendwie frage ich mich: Warum wird mir diese Geschichte erzählt? Ein sprechender und denkender Tsantsa, ja, und ...??? Wenn dies ein Locken sein soll, so hat das ja bei mir funktioniert, aber mit welchem Versprechen? Ein Versprechen einer packenden Handlung? Nicht wirklich. Der Tsantsa ermöglicht eine weitreichende Darstellung geschichtlicher Fakten, ja, aber das hätte anders auch geschafft werden können und dann vielleicht auch stimmiger. Dann, wenn ein Tsantsa schon zu Worte kommt, sollte auch seine Herkunft stimmig und richtig erläutert werden. Venezuela und Ekuador liegen doch recht weit auseinander, denn der Begriff Tsantsa verortet die Herkunft dieses Kopfes ja. Das ist etwas, was mich sehr gestört hat. Vielleicht, weil ich mir hier gerade mehr Inhalt zu dieser Thematik gewünscht habe. Stoff für einen weiteren Teil? Bitte nicht! Einen Fokus zu setzen auf ein etwas enger gewähltes Areal hätte diesem Buch sicher besser getan, es etwas zentriert. Dennoch sind die geschichtlichen Fakten interessant und ein buntes Kaleidoskop und auch gut zu lesen. Aber für 4 Punkte reicht die Gesamtgestaltung in meinen Augen hier leider nicht. Was wirklich schade ist, denn die Idee finde ich wirklich grandios!

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Die Tsantsa-Memoiren

von Jan Koneffke

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Annette W.

Thalia Berlin – Alexa

Zum Portrait

5/5

Ein Schrumpfkopf an den geschichtlich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Schrumpfkopf an den geschichtlich spannendsten Orten der Welt! Ein Schelmenroman geistreich und amüsant erzählt!
  • Annette W.
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Schrumpfkopf an den geschichtlich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Schrumpfkopf an den geschichtlich spannendsten Orten der Welt! Ein Schelmenroman geistreich und amüsant erzählt!

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

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5/5

"Gut erhaltenes Exemplar, geradezu großartig", kommentierte der Doktor. "Ja, es ist ein Tsantsa..."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Tsantsa" - ich hatte den Ausdruck nicht mehr vernommen, seit ich mit dem Segler Europa erreicht hatte, wo ich "shrunken head", "Schrumpfkopf" und "testa mozzata" hieß, und versank in Erinnerungen an eine Zeit, als ich willen- und bewußtlos gewesen war und nicht im Entferntesten ahnte, was man mit mir anstellte... Seltsamste Protagonisten, merkwürdigste Geschehnisse, Unglaubliches und Fantastisches, hat die Literatur hervor gebracht - aber ein "Schrumpfkopf" als Erzähler? Wohl sicherlich noch nicht. Jan Konneffke hat die Geschichte dieses Tsantsas aufgeschrieben, er hat ihm gut zugehört, von den Anfängen seines Bewußtseins um 1780, da schmückte er, also der Tsantsa, das Arbeitszimmer eines vornehmen Spaniers in Südamerika, bis zum Jahr 2020, wo der Lebensbericht in Österreich endet - allerdings mit den Worten: "und sich alles vor Trennungsschmerz in mir zusammen zieht, ich aber weiß: es wird weitergehen, weitergehen, weitergehen..." Zwischen diese Eckdaten hat Konneffke einen überbordenden Roman gepackt, der buchstäblich vor Erzählkunst nur so strotzt, der, trotz seines Umfanges, nur ab und an Längen hat. Ein Buch, das eine ziemlich geniale Mischung aus opulenter viktorianischer Romankunst und dem, was man vor Jahren, besonders bei südamerikanischen Autoren, gerne als "magischen Realismus" bezeichnete. Der Lesespaß lässt nie nach, und immer, wenn der "Kopf" den Besitzer und das Land wechselt, fürchtet man, so gut, wie das eben Gelesene kann es jetzt ja kaum weitergehen, wird man eines Besseren belehrt. Und sagen Sie nur nicht: "Ein sprechender, denkender, fühlender Schrumpfkopf, dem ja allein sämliche physischen Voraussetzungen für diese komplexen Dinge abgehen, kann doch nur Blödsinn sein!" kann ich nur nachdrücklich dazu raten, dieses Buch einfach zu lesen, denn egal, wie der kleine Kerl das macht, er ist sehr aufmerksamer Beobachter seiner Umgebung und auch, nachdem er seine Sprache gefunden hat, ein überzeugender Ratgeber und loyaler Freund seinen Besitzern gegenüber - die Kapitel, die in Rom und Umgebung Anfang des 19. Jahrhunderts, in einer "britischen Gemeinde" spielen, belegen das aufs Vortrefflichste... Im übrigen gilt der alte Werbespruch der "Weird Tales": "Seltsam? Aber so steht es geschrieben..."
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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"Gut erhaltenes Exemplar, geradezu großartig", kommentierte der Doktor. "Ja, es ist ein Tsantsa..."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Tsantsa" - ich hatte den Ausdruck nicht mehr vernommen, seit ich mit dem Segler Europa erreicht hatte, wo ich "shrunken head", "Schrumpfkopf" und "testa mozzata" hieß, und versank in Erinnerungen an eine Zeit, als ich willen- und bewußtlos gewesen war und nicht im Entferntesten ahnte, was man mit mir anstellte... Seltsamste Protagonisten, merkwürdigste Geschehnisse, Unglaubliches und Fantastisches, hat die Literatur hervor gebracht - aber ein "Schrumpfkopf" als Erzähler? Wohl sicherlich noch nicht. Jan Konneffke hat die Geschichte dieses Tsantsas aufgeschrieben, er hat ihm gut zugehört, von den Anfängen seines Bewußtseins um 1780, da schmückte er, also der Tsantsa, das Arbeitszimmer eines vornehmen Spaniers in Südamerika, bis zum Jahr 2020, wo der Lebensbericht in Österreich endet - allerdings mit den Worten: "und sich alles vor Trennungsschmerz in mir zusammen zieht, ich aber weiß: es wird weitergehen, weitergehen, weitergehen..." Zwischen diese Eckdaten hat Konneffke einen überbordenden Roman gepackt, der buchstäblich vor Erzählkunst nur so strotzt, der, trotz seines Umfanges, nur ab und an Längen hat. Ein Buch, das eine ziemlich geniale Mischung aus opulenter viktorianischer Romankunst und dem, was man vor Jahren, besonders bei südamerikanischen Autoren, gerne als "magischen Realismus" bezeichnete. Der Lesespaß lässt nie nach, und immer, wenn der "Kopf" den Besitzer und das Land wechselt, fürchtet man, so gut, wie das eben Gelesene kann es jetzt ja kaum weitergehen, wird man eines Besseren belehrt. Und sagen Sie nur nicht: "Ein sprechender, denkender, fühlender Schrumpfkopf, dem ja allein sämliche physischen Voraussetzungen für diese komplexen Dinge abgehen, kann doch nur Blödsinn sein!" kann ich nur nachdrücklich dazu raten, dieses Buch einfach zu lesen, denn egal, wie der kleine Kerl das macht, er ist sehr aufmerksamer Beobachter seiner Umgebung und auch, nachdem er seine Sprache gefunden hat, ein überzeugender Ratgeber und loyaler Freund seinen Besitzern gegenüber - die Kapitel, die in Rom und Umgebung Anfang des 19. Jahrhunderts, in einer "britischen Gemeinde" spielen, belegen das aufs Vortrefflichste... Im übrigen gilt der alte Werbespruch der "Weird Tales": "Seltsam? Aber so steht es geschrieben..."

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Die Tsantsa-Memoiren

von Jan Koneffke

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