„… und der Block war judenleer“ Die NS-Verfolgung von Juden in den Niederlanden und ihre Ermordung im Konzentrationslager Mauthausen
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- Deutsch ausgewählt
22,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
15.01.2021
Herausgeber
Bundesanstalt KZ-Gedenkstätte Mauthausen/Mauthausen MemorialVerlag
New Academia PublishingSeitenzahl
178
Maße (B/H)
15,5/22,5 cm
Gewicht
300 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7003-2197-2
Die vorliegende Studie untersucht die Verfolgung von Juden im Reichskommissariat Niederlande und rekonstruiert ihre Deportation nach Mauthausen auf Basis zeitgenössischer Quellen und ZeitzeugInnenaussagen. Sie legt die große Bedeutung offen, die dem KZ Mauthausen im Terrorsystem der nationalsozialistischen Besatzungsmacht zukam. Bis heute ist dieses Lager im kollektiven Gedächtnis der Niederlande stark verankert.
Die antisemitische Politik der deutschen Besatzung in den Niederlanden erfuhr mit dem Februarstreik 1941 und dessen brutaler Niederschlagung eine wesentliche Verschärfung. Infolge mehrerer Verhaftungswellen ließen die nationalsozialistischen Behörden 1941 und 1942 hunderte jüdische Männer über andere Lager ins KZ Mauthausen deportieren. Da die Niederlande in den Jahren zuvor eines der wichtigsten Fluchtziele für deutsche und österreichische Jüdinnen und Juden waren, befanden sich unter den Verhafteten auch zahlreiche Emigranten.
Im KZ Mauthausen wurde der überwiegende Teil der Deportierten Opfer von gezielten Mordaktionen. Ihr rascher Tod wurde in den Niederlanden auch medial thematisiert, sodass die Besatzungsbehörden die Verschleppung nach Mauthausen bald als bewusste Drohung zur Repression, Abschreckung und Einschüchterung der jüdischen Bevölkerung einsetzten.
Andreas Schrabauer hat an der Universität Wien Geschichte und Germanistik studiert. Für seine Diplomarbeit ‚„… und der Block war judenleer‘ – Die Verhaftung und Deportation jüdischer Männer in den Niederlanden und ihre Ermordung im Konzentrationslager Mauthausen“ wurde er 2018 mit dem Mauthausen-Memorial-Förderpreis ausgezeichnet.
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