Können wir das Gute wollen? Über den Konflikt zwischen Augustinus und Pelagius deren unterschiedliche Auslegung von Sünde und der Gnade Gottes
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.06.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
570 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346177438
Es folgt eine Diskussion von zwölf Testimonien, welche Pelagius in De natura aufgeführt hatte und wird abgeschlossen mit einem Aufruf zum wahren christlichen Leben. Augustinus geht so weit zu behaupten, der Mensch könne nicht von sich aus das Gute wollen. Im Laufe der Zeit verschärften sich beide Positionen. Diese Arbeit stellt die verschiedenen Auslegungen der Begriffe Sünde und Gnade von Augustinus und Pelagius heraus, indem Fachliteratur behandelt wird, und dabei ein Fokus auf Augustinus¿ Werk De Natura et gratia gelegt wird. Dadurch sollen die verschiedenen Ansichten über die Natur des Menschen verdeutlicht werden, und der abstrakte Konflikt von Pelagius und Augustinus betrachtet und erläutert werden. Augustinus¿ Erbsündentheologie erscheint hier auf den ersten Blick düster, während Pelagius¿ Lehre einladender wirkt. Trotzdem setzte sich Augustinus¿ Lehre bis heute durch, und wurde in den folgenden Jahrhunderten von Martin Luther und Thomas von Aquin aufgegriffen, weshalb diese Arbeit im Fazit die Lehre des Augustinus¿ von der Lehre des Pelagius¿ unterscheiden, und für das moderne Christentum reflektieren soll.
Augustinus zählte schon zu seinen Lebzeiten zu den höchsten theologischen Autoritäten. Seine Lehre zur Ekklesiologie, Sakramententheologie und zur Sünde sind über Jahrhunderte, bis heute bestimmend. Nicht umsonst bezeichnet man ihn als größten Kirchenvater des Westens. Die Themen Erbsünde, die Natur des Menschen und die Gnade Gottes ziehen sich durch alle Werke Augustinus¿, doch besonders geht Augustinus in seinem Werk Denatura et gratia, welches er ca. 414 n.Chr. schrieb, auf diesem Themenkomplexe ein.
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