Herrschaftslegitimation und Religion unter Wu Zetian. Assoziation mit buddhistischen Gottheiten mithilfe von 'chenyu' und 'furui'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.08.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
848 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346230768
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der politischen Instrumentalisierung von Religion unter Wu Zetians Herrschaft auseinander. Sie analysiert wie Wu Zetian ihre Herrschaftslegitimation mithilfe buddhistischer "chenyu"(Prophezeiungen) und "furui" (glückverheißende Omen) unterstützte. Dazu werden ausgewählte buddhistische Prophezeiungstexte, prophetische Propagandaliteratur "chenwei" und die darin erwähnten "furui" untersucht, mit denen es ihr gelang, dank der Unterstützung der buddhistischen Kirche eine wirkungsvolle Staatsideologie, aufbauend auf der Assoziation mit mehreren buddhistischen Gottheiten für die Legitimation ihrer Thronbesteigung im Jahr 690 zu formen, und bis zu ihrer erzwungenen Abdankung im Jahr 705 kontinuierlich an die politischen Umstände anzupassen und zu erweitern. Der Fokus liegt auf der Analyse des Inhalts, der Herkunft, der politischen Anwendung und der erzielten Wirkung der Texte, welche die Propagandaarbeit für Wus Darstellungen als wiedergeborene Bodhisattva-Regentin, Reinkarnation von Buddha Maitreya und als universaler Weltbeherrscher leisteten. Dazu zählt eine kurze Betrachtung des "mingtang" (Bright Hall), ein traditionelles rituelles Herrschergebäude, in seiner Propagandafunktion als "Heilige Stadt" von Buddha Maitreya.
Die Hauptuntersuchung soll offen legen, warum Wu Zetian trotz ihrer gleichzeitigen Förderung und Instrumentalisierung der drei Hauptglaubensschulen im damaligen China Daoismus, Konfuzianismus und Buddhismus, ihr politisches Hauptaugenmerk auf letzteren legte. Der Untersuchung inbegriffen liegt der Versuch zu klären, warum es für Wu Zetians Herrschaftslegitimation notwendig war, sie im Laufe ihrer Herrschaft mit mehreren buddhistischen Gottheiten zu assoziieren.
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