Fragestellungen der neueren Militärgeschichte zu ausgewählten Schlachten des 30-jährigen Krieges in Süddeutschland
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.06.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
89 (Printausgabe)
Dateigröße
9028 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346179517
Der deutsche Schlachtenbegriff erfährt eine inhaltliche Verengung und einen Wandel. Die Schlacht im Deutschen entspringt dem althochdeutschen slahta für Tötung und dem mittelhochdeutschen Verb slahten für schlachten und schlagen. Erst im frühen Neuhochdeutschen erfolgt ein Bedeutungswandel in Richtung kriegerischen Zusammentreffens zweier Heere. Die Vorstellung des blutigen, tödlichen, die früher mit dem Worte verbunden war, verschwindet. Den Unterschied auf den Punkt bringt Friedrich Schiller in der Jungfrau von Orleans: Ein Schlachten wars, nicht eine Schlacht zu nennen!" Im Lateinischen finden sich für Schlacht pugna (z. B. pugna equestris - Reiterschlacht) und proelium (proelium navale - Seeschlacht, proelium equestre - Reiterkampf), aber auch stets weitere Bedeutungen auf der individuellen Ebene wie "Faustkampf, Schlägerei; Zweikapf" für pugna sowie "Zweikampf [...] Streit, Konflikt" für proelium.
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