In seinem neuesten Buch zeigt uns Wolfgang Schierlitz, dass die stille Zeit wieder starke Nerven fordert. Schon lodert der Christbaum wie ein Elmsfeuer. Der Hauptdarsteller des historischen Spiels denkt an Raureif, auch wenn er bei 35 Grad Hitze am See schwitzt. Und der Judas-Darsteller ist nicht gerade der Hellste. Der Bürgermeister als braver Hirte auf dem judäischen Weidegrund verkündet mit Gesangseinlagen die Überlieferung. Endlose Proben müssen in Coronazeiten mit Schutzmasken und in Zweiergruppen rechtzeitig absolviert werden. Die Hektik bricht aus und an Weihnachten brennen in Australien die Eukalyptusbäume. Eine kindliche Reklamation nützt gar nichts, wenn die Weihnachts-Wunsch-Sachen nicht geliefert werden. Die Gebirgsschützen marschieren bierselig im Andenken an die Weihnachtskatastrophe von 1705.
Kundinnen und Kunden meinen
1.0/5.0
Bewertung
1/5
07.12.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Selten so wenig gelacht
Das Buch ist maximal enttäuschend. Wer auf lustige Weihnachtsgeschichten hofft, ist mit dem Buch komplett falsch beraten! Den Witz sucht man hier vergebens. Beispielsweise eine Erzählung über ein auf dem Stadtsee eingebrochenes Eishockey-Team hat weder etwas mit Weihnachten, noch hat es etwas mit „lustig“ zu tun. Bei den lahmen, langweiligen Geschichten, kommt nicht mal ein müdes Lächeln zu Stande
Finger weg. Der Buchtitel verspricht mehr als es verspricht. Zu dem Autor fällt mir nur eines ein - setzten 6!
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