Produktbild: Im Fallen lernt die Feder fliegen

Im Fallen lernt die Feder fliegen Roman

14

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Limmat Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

959 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783038552093

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Limmat Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

959 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783038552093

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  • Bewertung

    5/5

    12.12.2024

    eBook (ePUB)

    Eine tolle Geschichte: Schnell verschlungen

    Usama Al Shahmani erzählt die Geschichte an (mir) bekannten Orten im Kanton Thurgau, die mir das Gefühl gaben, die Protagonistin zu kennen oder ihr schon einmal begegnet zu sein. Zudem zeigt Al Shahmani Unterschiede von zwei Generationen bezüglich Heimatgefühle auf, was ich vor allem politisch sehr spannend finde. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in der Sekundarschule I oder II als Klassenlektüre verwendet werden könnte. Flüchtende Menschen: Ein zeitloses Thema

  • SanPacoli

    Book Circle Community

    5/5

    11.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die leise Kraft des Neuanfangs

    Im Fallen lernt die Feder fliegen ist ein wunderschön geschriebenes Buch, das mich tief berührt hat. Die Sprache ist poetisch und bilderreich – jede Seite wirkt fast wie ein kleines Kunstwerk. Besonders beeindruckt hat mich die Tiefe der Charaktere und die Art, wie Usama Al Shahmani Themen wie Migration, Loslassen, Identität und Selbstfindung miteinander verwebt. Das Buch ist berührend, stellenweise herzzerreissend und bleibt noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis. Schon der Titel hat mich fasziniert – und das Werk selbst hat meine Erwartungen mehr als erfüllt.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    05.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine schöne Leserunde

    Eine Erzählung aus der Tiefe des Lebens…untastbar, tiefgründig, inkomplett und nachdenklich. Es animiert über die Verhaltesweise von Mitmenschen nachzudenken und frei von Stereotypen, Vorurteile handeln, fühlen und denken. Die Ausseinandersetzung mit dem Buch führte zur Überprüfung von Werten und Normen und zu einer Reflexion im Umgang mit Menschen auf der Flucht. Habe das Buch sehr gerne gelesen, weiss aber nicht,, ob ich es auch ein zweites Mal tun würde. Irgendwo durch hat mir dennoch der eine oder andere Aspekt gefehlt. Würde gerne weitere Bücher des Autors lesen und erkunden

  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus 21109 Hamburg

    5/5

    22.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Federn und Wurzeln

    Usama Al Shahmani ist Iraker und lebt nach seiner Flucht in der Schweiz. Er kennt also die Szenerie seines Romans aus eigenem Erleben, auch wenn die zwei Schwestern, Aida und Nosche, natürlich ganz andere Lebensläufe und Charaktere haben. Die jüngere der Schwestern, Aida, beschreibt in der Ich-Form ihr gemeinsames Leben und ihr alleiniges Leben nach dem Unfalltod ihrer Schwester – ein Leben, das von einem Flüchtlingslager in Ghom im Iran in die Schweiz, in den Irak und zurück in die Schweiz führt. Es ist ein zerrissenes Leben, ein Leben der Entwurzelung und der Entfremdung, einer Entfremdung auch von den eigenen Eltern, die trotz mehrjährigen Aufenthaltes in der Schweiz dort nie Fuß gefasst haben, nicht Fuß fassen wollten und ihr Dorf im Irak glorifizierten. Für sie war eine Rückkehr mit den beiden Mädchen der einzige Weg ihre vermeintliche Identität zu erhalten. Doch für Aida und Nosche waren der Irak und besonders das Dorf keine Heimat, dort gab es keine Geborgenheit für sie, keine Zugehörigkeit, dort gab es Zwang und Anpassung an die traditionellen Verhaltensweisen eines orientalischen Dorfes. Daran änderte auch die neue politische Lage im Land nichts: der Diktator war fort, die Amerikaner waren im Land und durch deren sog. „Nation Buildung“ wuchsen die Gräben im Land, wurde die Kluft zwischen den Schiiten und den Sunniten immer heftiger, so dass letztendlich daraus eine neue Unterdrückung entstand, die des IS. Für beide Mädchen war die Situation im Dorf unerträglich, inakzeptabel, besonders wenn man zuvor viele Jahre eine andere Gesellschaftsform erlebt hatte, die natürlich auch Diskriminierungen kannte, aber doch Wege offen hielt zur Selbstbestimmung, zu persönlicher Freiheit, zur Schaffung eines eigenen Selbstbildes. So planten sie mutig mit Hilfe eines väterlichen irakischen Freundes aus der Schweiz ihre Flucht über Istanbul, das übliche Procedere mit gefälschten Pässen und Identitäten, mit intensiven Befragungen im Sehnsuchtsland Schweiz, in dem sie ihre Zukunft sahen. Bedauerlicherweise hatte die Ältere, Nosche, einen tödlichen Fahrradunfall und wurde auf Wunsch der Eltern, die sich nach der Flucht der Mädchen getrennt hatten, in den Irak überführt und dort im Familiengrab bestattet. Aida jedoch gelingt ihr Schweizer Leben, sie bekam gültige Aufenthaltspapiere, eine Lehrstelle und später einen Job in einer universitären Bibliothek. Sie hatte einen Schweizer Freund und man könnte also behaupten, sie sei voll integriert. Aber was ist Integration? Sie ist wie eine Waage und eine Wiege zugleich. Zuviel Faktoren der unterschiedlichen Kulturen müssen aufgesogen, abgestoßen, ausgeglichen werden, so dass eben diese Integration nicht allen gelingt. Viele fühlen sich entwurzelt und Entwurzelung ist lt. Simone Weil eine gefährliche Komponente der menschlichen Gesellschaft. Aida ist und bleibt Irakerin und ist doch zugleich Schweizerin. Ist also nicht aus einem Guss wie die meisten ihrer neuen Landsleute, die behäbig vor sich hin leben, im immer gleichen Rhythmus. Vielleicht liegt es an der Zweisprachigkeit, der vertrauten arabische Muttersprache, die verknüpft ist mit dem so fremden Vaterland. Der Autor schreibt einen schönen Satz zur Sprache: Muttersprache – die Mutter, das erste Zuhause, in dem das Herz schlägt. Al Shahmani gelingt es eindrucksvoll, uns ein anderes Leben zu präsentieren, eines, dass wir uns aus zweiter Hand erlesen, und dass uns die innere Zerrissenheit von geflüchteten Menschen sehr nahe bringt. Vielleicht sollten wir diese Nähe zulassen und in unseren immer noch sicheren Alltag integrieren. „Jeder Mensch braucht vielfache Wurzeln. Fast sein gesamtes moralisches, intellektuelles und spirituelles Leben muss er durch jene Lebensräume vermittelt bekommen, zu denen er von Natur aus gehört“. (Simone Weil).

  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus Hamburg

    5/5

    22.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Federn und Wurzeln Usama Al…

    Federn und Wurzeln Usama Al Shahmani ist Iraker und lebt nach seiner Flucht in der Schweiz. Er kennt also die Szenerie seines Romans aus eigenem Erleben, auch wenn die zwei Schwestern, Aida und Nosche, natürlich ganz andere Lebensläufe und Charaktere haben. Die jüngere der Schwestern, Aida, beschreibt in der Ich-Form ihr gemeinsames Leben und ihr alleiniges Leben nach dem Unfalltod ihrer Schwester – ein Leben, das von einem Flüchtlingslager in Ghom im Iran in die Schweiz, in den Irak und zurück in die Schweiz führt. Es ist ein zerrissenes Leben, ein Leben der Entwurzelung und der Entfremdung, einer Entfremdung auch von den eigenen Eltern, die trotz mehrjährigen Aufenthaltes in der Schweiz dort nie Fuß gefasst haben, nicht Fuß fassen wollten und ihr Dorf im Irak glorifizierten. Für sie war eine Rückkehr mit den beiden Mädchen der einzige Weg ihre vermeintliche Identität zu erhalten. Doch für Aida und Nosche waren der Irak und besonders das Dorf keine Heimat, dort gab es keine Geborgenheit für sie, keine Zugehörigkeit, dort gab es Zwang und Anpassung an die traditionellen Verhaltensweisen eines orientalischen Dorfes. Daran änderte auch die neue politische Lage im Land nichts: der Diktator war fort, die Amerikaner waren im Land und durch deren sog. „Nation Buildung“ wuchsen die Gräben im Land, wurde die Kluft zwischen den Schiiten und den Sunniten immer heftiger, so dass letztendlich daraus eine neue Unterdrückung entstand, die des IS. Für beide Mädchen war die Situation im Dorf unerträglich, inakzeptabel, besonders wenn man zuvor viele Jahre eine andere Gesellschaftsform erlebt hatte, die natürlich auch Diskriminierungen kannte, aber doch Wege offen hielt zur Selbstbestimmung, zu persönlicher Freiheit, zur Schaffung eines eigenen Selbstbildes. So planten sie mutig mit Hilfe eines väterlichen irakischen Freundes aus der Schweiz ihre Flucht über Istanbul, das übliche Procedere mit gefälschten Pässen und Identitäten, mit intensiven Befragungen im Sehnsuchtsland Schweiz, in dem sie ihre Zukunft sahen. Bedauerlicherweise hatte die Ältere, Nosche, einen tödlichen Fahrradunfall und wurde auf Wunsch der Eltern, die sich nach der Flucht der Mädchen getrennt hatten, in den Irak überführt und dort im Familiengrab bestattet. Aida jedoch gelingt ihr Schweizer Leben, sie bekam gültige Aufenthaltspapiere, eine Lehrstelle und später einen Job in einer universitären Bibliothek. Sie hatte einen Schweizer Freund und man könnte also behaupten, sie sei voll integriert. Aber was ist Integration? Sie ist wie eine Waage und eine Wiege zugleich. Zuviel Faktoren der unterschiedlichen Kulturen müssen aufgesogen, abgestoßen, ausgeglichen werden, so dass eben diese Integration nicht allen gelingt. Viele fühlen sich entwurzelt und Entwurzelung ist lt. Simone Weil eine gefährliche Komponente der menschlichen Gesellschaft. Aida ist und bleibt Irakerin und ist doch zugleich Schweizerin. Ist also nicht aus einem Guss wie die meisten ihrer neuen Landsleute, die behäbig vor sich hin leben, im immer gleichen Rhythmus. Vielleicht liegt es an der Zweisprachigkeit, der vertrauten arabische Muttersprache, die verknüpft ist mit dem so fremden Vaterland. Der Autor schreibt einen schönen Satz zur Sprache: Muttersprache – die Mutter, das erste Zuhause, in dem das Herz schlägt. Al Shahmani gelingt es eindrucksvoll, uns ein anderes Leben zu präsentieren, eines, dass wir uns aus zweiter Hand erlesen, und dass uns die innere Zerrissenheit von geflüchteten Menschen sehr nahe bringt. Vielleicht sollten wir diese Nähe zulassen und in unseren immer noch sicheren Alltag integrieren. „Jeder Mensch braucht vielfache Wurzeln. Fast sein gesamtes moralisches, intellektuelles und spirituelles Leben muss er durch jene Lebensräume vermittelt bekommen, zu denen er von Natur aus gehört“. (Simone Weil).

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