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Lust

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Barbara Nüsse

Spieldauer

7 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.06.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

232

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788726549560

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Barbara Nüsse

Spieldauer

7 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.06.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

232

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788726549560

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  • Bewertung

    aus Winterthur

    5/5

    22.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    tolles Buch

    So böse, so real. Die Menschheit und ihr Liebesbeziehungen so abgrundtief beschrieben.

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    02.08.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Sittenbild

    Lust ist eine brutale und äusserst nüchtern abgeschmackte Darstellung gesellschaftlichen und auch zwischengeschlechtlichen Zusammenlebens in der österreichischen Provinz. Jelinek erzeugt mit ihrer Sprache erschütternd beklemmende Bilder innerfamiliärer Szenarien. Die Geschlechterrollen wirken schonungslos primitiv und reduziert; die Frau wird zum stets gehorchenden Sexualobjekt degradiert, der Mann ist ein stets konsumierendes, rücksichtsloses Wesen, das sich immer zu behaupten weiss.

  • Markus von Brevern

    aus Aachen

    5/5

    06.06.2005

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr empfehlenswert, unvergleichlich

    In Lust schreibt Jelinek in einer Art, die einmalig ist. Der Text ist unglaublich dicht und assoziationsgeladen. Die Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen, werden vom Folgetext ausgewertet. So fliegt man gleichsam in einem Assoziationsrausch durch die Seiten. Das Thema selbst ist zweitrangig. Als deutscher Großstädter kann ich dem österreichischem Kleinstadtgetue nichts abgewinnen. Zwar ist ständig von Sex die Rede, Lust fällt dabei aber nicht ab. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau und das zwischen Oberschicht und Mittelschicht wird ständig thematisiert, ertrinkt aber in einem See von Sexgeschehen. Dieses wiederum wird von der Intensität der Sprache in den Hintegrund gedrückt. Große Kunst.

  • MarieOn

    3/5

    08.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Das war kein Lesegenuss

    Der Direktor entsagt ihnen allen und will nur noch die eine, die seine. So schreit er´s mit lauter Stimme herum und alle ducken sich weg, auf das Glück, seiner Laune zu entkommen. Er ist der Papierfürst, der Direktor der Papierfabrik, solvent, eloquent und mit einem Gehänge ausgestattet, das seinesgleichen erst erfinden müsste. Keiner kann es mit ihm aufnehmen. Seine Gerti, die mit dem schönen Gerät, die bestangezogenste Frau in der ganzen Region. Eine reine Augenweide, der er allzuliebenddringend ins Dekolleté fährt, wann immer sie gern gesehene Gäste am Theater oder bei Geschäftsessen sind. Der Appetit, den holt er sich gern draußen, doch essen, das tut er nur noch daheim, seit diese Krankheit grassiert. Die Gerti ihrerseits erträgts, dafür kommt ihr Gatte dann auch schoneinmal mit einer hübschen Brosche heim, wenn er es ihr allzuschlimm getrieben und dann die Gerti aus dem Haus getrieben hat. Die sieht es schon dem Sohne an, dass der ganz ähnlich wie ihr Mann, immer um des Gertis Rock herumschleicht. Fazit: Das war kein Lesegenuss, eher eine Fleißarbeit. Elfriede Jelinek 2004 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet, hat eine Parodie auf das österreichische Bürgertum geschaffen. Das ganze Buch dreht sich um die Geilheit der Männer, die sich an der Ohnmacht der verheirateten, abhängigen, devoten Gerti besaufen. Die Sprache ist obszön, pornografisch und abartig. Ein nicht enden wollender Albtraumporno, während dem die Gerti in alle Körperöffnungen penetriert wird. Dieses Buch zu lesen, hat mich auf eine Weise getroffen, wie kein Buch zuvor. Die Einseitigkeit, denn Gerti hat keinen Spaß an dem Treiben ihres Mannes. Sie wird zur Alkoholikerin weil sie ihren Mann anders nicht aushält. Wie er sie frei jeder Empathie benutzt, sie vergewaltigt und schlägt, wenn sie sich unwillig zeigt. Ihre finanzielle Abhängigkeit. Und dann hängt sie sich im Suff an einen jüngeren, der sie genauso mies behandelt. Versuch und Irrtum. Das Buch ist ohne Frage außerordentlich textsicher geschrieben. Die ganze Litanei hat mir allerdings keinen Mehrwert gebracht. Die Quintessenz bleibt mir verborgen. Vielleicht ist das Kunst?

  • tagesschau

    aus Gelsenkirchen

    3/5

    20.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Der versaute Direktor…

    Der versaute Direktor Teilweise hochkomisch, aber auch schwurbelig, nach Bedeutung heischend, doch durchaus sprachvirtuos und streckenweise schön versaut. Spielfreude kommt da nicht immer auf. Darauf ein pikantes Wiener Wurtgulasch und ein Hellbier. Lang lebe der Direktor!

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